AT129616B - Elektrischer Antrieb für Webstühle. - Google Patents
Elektrischer Antrieb für Webstühle.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrischer Antrieb für Webstühle. Der Kraftbedarf eines Webstuhles ist zum grössten Teil durch die Hin-und Herbewegung der Weblade bedingt. Der Schützenschlag, die Geschirrbewegung bzw. der Betrieb der Jacquardeinrichtungen, der Schützenwechsel und die Spannung der Kettfäden treten gegenüber der Ladenbewegung weniger hervor. Von der hintersten Ladenstellung aus angefangen, wird die Lade nach vorn beschleunigt und wieder verzögert bis zum Ladenanschlag ; dann wird sie wieder nach rückwärts beschleunigt und verzögert, bis sie wieder in die Ausgangsstellung gelangt. Bei der Vorwärtsbewegung wird die Lade gleichzeitig angehoben, während sie bei der Rückwärtsbewegung fällt. Die zur Bewegung der Weblade erforderliche Leistung, die ja, wie aus dem vorstehend Gesagten hervorgeht, bald positiv, bald aber negativ ist, bewirkt. dass der Gesamtkraftbedarf eines Webstuhles innerhalb einer Arbeitsperiode sehr erheblich schwankt. Bei Verwendung normaler Webstuhlmotoren treten infolge der Lastschwankungen sehr hohe Stromspitzen auf, welche durch die entstehenden Stromwärmeverluste den Wirkungsgrad des elektrischen Antriebes stark heruntersetzen. Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, dass für den Antrieb ein Drehstrom-Asynchronmotor verwendet wird, dessen Kippschlupf 50% oder grösser ist. Es ist bereits vorgeschlagen worden, für elektrische Selbstspinnerantriebe Asynchronmotoren mit einem Kippschlupf bis zu 22 /o zu verwenden. Durch diese Massnahme soll allerdings lediglich der Riemenschlupf verringert werden, um dadurch die Güte und Gleichmässigkeit des Anlaufes zu verbessern, sowie den Riemen selbst zu schonen. Ferner ist hiedurch die Möglichkeit gegeben, der Geschwindigkeitskurve einen steileren Verlauf zu geben. Durch den grossen Kippschlupf wird dagegen bei Webstuhlantrieben gemäss der Erfindung erreicht, dass der Motor beim Auftreten der Lastspitzen in der Drehzahl stark abfällt und dass so die in den sich bewegenden Massen des Webstuhles aufgespeicherte Energie zur Beschleunigung der Weblade mitherangezogen wird. Der Motor hat also nicht mehr die ganze Beschleunigungs- arbeit. sondern nur einen Teil zu bewältigen ; infolgedessen ist natürlich auch die auftretende Stromspitze entsprechend kleiner. Wenn die Lastspitze vorüber ist. wird der Motor entsprechend der kleineren Belastung wieder eine höhere Drehzahl annehmen und dabei die Massen des Webstuhles wieder mit Schwungenergie aufladen. Durch die Verwendung eines Motors mit grossem Kippschlupf wird also eine Vergleichmässigung der Motorbelastung und damit ein besserer Wirkungsgrad des ganzen Antriebes erreicht. Die besten Ergebnisse werden bei einem Antrieb nach der Erfindung erzielt, wenn man den Kippsehlupf des Motors zwisclen 50 und 1 00% wlihlt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE129616X | 1930-09-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT129616B true AT129616B (de) | 1932-09-10 |
Family
ID=29277578
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT129616D AT129616B (de) | 1930-09-18 | 1931-05-22 | Elektrischer Antrieb für Webstühle. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT129616B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1060033B (de) * | 1952-12-05 | 1959-06-25 | Siemens Ag | Elektrische Gesteinsbohrmaschine |
-
1931
- 1931-05-22 AT AT129616D patent/AT129616B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1060033B (de) * | 1952-12-05 | 1959-06-25 | Siemens Ag | Elektrische Gesteinsbohrmaschine |
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