AT125745B - Verschiebbares Verdeck, insbesondere für Kraftwagen. - Google Patents

Verschiebbares Verdeck, insbesondere für Kraftwagen.

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AT125745B
AT125745B AT125745DA AT125745B AT 125745 B AT125745 B AT 125745B AT 125745D A AT125745D A AT 125745DA AT 125745 B AT125745 B AT 125745B
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Tents Or Canopies (AREA)

Description


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  Verschiebbares   Verdeck, insbesondere für   Kraftwagen. 
 EMI1.1 
 Bewegung des Verdecks in die Aufspann-oder Ruhelage bewegbar sind. 



   Es sind verschiebbare Fahrzeugverdecke bekannt, bei denen der Verdeekstoff von Stahlbändern getragen wird, die durch Querstangen untereinander verbunden sind. Auch sind verschiebbare Fahrzeug- 
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 des Verdecks ihre Winkelgeschwindigkeit dauernd ändern muss. Ferner   können   beim Aufrollen des Ver- decks auf eine Trommel nur gerade Spriegel verwendet werden. 



   Uni die Verwendung einer Aufwiekeltrommel zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worden, die den   Verdeckstoff   tragenden Spriegel in die   Aufspann-oder Ruhelage durch   Ketten zu bewegen, welche mit Hilfe einer Antriebsvorrichtung in Führungen des Wagengestells in der einen Richtung durch Druck und in der andern Richtung durch Zug bewegbar und bei der Überführung des Verdecks in die Ruhelage in eine Kammer des Wagengestells einschiebbar sind. Die Spriegel der bekannten Einrichtung werden bei der Bewegung des Verdecks in die Ruhelage nacheinander zusammengeschoben und an der Rückseite des Wagens aufgestapelt, während die Ketten unabhängig von den Spriegeln in die Kammer des Wagen- gestells eingeschoben werden.

   Beim Aufspannen des Verdecks werden die Spriegel der bekannten Ein- richtung einzeln von dem Stapel durch besondere, mit den Ketten verbundene Mitnehmer entfernt, welche abgestuft sind und zeitweilig mit den Spriegeln gekuppelt werden. Die bekannte Einrichtung- bedingt einen   verhältnismässig   verwickelten Aufbau des Verdeckgestells, weil die erwähnten Mittel vor- gesehen sein müssen, um die Spriegel beim Aufspannen des Verdecks einzeln von einem Stapel abzu- nehmen. 



   Um die vorher dargelegten Mängel zu beseitigen, sind nach der Erfindung die Spriegel unmittelbar mit den   Antriebsgliedern,   beispielsweise Ketten, verbunden und zusammen mit den Antriebsgliedern und dem Verdeckstoff bei der Bewegung des Verdecks in die Ruhelage in eine Kammer einschiebbar. 



   Bei der Einrichtung nach der Erfindung wird daher das ganze Verdeck in eine   Kammer eingeschoben.   



   Durch die Einrichtung nach der Erfindung ist gegenüber den bekannten Verdeekaufspannvorrichtungen der Aufbau des Verdecks vereinfacht und die Betriebssicherheit bei der Bedienung des Verdecks erhöht, weil keine Aufwickeltrommel zur Aufnahme des Verdecks in der Ruhelage erforderlich ist und keine besonderen, zum zeitweiligen Zusammenkuppeln der Spriegel mit Antriebsketten dienenden Mittel vor- gesehen zu sein brauchen, um beim Aufspannen des Verdecks die Spriegel einzeln von einem Stapel mit- zunehmen. Gegenüber den bekannten, mit einer Aufwickeltrommel versehenen Einrichtungen ist noch der besondere Vorteil erzielt, dass die Spriegel gewölbt ausgebildet werden können.

   Die Verwendung gewölbter Spriegel ist wegen des Wasserablauf und der Erzielung einer genügenden Kopfhöhe in der
Wagenmitte, in der sich   gewöhnlich   ein Längsgang zwischen den Sitzen befindet, sehr wichtig. Auch 
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Auf der Zeichnung   ist : ein nach   der Erfindung hergestelltes Verdeck in einer   Ausführungsform   veranschaulicht. 



