AT130826B - Rückkopplungsschaltung. - Google Patents

Rückkopplungsschaltung.

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AT130826B
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  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

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    Rüekkopplungssehaltung.   



   Die Erfindung betrifft eine   Rückkopplungssehaltung   mit gleichzeitiger Verwendung einer induktiven und einer kapazitiven Rüekkopplung und besteht darin, dass im Gittersehwingungskreis der Röhre ein fixer Kondensator liegt, der von den aus dem Anodenkreis   rückgeführten   hochfrequenten Wechselströmen durehflossen wird. Es sind allerdings   Rüekkopplungssehaltungen   mit induktiver Rüekkopplung und kapazitiver Regulierung bekannt ; diese Schaltungen haben somit   ausschliesslich   eine induktive Rückkopplung, die mit Hilfe eines variablen Kondensators reguliert wird. Eine kapazitive   Rückkopplung   fehlt, und ist nur eine kapazitive Regulierung vorhanden.

   Im Sinne der Erfindung muss aber der Kopplungskondensator im Sehwingungskreis der Röhre liegen, damit die hoehfrequente Rückführung, die durch den regelbaren Kondensator erfolgt, im Kondensator einen Spannungsabfall erzeugen kann, dessen Phase so gerichtet ist, dass die Dämpfungen im Schwingungskreis reduziert werden. 



   Die Kopplungswerte lassen sieh derart aufeinander abstimmen, dass auf dem ganzen Bereich des Frequenzbandes eine praktisch konstante Entdämpfung des abgestimmten Kreises erzielt wird. Durch entsprechende Einstellung kann man erreichen, dass das bei Radioempfängern zur Bedienung übliche Rückkopplungsregelorgan ganz entfallen kann bzw. durch eine einmalige Einstellung ersetzt wird. Es entfällt somit ein Bedienungsorgan, und es bleibt lediglieh der Abstimmregler zur Bedienung übrig. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem beispielsweisen   Schaltungsschema   dargestellt. 



   Der Gitterkreis der Röhre   1   besteht aus der Selbstinduktionsspule 2 und dem Abstimmkondensator 3 ; die Rückkopplung wird in an sich bekannter Weise durch die Rüekkopplungsspule 4, die mit der Gitterkreisspule 2 induktiv gekoppelt ist, durch Einstellung des Rückkopplungskondensators 5 erzielt. 



  Zwischen dem Ende der   Rückkopplungsspule     4   und dem positiven Pol der Anodenstromquelle liegt die Hoehfrequenzdrossel 6, welche die Absperrung der hochfrequenten Wechselströme gegen die Anodenstromquelle besorgt. 



   Bei dieser bekannten   Rückkopplungsschaltung   tritt insofern in der Praxis der Mangel auf, dass der Sehwingungseinsatz bei hohen Frequenzen, also am unteren Ende des Wellenbandes, bereits bei sehr kleinen Einstellwerten des   Rüekkopplungskondensators   5 erzielt wird, während er bei niedrigen Frequenzen, also am oberen Ende des Wellenbandes, kaum bei Volleindrehung des Rückkopplungskondensators erreicht werden kann. Es entspricht somit jeder Wellenlänge eine andere Einstellung des Rückkopplungkondensators J. 



   Diesen Übelstand beseitigt die Erfindung, welche die Apparatur vereinfacht und so weit bringt, dass ein beweglicher Kondensator 5 entfallen und durch einmalige Einstellung ersetzt werden kann. Diesen Fortschritt bringt die Erfindung dadurch hervor, dass in den   Sehwingungskreis   zwischen Spule 2 und Drehkondensator 3 ein fixer Kondensator 7 entsprechender Grösse eingeschaltet wird und der   Rüek-   kopplungskondensator 5 nicht wie bisher   üblich   an den Minuspol der Anodenstromquelle, sondern an den Verbindungspunkt 8 zwischen Spule 2 und Kondensator 7 gelegt wird. 



   Durch diese   Sehaltmassnahme   wird dem Gitterkreis der Röhre 1 Energie nicht nur induktiv durch die Rückkopplungsspule   4,   sondern auch kapazitiv durch den Spannungsabfall des hochfrequenten   Wechselstromes   im Kondensator 7 zugeführt ; beide Rückkopplungen sind phasenrichtig, d. h. sie entsprechen negativen Widerständen und verkleinern daher den Dämpfungswiderstand des   Gitterkreises 1.   



  Da die induktive   Rückführung   mit steigender Frequenz zunimmt, hingegen die   Rückführung   durch den   kapazitiven Spannungsabfall im Kondensator   7 mit zunehmender Frequenz abnimmt und umgekehrt 

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 ist es auf diese Weise möglich, durch richtige Wahl der Grösse und Einstellungswerte einen vollkommenen
Ausgleich der   entdämpfenden Faktoren herzustellen   und diesen Entdämpfungsfaktor an allen Punkten des Wellenbereiches praktisch konstant zu machen. Der Rückkopplungskondensator 5 kann daher durch   eine einmalige fixe Einstellung ersetzt werden. 



  Um die Grösse der Rückkopplungsspule 4 und des Kondensators 7 auf das genaue Mass abzustimmen,   sind diesen beiden Organen   ohmsche'Widerstände   9 und 10 parallelgeschaltet, durch deren Einstellung der Rückkopplungsgrad bzw. die zusätzliche Dämpfung variiert und definitiv eingestellt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rückkopplungsschaltung mit gleichzeitiger Verwendung einer induktiven und einer kapazitiven
Rückkopplung, dadurch gekennzeichnet, dass im Gitterschwingungskreis der Röhre ein fixer Konden-   sator (7) liegt,   der von den aus dem Anodenkreis rückgeführten hochfrequenten Wechselströmen durch- flossen wird.

Claims (1)

  1. 2. Rüekkopplungsschaltung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch eine Verbindung zwischen dem positiven Pol der Anodenstromquelle und einem zwischen Spule (2) und Kondensator (7) des Schwingungskreises liegenden Punkt (8), in welcher Verbindung eine einmalig einstellbare Kapazität angeordnet ist.
    3. Rückkopplungsschaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Rückkopplungsspule (4) ein einstellbarer ohmscher Widerstand (9) liegt.
    4. Rüekkopplungssehaltung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Kondensator (7) ein einstellbarer ohmseher Widerstand (10) Hegt. EMI2.1
AT130826D 1931-07-07 1931-07-07 Rückkopplungsschaltung. AT130826B (de)

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