AT128469B - Motorrad mit Beiwagen. - Google Patents

Motorrad mit Beiwagen.

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AT128469B
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AT
Austria
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motorcycle
sidecar
frame
boat
chassis
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Inventor
Josef Pruckner
Original Assignee
Josef Pruckner
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  Motorrad mit Beiwagen. 



   Die Erfindung betrifft ein Motorrad mit Beilagen, dessen Masehinenrahmen und Träger des   Beiv agenrades gelenkig   mit dem Bootchassis in Verbindung stehen und miteinander durch ein Gestänge lenkerparallelogrammartig verbunden sind, und besteht darin, dass diese Teile in jeder Lage   durelh eine   
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In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer   beispietsweisen Ausführungsform   in Fig. 1 in Vorderansicht, in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt.   l'as   Motorrad besitzt in bekannter Weise einen Rahmen, den   Maschinenrahmen 7,   der vorne und hinten gegabelt ist und zm   ischen   den Gabelenden die Räder 2 aufnimmt.

   Mit dem Rahmen 1 steht das Chassis. 3 des Beiwagens 4 in Verbindung, u. zw. mittels z\\ eier Gelenke 5.   Eie Gelenke S   sind an den Enden von Verbindungsstücken 6 angeordnet, welche mit dem Chassis. 3 in fester Verbindung stehen. In der Richtung gegen das Beiwagenrad zu trägt das Bootehassis 3 Ausleger 7, in deren Enden ein Rahmen 8 
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 rades 11. Einer der Zapfen 9 führt zu einer Kupplung   12,   welehe dazu bestimmt ist, diesen Zapfen gegen- über dem festen Chassisrahmen 3 bzw. gegenüber den Auslegern 7 willkürlich in jeder beliebigen Lage, also bei jeder beliebigen Neigung des Rades 11 zum Erdboden feststellen zu können. Die Kupplung und Entkupplung erfolgt beispielsweise mittels eines Bowdenschen Organes   13,   dessen Betätigung von der Lenkerstange 14 aus erfolgt. 



   Vom Rahmen 8 abwärts ragt eine Stange   15,   welche mit dem Rahmen fest verbunden ist und daher mit ihm und mit dem Rad   aussehwingt.   Das untere Ende dieser Stange 15 trägt ein Gelenkauge 16, in   \\ elehes   eine Lenkerstange 17 eingehängt ist, deren anderes Ende gleichfalls mit einem Gelenkauge 18 am Motorradrahmen 1 angreift. 



   Von den Auslegern 7 zweigen zwei untereinander parallelliegende Federn   19   ab, zwischen deren Enden ein Fortsatz 20 des   Beiwagenradrahmens 8   eingreift. Die Federn halten den Fortsatz 20 genau in der Mittellage, also in derjenigen Lage. bei welcher das Beiwagenrad senkrecht zum Erdboden steht. 



  Bei irgendeiner   Aussehwingung   des Rahmens oder des Rades schwingt auch der Fortsatz 20 mit und spannt hiebei die obere oder die untere Blattfeder 19. Zweck dieser Einrichtung ist, zum Zuriiekbewegen 
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 lage zu bieten. 



   Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Einrichtung ist die folgende : Beim Befahren gerader Strecken stehen die Räder des Motorrades senkrecht zum Erdboden und steht infolgedessen auch das   Beiwagenrad 11 senkrecht   zum Erdboden, weil die Lenkerstange   17   bedingt, dass bei jeder Lage die Räder des Motorrades und des Beiwagens parallel zueinander liegen. Die Kupplung 12 ist gesperrt, so dass keines   der Räder eine willkürliehe Schwingung vollführen kann.

   Beim Befahren einer Kurve wird der erfindungs-   
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 löst und durch Neigung des Körpers   gefühlsmässig   der Geschwindigkeit entsprechend und entsprechend dem Krümmungsradius der befahrenen Kurve die Räder des Motorrades in eine bestimmte Neigung zur 
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 Der Rahmen 8 gelangt in die Lage   8'.   Nach Erreiehung der gewünschten Neigung, was sieh in wenigen Sekunden vollzieht, wird die Kupplung \   i21er   festgestellt, so dass während des Befahrens der ganzen 

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 gesperrt, so dass ein unbeabsichtigtes Ausschwingen der Räder beim Befahren der geraden Strecke oder unwesentlicher Krümmungen des Weges ohne Willen des Fahrers ausgeschlossen sind. 



     Das Rüekkehren   aller Teile in die Ursprungslage wird noch durch die Federn 19 erleichtert, welche den Fortsatz 20 des Rahmens 8 und infolgedessen auch den Maschinenrahmen selbsttätig in die Mittellage bringen, also in die Lage, bei welcher die Ebenen aller Räder senkrecht zur Erde gerichtet sind. 



   Die Kupplung 12 kann an jeder beliebigen Stelle und in jedem der Gelenke untergebracht sein sowie in beliebiger Weise von Hand aus oder mittels der Füsse betätigt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Motorrad mit Beilagen, dessen Maschinenrahmen und Träger des Beiwagenrades gelenkig mit dem Bootchassis in Verbindung stehen und miteinander durch ein Gestänge lenkerparallelogrammartig verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass diese Teile in jeder Lage durch eine Kupplung   (12)   gegeneinander   festgestellt a : erden   können.

Claims (1)

  1. 2. Motorrad mit Beiwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (8) für das Beiwagenrad (11) mittels Zapfen (9) schwingbar in Auslegern (7) des Bootehassis (3) gelagert ist und einen Arm (15) trägt, dessen Unterende durch eine unter dem Boot durchgehende Lenkerstange (17) gelenkig mit dem Motorradrahmen (1) in Verbindung steht.
    3. Motorrad mit Beilagen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (8) mit einem Fortsatz (20) zm ischen zw ei Federn (19) eingreift, die am Bootchassis festsitzen, EMI2.2 andere Feder (19) gespannt wird.
    4. Motorrad mit Beilagen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Zapfen (9) mit einer Kupplung (12) verbunden ist, welche am Bootchassis (3) bzw. an dessen Auslegern (7) festliegt und den Rahmen (8) gegenüber dem Bootehassis (3) in beliebiger Neigung feststellt.
    5. Motorrad mit Beiwagen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Kupplung (12) von der Lenkstange (14) aus beispielsweise mittels eines Bowdenzuges . erfolgt.
AT128469D 1931-02-14 1931-02-14 Motorrad mit Beiwagen. AT128469B (de)

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