   Fig. 1 ist ein senkrechter Längsschnitt durch das Verdeck in Wagenmitte, Fig. 2 ist ein Schnitt 
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 Oberansicht eines Teiles des Verdecks und der Spriegel teilweise im Schnitt, Fig. 4 ist eine schematische, schaubildliche Darstellung der zur Aufnahme des Verdecks dienenden Kammer und des hinteren Teiles der   Führungsschienen   bei teilweise zurückgezogenem Verdeck, jedoch unter Weglassung des Verdeckstoffes, Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt in Wagenmitte durch die zur Aufnahme des Verdecks dienende Kammer, Fig. 6 ist ein Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. 5 durch einen der Seitenteile der Kammer mit darin befindlichem   Verdeck und Fig.   7 ist ein   ähnlicher   Querschnitt wie Fig. 2 nach der Linie   C-C   der Fig. 1. 



   Die Dachseitenteile   1,   welche zu beiden Seiten des Wagens auf den   Fenster-und Tiirsäulen    unbeweglich befestigt sind,   umschliessen   in Verbindung mit der hinteren und vorderen   Abdeckung 4. J   eine rechteckige Öffnung, welche durch den Stoff 6 des beweglichen Verdecks verschlossen oder   geöffnet   werden kann. An den Seitenteilen 1 sind Führungsschienen 7 befestigt, in welchen sich je eine Kette führt. Die Ketten 8 sind mit Rollen 8a versehen, welche in   Längsrillen   der   Führung 7 laufen.

   An den   
 EMI2.2 
 Querschnitt rechteckiger und an den Enden offener Kasten ausgebildet sind, die nach oben gewölbt sind.
In die Höhlung jedes Spriegels 9 sind an beiden Enden je ein Paar Klemmbacken 10, 11   eingeschoben,   
 EMI2.3 
 dass die Klemmbacken in   Längsrichtung der Spriegelrohre   9 unter   Aufwendung   einer gewissen Kraft sieh etwas verschieben lassen. Durch diese Anordnung ist erreicht,
1. dass Ungleichheiten im Abstand der beiden Führungsschienen 7 sich selbstttätig ausgleichen können,
2. dass die einzelnen Teile, obwohl sie nur frei beweglieli zusammengesteckt sind, beim Fahren nicht klappern können, 
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 des Daches 1 in waagrechter Ebene quer zur Fahrtrichtung durch   Reibung der Klemmbacken 10. 17   an den Wandungen der Spriegelrohre 9 wirksam gedämpft werden. 



     Unabhängig von   den vorgenannten Teilen sind in die Enden der Spriegel 9 oberhalb der Klemm- 
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 unter dem Einfluss von Federn   18,   welche, durch eine Zunge 19 getrennt, sieh gegen einen festen Anschlag 20 in den Rohren 9 stützen und demnach die Blattfedern 16 aus den Rohren 9   herauszudrücken bestrebt   sind. Die oberen   Klemmbackenteile   11 sind bei   11a   so gekröpft, dass sich die   Blattfeder ? zwischen   dem   Klemmbaekenteil H   und der oberen Wand des Spriegels 9 frei verschieben kann. 



   Die aus den   Spriegeln ss herausragenden Enden   der Blattfedern 16 sind nach aussen über die Führungsschienen 7 herabgebogen und zu Augen 21 eingerollt. deren Mittelachse   in gleicher Höhe mit   den mittelachsen der Kettenrollen 8a liegt. Durch alle Augen 21 an einer Wagenseite ist je ein Drahtseil 22 gezogen und am vordersten und hintersten Blattfederauge befestigt. Die   Länge der Drahtseile 22   ist ebensogross wie die der zugehörigen Teile der Ketten S zwischen dem vordersten und hintersten 
 EMI2.6 
 
Um die äusseren Enden der Blattfedern 16 und die Drahtseile 22 herum legen sich die nach innen umgebogenen Ränder   2-3   des oberen Verdeekstoffes 6.

