AT125495B - Selbsttätige Schutzeinrichtung für den Verbrennungsmotor eines verbrennungsmotor-, besonders dieselelektrischen Fahrzeuges. - Google Patents

Selbsttätige Schutzeinrichtung für den Verbrennungsmotor eines verbrennungsmotor-, besonders dieselelektrischen Fahrzeuges.

Info

Publication number
AT125495B
AT125495B AT125495DA AT125495B AT 125495 B AT125495 B AT 125495B AT 125495D A AT125495D A AT 125495DA AT 125495 B AT125495 B AT 125495B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
generator
excitation
current
diesel engine
control
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Application granted granted Critical
Publication of AT125495B publication Critical patent/AT125495B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Selbsttätige Schutzeinrichtung   für den Verbrennungsmotor eines Verbrennungsmotor-, besonders   dieselelektrischen   Fahrzeuges. 



   Es ist bekannt, Fahrzeuge mit   dieselelektrischer     Übertragung   zu bauen, bei denen der Dieselmotor einen Gleichstomgenerator antreibt, der durch eine ebenfalls vom Hauptdieselmotor angetriebene Erregermaschine erregt wird. Diese Anordnung hat erstens den Vorteil, dass man die Spannung der Erregermaschine konstant halten und zur Speisung der Hilfsbetriebe benutzen kann, wobei man die Erregung im   Erregerkreis   des Generators regelt, und zweitens,   dass   der Generator ohne Rücksicht auf das Knie der Magnetisierungskurve beliebig tief heraberregt werden kann. 



   Man hat auch schon den Dieselmotor mit veränderlicher Drehzahl laufen lassen. Die Normalleistung des Dieselmotors, die er bei normalem mittleren indizierten Druck und bei bester Verbrennung hergeben kann, ist ungefähr, wenigstens von   /s bis Va   seiner normalen Drehzahl an, nach oben verhältnisgleich der Drehzahl. Da nun im   Bahnbetrieb   sehr stark wechselnde Belastungen   vorkommen,   so ist es während eines grossen Teiles der Betriebszeit möglich, den Dieselmotor mit verminderter Drehzahl laufen zu lassen. Es werden dadurch das   Geräusch,   die Abnutzung und gegebenenfalls die Verluste verkleinert. Die Drehzahl des Diesel- 
 EMI1.1 
 bestimmten Stellung die Drehzahl konstant hält. 



   Es ist auch bekannt, beim Betrieb mit veränderlicher Drehzahl des Dieselmotors die Spannung der Erregermaschine konstant zu halten, sei es dadurch, dass bei Verstellung der Drehzahl auch der Erregerwiderstand der Erregermaschine entsprechend verändert wird, sei es durch einen   selbsttätigen   Spannungsregler oder durch beide Mittel. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass eine gleichbleibende Spannung für die Ladung der Batterie und die Speisung der Hilfsbetriebe erhalten, sondern auch dass die Regelung erleichtert wird. Denkt man sich nämlich den Generatorstrom und damit das Drehmoment der   Triebmolaren.   welche ja meistens   Reihenschlussmotoren   sind, konstant, so steigt bei gleichbleibender Erregung die Spannung des Generators und damit auch die vom Generator abgegebene Leistung verhältnisgleich mit der Drehzahl.

   Wie oben erwähnt, entspricht dies der Charakteristik des Dieselmotors, dessen Normalleistung ebenfalls ungefähr verhältnisgleich mit der Drehzahl steigt. 



   Es ist weiterhin bekannt, dass neben der Beeinflussung der Dieselmotordrehzahl auch 
 EMI1.2 
 halb, weil die Anzahl der Betriebsdrehzahlen des Dieselmotors nur beschränkt ist und daher die Regelung zu wenig fein wäre, sondern auch deshalb, weil die richtige Belastung des Dieselmotors einstellbar sein muss. Besonders müssen Überlastungen des Dieselmotors, welche für ihn schädlich sind und seinen Wirkungsgrad verschlechtern, vermieden werden. Während eine gleichbleibende Erregung am Platze ist, so lange der Generatorstom und das Motordrehmoment gleich bleiben, wird eine Änderung der Erregung notwendig, sobald der Generatorstrom sich ändert. In der Tat würde ja, gleichbleibende Drehzahl des Dieselmotors voraus-, gesetzt, jede   Zunahme des Generatorstromes eine Überlastung des Dieselmotors bedeuten.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Durch eine Steuerwalze gibt man nun dem Führer die Möglichkeit, die Erregung des Generators durch Ändern von Widerständen im   Haupterregerkreis noch für sich   zu regeln. 



