AT130138B - Selbsttätige Synchronisiereinrichtung. - Google Patents

Selbsttätige Synchronisiereinrichtung.

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AT130138B
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synchronization
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Hans Wierer
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Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätige Synchronisiereinrichtung. 
 EMI1.1 
 

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 Spannungen, d. h. also an die Spannungswandler 7 und 8 angeschlossen. Der Kontakt des Relais 11 schlägt daher im Takt der Seblupffrequenz nach links und nach rechts aus und schliesst während einer Halbperiode der Schlupffrequenz den Stromkreis des Zeitrelais   M,   welches nur dann an seinem Kontakt 14 den Stromkreis der Spule 5 schliessen und damit die   Synchloiüsiereinrichtung   in Betrieb setzen kann, wenn die Dauer der Halbperiode genügend lang ist. Das Relais 12   schliesst   an seinem Anker 13 ausserdem einen Haltekreis für sich selbst. In dem Stromkreis der Spule 5 liegt ausserdem ein Schalter 15, der nur dann geschlossen wird, wenn die absoluten Werte der beiden zu synchronisierenden Spannungen einander gleich sind.

   Die hiezu erforderlichen Vorrichtungen sind an sich bekannt und in der Figur der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt. Beispielsweise kann man einen Waagebalken mit zwei auf ihn einwirkenden Spulen verwenden, die-an die beiden Spannungen angeschlossen sind. Der Waagebalken schliesst dann den Kontakt   1. 5   nur bei Gleichheit der absoluten Spannungswerte. Der Schalter 16 im Stromkreis des Relais 12 kann von Hand oder durch Fernsteuerung betätigt werden und dient zur Inbetriebsetzung der Synchronisiereinrichtung. 



   Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende : Wenn die Dauer der Halbperiode der Schlupffrequenz genügend lang ist, spricht, wie oben erwähnt, das Zeitrelais 12 an und   schliesst   ausser einem Selbsthaltekreis den Kontakt 14. Vorausgesetzt, dass die absoluten Werte der beiden zu synchronisierenden Spannungen einander gleich sind und der Schalter 15 daher geschlossen ist, wird jetzt der Stromkreis für die Spule 5 geschlossen, die von der Differenz der beiden zu synchronisierenden Spannungen 1 und 2 gespeist wird. Infolgedessen beginnt die Synchronisiereinrichtung zu arbeiten, d. h. der Servomotor 4 wird in eine dem Spannungsdifferenzwert zwischen dem Netz 1 und der Maschine 2 entsprechende Stellung gebracht. Daher nimmt auch der   Synchronisierungssehalter   3 eine diesem Spannungsdifferenzwert entsprechende Stellung ein.

   Je mehr sich die Maschine 2 dem Synchronismus nähert, desto mehr nähern sich die Schaltmesser den festen Kontakten des Synchronisierungsschalters 3. Im Augenblick des Synchronismus steht der Servomotor in einer Stellung, in der der   Synchronisierungssehalter   3 geschlossen ist. Die beweglichen Kontakte oder Schaltmesser des   Synchronisierungssehalters   bewegen sich also sozusagen im Takte der   Schwebungskurve.   Man kann sich die Arbeitsweise der Synchronisierungseinrichtung am besten so vorstellen, als ob der   Synchronisierungssehalter   mit dem Zeiger eines Synchroniservoltmeters gekuppelt wäre und dessen Bewegungen mitmacht.

   Da die Spannung zwischen den Schalterkontakten immer kleinere Werte annimmt, je näher die Sehalterkontakte einander kommen, besteht keine Gefahr, dass das Öl oder die Luft zwischen den Schalterkontakten durchgeschlagen würde. 



   Der Vorteil dieser Synchronisiereinrichtung gegenüber den bekannten Synchronisiereinrichtungen besteht darin, dass genau im Augenblick des Synchronismus der   Synchronisierungssehalter   geschlossen wird, ohne dass wie bei den bekannten Einrichtungen besondere Vorkehrungen nötig sind, um wegen der Eigenschaltzeit des Synchronisierungsschalters und der ihn steuernden Relais das Kommando zum Schliessen des Schalters eine gewisse Zeit vor dem Augenblick der Phasenübereinstimmung geben zu können ; denn bei der Synchronisierungseinrichtung gemäss der Erfindung ist die Entfernung der Kontakte des Synchronisierungsschalters voneinander stets so gross, wie dem Differenzwert der zur Synchronisierung verwendeten Grössen entspricht.

   Die Erfindung vermeidet ausserdem den bei den bekannten Synchronsierungseinrichtungen auftretenden Nachteil, der darin besteht, dass nach Abgabe des   Schliesskommandos   für den   Synchronisierungssehalter   keine Möglichkeit besteht, das Kommando zurückzunehmen oder seine Ausführung zu verhindern, falls in der Zeit bis zur Ausführung des Kommandos, d. h. in der Kommandovorgabezeit, eine Änderung der Netzverhältnisse eintritt, die das Einlegen des   Synchronisierungs-   schalters nicht gestattet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum selbsttätigen Parallelschalten zweier Wechselstromnetze oder-maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Synchronisierungssehalter mit einer Einrichtung, die bei jedem Differenzwert zwischen den zur Synchronisierung verwendbaren Grössen, wie z. B. der Spannungen der zu 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. motor gesteuerten veränderlichen Widerstand (10) gespeist wird.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der unabhängigen Spannungsquelle zur Speisung der zweiten Spule eine netzspannungsabhängige Stromquelle verwendet wird, so dass die Einrichtung weitgehend spannungsunempfindlich wird.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch eine Sehlupfüberwachung an sich bekannter Art erst dann eingesetzt wird, wenn die Dauer einer Periode der Schwebungswelle so gross ist, dass die Einrichtung zusammen mit dem Synehronisierungsschalter mit den Schwebungen mitkommen kann.
AT130138D 1930-07-30 1931-05-15 Selbsttätige Synchronisiereinrichtung. AT130138B (de)

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