   Diese Ränder sind   bei : 24   (Fig. 3) an beiden Seiten 
 EMI2.7 
 die Endpunkte der Nähte   24   nicht ganz an die Blattfedern 16 heranreichen. Infolgedessen können sich die Spriegel 9 um eine gewisse Strecke gegen den Verdeckstoff 6   vor-oder rückwärts in   der   durch einen   Pfeil angedeuteten Fahrtrichtung verschieben. 



   Der Druck der Federn 18 überträgt sich durch die Blattfedern 16 und die Drahtseile 22 auf den Verdeckstoff 6 und bewirkt somit die Spannung des   Verdeckstoffes   quer zur Fahrtrichtung. Dieser 
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 dass deren Bewegung nicht behindert wird. 



   Die Stoffspannung in   der Längsrichtung   des Wagens beim Aufspannen des Verdecks wird folgendermassen erzielt : Der Verdeckstoff 6 ist am vordersten und hintersten   Spriegel 9a und (Fig. 1)   befestigt und, solange das   Verdeck sieh nicht   in seiner vordersten Endstellung befindet, in Längsrichtung nur wenig oder gar nicht gespannt. Die Entfernung zwischen den Spriegeln 9a und 9b ist durch die in den engen Führungen 7 rollenden Ketten 8 bestimmt.

   Der Stoff ist also beim   Vor- und Zurückrollen   immer gleichmässig lose oder gar nicht gespannt, so dass er keinen   schädlichen   Widerstand auf die Kettenbewegung   ausüben   kann. 

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 beim Aufspannen des Verdecks kurz vor Erreichung der Endstellung in eine an der hinteren Abdeckung 5 des Wagens befestigte hakenförmige Leiste   2B greifen.   Auf diese Weise wird das hintere Stoffende festgehalten, während das am vorderen Spriegel 9a befestigte Ende durch weiteres Vorschieben der Ketten 8 noch weiterbewegt und somit der Stoff in der   Längsrichtung gespannt   wird, während die Querspannung, wie oben beschrieben ist, durch die Federn 18 ständig aufrechterhalten bleibt.

   
 EMI3.2 
 den Verdeckstoff 6 statt, am   grössten   beim vorletzten Spriegel. am kleinsten beim zweitvordersten Spriegel, u. zw. wandern die Spriegel 9 gegen den Verdeckstoff nach vorn. Zwischen der   Hakenleiste   25 und dem hintersten Spriegel 9b bildet sieh dabei eine lose Falte 27. Die Zwischenräume zwischen den Nähten 24 (Fig. 3) sind so bemessen, dass die vorstehend beschriebene Relativbewegung der Spriegel 9 gegen den Stoff 6 nicht behindert wird. Gemäss Fig. 3 ist der Verdeckstoff 6 in der   Längsrichtung   noch nicht gespannt. Die Spriegel 9 befinden sich gegenüber dem Verdeekstoff ungefähr in der hinteren Endstellung, wie aus dem die Fahrtrichtung andeutenden Pfeil hervorgeht. 



   Die Ketten 8 werden in an sieh bekannter Weise beim   Aufspannen   des Verdecks in ihren Führungen 7 
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 erwähnten bekannten Einrichtung, bei welcher die Ketten in ihren Führungen in der einen Richtung durch Druck und in der andern Richtung durch Zug bewegbar sind, ist aber die grosse Vereinfachung 
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 nehmer gekuppelt werden, sondern dass sie, wie oben beschrieben ist, unmittelbar an den mit besonders grossen Rollen 8a versehenen Ketten 8 befestigt sind. 



   Während nun bei der bekannten Einrichtung beim   Zurückziehen   des Verdecks nur die Ketten 
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 Verdeck in eine mit   spiralförmigen   Führungen versehene Kammer   hineingesehoben.   



   Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, münden die Kettenführungsschienen 7 an ihrem hinteren abwärts 
 EMI3.6 
 die Verschalung 33 wird eine Kammer 29 gebildet, in welche das ganze Verdeck einschiebbar ist. 