   Die Möglichkeit, die Drehzahl des Dieselmotors unabhängig von der Erregung des Generators beeinflussen zu können, bringt bekanntlich die Gefahr der   Überlastung des   Dieselmotors mit sich. Auch ist es möglich, den Dieselmotor unnötig schnell laufen zu lassen. Die Überlastung tritt dann ein, wenn der Dieselmotor bereits voll belastet ist und der Führer nun, um die Geschwindigkeit zu erhöhen oder um sie bei Zunahme der Steigung aufrecht zu erhalten, die Erregung verstärkt, anstatt den Dieselmotor auf eine höhere Drehzahl zu bringen, damit die Zunahme der Generatorspannung, die sich in beiden Fällen ergibt, auch von einer Erhöhung der Dieselmotorleistung begleitet ist.

   Umgekehrt wird eine   Unterlastung, d. h. eine   unnötig hohe Drehzahl, des Dieselmotors eintreten, wenn der Dieselmotor bereits voll belastet war und der   Führer   nun, zwecks Verlangsamung der Geschwindigkeit, die Erregung vermindert, ohne die Drehzahl des Dieselmotors zu verringern. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Schutzeinrichtung für den   Verbrennungsmotor   eines verbrennungsmotor-, besonders dieselektrischen Fahrzeuges. Sie bezweckt vor allem, den Dieselmotor des Fahrzeuges vor Überlastungen zu schützen. Erreicht wird dies im wesentlichen dadurch, dass gemäss der Erfindung zur Begrenzung der Erregung des Hanptgenerators zusätzliche Organe vorgesehen sind, die durch selbsttätiges Schalten von Widerständen des Erreger- 
 EMI2.1 
 so dass der Dieselmotor stets mit vollem Drehmoment arbeitet. 



   In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung sind zwei   Ausführungsformen   des   Erfindungsgegen-   standes veranschaulicht. Soweit die einzelnen Teile beider Ausführungen einander gleich sind. haben sie dieselben Bezugszeichen. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 1 bezeichnen   s   den Dieselmotor, b seinen Drehzahlregler. 
 EMI2.2 
 der Erreger f werden vom Dieselmotor a durch die   Welle'In   angetrieben. Der Generator   (t   liefert Strom für die hier in Parallelschaltung betriebenen   Fahrzeugantriebsmotoren n und ihre   Feldwicklungen o sowie die hintereinanderliegenden Relais   pli-jazz   Letztere überwachen die 
 EMI2.3 
 des Erregerkreises des Hauptgenerators c dienen und durch eine Steuerwalze s nacheinander an die Klemmen des Erregers f angeschlossen werden. 



   Es sei zunächst angenommen, dass die Erregerwiderstände r durch stufenweises Schliessen der Schützen q teilweise kurzgeschlossen und dadurch geregelt werden. Gleichgültig, ob die Schützen elektromagnetisch oder elektropneumatisch betrieben sind, werden sie durch Steuerströme, die von der Steuerwalze s ein-und ausgeschaltet   werden, betätigt.   Jedem   Schütz   q ist ein Blockrelais p zugeordnet, über dessen Kontakt der betreffende Steuerstrom geleitet wird. 



  Das Blockierrelais ist vom Generatorstrom oder einem ihm proportionalen Strom erregt und spricht bei einem bestimmten Grenzstrom, welcher von Relais zu Relais verschieden ist, an. wobei es die Schwerkraft, eine Federkraft oder irgendeine andere Gegenkraft überwindet. 



