<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Die Erfindung bezieht sich auf eine Glühlichtlampe oder-laterne für flüssige Kohlenwasserstoffe, deren Einzelteile so gestaltet und so zueinander angeordnet sind. dass eine besonders rationelle und billige Herstellung der Lampe bzw. Laterne, insbesondere auch ein bequemer und leichter Zusammenbau derselben, möglich ist.
Erfindungsgemäss ist am oberen Ende des Laternenkorbes ein Steg mit winklig nach oben gerichteten Enden vorgesehen, welcher ausser dem Brennerkopf und dem Mischrohr auch die Grundplatte des Kamins trägt, auf welche die Abzugshaube und der Kamin lose aufgesetzt sind. Das Kaminrohr ist mit einer Sicke od. dgl. versehen, auf welcher der lose übergeschoben, die Frischluftkammer von dem Abzugraum trennende Boden aufruht. Die Grundplatte des Kamins ist gegen Verdrehung dadurch gesichert, dass die nach oben gerichteten Stegenden entsprechende Ausnehmungen derselben durchdringen. Der die Frischluftkammer von dem Abzugraum trennende Boden erfährt dadurch eine Sicherung gegen Verdrehung, dass er eines oder beide Stegenden überklammert.
Diese Sicherung dient gleichzeitig dazu, das Mischrohr in seiner Lage festzu- halten, dessen einer Schenkel den Trennboden durchdringt. Die Abzughaube wird durch die sie durchdringenden und in entsprechenden Durchbrechungen der aufwärts gerichteten Stegenden eingehängten Arme des Radbügels auf der Grundplatte aufsitzend gehalten und gegen Abfallen gesichert, wobei sie ihrerseits den erwähnten Trennboden gegen Aufwärtsverschieben festhält.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt des oberen Lampen- oder Laternenteils, Fig. 2 eine teilweise Seitenansicht und Fig. 3 ein Grundriss bei abgenommener Haube. a ist ein durch Streben b mit dem nicht dargestellten Boden des Lampen-oder Laternen- korbes verbundener flacher Steg mit winklig nach oben abgebogenen Schenkeln al, der ausser dem Mischrohr c und dem Brennerkopf d noch die Grundplatte h trägt, auf welche Kamin und Abzughaube lose aufgesetzt sind. Die Befestigung geschieht durch Ineinanderschrauben von Mischrohr und Brennerkopf unter Zwischenfassung des Steges zwischen den Brennerkopf und eine auf das Mischrohrgewinde aufgeschraubte Mutter. Der andere, kürzere Schenkel des Misch- rohres ist ebenfalls nach unten gerichtet und mündet frei aus.
In seiner axialen Verlängerung und seiner Öffnung gegenüberliegende ist die in den Kopf e des Vergasers f eingesehraubte Düse g angeordnet. Der Vergaserkopf e ist kantig ausgebildet und in einer ebenso gestalteten Durchdringungsöffnung des Steges a geführt. Beim Auswechseln der Düse g bedarf es daher keines besonderen Werkzeuges und keiner besonderen Festhaltemassnahmen für den gegen Verdrehung im Steg gesicherten Vergaserkopf. Die Grundplatte 7t ist mit Ausnehmungen für den Durchtritt der winklig nach oben abgebogenen Schenkel al des Steges a versehen, auf dem sie aufruht. Sie besitzt ausserdem die, je nach Bedarf, konzentrisch oder exzentrisch angeordnete Abzugöffnung i für die Verbrennungsgase, mit kurzem, nach oben vorstehendem Rand, auf welchen der Abzugkamin & aufgesteckt ist.
Letzterer ist mit einer Sicke l od. dgl. versehen, auf welcher ein lose, auf den Kamin k aufgeschobener, die Frischluftkammer von dem Abzugraum trennender Boden m aufruht. Dieser besitzt eine das freie Ende eines der beiden Stegschenkel al überfassende Klammer M, die ihn gegen Verdrehung sichert, und damit auch das Mischrohr c, dessen freier Schenkel ihn in einer schlitzartigen Ausnehmung m'ohne seitliches Spiel durchdringt. Mit o ist die Lampep- oder Latpruenhaube bezeichnet, in deren Mantel-
<Desc/Clms Page number 2>
öffnungen o1 unterhalb des Bodens M, für den Zutritt der Frischluft, und solche 02 oberhalb desselben für den Abzug der Verbrennungsgase vorgesehen sind.
Sie liegt auf dem äusseren Rand der Grundplatte h auf und ist mit dem Steg a durch den Laternentragbügel t verriegelt, dessen unten hakenförmig gebogene Schenkel, unter Durchdringung der Haubenwand in Schlitzen os, in korrespondierende Schlitzlöcher a2 der Stegschenkel al eingehängt sind. Die lösbare Verbindung des Laternentragbügels t mit, dem Steg a kann auch auf andere als die dargestellte Weise erfolgen. Der Steg a besitzt noch eine mit der Abzugöffnung i der Grundplatte h korrespondierende Durchbrechung M für den Durchlass der Verbrennungsgase, deren auch mehrere von kleinerem und anderm Querschnitt vorgesehen sein können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Glühlichtlampe oder laterne für flüssige Kohlenwasserstoffe, gekennzeichnet durch einen am oberen Ende des Laternenkorbes vorgesehenen Steg (a), mit-winklig nach oben abgebogenen Enden (a1), welcher ausser dem Brennerkopf und dem Mischrohre auch die Grundplatte (h) des Kamins trägt, auf welche die Abzughaube (0) und der Kamin lose aufgesetzt sind.