   Wenn nun die Ketten 8 mittels des unten beschriebenen Triebwerks 34 bis 42 in die Spiral-   führungen   28 hineingezogen bzw. hineingeschoben werden, so beschreiben die die beidseitigen Ketten 
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 deckstoff 6. Die Teile 6, 8 und 22 sind der Deutlichkeit wegen in Fig. 4 nicht dargestellt. Da die Ketten 8 an allen Punkten der   Spiralführungen   28 die gleiche Geschwindigkeit besitzen, so findet in den neben- 
 EMI3.8 
 Verdecks in die Kammer 29 selbst dann   ausserordentlich gering,   wenn eine Berührung der einzelnen Stofflagen untereinander stattfindet. 



   Durch das Hineinschieben der Ketten 8 in die   spiralförmigen   Führungen 28 ist ferner gegeniiber den oben erwähnten bekannten Einrichtungen, bei denen das Verdeck auf eine Trommel aufgerollt 
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 höhe in Mitte des Wagens, wo   gewöhnlich   ein   Längsgang sieh zwischen   den Sitzen befindet, und wegen des guten Aussehens sehr wichtig ist. Wie ferner aus Fig. 4 ersichtlich ist, laufen die Spriegel 9, 9a, 9b so in die Kammer 29 hinein, dass 
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 ist erreicht, dass innerhalb der Kammer 29 der Verdeckstoff nicht gespannt, sondern lose ist, wodurch die Verdeckbewegung erleichtert und die Verwendung gewölbter   Spriegel überhaupt ermöglicht   ist. 



  Die nach innen gerichtete Lage der   Spriegelwölblmg innerhalb   der Kammer 29 bedingt auch eine wesentliche Platzersparnis im Verhältnis zur gegenteiligen Anordnung. 



   Beim Bewegen der Spriegel durch die hinteren Bogen 7 a der Führungsschienen 7 findet allerdings bei der vorher beschriebenen Anordnung   eine Vergrösserung   des Spriegelabstandes statt, jedoch betrifft diese immer nur den Stoffteil zwischen ein bis zwei Spriegeln und nur einen Viertelkreisbogen der Bewegung. 

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  Die dadurch bedingte geringfügige Nachgiebigkeit des Stoffes bleibt innerhalb der Grenzen, die mittels der vorher beschriebenen   Längsspannung   des Stoffes ausgeglichen werden können. 



   Da die Spriegel 9, 9a, 9b meist alle mit gleicher   Pfeilhölle gewölbt   sind, wird durch die Spriegelwölbung kein grösserer Abstand der nebeneinander liegenden Teile der Spiralführungen 28 bedingt, als wenn die Spriegel ganz gerade und in   Kettenmitte   angeordnet wären. Fig. 6 zeigt in teilweisem Querschnitt, wie die Spriegel 9, der Verdeckstoff 6 und die Drahtseile 22 in der Kammer 29 liegen. Die die Führungen 28 tragenden Schilde 30 sind ausser durch die Verschalung. 33 auch noch durch Rohre 31, 32   (Fig. 5)   miteinander verbunden. 



   In den oben erwähnten Schilden 30 (Fig. 6) sind spiralförmige Führungen 30a vorgesehen, in welche die Drahtseile 22 mit den Rändern   23   des Verdeckstoffs 6 eintreten. 



   Die Verschalung der Kammer 29 wird durch die beiden z. B. aus Aluminiumguss hergestellten 
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 gehalten, nach innen über die   Bogensehienen   28   übergreift,   ist es ohne grosse Platzverschwendung nicht möglich, die Ketten 8 in üblicher Weise über Kettenräder laufen zu lassen. Es ist daher, wie aus   Fig. 5   erkennbar, eine besondere Art des Kettenantriebes vorgesehen, die es erlaubt, die Schienen 28 ohne   platzraubende Umführungen   so anzuordnen, wie es im übrigen für die Gestaltung der kammer 29 günstig ist, ganz ohne Rücksicht auf den Antrieb.

