AT128464B - Vorrichtung zur Erzielung eines sicheren Ankuppelns bei Seilschwebebahnen. - Google Patents
Vorrichtung zur Erzielung eines sicheren Ankuppelns bei Seilschwebebahnen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur Erzielung eiues sicheren Ankuppelns bei Seilschwebehahnen. EMI1.1 grösserer Sicherheit zu erreichen, dass das Zugseil beim Schliessen der Klemme tief genug in der Klemme liegt, ist die Schiene etwa bis zur eigentlichen Ankuppelstelle zweckmässig gegenüber dem Zugseil gesenkt. so dass letzteres mit einer gewissen Spannung in die Klemmen eingedrückt wird. Um den Wagen durch eigene Schwerkraft auf die Geschwindigkeit des Zugseiles zu bringen, ist die Schiene hier zweckmässig auch gegenüber der Waagrechten geneigt angeordnet. Weiter ist es empfehlenswert, auf die Senkung der Schiene sogleich eine Steigung folgen zu lassen oder eine Bremsung. so dass hier die ausreichende Klemmkraft festgestellt werden kann. Vor oder zu Beginn der Absenkung der Schiene ist zweckmässig eine Sperrvorriehtung vorgesehen, welche das Ablassen des Wagens auf die gesenkte Strecke gestattet. Dabei empfiehlt es sich, die Betätigung der Sperrvorrichtung erst dann zu ermöglichen, wenn das Zugseil tief genug in der Klemme liegt. Zu diesem Zweck kann eine der zur Führung des Zugseiles in der Klemme dienenden Rollen oder es können beide lotrecht verschiebbar sein und durch die Verschiebung die verbloekte Sperrvorrichtung freigeben. Diese Vorrichtung kann beispielsweise so ausgeführt sein, dass ein Bolzen, auf welchem eine der erwähnten Rollen sitzt, höhenverschiebbar angeordnet ist und eine über das Laufwerk seitlich hinausragende Fortsetzung besitzt. Diese berührt ein Kontaktblech und hebt es an, wenn das Zugseil tief genug in die Klemme eingedrungen ist. Dadurch wird der Stromkreis eines Solenoids geschlossen, dessen Kern nun aus der Verblockungslage gegenüber der Sperrvorrichtung fortgezogen wird. Die Klemmvorrichtung kann auf beliebige Weise ausgebildet sein. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Kuppelstelle nach der Erfindung von der Seite gesehen. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch einen geeigneten Kuppler, Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch den Kuppler nach Fig. 2 nach der Linie nI-In der Fig. 2. EMI1.2 das reibungslose Durchlaufen des Seiles gestatten. Zwischen den Punkten g und j ist die Schiene b abgesenkt, so dass der Wagen auf dieser Strecke bis zur Geschwindigkeit des Zugseiles beschleunigt wird. Der Hebel k der Zugseilspindel wird durch seine Rolle I in deren Führung in bis zur Stelle f allmählich heruntergedrückt, so dass hier die Kupplung mit Sicherheit erfolgt ist. Etwa bis dahin, wo die Zugseiltragrolle e angeordnet ist, folgt eine ansteigende Strecke der Schiene b, welche nur überwunden werden kann, wenn das Zugseil c in der Klemme h festgeklemmt ist. <Desc/Clms Page number 2> Das Laufwerk a kann die Stelle g erst verlassen, wenn es durch den Sperrhebel n freigegeben ist. Dieser ist in Sperrstellung durch den Kern o eines Solenoids p verblockt. Befindet sich das Zugseil tief genug in der Klemme, so ist eines der Röllehen i mit seinem Achsbolzen q angehoben, so dass das Anschlag- blech l'die Kontaktschraube s erreicht und den Stromkreis für das Solenoid p schliesst. Dadurch wird EMI2.1 daher nur verlassen, wenn das Zugseil c bereits an dieser Stelle tief genug in die Klemme 11 eingedrungen ist. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Erzielung eines sicheren Ankuppeln bei Seilschwebebahnen, dadurch gekennzeichnet, dass das umlaufende Zugseil (e) bereits bei Stillstand oder geringer Fahrgeschwindigkeit des Wagens vor der Ankuppelstelle (f) durch die Klemme (h) läuft.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Klemme (71,) Führungsrollen (i) für das Zugseil (e) vorgesehen sind.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (b) von der Haltebzw. Einschiebestelle (g) bis etwa zur eigentlichen Ankuppelstelle (i) gegenüber dem Zugseil (e) gesenkt ist.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (b) von der Stelle (g) bis zur Kuppelstelle (t) gegenüber der Waagrechten geneigt ist, so dass der Wagen hier durch eigene Schwerkraft auf die Geschwindigkeit des Zugseiles (e) gebracht wird.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Absenkung der Schiene (b) eine Sperrvorriehtung (n) vorgesehen ist, welche das Ablassen des Wagens auf die gesenkte Strecke gestattet.6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung (n) so lange verbloekt ist, als das Zugseil (c) nicht tief genug in der Klemme (71,) liegt.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide Rollen (i) in der Klemme (h) lotrecht verschiebbar angeordnet sind und durch ihre Verschiebung mit einen nach aussen ragenden Fortsatz (q) od. dgl. bei genügend tiefer Lage des Zugseiles (e) in der Klemme (h) die Blockie- rung des Sperrhebels (n) freigeben.8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (q) ein Kontaktbleeli (t) berührt, bei dessen Anheben der Stromkreis eines Solenoids (p) geschlossen wird, welcher den als Ver- EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE128464X | 1930-12-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT128464B true AT128464B (de) | 1932-05-25 |
Family
ID=5662560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT128464D AT128464B (de) | 1930-12-10 | 1931-01-27 | Vorrichtung zur Erzielung eines sicheren Ankuppelns bei Seilschwebebahnen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT128464B (de) |
-
1931
- 1931-01-27 AT AT128464D patent/AT128464B/de active
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