AT128381B - Tabakzuführvorrichtung für Zigarettenmaschinen. - Google Patents

Tabakzuführvorrichtung für Zigarettenmaschinen.

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AT128381B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Tabakzuführvorrichtung für   Zigarettenmaschinen.   



   Bisher wurden bei Tabakzuführvorrichtungen von Zigarettenmaschinen Vorrichtungen zur Sonderung des Tabaks verwendet, die unter Ausnutzung der dem Tabak von einer besonderen Schleuderwalze erteilten Bewegungsenergie arbeiten, aber gegenüber der eigentlichen   Zuführvorrichtung   viel Platz beanspruchen, da die Tabakteile über eine beträchtliche Strecke geschleudert werden mussten, um die gewünschte Sonderung der schwereren von den leichteren   Tabakteilchen   zu erzielen. 



   Die Erfindung bezweckt nun, ohne die Wirksamkeit der Sichtvorrichtung zu beeinträchtigen, diese derart zu gestalten, dass eine gedrungene Bauart der Zuführvorrichtung ermöglicht wird. Demnach ist erfindungsgemäss in dem Wege des Tabakstromes ein Prallsichter angeordnet, der den von der Schleuderwalze kommenden Tabak rückwärts nach dem unter der Fördertrommel für den Tabak befindlichen Raum abgibt. Zweckmässig ist der Prallsichter als Prallwand ausgebildet, an der die leichten Tabakteile abwärts gleiten, während die schwereren von der Wand abprallen und so von den leichteren Tabakteilen gesondert werden. Die schwereren Teile können sodann beispielsweise von einer in Abstand parallel zur Prallwand verlaufenden Rinne aufgefangen und mittels einer   Fördereinrichtung,   z. B. einer Förderschnecke, abgeführt werden. 



   Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise im Schnitt einen Teil der Tabakzuführvorrichtung mit der Sichtvorrichtung nach der Erfindung. 



   Die Zuführvorrichtung besteht aus einem Behälter   10,   in den der Tabak durch eine gewöhnlich mit dem Deckel 12 abgeschlossene Öffnung eingeführt werden kann. Im Innern des Behälters befindet sich ein Förderband 14, das die Tabakmasse gegen eine Fördertrommel 15   drückt,   eine Regeltrommel16, die den   überschüssigen   Tabak von der   Fördertrommel   entfernt, (in Ventilator 17 zum Wegblasen des Staubes und zum Entfernen aller an der Trommel 16 haftenden Tabakteilchen, ein Kamm 18, der den auf der   Fördertrommel   verbleibenden Tabak verdichtet, und eine Schleuderwalze 19, die den Tabak von der Fördertrommel abreisst und wegschleudert. Der Antrieb aller erwähnten Teile kann hiebei in beliebiger Weise erfolgen. 



   Die Sichtvorrichtung, der Prallsichter, besteht erfindungsgemäss aus einer vorteilhaft aus Glas hergestellten, zweckmässig geneigten Prallwand 20, die, nahe und gegenüber der   Fördertrommel 15   und 
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 wand 20 stützt sich auf zwei verstellbare Winkeleisen 13, deren eines dargestellt ist. Eine weitere verstellbare Wand 74, nahe der Schleuderwalze 19, verhindert, dass der Tabak aufwärts geworfen wird. 



   Die Schleuderwalze 19 reisst den Tabak von der Förderwalze 15 ab und wirft ihn vorwärts gegen die Prallwand 20. Die schwereren Tabakteile, wie Stengel und Fremdkörper, prallen von der Wand ab und werden dadurch von den leichteren Tabakteilen getrennt, die längs der Platte abwärts gleiten und unterhalb der Fördertrommel wieder abgegeben werden. 



   Zur Aufnahme der von der Platte 20 abprallenden schwereren Teile ist im Abstand von dieser ein Sammeltrog 21 nahe unterhalb der Fördertrommel in an den Seitenwänden des Behälters 10 angeordneten Lagern verdrehbar gelagert, so dass die Winkellage der Bahn der aufzunehmenden Tabakteile angepasst werden kann. 



   Der Trog 21 weist nach der einen Seitenwand des Behälters hin ein gewisses Gefälle auf, so dass die darin befindlichen, schwereren Tabakteile aus dem Behälter entfernt werden können. Hiezu dient eine Förderschnecke 76, die in den Lagern der Rinne entsprechend gestützt ist und ihren Antrieb durch 

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 einen Riemen 79 erhält, der über zwei an der Welle   45   der   Fördertrommel 15   und an jener der Förderschnecke 76 befestigte Rollen läuft. 



   Nach der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform gleiten die leichteren Tabakteile längs der Wand 20 abwärts und gelangen zu einer zweiten, für manche Tabaksorten erforderlichen Vorrichtung zum Lockern des Tabaks, die aus einer Stifttrommel 22 und der zugehörigen Stiftwalze 23 besteht. Dort, wo eine solche Vorrichtung nicht erforderlich ist, gelangt der von der Platte abgleitende Tabak unmittelbar in den Ablauf 93. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Tabakzuführvorrichtung   für Zigarettenmaschinen, mit einer Vorrichtung zum Sichten des Tabaks unter Benutzung der dem Tabak von einer Schleuderwalze erteilten Bewegungsenergie, dadurch gekennzeichnet, dass im Wege des Tabakstromes ein Prallsichter   (20)   angeordnet ist, der den von der Schleuderwalze (19) kommenden Tabak rückwärts nach dem unter der Fördertrommel   (15)   befindlichen Raum abgibt.

Claims (1)

  1. 2. Tabakzuführvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Prallsichter aus einer Prallwand (20), z. B. einer Glasplatte, besteht, an der die leichten Tabakteile abwärts gleiten, während die schwereren von der Wand (20) abprallen und so von den leichteren Tabakteilen getrennt werden. EMI2.1
AT128381D 1928-06-04 1928-06-04 Tabakzuführvorrichtung für Zigarettenmaschinen. AT128381B (de)

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