AT126293B - Chemographischer Bildtelegraphieempfänger. - Google Patents

Chemographischer Bildtelegraphieempfänger.

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AT126293B
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electrodes
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Inventor
Willy Dipl Ing Lohs
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Siemens Ag
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  Chemographischer Bildtelegraphieempfänger. 



   Es ist bekannt, bei chemographischen   Bildtelegraphieempfängern   eine Querabtastung mit mehreren Abtaststiften auszuführen, welche auf einem senkrecht zur Papiertransportrichtung laufenden endlosen Bande angeordnet sind. Bei dieser Anordnung zeigt sich der Nachteil, dass die Abtaststifte nicht genügend genau auf der Gegenschneide entlang geführt werden können. Ausserdem wird durch die Stifte das präparierte und befeuchtete Papier aufgerauht, so dass unscharf Bilder entstehen. Weiterhin wird die   Unschärfe   der Bilder dadurch vergrössert, dass sich an den Stiften ausgeschiedenes Jod ansammelt, welches sich auf dem Papier absetzt und die Schriftzeichen verwischt. Eine Reinigung ist hiebei schwer durchzuführen. 



   Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass die Elektroden bzw. Stifte als Schneiden oder Rollen ausgebildet sind und die Transportrichtung des Bildträgers in einem Winkel zur Bandtransporteinriehtung steht. Dadurch, dass der Abtastpunkt auf der Schneide bzw. Rolle wandert, können die   Jodabscheidungen   nicht nachteilig wirken und eine Säuberung ist z. B. durch eine hartborstige Bürste leicht durchführbar. Die federnde Ausbildung der Elektroden wirkt insofern vorteilhaft, als das Aufsetzen auf das Papier fast ohne Stoss vor sich geht. Zur weiteren Milderung dieses Stosses wird die Gegenfeder benutzt, an der entlanggleitend die Elektrode sanft auf das Papier aufgesetzt wird. Auch trägt dieses Mittel zur Schonung des präparierten und empfindlichen Papieres bei.

   Zur Vermeidung des Bandschlupfes werden des weiteren nach der Erfindung ein oder mehrere Loch-bzw. Zahnreihen in dem Transportband vorgesehen, in welche Zahnstifte bzw. Zähne der Antriebstrommel eingreifen. 



  Die Stromzuführung zu dem metallischen Transportbande kann entweder durch die metallischen Transporttrommeln oder durch eine zweckmässig auf der Innenseite des Bandes schleifende Feder erfolgen. 



   Zwecks weiterer Schonung des Papieres können die Schneiden als federnd gelagerte Rollen mit genügend geringem Durchmesser ausgebildet werden. Es ist auch möglich, die Gegenschneide als Rolle auszubilden. 



   Fig. 1-5 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das Papierband 1 ist über die Gegenschneide 2 geführt. Das Papier wird durch Schneiden   3,. 3' abgetastet,   die auf der Aussenseite des endlosen Metallbandes 4 befestigt sind. Das Metallband wird über die Trommeln 5 und 6 gelegt, wobei mindestens die eigentliche Antriebstrommel 5 mit ein oder zwei Reihen von Zähnen oder Zahnstiften 7 versehen sind, die in Löcher einer oder mehrerer Lochreihen 8 des Bandes 4 eingreifen, um die Schneiden ohne Schlupf antreiben zu können. Dabei ist die Umlaufriehtung des Metallbandes 4 gegen die der Gegenschneide so stark geneigt, dass die Abtastschneiden 3,   3'nach   und nach mit jedem Punkt ihrer Abtastkante abtasten.

   Die Gegenfeder 9 ist so angeordnet, dass die abtastende Schneide etwas heruntergedrückt wird und an der Feder entlanggleitend allmählich und sanft auf das Papier aufgesetzt wird. 



  Fig. 3 zeigt ein Stück des Metallbandes mit einer darauf befestigten Abtastschneide, die entweder nach Fig. 3a oder 3b geformt sein kann. Gegen Flattern wird das Band 4 durch den Tisch 10 oder eine Spannrollenanordnung oder Achsenverspannung geschützt. 



   Fig. 4 zeigt eine weitere   Ausführungsform   der Abtasteinrichtung. An der Feder 11 ist am freien Ende die Metallrolle 12, zweckmässig z. B. V2A-Stahl, mit   möglichst kleinem Durchmesser   gelagert. 

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   Fig. 5 zeigt eine andere   Gegenschneidenausführung   : Eine Rolle 2a, die auf der dem Papierband   abgewendeten Seite durch 2 lagerartig abgestützt wird. Diese Rolle ist deshalb so gut abzustützen, weil ja auch wegen der Kleinheit der einzelnen Bildpunkte auch diese Rolle möglichst geringen Durch-   messer haben muss. Die drehbar gelagerten Rollen 11 und 2a sollen zur Schonung des Papiers 1 dienen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :    1. Chemographischer Bildtelegraphieempfänger mit mehreren auf einem endlosen Bande angebrachten Elektroden, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Bande angebrachten Elektroden als  
Schneiden bzw. Rollen ausgebildet sind und die ebenfalls als geradlinige Schneide angeordnete Gegen-   elektrode, über welche der Bildträger geführt wird, senkrecht zur Transportrichtung des Bandes angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Bildtelegraphieempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die geradlinige, schneidenförmige Gegenelektrode in einem von 900 abweichenden Winkel zur Bandtransportrichtung steht.
    3. Bildtelegraphieempfänger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenelektrode als Rolle ausgebildet ist.
    4. Bildtelegraphieempfänger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle an mehreren Punkten, zweckmässig jedoch über ihre ganze Länge, mit einem den Druck der Schreibelektroden auf- nehmenden Gegenlager versehen ist.
    5. Bildtelegraphieempfänger nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Schreibschneidenoberflächen aus schleiffestem Material, z. B. Platiniridium, Osmium, besteht.
    6. Bildtelegraphieempfänger nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass das die Elektroden tragende Transportband eine oder mehrere Loch-oder Zahnreihen für den Eingriff von auf den Antriebsrollen befindlichen Stiften oder Löchern trägt.
    7. Bildtelegraphieempfänger nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden in an sich bekannter Weise federnd auf dem Bande befestigt sind.
    8. Bildtelegraphieempfänger nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gegenfeder vorgesehen ist, an der entlanggleitend die Elektroden auf das Aufzeichnungspapier aufgesetzt werden. EMI2.1
AT126293D 1930-04-23 1930-04-23 Chemographischer Bildtelegraphieempfänger. AT126293B (de)

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