   An einer Stelle des äussersten Stranges   der Schienen 2S   sind aussen, d. h. an der den   übergreifenden Verdeckstoffrändern gegenüberliegenden Seite   der Schienen 28 
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 die in Richtung ihrer Achsen etwas gegeneinander versetzt sind und an ihren Rändern einander übergreifen. Hiedurch ist ein   gedrängter Aufbau   der Kettenantriebsvorrichtung erzielt. Die   Kett ? nräder   35 ragen durch Ausschnitte 36 im äusseren Flansch der Schienen 28 in die Schienen hinein und greifen in die Glieder der Ketten   8   ein.

   Der Achsabstand der beiden Kettenräder 34, 35 ist so gewählt, dass ihr Eingriff in die Ketten 8 um eine halbe Zahnteilung versetzt ist, um einen   genügenden gleichmässigen   
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 beide mit einem Zahnrad 39 in Eingriff stehen, so dass sich beide Kettenräder 34, 35 im gleichen Sinne drehen. Die Zahnräder 39 greifen in Ritzel 40, welche ihrerseits durch eine gemeinsame Welle 41 (Fig. 4) angetrieben werden. Auf diese Weise ist an beiden Wagenseiten eine gleichmässige Bewegung der Ketten 8 gewährleistet. Die Welle   41   kann mittels einer Handkurbel 42 oder durch eine beliebige Kraftmaschine angetrieben werden. 



   Die Ketten 8 werden in an sich bekannter Weise sowohl bei   aufgespanntem   Verdeck in den   Führungsschienen   7 als auch bei zurückgezogenem Verdeck in den Spiralschienen 28   ziekzackförmig   angestaut und unter Druck gehalten, um ein Klappern während der Fahrt zu verhindern.   Das Anstauen   und Unterdruekhalten kann durch eine beliebige Vorrichtung bewirkt werden. Als Gegenhalt dient dabei bei aufgespanntem Verdeck entweder der   rückwärts   gerichtete Zug des Verdeckstoffes 6 am vordersten Spriegel 9a oder ein Anschlag 43   (Fig. Ij   am vorderen Ende der Schienen 7.

   Bei zurückgezogenem   Verdeck stützen sich   die Ketten 8 im angestauten   Zustande gegen Anschläge 44 (Fig. ai.   die an geeigneter Stelle in den Schienen 28 befestigt sind. Diese Stelle richtet sich bei   xleielhbleibender   Kammer 29 nach der Ketten-bzw. Wagenlänge. 



   Aus Fig. 1 geht auch hervor, dass das Verdeck beim Zurückgehen am Ende des   waagreehtpn Teiles   der   Führungsschienen ?   hinter eine Schutzwand 35 tritt bzw. beim Aufspannen hinter dieser Schutzwand hervortritt. Die Schutzwand   45   verhindert, dass Fahrgäste durch das in Bewegung   befindliche   Verdeck verletzt werden. Die Fenster 46, 47 in der Schutzwand 45 und in der hinteren Abdeckung 5 bleiben sowohl bei aufgespanntem wie auch bei zurückgezogenem Verdeck für die Durchsicht frei. weil im ersteren Falle das vordere Verdeckende (Spriegel 9b) sich oberhalb der Fenster 46,47 befindet und weil im letzteren Falle das vordere Verdeckende   (Spriegel 9c)   bis in den oberen Teil der Kammer 29 hineintritt, sich dann also unterhalb der Fenster 46,47 befindet.

   Nur während des Vor-und Zurückgehens läuft das Verdeck an den Fenstern 46,47 vorbei. Bei vollkommen aufgespanntem Verdeck reichen die Ketten 8 immer noch so weit in die Kammer 29 hinein, dass sie mit den   Kettenrädern     3J..     35   in Eingriff stehen. 



   Das Verdeck ist nicht nur an der Aussenseite mit einer Stoffbekleidung 6, sondern auch an der Innenseite mit einer Stoffbekleidung 48 (Fig. 1 und 7) versehen. Die beschriebene Ausbildung des Verdecks bietet den Vorteil, dass die an der Innenseite des Verdecks vorgesehene Stoffbekleidung 48 sieh 
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 schieben des Verdecks in die Kammer   29   in keiner Weise   gedrückt   oder geknittert wird, wie dies beim Aufrollen auf eine Trommel unvermeidbar wäre, sondern in entspanntem Zustand, wie der Oberstoff 6, frei zwischen den Spriegeln hängt.

