AT129616B - Elektrischer Antrieb für Webstühle. - Google Patents

Elektrischer Antrieb für Webstühle.

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AT129616B
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electric drive
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loom
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Herbert Stein
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Aeg Union Elek Wien
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  Elektrischer Antrieb für Webstühle. 



   Der Kraftbedarf eines Webstuhles ist zum grössten Teil durch die Hin-und Herbewegung der Weblade bedingt. Der   Schützenschlag,   die Geschirrbewegung bzw. der Betrieb der Jacquardeinrichtungen, der Schützenwechsel und die Spannung der Kettfäden treten gegenüber der Ladenbewegung weniger hervor. Von der hintersten Ladenstellung aus angefangen, wird die Lade nach vorn beschleunigt und wieder verzögert bis zum Ladenanschlag ; dann wird sie wieder nach rückwärts beschleunigt und verzögert, bis sie wieder in die Ausgangsstellung gelangt. Bei der Vorwärtsbewegung wird die Lade gleichzeitig angehoben, während sie bei der Rückwärtsbewegung fällt.

   Die zur Bewegung der   Weblade erforderliche   Leistung, die ja, wie aus dem vorstehend Gesagten hervorgeht, bald positiv, bald aber negativ ist, bewirkt. dass der Gesamtkraftbedarf eines Webstuhles innerhalb einer Arbeitsperiode sehr erheblich schwankt. 



  Bei Verwendung normaler Webstuhlmotoren treten infolge der Lastschwankungen sehr hohe Stromspitzen auf, welche durch die entstehenden Stromwärmeverluste den Wirkungsgrad des elektrischen Antriebes stark heruntersetzen. 



   Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, dass für den Antrieb ein Drehstrom-Asynchronmotor verwendet wird, dessen Kippschlupf   50%   oder grösser ist. 



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, für elektrische Selbstspinnerantriebe Asynchronmotoren mit einem Kippschlupf bis zu 22 /o zu verwenden. Durch diese Massnahme soll allerdings lediglich der Riemenschlupf verringert werden, um dadurch die Güte und Gleichmässigkeit des Anlaufes zu verbessern, sowie den Riemen selbst zu schonen. Ferner ist hiedurch die Möglichkeit gegeben, der Geschwindigkeitskurve einen steileren Verlauf zu geben. 



   Durch den grossen Kippschlupf wird dagegen bei Webstuhlantrieben gemäss der Erfindung erreicht, dass der Motor beim Auftreten der Lastspitzen in der Drehzahl stark abfällt und dass so die in den sich bewegenden Massen des Webstuhles aufgespeicherte Energie zur Beschleunigung der Weblade mitherangezogen wird. Der Motor hat also nicht mehr die ganze Beschleunigungs- arbeit. sondern nur einen Teil zu bewältigen ; infolgedessen ist natürlich auch die auftretende Stromspitze entsprechend kleiner. Wenn die Lastspitze vorüber ist. wird der Motor entsprechend der kleineren Belastung wieder eine höhere Drehzahl annehmen und dabei die Massen des Webstuhles wieder mit Schwungenergie aufladen.

   Durch die Verwendung eines Motors mit   grossem Kippschlupf wird   also eine Vergleichmässigung der Motorbelastung und damit ein besserer Wirkungsgrad des ganzen Antriebes erreicht. Die besten Ergebnisse werden bei einem Antrieb nach der Erfindung erzielt, wenn man den   Kippsehlupf des Motors zwisclen 50   und
1 00% wlihlt. 

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AT129616D 1930-09-18 1931-05-22 Elektrischer Antrieb für Webstühle. AT129616B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060033B (de) * 1952-12-05 1959-06-25 Siemens Ag Elektrische Gesteinsbohrmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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