AT129534B - Einrichtung an Neigungswaagen zur Verhinderung der Beeinflussung der Gewichtsanzeige durch eine Abweichung von der horizontalen Aufstellung. - Google Patents

Einrichtung an Neigungswaagen zur Verhinderung der Beeinflussung der Gewichtsanzeige durch eine Abweichung von der horizontalen Aufstellung.

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AT129534B
AT129534B AT129534DA AT129534B AT 129534 B AT129534 B AT 129534B AT 129534D A AT129534D A AT 129534DA AT 129534 B AT129534 B AT 129534B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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Bei Verwendung von Neigungswaagen tritt als besonderer Mangel die überaus grosse Empfind-   lichkeit   der Waage gegen Abweichungen der Aufstellung der Waage von der genauen horizontalen Lage auf. Um solche Waagen unempfindlicher zu machen, hat man bereits vorgeschlagen, das ganze Werk in allen seinen   hauptsächlichsten   Teilen völlig symmetrisch auszuführen. Diese Anordnung ergibt wohl eine erhöhte Unempfindlichkeit der Waage gegen Sehiefstellung oder   Verrückung,   bedingt jedoch eine Verdopplung aller Teile des Werkes und daher auch eine Vermehrung der Gelenke und Achsen, Lager usw., woraus sich eine wesentliche Verteuerung in der Herstellung, eine   Ersehw   erung der Justierung sow ie auch eine Verdopplung der Zahl der Reibungsstellen ergibt. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung, bei welcher die Unempfindlichkeit der Waage gegen Abweichungen von der horizontalen Aufstellung ohne Verdopplung   sämtlicher   Teile erzielt werden kann. Fies erfolgt der Erfindung gemäss dadurch, dass bei einer Neigungswaage mit einer an sieh bekannten 
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 diesen liegenden Ausgleichsrolle besteht, ein in sich ausgeglichenes Triebsegment für den Zeiger einerseits direkt mit dem Waaghebel und anderseits mit dieser   Ausgleichsrolle   verbunden ist.

   Hiedurch wird erreicht, dass nur die durch die Änderung der Last hervorgerufenen   Ausschläge   der   Pendelgewiehte   auf das Triebsegment übertragen werden, während durch eine Neigung der Waage bewirkte   Ausschläge   der Pendelgewiehte innerhalb der   Neigungsgewichteinrichtung   ausgeglichen "erden und die   Gew ichtsanzeige   unbeeinflusst lassen. Die Anordnung gemäss der Erfindung hat ferner den besonderen Vorteil, dass auch allfällige während der Wägung vorkommende waagrecht gerichtete   Erschütterungen   der Waage die richtige Anzeige nicht   beeintlussen,   da hiebei die beiden Pendelgewiehte in gleichem Sinne ausschwingen und die mit dem Triebsegment verbundene Ausgleiehsrolle sich bloss verdreht, jedoch nicht verschiebt. 



    Eine'Beeinllussung   des Triebsegmentes erfolgt nur dann, wenn die Pendelgewiehte in entgegengesetzten   Richtungen ausschwingen,   was nur bei Änderungen der Last eintritt. 



   Es ist allerdings bereits eine Anordnung zur Ausschaltung von durch Neigung der Waage ver-   ursaehten lmzeigefehlern vorgesehlagen   worden, bei der im Gegensatz zu der vorliegenden Vorrichtung ein zwischen zwei entgegengesetzt gerichteten Pendelgewichten angeordnetes   Ausgleichsglied   auf eine am 
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 Stange entsprechend ihrer Bewegungsrichtung auf Zug oder Druck beansprucht ist, gegenüber weist die vorliegende Vorrichtung den Vorteil auf, dass sämtliche Übertragungsorgane ständig nur auf Zug beansprucht sind, so dass für dieselben Stahlbänder od. dgl. verwendet werden können. 



   In der Zeichnung ist eine   beispiels eise Ausführungsform   der Erfindung schematisch dargestellt. 



   Der Waaghebel ist durch ein Zugband 2 od. dgl. mit der exzentrisch auf der Achse 3 des Triebsegmentes 4 sitzenden   Rolle J verbunden. Das Triebsegment   steht mit seiner Verzahnung in   üblicher   Weise mit dem auf der Welle des Zeigers 6 sitzenden Zahnrad 7 in Eingriff. Das Triebseginent ist durch ein Gegengewichte derart   ausgewuchtet,   dass der Schwerpunkt des gesamten drehbaren Gebildes in der Drehachse liegt, so dass das Segment sich im indifferenten Gleichgewicht befindet. Auf der Achse des Segmentes oder am Segment selbst sitzt ferner eine zylindrische und konzentrische Rolle 9, an der ein Zugband 10 angreift, das an die Achse   der Ausgleichsrolle H angeschlossen   ist.

   Die Neigungsgewichts- 

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 einrichtung ist durch zwei entgegengesetzt gerichtete Pendelgewichte 12 gebildet. Letztere schwingen um Achsen 13, auf denen Rollen 14 sitzen, an deren Umfang ein um die Ausgleichrolle 11 geschlungene Band 15 befestigt ist. 



   Jedes   Schrägstellen   der Waage oder insbesondere waagrecht gerichtete   Erschütterungen   während des Wiegens bewirken ein Ausschwingen der   Pendelgewichte   in gleichem Sinne, wobei die   Ausgleichsrolle   11 verdreht wird, ohne sich jedoch zu verschieben, so dass das Triebsegment 4 und somit die Anzeige der Last vollkommen unbeeinflusst bleiben. Das Segment   4   wird sich ersichtlieherweise nur dann verstellen, wenn die Pendelgewichte 12 in entgegengesetzten Richtungen ausschwingen, was bei einer Veränderung der auf den   Waaghebel   wirkenden Last eintritt.

   Wie aus dem Vorstehenden ersichtlich, ist bei den der Erfindung gemäss ausgeführten Neigungswaagen nur das Neigungsgewicht selbst als Doppelpendel und demnach in symmetrische Hälften geteilt ausgeführt, während alle übrigen Teile nur einfach hergestellt werden, ohne dass durch die Aufstellung der Waage bzw. durch die Abweichung von der Horizontalen ein Einfluss auf die Anzeige ausgeübt werden kann. Dadurch werden diese Waagen gegen Schiefstellung und Verrückung unempfindlich und die Wägung kann unter Umständen sogar während des Transportes vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung an Neigungswaagen mit einer Neigungsgewichtseinrichtung, die aus zwei entgegengesetzt gerichteten Pendelgewichten und einer zwischen diesen liegenden Ausgleichsrolle besteht, dadurch gekennzeichnet, dass ein in sich ausgeglichenes Triebsegment (4) für den Zeiger (6) einerseits direkt mit dem Waaghebel (1) und anderseits mit der Ausgleichsrolle (11) verbunden ist, so dass nur die durch die Änderungen der Last'bewirkten Ausschläge der Pendelgewichte (12) auf das Triebsegment einwirken und die Beeinflussung der Gewichtsanzeige durch eine Abweichung von der horizontalen Aufstellung der Waage verhindert wird. EMI2.1
AT129534D 1931-11-08 1931-01-08 Einrichtung an Neigungswaagen zur Verhinderung der Beeinflussung der Gewichtsanzeige durch eine Abweichung von der horizontalen Aufstellung. AT129534B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079337B (de) * 1948-08-03 1960-04-07 Carlo Curioni Waage, insbesondere selbstanzeigende Ladentischwaage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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