AT128668B - Vorrichtung zur Gewinnung von Bastfasern aus Pflanzenstengeln. - Google Patents
Vorrichtung zur Gewinnung von Bastfasern aus Pflanzenstengeln.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur Gewinnung von Bastfasern aus Pflanzenstengeln. Es ist bekannt, Faserstengel und Hahne in ununterbrochener Zu-und Abfuhr durch Sägen oder ähnliche Arbeitsvorgänge in Stücke von bestimmter Grösstlänge zu zerteilen und anschliessend durch Brechen und Schlagen zu reinigen ; es hat sich aber gezeigt, dass sowohl bei Längsvorlage als auch bei Quervorlage der Faserstengel für Spinnzwecke auf die Dauer kein genügend klarer und glatter Schnitt und damit keine genügend gleichartige Grösstlänge zu erreichen ist. Die Erfindung beseitigt diesen Mangel, indem sie in dem an sich bekannten Arbeits- vorgange das ununterbrochene Brechen und Schlagen beibehält und das Zerteilen schrittweise vornimmt. Dies geschieht durch Anwendung einer an sich ebenfalls bekannten, aber unbedingt sicher wirkenden Schneidweise, nämlich mit einem auf und ab gehenden Messer bei schrittweiser Zu-und Abfuhr des Gutes. Gemäss der Erfindung ist vor einem zwischen Zu-und Abführwalzen angeordneten auf und ab gehenden Schneidmesser eine schrittweise bewegbare Bandfördervorrichtung und anschliessend an die Schneidvorrichtung ein ununterbrochen laufendes Walzenbrechwerk und eine Schlagvorrichtung angeordnet. Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel schematisch in Ansicht und in Fig. 2 eine Einzelheit dargestellt. a ist eine Bandfördervorrichtung zum Zuführen der Stengel, b ein Schneidtisch und c das Schneidmesser. d und d'sind Zuführwalzen, e und e1 Abführwalzen. Mit den Zahnrädern von d und d'sowie e und el kämmen Übertragungsräder f und fl. g ist ein Walzenbrechwerk, das aus genuteten Brechwalzen besteht, h und ht ist eine Schlagvorrichtung, die aus mit Stiften oder sonstigen auflösenden Werkzeugen besetzten Schlagwalze besteht. Das Schneidmesser c wird von der Exzenterwelle i durch eine Kurbel z über eine Pleuelstange y und eine Schubstange x angetrieben. Auf der Welle i sitzt eine einstellbare Daumenscheibe k, die einen Hebel l auf und ab bewegt. Von den Enden des Hebels J laufen EMI1.1 gezeichneten Pfeilrichtung gedreht. Durch Federn o und 01 und Bänder p und pl werden die auf d und fl sitzenden Knaggenscheiben nach Vollendung des Vorschubes, also bei Abwärtsgang des Hebels l wieder zurückgedreht. Das Arbeitsgut gelangt von der Bandfördervorrichtung a aus in die Vorrichtung hinein. Das Förderband ist um die Walze d gelegt und macht infolgedessen deren schrittweise Bewegung mit, so dass das Arbeitsgut schrittweise fortschreitend auf den Tisch b gelangt. Die Stengelbündel (es werden ganze Stengelbündel aufgelegt) werden durch das Schneidmesser c in Stücke gleicher Länge geschnitten und unmittelbar nach dem Schnitt durch die Abführwalzen e, el dem ununterbrochen laufenden Walzenbrechwerke g zugeführt. Von diesem nimmt sie die Umkehrwalze h der Schlagvorrichtung h, hl-r, rl ab und gibt sie an die Gegenwalze hl ab, die sie wieder an h zurückführt. Durch die Schleuderkraft der Trommel h wird <Desc/Clms Page number 2> das Gut von den auf der Trommel sitzenden Werkzeugen abgeworfen und gemäss dem in Fig. 1 in punktierten Linien dargestellten Wege wieder zum Brechwerke g geführt und in ihm gebrochen. Hinter dem Brechwerke g fällt das Gut auf die Walze g und wird von dieser an Walzen r, rl zur Nachbehandlung (Entholzen und Reinigen) und zum Auswerfen der Rohfaser weitergegeben. Die von den Brechwalzen und aus den Rosten abfallenden Samen und Schäben nimmt ein Förderband j auf und führt sie irgendeiner beliebigen Sortiervorrichtung zu. Die Gegenwalze hl kann fehlen, so dass die Behandlung damit beendet wird, dass die Walze h die von den Brechwalzen g abgenommenen gebrochenen Stengelabschnitte schlägt und auswirft. Aus Fig. 2 sind die periodisch arbeitenden Walzen dl und el und das Übertragungsrad ft ersichtlich, dessen Zapfen gleichzeitig die Knaggen nl und die Gegenzugrolle für das Seil pl trägt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Gewinnung von Bastfasern aus Pflanzenstengel dadurch gekennzeichnet, dass vor einem zwischen Zu-und Abführwalzen (d, dl-e, el) angeordneten auf und abgehenden Schneidmesser (c) eine schrittweise bewegbare Bandfördervorrichtung (a) und anschliessend an die Schneidvorrichtung ein ununterbrochen laufendes Walzenbrechwerk (g) und eine Schlagvorrichtung (h, 7-f, rl) angeordnet ist.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb der Zuund Abführwalzen und zum Auf-und Abbewegen des Schneidmessers eine mit einstellbarer Daumenscheibe ausgerüstete ständig umlaufende Welle (i) dient, die mit der Daumenscheibe auf einen Hebel (l) arbeitet, der durch Zugmittel (m, ml) derart mit den Zu-und Abführwalzen verbunden ist, dass diese beim Anhub des Hebels (l) mitgenommen und beim Niedergang des Hebels (l) wieder zurückgedreht werden.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Bänder (m) unmittelbar auf eine Zuführwalze (d), das zweite Band (in) auf eine Übertragungswalze zwischen den Zu-und Abführwalzen wirkt.. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Rückdrehen der Zu- EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE128668X | 1930-01-24 |
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| AT128668B true AT128668B (de) | 1932-06-10 |
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ID=5662657
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|---|---|---|---|
| AT128668D AT128668B (de) | 1930-01-24 | 1931-01-08 | Vorrichtung zur Gewinnung von Bastfasern aus Pflanzenstengeln. |
Country Status (2)
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1931
- 1931-01-08 AT AT128668D patent/AT128668B/de active
- 1931-01-19 ES ES0121362A patent/ES121362A1/es not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES121362A1 (es) | 1931-02-16 |
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