AT128031B - Verfahren und Vorrichtung zur Bereitung eines Kaffeegetränks. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Bereitung eines Kaffeegetränks.

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AT128031B
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coffee
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leaching
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Leopold Ing Hulek
Otto Steiner
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Leopold Ing Hulek
Otto Steiner
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Bereitung eines Kaffeegetränks. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Getrennt von der ersten Massnahme werden auf ein zweites Sieb 6    < y   gemahlene bei niedrigerer Temperatur gebrannte Kaffeebohnen geschichtet, worauf man 100   q 65-750   C heisses Wassers auf-   schüttet   und den Extrakt gleichfalls   auffängt.   



   Die beiden Extrakte werden sodann vereinigt und bieten in ihrer Summenwirkung ein hochwertiges, sowohl starkes als auch höchst aromatisches Kaffeegetränk. 



   Es hat sich weiter gezeigt, dass man das Verfahren   zweckmässig   in der Weise   ausführen   kann, dass man zur Auslaugung des aromatischen Teiles des Kaffees den unmittelbar vorher durch   Auslaugung   des die Stärke des Getränkes bedingenden Teiles entstandenen Extrakt verwendet. Das zur Auslaugung des Stärke gebenden Teiles verwendete Wasser hat sich beim Durchgange durch das Sieb bzw. die Kaffeeschicht bereits um mehrere Grade abgekühlt und der entstehende Extrakt hat bereits die zur Auslaugung des aromatisierend wirkenden Teiles geeignete Temperatur. 



   Die Maschine zur Ausführung dieses Verfahrens besteht dem Wesen nach aus   z   ei übereinander angeordneten Sieben. Auf dem oberen Siebe wird der dem Getränke die Stärke verleihende Teil und auf dem unteren Siebe der aromatisierend wirkende Teil des gemahlenen Kaffees ausgebreitet. Die beiden Siebe sind leicht zugänglich und der Unterteil der Maschine ist so ausgebildet, dass er direkt auf jede beliebige Kaffeekanne aufgesetzt werden kann. 



   Die   beigeschlossene   Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 eine Maschine gemäss der Erfindung in beispielsweiser Ausführung im Längsschnitt. 



   Der trichterförmig ausgebildete Teil 1 hat einen fein gelöcherten Boden 2 und ist nach Art eines Deckels auf das Gefäss 3 mit dem fein gelöcherten Boden 4 aufgesetzt. Das Gefäss 3 ruht auf einer direkt auf die Kanne 6 aufsetzbaren Schale 5. Der flache Boden 7 des Unterteils. 5 hat eine Auslassöffnung 8. 



  Das Gefäss 3 ist mit einem Griff 9 versehen. Auf die gelöcherten Böden 2 und 4 sind Metallsiebe 10 mit Haltern 11 frei aufgelegt. 



   Mit der Maschine wird in der Weise gearbeitet, dass man auf den   gelöcherte   Boden 2 jenen Teil des gemahlenen Kaffees ausbreitet, welcher dem Getränke die Stärke verleiht und auf dem   gelöcherte   Boden 4 jenen Teil des gemahlenen Kaffees, welcher das Aroma des Getränkes bedingt. Auf die gleichmässig ausgebreiteten Schichten des gemahlenen Kaffees werden sodann die Metallsieb 10 aufgelegt. 



  Hierauf schüttet man auf einmal die gesamte Menge des verwendeten Wassers mit Siedetemperatur in den trichterförmigen Teil   1.   Beim Durchgange durch die oberen Siebe 10 und 2 bzw. durch den dazwischen geschichteten gemahlenen Kaffee, kühlt sich das Wasser bzw. der Extrakt um einige Grade ab und gelangt dann mit einer Temperatur von ungefähr   60-80  C   auf den zwischen den unteren Sieben 10 und 2 geschichteten Kaffee. Durch die Öffnung 8 gelangt sodann die die Extrakte beider Kaffeeschichten enthaltende Lösung als fertiges Getränk in die Kanne 6, aus welcher es direkt serviert werden kann. 



   In gewissen Fällen empfiehlt es sich, die beiden verwendeten Kaffeearten auf verschiedene Feinheit zu vermahlen. Dies hängt dem Wesen nach von der Qualität der verwendeten Sorte ab. 



   Die beiden verwendeten Kaffeesorten müsste man unter Verwendung der bisherigen   Kaffeemühlen   jede gesondert mahlen, was zeitraubend wäre und zur Folge   hätte, dass   die früher gemahlene Kaffeesorte während der Vermahlung der zweiten ausraucht. Um diesem Übelstande abzuhelfen, wurde eine Kaffeemühle geschaffen, welche aus zwei beliebigen zu einem Aggregate vereinigten und durch ein gemeinsames Organ in Betrieb gesetzten Kaffeemühlen besteht, in welche man die beiden verwendeten Kaffeesorten getrennt   einsehütten   und nach Vermahlung sodann getrennt entnehmen kann. Hiedurch werden bisher zwei notwendig   gewesene Arbeitsgänge zu   einem vereinigt. Falls gewünscht, kann man die eine der beiden Mühlen des Aggregates auf eine gröbere Mahlfeinheit einstellen als die andere. 



   In Fig. 2 der Zeichnung ist die Mühle in Ansicht in beispielsweiser Ausführung dargestellt. 



   Die beiden Mühlen sind gemeinsam durch die Kurbel 12 zu betätigen. Die eine Kaffeesorte wird 
 EMI2.1 
 bei 16 entnommen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Bereitung eines Kaffeegetränkes, sogenannten Kaffeeaufgusses, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Getränke die sogenannte Stärke verleihende Teil des gemahlenen Kaffees mit siedendem Wasser oder Wasserdampf und getrennt von dieser Massnahme der dem Getränke das Aroma verleihende Teil des gemahlenen Kaffees mit Wasser niedrigerer Temperatur, beispielsweise von   60-800 C,   ausgelaugt und die beiden Extrakte sodann vereinigt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man mit siedendem Wasser oder Wasserdampf einen bei höheren Temperaturen gebrannten und mit weniger heissem Wasser eine bei niedrigeren Temperaturen gebrannten gemahlenen Kaffee auslaugt.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man für die gesondert behandelten Teile des Kaffees verschiedene Kaffeesorten oder verschiedene Kaffeesortengemische verwendet.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Auslaugung des aromatisierend wirkenden Teiles den unmittelbar vorher durch Auslaugung des Stärke gebenden Teiles gewonnenen Extrakt verwendet. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden verwendeten Kaffeesorten einen verschiedenen Feinheitsgrad der Mahlung aufweisen.
    6. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch zwei übereinander angeordnete Siebe, auf deren oberem der Stärke gebende und auf deren unterem der aromatisierend wirkende gemahlene Kaffee ausgebreitet wird. EMI3.1 untere Sieb vorstellt.
    8. Maschine nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss mit dem unteren Siebe auf einer Schale ruht, welche einen flachen, mit einer zentralen Ausflussöffnung versehenen Boden aufweist. EMI3.2
AT128031D 1931-02-09 1931-02-09 Verfahren und Vorrichtung zur Bereitung eines Kaffeegetränks. AT128031B (de)

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