AT128073B - Verfahren zum Auswaschen auf gelochte Hülsen gewickelter Kunstseide. - Google Patents

Verfahren zum Auswaschen auf gelochte Hülsen gewickelter Kunstseide.

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AT128073B
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Austria
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rayon
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washing
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Benno Borzykowski
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Benno Borzykowski
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D10/00Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
    • D01D10/04Supporting filaments or the like during their treatment
    • D01D10/0409Supporting filaments or the like during their treatment on bobbins

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)

Description


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  Verfahren zum Auswaschen auf gelochte Hülsen gewickelter Kunstseide. 



   Es ist bekannt, das Auswaschen von Kunstseide, die auf gelochte Spulen aufgewickelt ist, dadurch vorzunehmen, dass man die offenen Seiten der Spulen fest abdichtet und dann die Waschflüssigkeit durch die Wickel von aussen nach innen durchsaugt. 



   Man hat bisher kein Gewicht darauf gelegt, die   Waschflüssigkeit   sofort nach ihrer Berührung mit den auszuwaschenden Fäden der weiteren Einwirkung auf diese zu entziehen, sondern hat vielmehr danach gestrebt, durch öfteres Durchtretenlassen der Wasehflüssigkeit durch die auszuwaschenden Fasern die zu entfernenden Chemikalien im Waschwasser möglichst anzureichern. Man mag auch wohl in den bisher so gearteten Fällen entsprechend den bekannten Verfahren   der Tropf- bzw. Bottichwäscherei   davon ausgegangen sein, dass ein Auslaugen der noch mit Chemikalien beschwerten Fasern mit schon gebrauchtem Waschwasser einen günstigen Effekt hervorbringen würde. 



   Es wurde nun gefunden, dass eine lange Einwirkung der in der Koagulationsflüssigkeit anwesenden Chemikalien die Qualität der Kunstseide ungünstig beeinflusst und dass deshalb die Zeit, während welcher diese zur Einwirkung kommen können,   tunliehst   herabzusetzen ist. Zu diesem Zwecke werden die stark sauren Waschwässer tunlichst rasch von den auf der Spule befindliehen Kunstseidefäden abgetrennt, so dass diese möglichst rasch der Einwirkung der stark sauren Wasehflüssigkeit entzogen werden. Es wird demnach beim vorliegenden Verfahren von der sonst geübten Anreicherung der Waschwässer an Chemikalien abgesehen. 



   Um die saure   Fällflüssigkeit   und die sauren Waschwasser so rasch und so gründlich als   möglich   von den Wickeln zu entfernen, werden diese letzteren in ein Wasserbad eingesetzt, und es wird im Innenraum der Hülsen, auf welche die Kunstseidefäden aufgewickelt sind, ein Unterdruck erzeugt, der bewirkt, dass stets frische   Waschflüssigkeit   von aussen in die Wickel eindringt und sie durchsetzt. Das Waschwasser wird sofort ohne nochmalige Verwendung abgeführt, und es werden so die Kunstseidefäden der   schädlichen   Einwirkung der mit Chemikalien angereicherten Waschflüssigkeit entzogen. 



   Infolge des in der Hülse herrschenden Unterdruckes ist es hiebei nicht nötig, die Enden der Spulen mit festen   Verschlusseinrichtungen   zu versehen, es brauchen vielmehr die Abdichtungen nur lose auf die offenen Enden der Spulen aufgelegt werden, weil sie durch den   Aussendruek   angepresst werden. 



   In der Zeichnung ist eine zur Ausübung des Verfahrens geeignete Vorrichtung in schematischer Darstellung ersichtlich gemacht. 



   Gemäss Fig. 1 der Zeichnung befindet sich im Behälter 1 eine mit der Kunstseide 3 besponnene Spule 2, auf die eine Abschlussvorrichtung 4 lose aufgelegt wird, die zweite   Abschlussvorrichtung   5 besitzt eine Bohrung, durch welche die Waschflüssigkeit hindurchtreten kann, um durch Rohr 7 Austritt zu erlangen. Der Zulauf der   Waschflüssigkeit   erfolgt bei 6. 



   In Fig. 2 der Zeichnung ist die Anordnung so getroffen, dass mehrere Spulen 21,   22,   23, 24 sowohl nebeneinander als auch übereinander gleichzeitig dem Waschprozess unterworfen werden können.   11 ist   der Behälter zur Aufnahme der Spulen. Die obere Abdichtung der Spulen geschieht durch die Vorrichtung 41, 42, die Bohrungen 8 in den weiteren Abdichtungsvorrichtungen 43, 44 sorgen für den Durchgang der Waschflüssigkeit nach dem Austritt 7. Die unteren Spulen werden durch die Vorrichtung   51,   52 entsprechend nach unten hin abgeschlossen. 



   Ausführungsbeispiel : In üblicher Weise mit Kunstseide besponnene gelochte Spulen werden in oben beschriebener Weise an den Seiten gedichtet und dann in den Behälter gebracht. Der Behälter 

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 EMI2.1 
 druck oder Pumpe wird eine Saugwirkung auf den Austritt für die Waschflüssigkeit ausgeübt, wodurch sich sehr schnell der Innenraum der Spulen mit der Waschflüssigkeit füllt, die dann entsprechend der saugenden Kraft schneller oder langsamer durch die Abflussöffnungen entfernt wird. Wendet man einen Unterdruck von beispielsweise 200-300 mm   Quecksilbersäule   an, dann kann man in etwa einer Stunde die Spule völlig neutral waschen. Den    Zufluss der frisehen Wasehfiüssigkeit   regelt man so, dass das Niveau der Waschflüssigkeit stets gleich bleibt.

   Eine Schädigung der Faser wird durch dieses Verfahren nicht hervorgerufen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Auswaschen von auf gelochte Hülsen gewickelter Kunstseide bei entsprechender Abdichtung der Hülsen unter Durchsaugen der Waschflüssigkeit durch die Wickel von aussen nach innen, dadurch gekennzeichnet, dass die Waschflüssigkeit aussen stets frisch zugeführt und nach dem Durchsaugen durch die Wickel ohne nochmalige Verwendung als Waschflüssigkeit abgeführt wird, um die Kunstseidefäden der schädlichen Einwirkung der mit Chemikalien angereicherten Waschflüssigkeit möglichst rasch zu entziehen. EMI2.2
AT128073D 1924-09-02 1925-03-18 Verfahren zum Auswaschen auf gelochte Hülsen gewickelter Kunstseide. AT128073B (de)

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GB239482A (en) 1925-12-17
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GB244324A (en) 1925-12-17

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