   Die innere Stoffverkleidung oder der Unterstoff 48 ist vorn beim vordersten Spriegel 9a und hinten bei der   Hakenleiste 5   mit dem Oberstoff 6 fest verbunden und ungefähr gleich lang wie der Oberstoff, so dass er beim   Längsspannen   des letzteren ebenfalls mit straff gespannt wird. Falls jedoch das Verdeck   zurückgezogen wird,   so entspannt sich der Unterstoff zusammen mit dem Oberstoff und wird verhältnismässig lose. sobald die Hakenleisten 25. 26 ausser Eingriff kommen und die Stoffalte 27 sich streckt. 



   In der Nähe der Spriegel 9 sind der Oberstoff 6 und der   Unterstoff   48 durch Stoffleisten 49 ungefähr von der Höhe der Spriegel miteinander verbunden. Die Leisten 49 bestehen aus einem nachgiebigen Stoff, z. B. aus einem gewebten Stoff, und sind im   Querschnitt U-förmig   ausgebildet. Die   Abstände   der Stoffleisten 49 von den   Spriegeln nehmen,   wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, bei gespanntem Verdeck von 
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 hinten gerückt, wie die vorderen Endpunkte der   Nähte : ? 4   in Fig. 3. 



   Die durch die Federn 18 (Fig. 2 und   S)   mittels der Blattfedern   16 und   der Drahtseile 22 auf den Oberstoff 6 ausgeübte Seitenspannung   Überträgt   sieh durch die Stoffleisten 49 auch auf den   Unterst off 48.   



  Auf diese Weise wird der Unterstoff 48 auch quer zur   Längsachse   des Wagens unter   Spannung   gehalten. 



   Wie aus Fig. 7 hervorgeht, liegt der Oberstoff 6 oben auf den Spriegel 9 auf. Die aus nachgiebigem Stoff bestehenden Leisten 49 sind ebenso hoch wie die Spriegel 9 und oben mit dem Oberstoff 5, unten mit dem Unterst off 48 vernäht oder auch durch Druekknöpfe od. dgl. lösbar verbunden. Der Unterstoff wird also in der   gleichen Wölbung wie der   Oberstoff gehalten. In der Stelle, an der die Klemmbacken 10, 11 aus den Spriegeln 9 heraustreten, biegt der Unterstoff nach unten ab und ist unten um 
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 Halters 60 ist ein Drahtseil 59 hindurchgezogen, welches der   ganzen Länge   des Verdecks nach durchgeführt ist. Über das Drahtseil 59 greift der Unterstoffrand 57 mit einem Hohlsaum 58.

   Dieser Hohlsaum ist ungefähr in der gleichen Weise unterbrochen wie die   Nähte.     ? 4 in Fig. 3. um   das Verschieben der Spriegel gegen den   Unterstoff   zu ermöglichen. 



   Die Stoffleisten 49 sind an den Enden mit einer festen Kante oder Naht 61 schräg nach dem Oberstoff 6 zu geführt, um die   Seitenspannung   des letzteren auf   den Unterstoff   zu übertragen, während der Rand 57 des Unterstoffs in Seitenrichtung   verhältnismässig lose   bleibt, um zu verhindern, dass er 
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   Längsrichtung   dagegen werden auch die Ränder 57 des aufgespannten unteren Verdeckstoffs 48 straff gespannt. Auf diese Weise wird die Spriegelanordnung gegen das Wageninnere vollständig verkleidet. 



  Das Drahtseil   69   ist am einen Ende mit einer lösbaren Verbindung versehen, so dass man es aus dem Hohlsaum 58 und den Haltern 60 herausziehen kann. Der Rand 57 kann hierauf herabgebogen werden, so dass gegebenenfalls auch die Klemmschrauben   14   gelöst werden können. 



   In der Kammer 29 verhalten sich die Drahtseile 59 sowie der Unterstoff   JS.   57,   58 genau   wie der Oberstoff 6,   23, 24   und die   Drahtseile.'22.   