  Beim Ansprechen wird der   Steuerstromkreis betätigt,   beispielsweise geöffnet. Es kann also jedem Schütz ein Grenzstrom zugeordnet werden, nach dessen   Überschreitung   jenes nicht mehr geschlossen werden kann, weil der Steuerstrom durch das zugehörige Blockierrelais geöffnet ist. Der Führer wird also beispielsweise beim Anfahren die Steuerwalze s nach vorwärts drehen und dabei stufenweise die Erregerschützen   q   schliessen.

   Alle   bereits geschlossenen Schützen   können natürlich geschlossen bleiben, da sie an der kurzgeschlossenen Seite des Widerstandes   l'liegen.   Bei Erreichung der dem vorhandenen   Generatorstrom entsprechenden Grenz-   stellung der Steuerwalze s sehliesst sich trotz dem erhaltenen Kommando das zuletzt betroffene Schütz q nicht mehr, auch wenn die Steuerwalze s weitergedreht wird. Letztere kann ohne weiteres in dieser weitergedrehten Stellung verbleiben. Sobald der   Generatorstrom zuriiek-   
 EMI2.4 
 selbst, wodurch die Erregung an jene obere Grenze geht. die ihr entweder durch die Stellung der Steuerwalze s oder durch die Grösse des Generatorstromes vorgeschrieben Ist. Damit ist ein selbsttätiger Schutz vor Überlastungen des Dieselmotors   a   erreicht. 



   Es mag ferner der Wunsch bestehen, auch   Unterlastungen   des Dieselmotors a wenigstens anzuzeigen, wenn deren Möglichkeit auch nicht verhindert werden soll. Hiefür kann in Verbindung mit der vorbeschriebenen Einrichtung folgende in der Zeichnung nicht dargestellte Einrichtung dienen. Die Blockierrelais p werden mit einem zweiten Kontaktpaar verseifen.   welches beispielsweise beim Ansprechen des Blockierrelais p geschlossenwerdenmöge. Der Stromkreis einer auf dem Führerstand befindlichen Signallampe wird in parallelen Zweigen   über diese letztgenannten Kontakte geführt und ausserdem je über zugehörige Kontakte der 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Steuerwalze s.

   Es kann nun die Anordnung so getroffen werden, dass in jeder Stellung der Steuerwalze s der Lampenkreis dann geschlossen wird, wenn das Blockierrelais p der nächsthöheren   Erregerstufe t'angezogen   ist. Solange also   heim Aufschalten   das Blockierrelais   p   der   nächstfolgenden,   noch nicht erreichten Stufe r noch nicht angesprochen hat, brennt die Lampe nicht, sie brennt vielmehr nur, wenn man der ersten gesperrten Stufe r unmittlelbar benachbart ist. Wird die Steuerwalze s trotzdem weitergedreht, so brennt die Lampe weiter, weil ja die den folgenden Stufen r grösserer Erregung zugeordneten Blockierrclais p auch angesprochen haben. 



   Es ergibt sich also, dass das Brennen der Lampe volle Belastung des Dieselmotors (t anzeigt, das Nichtbrennen hingegen Unterlastung. Um den Dieselmotor a wieder voll zu belasten, würde der Führer dessen Drehzahl vermindern. Dadurch sinkt die Fahrgeschwindigkeit. und um sie wieder in die Höhe zu bringen, wird er nun die Erregung   d   verstärken, bis an die Grenze, die ihm bei dem vorliegenden Generatorstrom durch die selbsttätige Einrichtung gezogen ist, bei dieser Grenze brennt dann die Lampe wieder. 



   Will man dem Führer die Möglichkeit geben, über die durch die Lampe angezeigte   V oJ1belastungsstellung noch   einige Erregerstufen hinauszugehen, so kann dies ohne weiteres durch geeignete Zuordnung der Blockierrelais p zu den Stellungen der Steuerwalze s hinsichtlich der Führung des Lampenstromkreises geschehen. Es würde beispielsweise dann die Lampe zu brennen beginnen, nicht wenn man sich mit der Steuerwalze s, der durch den Generatorstrom vorgeschriebenen Grenzstellung bis zur unmittelbaren Nachbarschaft genähert hat, sondern wenn noch eine, zwei oder beliebig viele Stufen dazwischen liegen. 



