AT129481B - Kopfzange, insbesondere Tragzange für die Hohlglaserzeugung. - Google Patents
Kopfzange, insbesondere Tragzange für die Hohlglaserzeugung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Kopfzange, insbesondere Tragzange für die Hohlglaserzeugung. Die Erfindung bezieht sich auf Kopfzangen, insbesondere Tragzangen für die Hohlglaserzeugung mit einem einheitlichen Form-oder Tragring und um diesen schliessbare Backen, bei welchen letztere sowie der Formring auswechselbar angeordnet sind. um die Zange nach Einsetzen der entsprechenden Backen bzw. des Formringes zur Herstellung verschiedenartiger Gefässkopfe verwenden zu können. Der Nachteil der bekannten Zangen liegt darin, dass die Auswechslung der Backen nur unter Zerlegung der ganzen Zange möglich ist. Da weiters die verschiebbare Backe an Rundstangen nur mangelhaft geführt ist, ergeben sich einerseits durch Ecken und Klaffen der Backen Fehler bei der Hohlglasherstellung in Form ungleichmässiger Wandstärken, Deformationen, Gussnäliten, Rissen im Glas u. dgl., anderseits wird das Absaugen der Luft aus der Kopfform mit Hilfe von längs der Stossfugen zwischen Formring und Backen geführten Saugkanälen unmöglich gemacht, zumal in diese durch die Spalten Aussenluft eindringt. Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Kopfzange, welche den vorgenannten Mängeln dadurch vollkommen aus dem Wege geht, dass zur Aufnahme der Backen Backenträger vorgesehen sind. Um ein sattes Schliessen der Zange zu erzielen bzw. Fehler in der gegenseitigen Lage der Backen und des Formringes hintanzuhalten, sind die Backen mit Hilfe breiter Führungsprismen geführt. Zum Absaugen der Luft aus den einspringenden Stellen der Kopfform sind den Formring bzw. bei mehreren Backen auch diese durchquerende und in die Pegelführung mündende Saugkanäle vorgesehen, welche an die von der Kopfform ausgehende erweiterte Stossfuge anschliessen. Die besondere Anordnung der Saugkanäle unterhalb der breiten als Dichtung wirkenden Passfläche verhindert das Zuströmen von Aussenluft. Die Erfindung erstreckt sich weiters auf die besondere konstruktive Durchbildung der Kopfzange. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die als Tragzange ausgebildete Kopfzange für die Hohlglaserzeugung in Seitenansicht, Fig. 2 in Draufsicht, teilweise im Schnitt im geschlossenen Zustande, Fig. 3 in Seitenansicht und Fig. 4 in Draufsicht in Offenstellung. Fig. 5 veranschaulicht eine Backe in Seitenansicht und Fig. 6 den vorderen Teil der Zange im Querschnitt. Die als Tragzange ausgebildete Kopfzange für die Hohlglaserzeugung besteht aus Backenträgern a und b, von denen der erstere mittels seitlich an ihm angreifender Schienen c an dem Querstege d eines den wärmeisolierenden Handgriff e tragenden Schaftes f starr befestigt ist, wogegen der andere Backenträger b längs der Schienen c geradegeführt ist. Zu diesem Zwecke weist der verschiebbare Backen träger b dem Querprofile der Schienen c angepasste Führungsansätze y auf, welche die Schienen c satt umgreifen und derart eine sichere, jegliches freies Spiel ausschliessende Führung gewährleisten. In das zweckmässig halbrunde und mit einer Passleiste A (Fig. 5 und 6) versehene Maul der Backenträger a, b ist je eine der Kopfform des herzustellenden Hohlglases entsprechend profilierte Backe i einsetzbar und beispielsweise EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> durch den Schaft. f in den Handgriff e hineinreichenden und mit einem bügelförmigen Ansatze m des Backenträgers b verbundenen Stange n wirkt. Zufolge der Lagerung der Feder l in dem wärmeisolierenden Handgriffe e, weitab von der Erhitzungsstelle, wird das Ausglühen der Feder l im Verlaufe der Verwendung der Zange unmöglich gemacht. Ein zwischen den Backen i in bekannter Weise vorgesehener,, einheitlicher Form-und Tragring o besitzt