AT130174B - Schaltung beim Gleichstrom-Kohlelichtbogenschweißen mit Füllmaterial. - Google Patents

Schaltung beim Gleichstrom-Kohlelichtbogenschweißen mit Füllmaterial.

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AT130174B
AT130174B AT130174DA AT130174B AT 130174 B AT130174 B AT 130174B AT 130174D A AT130174D A AT 130174DA AT 130174 B AT130174 B AT 130174B
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carbon arc
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Elin Ag Elek Ind Wien
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  Schaltung beim   Gleichstrom-Kohlelchtbogellschweissen   mit Füllmaterial. 



   Die Verwendung von Zusatzmaterial oder die Verstärkung des Grundmaterials an der   Schweissstelle   ist beim   Kohlelichtbogenschweissen   bereits bekannt, insbesondere auch die Zuführung von Fülldraht, der automatisch oder von Hand in den Lichtbogen gebracht wird. Bekanntlich wird die Kohle an dem einen Pol eines Stromerzeugers angeschlossen, während das Werkstück am andern Pol liegt. Wird nun der Fülldraht, wie bis jetzt üblich, nur im Lichtbogen, der zwischen Werkstück und Kohle gehalten wird, also lediglich durch die mitgeteilte Wärme, niedergeschmolzen, so treten starke Störungen im Abbrande auf.

   Der Draht muss nämlich, damit er überhaupt abschmilzt, ziemlich tief in den Lichtbogen vorgeschoben werden, wobei aber durch die abschmelzenden Tropfen und durch das Eindringen selbst der Lichtbogen unruhig wird und zum Flackern und Blasen neigt. Als Folge hat man dann eine in Breite, Zusammensetzung und Aussehen und ungleichmässige Schweissnaht. Auch das bekannte Auflegen des Drahtes auf die Schweissfuge führt nicht unter allen Umständen zum Ziele, weil sich durch die Wärmespannungen der Draht häufig gerade im Bereiche des Lichtbogens abhebt und so wieder die störenden Erscheinungen gegeben sind. 



   Durch die erfindungsgemässe Schaltung werden diese Übelstände behoben. Die Schaltung ist in der Figur dargestellt. Ein   Kohleschweisskopf   a, bei dem die Nachstellung der Kohle k entweder von Hand aus durch Handrad   h   oder automatisch durch einen Motor m erfolgt, wird in der durch den Pfeil v angegebenen Richtung über das Werkstück b bewegt, auf das z. B. eine Auftragsraupe r gelegt werden soll. Als Füll-bzw. Auftragsmaterial dient der Draht/, der vom Vorschubmotor V über Schnecke s und Schneckenrad o durch die Transportrollen t und   u   vorgeschoben wird. Dieser Vorschubmechanismus ist isoliert durch die Platte   i   mit dem Kohleschweisskopf a bzw. dessen Support verbunden.

   Seine Richtung und Führung erhält der Draht f durch die Düse D, die entweder fest oder derart verstellbar ausgebildet ist, dass die Richtung des Drahtes am Austritte beliebig geändert werden kann. Um die Menge des Auftrags-oder Füllmaterials nach Wunsch einstellen zu können, ist der Motor V zweckmässig ein Reguliermotor. Der Antrieb und die Regulierung der Zufuhrgeschwindigkeit kann auch in einer andern bekannten Art geschehen. 



   Die Schaltung ist nun derart ausgebildet, dass die Kohlenelektrode k an der Klemme   n   mit dem einen Pol des   Stromerzeugers G,   in diesem Falle einer Querfeldmaschine, verbunden ist, während das Arbeitsstück   b und Füllmaterial f an   den andern Pol durch die Klemmen p und   q   gelegt sind. Dadurch wird erreicht, dass der Lichtbogen sowohl zwischen Werkstück und Kohle als auch zwischen Füllmaterial und Kohle steht, man als einen aus zwei Teilen zusammengesetzten Lichtbogen erhält. 



   In die Zuleitung zur Klemme q des Füllmaterials kann ein konstanter oder regulierbarer Widerstand 17 geschaltet werden. Dieser ist bei Berühren des Werkstückes b mit dem Draht t kurzgeschlossen, während bei einem Abstand des Füllmaterials vom Werkstück ein Zweigstrom zur Klemme q fliesst, der infolge des Vorschaltwiderstandes W kleiner ist als der Zweigstrom zur Klemme p. 



   Das Abschmelzen des Drahtes ist durch diese Schaltung auf jeden Fall gewährleistet. Ebenso ist durch die beiden Lichtbögen und durch die Regulierbarkeit des   Vorschubmechanismus   sowie des Zufuhrstromes zum Füllmaterial die Möglichkeit gegeben, das Füllgut in einem derartigen Abstand von der Kohle zu halten, dass ein Flackern und Blasen des Lichtbogens nicht eintreten kann. Die   Schweissnaht   wird dadurch homogen und erhält ein gleichmässiges und günstiges   Aussehen.   Die Düse D ist so einzustellen, dass das Füllmaterial ohne grossen Neigungswinkel zum Grundmaterial in den Lichtbogen gebracht wird, was beim Schweissen von Vorteil ist.

   Zur Erzielung einer guten Einbrandtiefe und einer gleichmässigen Verteilung des   Auftrages,   besonders bei breiten Nähten, ist es zweckmässig, aus einer Düse d irgendein 

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 EMI2.1 
 zugeführt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltung beim   Gleichstrom-Kohlelichtbogenschweissen   mit Füllmaterial, dadurch gekennzeichnet, dass die Kohleelektrode an einem, das Werkstück und Füllmaterial am andern Pol des Stromerzeugers liegen.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Zufuhrstrom zum Füllmaterial ein Widerstand geschaltet ist. EMI2.2
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2823293A1 (de) * 1977-05-31 1978-12-07 Lincoln Electric Co Verfahren und einrichtung zum lichtbogenschweissen von metallblechen u.dgl. von nur einer seite

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2823293A1 (de) * 1977-05-31 1978-12-07 Lincoln Electric Co Verfahren und einrichtung zum lichtbogenschweissen von metallblechen u.dgl. von nur einer seite

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