   Es muss aber bemerkt werden, dass es eigentlich gar nicht erwünscht ist, dem Führer die Möglichkeit zu geben, den Dieselmotor zu überlasten, solange der Dieselmotor nicht mit höchster Drehzahl arbeitet. Dann allerdings sollte eine   Überlastungsmöglichkeit   vorliegen. Zu diesem Zweck könnte man im Führerstand einen besonderen Schalter, etwa einen Druckknopf schalter, vorsehen, der beim Drücken die Erregung der Blockierrelais p unterbricht, so dass diese nicht mehr zur Wirkung kommen. Dieser Schalter könnte durch eine Leitung, die über einen Kontakt am Drehzahlverstellhebel des Dieselmotors a geht,   überbrückt   werden.

   Der Kontakt wäre auf allen Drehzahlstellungen. mit Ausnahme der höchsten, geschlossen, so dass der Druckknopfschalter, welcher die Aufhebung der Blockierung hewirkt, nur bei der höchsten Drehzahl des Dieselmotors wirksam ist. Bei kleineren Drehzahlen soll der Führer zunächst die Drehzahl des Dieselmotors erhöhen ; bevor er ihn mit einem höheren   Drehmoment   belastet. 



   Die Ausführung nach Fig. 2 ist der nach Fig. 1 ähnlich. Sie unterscheidet sich von der ersten Ausführung vor allem dadurch, dass die Erregung des Hauptgenerators c statt durch   Schützen   q (Fig. 1) mittels einer Schaltwalze s geregelt wird, die die   V orschaltwiderständp r   
 EMI3.1 
 getrieben wird. Auf der gleichen Welle t'sitzt ferner eine zweite Steuerwalze M'zum stufenweisen Einschalten von Einstellwiderständen   i- ;. Auch auf   der von Hand gesteuerten Welle i sitzt ausser der Steuerwalze t zum Schalten der   Vorschaltwiderständ des   Erregerkreises des Hauptgenerators c eine zweite Steuerwalze   y zum Sciialten   der   Regelwiderstände h   des Erregerkreises der   Erregermaschine f.   



   Der Dieselmotor a kann durch Verstellen des entsprechenden, im Führerstand vorgesehenen   Handrades Je   auf verschiedene Drehzahlen geregelt werden. Bei der gezeichneten Ausführungsform sind der Einfachheit wegen nur vier Drehzahlen vorgesehen. Eine andere Regelmöglichkeit besteht für den Führer nicht, und es wird   angenommen,   dass diese vier Drehzahlstufen genügen, um alle im Arbeitsbereich des Fahrzeuges liegenden   Zugkräfte und Ge-   schwindigkeiten einzustellen. 



   Der Generator c ist durch die   selbsterregte Erregermaschine f fremderregt, welche   mittelbar oder unmittelbar vom Dieselmotor angetrieben sein kann. Beim Verdrehen der Welle ? der Drehzahlverstellvorrichtung b wird auch die Steuerwalze y der Erregermaschine f mitverdreht, u. zw. derart, dass auch hier wiederum die Spannung der Erregermaschine f bei allen Drehzalden soweit wie möglich konstant gehalten wird. Die Antriebssvorrichtung a, die die Steuerwalze s zur Erregung des Generators c antreibt, ist derart gebaut, dass sie bei Erregung ihres 
 EMI3.2 
 Vorwärtsbewegung einstellt und bei Entregung heider Ventile 1 und 2 rückwärisläuft.

   Die Erregung der beiden   Ventilspulen     ?,. 5   ist über je ein   Kontaktrelais   3, 4 geführt, das einerseils vom   Generatorankerstróm   und anderseits von einem für jede   Steuerwalzenstellung   eigens durch entsprechende Einstellung   der Widerstände J"i bis : t'g abgestimmten Hilfsstrom erregt   wird. Die Steuerung des Hilfsstromes erfolgt durch die Steuerwalze   M', die auf derselben   Welle 'wie die Steuerwalze s der   Generatorerregung und die Antriebsvorrichtung un sitz@ und   sich mit diesem dreht. 
 EMI3.3 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 etwas grösser, z. B.   15%.   als für das Aufschaltrelais 3.

