AT127144B - Verfahren zum Beheizen von Öfen aller Art mit Stark- oder Schwachgas. - Google Patents
Verfahren zum Beheizen von Öfen aller Art mit Stark- oder Schwachgas.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Beheizen von Ofen aller Art mit Stark-oder Sehwachgas. Bei der Beheizung von Öfen mit Stark-oder Schwaehgas scheidet sieh bei bestimmten Temperaturen stets Kohlenstaub in Form von Graphit aus dem Heizgas aus, der sich auf den Wandungen der Heizkanäle. in den Heizzügen und im Gitterwerk der Regeneratoren festsetzt. Diese Verkrustungen bilden unliebsame Querschnittsverengungen und beeinträchtigen wesentlich den Wärme durchgang durch die betreffenden Wandungen, da Kohlenstoff ein schlechter Wärmeleiter ist. Man hat solche Ablagerungen bisher dadurch beseitigt, dass von Zeit zu Zeit an Stelle des Heizgases Wasserdampf durch die verkrustete Teile geleitet wird, der den abgelagerten Graphit zersetzt. Dieses Verfahren hat den grossen Nachteil, dass zur Beseitigung des Graphits der Betrieb zeitweise unterbrochen werden muss. Man hat bereits kohlenstoffreichen Gasen bestimmte Mengen Wasserdampf zugesetzt, um den sich im Gase bei hohen Temperaturen ausscheidende Kohlenstoff in Wassergas umzuwandeln und so Menge und Güte des Gases zu steigern. Dieser Wasserdampfzusatz wurde jedoch erst an der Verbrennungstelle gemacht und konnte das vorherige Ausscheiden von Kohlenstoff in Form von Graphit auf den Wandungen der Heizkanäle und Heizzilge und in dem Gitterwerk der Regeneratoren nicht verhindern. Nach der Erfindung wird der Wasserdampf dem Heizgas vor seinem Eintritt in den Ofen, also beispielsweise vor seinem Eintritt in die Regeneration oder in die Heizkanäle oder Heizzüge zugesetzt. Dieser Wasserdampf verhindert von vornherein jede Graphitablagerung und beseitigt etwa bestehende Ablagerungen. Es ist demnach keinerlei Betriebsunterbrechung erforderlich. Zweckmässig werden Wasser- dampf und Gas vor ihrem Eintritt in den Ofen in einer bekannten Mischvorriehtung gemischt. Es hat sich ferner als zweckmässig erwiesen, den Wasserdampf in überhitztem Zustand zuzusetzen, um den Vorgang wärme wirtschaftlich günstiger zu gestalten. Es wird dadurch vermieden, dass der Wasserdampf abkühlend auf das Gas oder den Ofenteil einwirkt und selbst erst auf hohe Temperatur erwärmt werden muss, wodurch Wärmeverluste entstehen würden. Wird der Wasserdampf hingegen in überhitztem Zustand zugesetzt, so ist keinp wesentliche Erwärmung des Dampfes erforderlich und sogar die Möglichkeit gegeben, die im Dampf enthaltene Wärme zur Erwärmung kühleren Ofenteile mit zu verwenden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Beheizen von Ofen aller Art mit Stark-oder Schwachgas unter Beigabe von Wasserdampf zu dem Heizgas, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserdampf dem Heizgas vor seiner Durchleitung durch Regeneratoren, Rekuperatoren, Heizkanäle, Heizzüge oder sonstige Teile des Ofens zur Beseitigung und Verhinderung von Graphitablagerungen in diesen Ofenteilen zugesetzt wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Waserdampf dem Heizgas in überhitztem Zustand zugesetzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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