diametral abstehende Bolzen p, q, die durch eins Bohrung der Backen i und zugehörigen Backenträger (t bzw. b frei hindurchgeführt sind und derart den übrigens mit seinem Borde j auf den Backen i aufruhenden Formring o tragen. Das Ausmass der Öffnung der Zange wird EMI2.1 dem jeweiligen, Erfordernis gemäss die Zangenöffnung beliebig einregeln ; zum gleichen Zwecke könnte überdies auch der Bolzen g an Stelle des Kopfes s mit einer Stellmutter versehen sein. Die Stossfuge zwischen dem Formring o und den Backen i ist in ihrem unteren Teile von der Kopfform ausgehend zu einem Spaltraum t erweitert (Fig. 6), welcher nach obenhin durch ein oder mehrere den Formring o quer durchsetzende Saugkanäle v mit der Öffnung 10 für den Pegel in Verbindung gebracht ist, um die Luft auch aus den einspringenden Stellen der Kopfform zwecks Erzielung scharfer Konturen absaugen zn können. Die Anordnung der Saugkanäle v im Formring o macht eine Sonderausbildung der auswechselbaren Backen i bzw. deren gemeinsame Bearbeitung mit dem zugehörigen Formring o überflüssig und verhindert zufolge der verbleibenden, als Labyrinthdichtung wirkenden breiten Stossfuge zwischen Formring o bzw. dessen Bord j und den Backen i ein Eindringen von die Saugwirkung herabsetzender Aussenluft. Zweckmässig wird die Teilungsfuge zwischen dem Formring o und den Backen i derart gewählt, dass der Spaltraum t von der Übergangsstelle des herzustellenden Gefässkopfes in den Gefässhals ausgeht, wodurch insbesondere auch diese Teile des Gefässkopfes, welche für die einwandfreie Befestigung der Verschlusskappe an dem Gefässe massgebend sind, scharf ausgeprägte Konturen erhalten. Nach Abnahme der Schrauben & der Mutter r und des Bolzens q kann man die Auswechslung der Backen i und des Formringes o vornehmen. Im Falle die Zange mehr als zwei Backen i aufweist, sind auch deren Stossfugen zu Spalträumen erweitert, die in die Backen durchquerende Saugkanäle r übergehen. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.2
Claims (1)
- Form-oder Tragring und um diesen schliessbaren Backen, wobei letztere sowie der Formring auswechselbar angeordnet sind, um die Zange nach Einsetzen der entsprechenden Backen bzw. des Formringes zur Herstellung verschiedenartiger Gefässköpfe verwenden zu können, dadurch gekennzeichnet, dass. zur Aufnahme der Backen (i) Backenträger (a, b) vorgesehen sind, 2. Kopfzange nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zur beiderseitigen Führung der Backenträger (a, b) dienenden Führungsorgane als Prismen, z. B. Vierkantprismen ( ausgebildet sind.3. Kopfzange nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Backen- EMI2.3 angeordnet ist.4. Kopfzange nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand der Backen (i) vom Formring (o) für die Offenstellung der Zange regelbar ist.5. Kopfzange nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass. an einem oder beiden der zur Führung des Formringes (o) in Bohrungen der Backen (i) und Backenträger (a, b) dienenden Bolzen ein verstellbarer Anschlag (r), z. B. eine Stellmutter, vorgesehen ist.6. Kopfzange nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zu einem von der Kopfform ausgehenden Spaltraum (t) erweiterte Stossfuge zwischen Formring (o) und Backen (i) oder bei mehreren Backen auch zwischen diesen in einem oder mehreren den Formring (o) bzw. die Backen (i) durchquerenden Saugkanälen (v) fortgesetzt ist, welche in die Öffnung (w) für den Pegel münden.7. Kopfzange nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die den Spaltraum (t) bildende Teilungsfuge von jener Stelle der Kopfform aus geführt ist, welche der Übergangsstelle des Gefässkopfes in den Gefässhals entspricht.
Applications Claiming Priority (1)
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1931
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