AT84329B - Herdeinsatz. - Google Patents

Herdeinsatz.

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AT84329B
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Austria
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plate
furnace
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stove
insert
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Inventor
Hugo Ing Guttmann
Hans Ing Podwinetz
Original Assignee
Hugo Ing Guttmann
Hans Ing Podwinetz
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  • Housings, Intake/Discharge, And Installation Of Fluid Heaters (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Herdeinsatz. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Ausgestaltung des Herdeinsatzes nach dem Stammpatente Nr.   84327,   welche es ermöglicht, den Einsatz als Vorsetzofen zu verwenden und somit auch Heizzwecken dienstbar zu machen. 



   In den Einzelheiten der Bauart ist der Forderung Rechnung getragen, den Vorsatzofen an jedem beliebigen Ofen in der durch die Bauart desselben bedingten Höhenlage leicht anbringen bzw. abnehmen zu können. Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass der-Vorsatzofen dank seiner Einfachheit mit wenigen Handgriffen in seine Bestandteile zerlegt werden kann, so dass er ausser Gebrauch sehr wenig Platz beansprucht. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen   Ausführungsform   dargestellt. Fig. i zeigt den Ofen in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, Fig. 2 in Draufsicht. 



   Der im Stammpatente beschriebene Herdeinsatz 1 ruht mit seinem Auflagerflansch mittel-oder unmittelbar auf einer Platte   2,   die mit Öffnungen für den Luftzutritt und Rauchabzug versehen ist. Die Ergänzung des Einsatzes 1 zu einem Vorsatzofen bildet ein über den Einsatz gestülptes, auf die Platte 2 aufgesetztes Gehäuse   3,   dessen Deckel eine Herdplatte bildet und in der üblichen Weise mit Ringeinsätzen zur Aufstellung von Kochgeschirren versehen ist. 



   Die Höhe des Gehäuses ist so bemessen, dass dessen Deckel in geringem Abstand über der Oberkante des Einsatzes zu liegen kommt, so dass die'in dem Stammpatente beschriebene, in starker Erhitzung der Herdplatte sich   äusse-nde   Wirkung eintritt. 



   Im vorliegenden Falle ist das Gehäuse abnehmbar angeordnet. 



   Unter dem Einsatz 1 befindet sich ein Zugrohr 4, das in eine der erwähnten Öffnungen in der Platte 2 eingehängt ist. 



   Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass die Lufteintrittsöffnung mindestens ebenso tief bzw. tiefer liegt als der tiefste Punkt des Rauchabzuges   J,   wodurch eine günstige Zugwirkung unter allen Umständen gesichert erscheint. 



   Um die Höhenlage der Lufteintrittsöffnung verändern und den Luftzutritt regeln zu können, ist in dem Zugrohr   4   eine mit seitlichen Öffnungen 7 für den Zutritt der Luft versehene Hülse 6 verschiebbar gelagert. Zur Drosselung des Luftzutrittes genügt es, die Hülse etwas tiefer in das Zugrohr hineinzuschieben, so dass ein Teil der Luftzutrittsöffnungen abgedeckt wird. Es empfiehlt sich überdies, die Hülse 6 gleichzeitig als Aschenbehälter zu verwenden. 



   Die Platte 2 ist unmittelbar am Ofen selbst festgelegt und findet eine weitere Unterstützung durch die Ständer 8, welche in ihrer Höhe stativartig verstellbar sind. 



   Die Befestigung der Platte am Ofen erfolgt auf jeder Seite durch winkelförmig abgebogene Arme 9, die mit einem Ende in Führungen 10 der Platte eingreifen, mit dem anderen an den seitlichen Wandungen des Ofens festgelegt sind. 



   Infolge der Verschiebbarkeit in den Führungen 10 kann die Platte an jedem Ofen ohne Rücksicht-auf dessen Breite angebracht werden. Nach beiläufigen Einstellung der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Arme in den Führungen werden Verschiebungen durch Anziehen der Klemmschrauben 11 verhindert. 



   Die Arme 9 bilden nunmehr in ihrer festen Verbindung mit der Platte 2 eine Art Gabel, welche mittels der Feststellschrauben 12 am Ofen festgeklemmt wird, wobei die Enden der Arme unmittelbar   als e Muttern   für die Schrauben ausgebildet sind. 



   Die Zerlegung des Vorsatzofens geschieht in folgender Weise :
Nach Abheben des Gehäuses 3 des Herdeinsatzes wird das Zugrohr 4 und Rauchabzugrohr 5 aus der Platte 2 entfernt und nunmehr die Fixierschrauben 12 gelöst, die Arme 9 zurückgeklappt und die Platte 2 in die Ebene der Stützen   8   umgelegt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Herdeinsatz nach dem Stammpatente Nr.   84327,   dadurch   gekennzeichnete   dass er zur Bildung eines Vorsatzofens auf einer mit Öffnungen für den Luftzutritt und Rauchabzug versehenen Platte   (2)   aufruht und von einem zweckmässig abnehmbaren Gehäuse   (3)   abgedeckt ist.

Claims (1)

  1. 2. Herdeinsatz nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein unterhalb des Einsatzes (1) in die Platte eingehängtes Zugrohr (4), um die Lufteintrittsöffnung oder Öffnungen zwecks Vermeidung von Beeinträchtigungen der Zugwirkung tiefer zu legen als den Rauchabzug (5).
    3. Herdeinsatz nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine in das Zugrohr ( eingesetzte, gegebenenfalls als Aschenbehälter dienende Hülse mit seitlichen Lufteintritts- öffnungen (7), die verschiebbar gelagert ist, um die Zugwirkung durch Veränderung der Länge des Luftkanals bzw. durch teilweise Abdeckung der. Eintrittsöffnungen regeln zu können.
    4. Herdeinsatz nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (2) einerseits unmittelbar am Ofen festgelegt ist, andrerseits auf umklappbaren Stützen (8) aufruht.
    5. Herdeinsatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegung der Platte am Ofen durch winkelförmig abgebogene Arme (9) erfolgt, die mit einem Ende in Führungen (10) der Platte verschiebbar und festklemmbar sind, mit dem anderen Ende an den seitlichen Wandungen des Ofens festsitzen.
AT84329D 1919-10-31 1919-11-19 Herdeinsatz. AT84329B (de)

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AT84327T 1919-10-31
AT84329T 1919-11-19

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AT84329B true AT84329B (de) 1921-06-10

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