AT130315B - Verfahren zur Herstellung von Spielplätzen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Spielplätzen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Spielplätzen. Es sind schon verschiedene Verfahren zur Herstellung von Spielplätzen, insbesondere sogenannten Allwetterplätzen, bekannt. Es ist weiters bekannt, bei den bezüglichen Verfahren auch Î11sbesondere zu Färbungszwecken Ziegelstaub zu verwenden. Die bezüglichen Verfahren haben jedoch den Nachteil, dass sie bezüglich ihrer Wasserdurchlässigkeit nicht entsprechen, d. h. insbesondere ziemlich undurch- lässig oder von ungleichmässiger Durchlässigkeit sind, was weiterhin auch besonders bei Änderung des Feuchtigkeitsgehaltes eine ungleichmässige Färbung zur Folge hat, die Plätze werden fleckig, wodurch der Spieler irritiert wird. Zweck der Erfindung ist es, die vorangeführten Nachteile zu beseitigen, also einen sehr wasserdurchlässigen gleichmässig gefärbten und dabei auch hoch elastischen Spielplatz zu erhalten. Dies wird dadurch erreicht, dass man scharfgebrannten und sodann gekörnten Ton mit pulverisiertem Kalk und gebranntem Sand vermengt, aufträgt und in an sich bekannter Weise durch Aufspritzen von Wasser und darauffolgendem Walzen abbinden lässt, wobei während des Walzens noch eine Schicht von etwa mohnkörnergrossem, scharfgebranntem Ton aufgebracht wird. Zweckmässig werden auf 100 Teile scharfgebrannten Ton etwa 15 Teile pulverisierter Kalk und etwa 10 Teile gebrannter Giessereisand verwendet. Das Auftragen kann auch in zwei Schichten erfolgen, wobei für die Oberschicht ferner gekörnter. Ton verwendet wird als für die Unterschicht. Zur Erzielung einer besonders gleichmässigen Rotfärbung kann der pulverisierte, gebrannte Kalk mit Phenolphtaleinlösung versetzt werden. Es ist jedoch auch möglich, eine andere Färbung, etwa eine Grünfärbung, des Platzes zu erzielen, in welchem Falle man weiss oder gelblich brennenden Ton verwendet, der mittels Metallsalzlösungen in der gewünschten Farbe eingefärbt wird. Das Verfahren kann etwa wie folgt durchgeführt werden : Nachdem der Platz entsprechend in üblicher Weise vorbereitet ist, wird vorerst ein Gemenge von 100 Teilen gekörntem scharfgebranntem Ton, zu dessen Aussortierung ein Sieb von 3 bis 4 Maschen pro Quadratzentimeter verwendet wird, mit etwa 15 Teilen gebranntem, pulverisiertem Kalk und 10 Teilen gebranntem Giessereisand aufgetragen, wobei, bei gewünschter Rotfärbung des Platzes, der Kalk mit Phenolphtaleinlösung versetzt wird, derart, dass man Phenolphtalein in Spiritus auflöst, mit Wasser vermischt und der Masse beigibt. Auf diese Schicht wird, nach Besprengen mit Wasser, eine zweite Schicht aufgetragen, die genau so zusammengesetzt ist, jedoch wird vorteilhaft der scharfgebrannte Ton feiner gekörnt verwendet und kann etwa hiebei ein Sieb von etwa 10 Maschen pro Quadratzentimeter zur Aussortierung verwendet werden. Hierauf wird der Platz neuerlich und ausgiebig besprengt und gewalzt. Sofort nach der ersten Walzung wird nunmehr eine dünne Schicht von etwa mohnkörnergrossem hochgebranntem Ton aufgebracht und weiter gewalzt, bis die Masse vollkommen abgebunden ist. Die gesamte Stärke der aufgetragenen Schicht kann etwa mit 2 cm bemessen werden. Man erhält derart einen Allwetterplatz, der allen Anforderungen vollauf entspricht, äusserst wasserdurchlässig ist, dabei sehr elastisch und auch bei geänderten Feuchtigkeitsverhältnissen immer eine vollkommen gleichmässige, fleckenlose rote Farbe besitzt. Soll der Platz etwa grün gefärbt werden, so verwendet man zur Herstellung weiss oder gelblich brennenden Ton und färbt ihn mittels einer Lösung von Metallsalzen, also etwa in vorliegendem Falle mittels Chromsalzes. Im übrigen entspricht das Verfahren vollkommen dem vorbeschriebenen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Spielplätzen, dadurch gekennzeichnet, dass seharfgebrannter und sodann gekörnter Ton mit gebranntem pulverisiertem Kalk und gebranntem Sand vermengt aufgetragen und in an sich bekannter Weise durch Aufspritzen von Wasser und darauffolgendem Walzen abbinden gelassen wird, wobei während des Walzens noch eine Schicht von etwa mohnkörnergrossem, scharfgebranntem Ton aufgebracht wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf 100 Teile gebrannten Ton etwa 15 Teile pulverisierter gebrannter Kalk und etwa 10 Teile gebrannter Sand verwendet werden.3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Auftragen in zwei Schichten erfolgt, wobei der gebrannte Ton in der Oberschicht feiner gekörnt ist als in der Unterschicht.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der pulverisierte Kalk mit Phenolphtaleinlösung versetzt wird.5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass weiss oder gelblich brennender Ton verwendet wird, der mittels Metallsalzlösungen gefärbt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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