   Der Unterschied der beiden Amperewindungszahlen soll möglichst klein sein. muss aber immerhin so gross gehalten werden, dass die Relais im nachstehend   beschriebenen   Sinne richtig arbeiten können. Durch die Abstimmung des Hilfsstromes für jede Steuerwalzenstellung wird erreieht, dass die beiden Kontaktrelais 3. 4 bei   Generatorstrümen ansprechen,   die jeweils eine Funktion der Stellung der Steuerwalze s 
 EMI4.1 
 immer beim Vollast-Drehmoment des Dieselmotors a stattfindet. Sobald bei irgendeiner Stellung der Generatorsteuerwalze s der   zugehörige Grenzstrom überschritten ist, spricht zunächst das   Leistungsbegrenzungsrelais 3 für Aufschalten der Antriebsvorrichtung   (an   und entregt das zugehörige Ventil 1.

   Dadurch wird in bekannter Weise die Antriebsvorrichtung zum Stillstand gebracht und eine weitere Steigerung des Generator-Drehmomentes zunächst vermieden. Nimmt jedoch die Steigung der Fahrstrecke oder der Fahrwiderstand zu. so erhöht sich trotz der gleichbleibenden Erregung der Generatorstrom wegen der   Seriencharakteristik der Triebmotoren 11.   



  Sofern der Generatorstrom genügend (nämlich um die vorher genannten   15"/") steigt.   so spricht auch das Abschaltrelais 4 an und bringt die Antriebsvorrichtung u zum Rücklauf, bis die beiden Kontaktrelais   3,   4 wieder abgefallen sind. Es wird also die Erregung des   Generators @   selbsttätig auf bestimmte Werte eingeregelt, welche für jede Steuerwalzenstellung eine vorausbestimmte Funktion des Generatorstromes sind, u. zw. ist diese Funktion derart   bestimmt,   dass der Dieselmotor stets mit vollem Drehmoment arbeitet. 



   Es möge nun nur noch der Anlassvorgang des Fahrzeuges etwas näher betrachtet werden. 



  Der Dieselmotor   ? wird   zunächst auf die kleinstmögliche Drehzahl angelassen.   Die Gener. itor-   erregung d ist noch unterbrochen. Mit der Welle i der Drehzahlverstellvorrichtung b ist die   Einschaltsteuerwalze   t mit beispielsweise zwei Stellungen verbunden, und es werden hei Drehung des Führerstandhandrades k zunächst diese zwei Stellungen durchfahren. bevor die Drehzahl des Dieselmotors   s weiter erhöht wird.   Auf der ersten dieser zwei Stellungen wird die Generatorerregung der Erregermaschine f über einen Vorschaltwiderstand r1 eingeschaltet. Auf der zweiten Stufe ist dieser Widerstand kurzgeschlossen. Es ergibt sich also 
 EMI4.2 
 mit der leeren Lokomotive angenehm ist.

   Erst auf der letzten dieser zwei Stufen werden die Erregerstromkreise der heiden Ventile 1, 2 der Antriebsvorriehtung (eingeschaltet und dann erst beginnt also die selbsttätige Wirkungsweise der Generatorsteuerwalze t, Vorher stand die Antriebsvorrichtung M wegen der Entregung beider Ventile   1. : 2   in der Nullstellung, und es war deshalb an der   Generatorsteuerwalze   t der grösste Widerstand r, d. h. die kleinste Er- 
 EMI4.3 
 Wirkungsweise insofern. als die Generatorerregung nun von selbst gesteigert wird. sofern der Generatorstrom dies erlaubt.

   Dies findet statt auf allen weiteren Drehzahlstufen, auf denen die   Einschaltsteuerwalze t   stets die Erregung der Ventile   1.. ? gestattet und   den   zusätzlichen   Erregerwiderstand r1 für den   Rangierbetrieb   kurzschliesst. 