   Die vorher beschriebene Gesamtanordnung des Verdecks bietet den grossen Vorteil, dass das   Verdeck dem   Wagen überhaupt nicht mehr in zeitraubender Weise   angepasst werden muss,   was bisher im allgemeinen unvermeidbar war. Es braucht nur der Abstand der Führungsschienen 7 quer zur   Längs-   richtung des Wagens sowie die   Verdecklängr   bestimmt zu werden. Das Verdeck kann unabhängig vom Wagen in kürzester Zeit über den Ketten 8 zusammengebaut und mit Stoff bezogen werden, worauf es in die fertige Kammer 29 nur eingeschoben zu werden braucht.

   Die   Kammer : ?   mit darin   befindlichem   Verdeck bildet dann ein in sich geschlossenes Ganzes, welches in Serien für sich hergestellt werden kann und im Wagen nur an den Trägern la (Fig. 5) angeschraubt zu werden braucht. Im Wagen selbst   müssen   nur die Führungsschienen 7 und die Hakenleisten 26 einigermassen genau eingebaut werden. Nach 
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 dieser Kammer heraus nach vorn bewegt werden. Kleine Unterschiede im Abstand der Schienen 7 quer zur Fahrtrichtung gleichen sich dabei, wie erwähnt, durch die beschriebene Bauart der Spriegel von selbst aus. 



   Die Art der Abführung des Regenwassers vom Verdeck geht aus den Fig. 1 und 2 hervor. 



   Am vorderen Ende fliesst das Wasser in die Tasche 50 zwischen der vorderen Abdeckung   4   und dem inneren   Verkleidungs-und Ablaufblech 57. Durch   den Spalt 52 zwischen den Rändern dieser beiden 
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 gegen Eindringen von Zugluft, Staub und Schnee in das Wageninnere Ferner bildet sie einen gefällig aussehenden Abschluss der   Verdeckränder   nach aussen. 
 EMI6.2 
 laufen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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Claims (1)

