AT130137B - Schaltungsanordnung für die Aufladung von Batterien. - Google Patents

Schaltungsanordnung für die Aufladung von Batterien.

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AT130137B
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battery
choke coil
rectifier
voltage
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Artur Flad
Dipl Otto Hachfeld
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Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für die Aufladung von Batterien. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine Schaltungsanordnung für die Aufladung von Batterien mittels Gleichrichtern. 



   Bei Netzen, die von über Gleichrichter aufgeladenen Batterien gespeist werden, besteht oft die Forderung, dass eine bestimmte Spannung der Arbeitsbatterien innezuhalten ist. Dies ist z. B. bei Batterien in Fernsprechanlagen der Fall. Hier können bei Überschreiten der zulässigen Batteriespannung erhebliche Störungen im Aufbau der Verbindungen eintreten. Dieser Forderung konnte bislang durch die üblichen Mittel, wie Spannungsrelais usw., bei den bei Fernmeldeanlagen üblichen Spannungen nicht mit der notwendigen Sicherheit genügt werden. 



   Die Erfindung hat den Zweck, mit einfachen Mitteln die erforderliche Spannungsbegrenzung von durch Gleichrichter aufgeladenen Batterien innezuhalten, was dadurch erreicht wird, dass wechselund gleichstromseitig des Gleichrichters Wicklungen einer Drosselspule vorgesehen sind, welche sich gegenseitig derart beeinflussen, dass bei einer bestimmten Batteriespannung ein plötzliches Abfallen des Ladestromes eintritt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die Erfindung ist auf das Ausführungsbeispiel nicht beschränkt, es sind nur die zum Verständnis des Erfindunggegenstandes erforderlichen   Schaltungseinzelheiten   dargestellt worden. 



   Die gezeigte Anordnung möge z. B. zur Speisung eines Fernsprechnetzes dienen. Die Batterie B wird über den Gleichrichter   G 1, welcher iiber   die Leitungen 1 und 2 aus einem Wechselstromnetz gespeist wird, aufgeladen. Die Batterie B dient wiederum zur Speisung des Fernsprechnetzes. Die Drosselspule   Dr 1   dient dazu, den aus dem Gleichrichter   G 1   entnommenen Strom zu glätten. Erfindungsgemäss ist noch eine zweite Drosselspule   TM   vorgesehen. Diese Drosselspule besteht aus den Wicklungen I und 11, welche auf einem gemeinsamen Kern angeordnet sind. Die Wicklung   I   der Drosselspule ist in der Ader 2 des Wechselstromnetzes angeordnet, während die Wicklung 11 in der einen Ader der vom Gleichrichter zur Batterie B führenden Ladeleitung angeordnet ist. 



   Bei der Aufladung der Batterie B durch den   Gleichrichter Ci 1   wird die im Gleichstromkreis liegende Wicklung   77 der Drosselspule Dt'2 gleichstromvormagnetisiert.   Steigt nun die Spannung der Batterie allmählich an, so wird der Spannungsabfall zwischen der   Gleichrichterspannung   und der Batteriespannung geringer, d. h. der Ladestrom für die Batterie sinkt, und die Gleichstromvormagnetisierung der Drosselspule   Dr2   wird geringer. Da bei Fliessen des vollen Ladestromes das Eisen der Drosselspule stark übersättigt war, war die Permeabilitätskonstante   jjL   dieser hohen Magnetisierung entsprechend sehr niedrig. Lässt nun die Vormagnetisierung nach, so wird   ji   grösser.

   Da die Permeabilitätskonstante proportional der Induktivität ist, wird bei wachsendem   li   auch die Induktivität der im Wechselstromkreis liegenden Wicklung   I   der Drosselspule grösser und damit auch der Scheinwiderstand derselben. Infolgedessen wird der die Wicklung   I     durchfliessende   Wechselstrom kleiner, wodurch wiederum der Ladestrom für die Batterie B sinkt. 



   Es lässt sich demnach erreichen, dass an der Spannungsgrenze der Batterie die   Ladpstromstärkc   sehr schnell fällt, so dass die Spannungsgrenze nicht   überschritten   wird. 

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 EMI2.1 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für die Auflaing von Batterien mittels Gleichrichter, dadurch gekennzeichnet, dass   wechsel-und gleichstromseitig des Gleichrichters (G2) Wicklungen (1 und II)   einer Drosselspule (Dr2) vorgesehen sind, welche sich gegenseitig derart beeinflussen, dass bei einer bestimmten Batteriespannung ein plötzliches Abfallen des Ladestromes eintritt.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Begrenzung des den Gleichrichtern zugeführten Stromes dem Gleichrichter ein Eisenwasserstoffwiderstand (E) vorgeschaltet ist. EMI2.2
AT130137D 1930-06-18 1931-05-06 Schaltungsanordnung für die Aufladung von Batterien. AT130137B (de)

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