AT129538B - Verfahren zur Herstellung von in heißem Zustande zu verwendenden Bitumenemulsionen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von in heißem Zustande zu verwendenden Bitumenemulsionen.

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  Verfahren zur Herstellung von in heissem Zustande zu verwendenden Bitumenemulsionen. 



   Zweck des vorliegenden Verfahrens ist die Emulgierung von Asphalten, deren Schmelzpunkt (Erweichungspunkt) unter 100  C liegt, also gerade jener Asphalte, die sich für die Herstellung von Asphaltbeton am besten brauchbar erwiesen haben. 



   Bei dem Verfahren wird eine Reihe an sich bekannter Massnahmen derart vereinigt, dass eine vollständig neue Wirkung entsteht. So ist es an sich bereits bekannt, Emulsionen schwer schmelzbarer Körper in der Wärme vorzunehmen. 



   Es ist ferner bekannt, die Bestandteile, aus welchen der Emulgator aufgebaut werden soll, z. B. 



  Fettsäure und Alkali erst während des Emulgierens zusammenzubringen, um während des Seifenbildungsprozesses gleichzeitig auch die Emulgierung durchzuführen. 



   Insbesondere sei auf die britischen Patentschriften Nr. 238967 und Nr. 202021 verwiesen. 



   Beide Verfahren sind ausgesprochen Emulsionsherstellungen,   bei w elchen   die Emulgierung dureh eigene Maschinen (Kolloidmühlen) bewirkt wird, während das angemeldete Verfahren ohne Emulgiermasehinen arbeitet. Von ihnen unterscheidet sich das angemeldete Verfahren   grunsdätzlich   dadurch, dass die Emulgierung ausschliesslich unter dem Einfluss der Wärme erfolgt. 



   Bei all diesen bekannten Emulgierverfahren war jedoch ein erheblicher Aufwand an mechanischer Arbeit notwendig, um die Emulgierung durchzuführen. Überdies hat es sich gezeigt, dass bei der Emulgierung der Bitumina von niedrigem Schmelzpunkte durch ein längeres Erhitzen teilweise Trennung der Bestandteile, jedenfalls aber eine   Schädigung   der Eigenschaften der Emulsion eintritt. 



   Die an sich bekannte Methode, den sauren und basischen Anteil des Emulgators getrennt zuzusetzen, wird gemäss der Anmeldung in Kombination mit der Überhitzung des Bitumens auf etwa 140  C verwendet, wodurch eine plötzliche Verdampfung des Wassers eintritt und die Emulgierung ohne Zuhilfenahme besonderer mechanischer Energie   durchgeführt werden   kann. 



   Nach dem Verfahren wird in folgender Weise gearbeitet. 



   Der zu emulgierende Körper wird soweit über den Siedepunkt der Emulsionsflüssigkeit erhitzt, dass die zu dieser Überhitzung zugeführte Wärmemenge genügt, um einen entsprechenden Anteil der   Emulsionsflüssigkeit   zu verdampfen, wobei diese plötzliche Verdampfung derart zu führen ist, dass die Oberflächenspannung des zu emulgierenden Körpers überwunden und dadurch eine gleichmässige Emulsion erreicht wird. Wesentlich wird dies noch dadurch gefördert, dass als Emulgatoren Körper verwendet werden, die bei diesem Vorgang eine positive Wärmetönung geben. Durch geeignete, vorhergehende Verteilung dieser Körper in den zu emulgierenden Substanzen wird ein Fortschreiten dieser Reaktionen bewirkt, wodurch Zerreissungsvorgänge im Innern des zu verteilenden Körpers stattfinden. 



   Es wird also etwa eine Fettsäure oder Naphtensäure in dem zu emulgierenden Asphalt gelöst und die berechnete Menge von Natron-oder Kalilauge dem Wasser zugesetzt. Wesentlich ist es, eine richtige 
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 keit mal spezifische Wärme) plus Reaktionswärme des Emulgators plus   Lösungs-bzw. Verdiinnungs-   wärme des Emulgators müssen zur Erzeugung der zur Verteilung nötigen Dampfmenge ausreichen. 



   Ausführungsbeispiel :
Es werden 100 kg Bitumen auf 140  C mit einer seifenbildenden Substanz (Fette, Fettsäure, Naphtensäure, etwa   0-7%) aufgeschmolzen.   100 kg verdünnte Lauge (etwa   0-3%)   werden auf 95 bis 100  C erhitzt, sodann wird das Bitumen langsam in die Lauge eingeleitet. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von in heissem Zustande zu verwendenden Bitumenemulsionen durch Vermischen von auf etwa 140 C erhitztem Bitumen mit Wasser von 95 bis 1000 C, dadurch gekennzeichnet, dass das mit seifenbildender Substanz versetzte Bitumen langsam in alkalisiertes Wasser eingeleitet wird, wobei durch die rasehe Wasserverdampfung ohne Anwendung von Rührwerken eine vollkommene Vermischung der beiden Komponenten eintritt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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