AT128908B - Verfahren zur Verhütung des unerwünschten schnellen Aufblühens von Rosen und andern Blumen. - Google Patents

Verfahren zur Verhütung des unerwünschten schnellen Aufblühens von Rosen und andern Blumen.

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AT128908B
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     Alljährlich   erleiden die Blumengeschäfte dadurch grossen Schaden, dass grosse Mengen von Rosen und andern Blumen bei sonst vollkommener Frische   unverkäuflich   werden, weil die geschlossenen Blüten sich kurz nach dem Schneiden völlig öffnen, also aufblühen. Besonders Rosen in aufgeblühtem Zustand gelten aber den meisten Rosenliebhabern als verblüht, werden nicht gekauft und sind daher wertlos. Um diesen Übelstand zu vermeiden, hat man bereits versucht, ein zu rasches Aufblühen durch Anbringen von Haken zu verhindern, welche die Blütenblätter zusammenhalten. Diese Haken werden aber sehr störend und   unschön   empfunden und der Kauf solcher gehakter Rosen wird meist abgelehnt. 



  Ausserdem tritt durch das Haken der Rosen leicht eine Beschädigung der Rosenblüte ein, die somit die Blüte minderwertig macht. 



   Es ist auch schon zur Verhinderung des Entblätterns von Blüten, also nicht zur Verzögerung des Aufblühens vorgeschlagen worden, einen warmen geschmolzenen Klebstoff mittels eines Pinsels zwischen Kelch und Blumenblätter oder auch zwischen die einzelnen Blumenblätter zu streichen. Durch einen solchen aus Cerosin, Traganth, Perubalsam od. dgl. bestehenden Klebstoff werden aber die Blütenblätter derart fest miteinander verbunden, dass ein weiteres Wachsen unf Aufblühen der Blüten nicht möglich ist. Die Blüte erhält durch diese Behandlung ein starres,   unnatürliches   Aussehen ; auch bei Verwendung eines warmen Klebstoffes wird das Aussehen ganz erheblich beeinträchtigt. 



   Durch die Erfindung wird hingegen bezweckt, ein zu schnelles Aufblühen von frisch geschnittenen, noch geschlossenen Blüten zu vermeiden. Die Blüte soll also ihre natürliche Triebkraft behalten und sich voll entwickeln, nur dass durch das Verfahren gemäss der Erfindung das Wachsen verzögert wird, um die Blume längere Zeit in Knospenform zu erhalten. 



   Gemäss der Erfindung wird die Blüte mit einem schwach wirkenden Klebmittel in kalter wässeriger Lösung behandelt, wodurch die Blütenblätter an ihrem Rande so schwach verklebt werden, dass die natürliche Triebkraft der Blume nicht beeinträchtigt wird, nach einiger Zeit die verklebten Ränder sich voneinander lösen werden und die Blüte sich voll entfalten kann. Das Klebmittel ist nicht sichtbar, auch beeinträchtigt es nicht die Farbe und das natürliche Aussehen der Blumen. Als Klebmittel kommt vorzugsweise Gelatine zur Anwendung u. zw. in kalter wässeriger Lösung, der etwas Alkohol zugemischt sein kann, um eine schnellere Trocknung zu erzielen. Auch kann durch Zugabe von   Salicyl   die Zersetzung der Gelatine in der wässerigen Lösung verhindert werden.

   Die Behandlung der Blüten mit dem Klebmittel kann in beliebiger zweckdienlicher Weise erfolgen ; am vorteilhaftesten werden die Blüten in das flüssige Klebmittel getaucht oder mit diesem besprengt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Verhütung des unerwünschten schnellen Aufblühens von Rosen und anderen Blumen, dadurch gekennzeichnet, dass die abgeschnittenen, noch geschlossenen Blüten in eine kalte, wässerige Lösung eines Klebmittels, z. B. Gelatine, getaucht werden, wodurch die Blütenblätter nur an ihrem Rande schwach verklebt werden und das weitere Wachstum der Blüten bloss verzögert, nicht aber verhindert wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT128908D 1930-08-23 1931-03-28 Verfahren zur Verhütung des unerwünschten schnellen Aufblühens von Rosen und andern Blumen. AT128908B (de)

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