  1. EMI6.4 Verdeckstoffes (6) dienen.
    4. Verschiebbares Verdeck nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der den Verdeckstoff tragenden Spriegel (9) Arme (10, 11) vorgesehen sind, die in bezug EMI6.5 unmittelbar verbunden sind.
    5. Verschiebbares Verdeck nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spriegel (9) hohl ausgebildet und die an den Enden dieser Spriegel vorgesehenen Arme durch Klemmbacken (10, 11) gebildet werden, welche unmittelbar an einem Glied f der Ketten (8) festgeklemmt und in dem Hohlraum des Spriegels durch eine Feder (15) auseinanderspreizbar und gegen die Spriegelwandung anpressbar sind.
    6. Verschiebbares Verdeck nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die Spriegel (9) unabhängig von den Klemmbacken (10, 11) bewegbare Schienen (16) einschiebbar sind, die mit dem Verdeckstoff (6) verbunden und durch eine oder mehrere Federn (18) in der Querrichtung des Fahrzeuges zwecks Spannen des Verdeckstoffes in dieser Richtung auseinanderbewegbar sind.
    7. Verschiebbares Verdeck nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen (16) als Blattfedern ausgebildet sind, die sich mit ihren inneren Enden gegen durch di" EMI6.6 welches am vordersten und hintersten Blattfederauge befestigt ist.
    10. Verschiebbares Verdeck nach den Ansprüchen 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder (23) des Verdeekstoffes um die äusseren Enden der Blattfedern (16) und um die Drahtseile (22) herumgelegt und mit dem Stoff (6) durch Nähte (24), Druckknöpfe od. dgl. derartig verbunden sind, dass sich die Spriegel (9) um eine gewisse Strecke gegen den Verdeekstoff (6) in der Fahrtrichtung voroder rückwärts verschieben können.
    11. Verschiebbares Verdeck nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdeckstoff (6) am vordersten und hintersten Spriegel (9a bzw. 9b) angebracht ist und in der Nähe des vorletzten Spriegels (9) auf dem Verdeckstoff ein oder mehrere Haken (.'5) befestigt sind, welche bei der Vorwärts- bewegung des Verdecks kurz vor Erreichung der Endstellung zwecks Spannens des Verdecks in der Längsrichtung des Wagens in eine an der hinteren Wagenabdeckung (5) angeordnete hakenförmige Leiste (26) greifen. <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 licher, unterhalb dieser Spriegel angeordneter Verdeckstoff (48) verbunden ist.
    13. Verschiebbares Verdeck nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterstoff (48) mit dem Oberstoff (6) durch aus nachgiebigem Stoff bestehende Leisten (49) verbunden ist.
    14. Verschiebbares Verdeck nach den Ansprüchen 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterstoff (48) vorn beim vordersten Spriegel (9a) und hinten bei der Hakenleiste (25) mit dem Ober- stoff verbunden ist, so dass er beim Längsspannen des Oberstoffes ebenfalls straff gespannt wird.
    15. Verschiebbares Verdeck nach den Ansprüchen 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI7.2 hinten zunehmen.
    16. Verschiebbares Verdeck nach den Ansprüchen 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die aus nachgiebigem Stoff bestehenden Leisten (49) sowohl mit dem Oberstoff (6) als auch mit dem Unterstoff (48) durch Nähte. Druckknöpfe od. dgl. verbunden sind, so dass der Unterstoff in der gleichen Wölbung wie der Oberstoff gehalten wird. EMI7.3 Unterstoff (48) an der Stelle, an der die Klemmbacken (10, 11) aus den Spriegeln (9) heraustreten. nach unten derartig abgebogen ist, dass der abgebogene Unterstoffrand (57) zur Befestigung der Klemm- backen (10, 11) an den Kettengliedern (13) dienende Klemmschrauben (14) od. dgl. verkleidet.
    18. Verschiebbares Verdeck nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Klemmschraube (14) od. dgl. an jedem Spriegelende zugleich ein Halter (60) befestigt ist, welcher ein Auge trägt, durch welches ein zum Halten eines Hohlraumes (58) des Unterstoffrandes (J) dienendes Drahtseil (59) hindurehgefülhrt ist. EMI7.4
    20. Verschiebbares Verdeck nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die aus nachgiebigem Stoff bestehenden Leisten (49) an den Enden mit einer festen Kante oder Naht (61) schräg nach dem EMI7.5 übertragen.
    21. Verschiebbares Verdeck nach den. Ansprüchen 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Drahtseil (59) an einen Ende mit einer lösbaren Verbindung versehen ist, so dass es aus dem Hohlsaum (58) und den Haltern (60) herausgezogen werden kann und daher der Unterstoffrand (57) herabgebogen werden kann, um die Klemmschrauben (14) lösen zu können.
    22. Verschiebbares Verdeck nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in jede zur Bewegung des Verdecks dienende Kette (8) zwei Kettenräder (34, 35) greifen, deren Achsabstand so gewählt ist, dass ihr Eingriff in die Ketten (8) um eine halbe Zahnteilung versetzt ist.
    23. Verschiebbares Verdeck nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kettenräder (34, 35) in Richtung ihrer Achsen etwas gegeneinander versetzt sind und an ihren Rändern einander übergreifen.
    24. Verschiebbares Verdeck nach den Ansprüchen 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass am vorderen Wagenende eine Tasche (50) angeordnet ist, welche durch eine vordere Abdeckung (4) und ein inneres Verkleidungsblech (51) gebildet wird, wobei zwischen den Rändern der beiden Teile . J1) ein zum Wasserablauf dienender Spalt (52) od. dgl. vorgesehen ist.
    EMI7.6 die Kettenführungen (7) tragenden Seitenteile (1) des Wagengestells kastenförmig ausgebildet sind, wobei die Verdeckstoffränder (23) durch einen an der Innenseite der Seitenteile (1) vorgesehenen Spalt (53) in das Innere der Seitenteile (1) hineinragen und der Wasserablauf durch untere Löcher (54) innerer Längsrippen (1b) der Seitenteile (1) sowie durch einen an der Aussenseite dieser Teile vorgesehenen Spalt (55) erfolgt.
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