   Genügen die Drehzahlstufen des Dieselmotors nicht, um einen einwandfreien Fahrbetrieb. besonders eine genaue Einhaltung der im Fahrplan   vorgeschriebenen Fahrzeiten, zu gewähr-   leisten. so kann man zwischen den Drehzahlstufen zusätzliche Widerstandestufen im Erregerkreis des Hauptgenerators ähnlich den für den Rangierbetrieb erforderlichen   Wiederstandsstufen   (Fig.   2)   vorsehen, die beim Bedienen des Handrades k geschaltet werden. Hiebei empfiehlt es sich. jene Stellungen, bei denen kein zusätzlicher Erregerwiderstand vorgeschaltet ist, irgendwie als Hauptstellungen zu kennzeichnen. Auf diese Weise sieht der   Fuhrer zugleich.   ob er mit einer Haupt-oder einer Nebenstellung fährt.

   Letztere darf er nur dann   benutzen,   wenn die Einschaltung der vom Fahrplan vorgeschriebenen Fahrzeit oder eine   Geschwindigkeits-   vorschrift der Strecke es unbedingt erfordern, da ja auf diesen   Nebensteimngell der Diesel-   motor nicht vollbelastet. also unwirtschaftlich arbeitet. Im vorliegenden Falle   ist f'ern'T   angenommen, dass auch beim Fahren mit den   Nebenstellungen   die selbsttätig wirkende Einrichtung wirksam ist. Es werden deshalb keine Pendelungen entstehen, da die   selbsttätige Einrichtung nicht   auf bestimmte Erregungen. sondern auf bestimmte Stellungen der Generatorschaltwalze.   s   reagiert. 



     Für gewisse   Fälle ist es ausserdem noch   erwünscht.   wenn die zur Begrenzung der Erregung des Hauptgenerators dienenden Organe nicht nur abhängig von seinem   Ankerstrol1l.   sondern auch abhängig von der   Dieselmotordrehzahl   arbeiten. Man erreicht dies beispielsweise 
 EMI4.4 
   Vorschaltwiderstände   zusätzlich vorsieht, die abhängig von der   Dreliung der Welle t geschehet.   z. B. bei niederen Drehzahlen des Dieselmotors a   allmählich kurz geschlissen werden.   

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Selbsttätige Schutzeinrichtung für den Verbrennungsmotor eines verbrenungsmotor-. besonders dieselelektrischen Fahrzeuges mit vom Dieselmotor angetriebenem, die Fahrzeug- <Desc/Clms Page number 5> antriebsmotoren speisenden Hauptgenerator und mit auf gleichbleibende EIgenspannung geregeltem Erreger, dadurch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung der Erregung des Hauptgenerators zusätzliche Organe vorgesehen sind, die durch selbsttätiges Schalten von Widerständen des Erregerkreises dafür sorgen, dass das Generatordrehmoment vorausbestimmt Werte nicht übersteigt, so dass der Dieselmotor stets mit vollem Drehmoment arbeitet.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe zur Begrenzung der Erregung des Hauptgenerators in Abhängigkeit von seinem Ankerstrom arbeiten.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe zur Begrenzung der Erregung des Hauptgenerators ausserdem abhängig von der Dieselmotordrehzahl arbeiten.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptgenerator durch eine Führerstandssteuerwalze (Fig. 1) auf die bestimmten Grenzwerte erregt wird und dass heim Ansteigen des Ankerstromes des Generators seine Erregung durch jene Organe selbsttätig vermindert wird, auch wenn die Steuerwalze nicht zurückgedreht wird.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, bei welcher der Hauptgenerator durch steuerstrombeeinflusste Schaltgeräte geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass jeder einstellbaren Erregungsstufe oder Gruppe solcher Stufen ein Kontaktrelais zugeordnet ist. über dessen Kontakte der für die Erregung der betreffenden Stufe benötigte Steuerstrom geleitet ist und das vom Generatorstrom oder einem ihm proportionalen Strom derart erregt wird, dass es anspricht, wenn der Generatorstrom jenen Wert erreicht hat, oberhalb dessen die betreffende Erregerstufe nicht mehr einstellbar sein darf. und abfällt. wenn jener Wert unterschritten ist. so dass auch bei Änderungen des Generatorstromes die zugehörige Hochsterregung nie überschritten wird, gleichgültig, in welcher Stellung die Erregersteuerwalze ist.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 mit einer zur Erregung des Hauptgenerators dienenden Schaltwalze, die von einer Vorrichtung angetrieben wird, welche ihrerseits für Aufund Abschalten durch je einen Stromkreis gesteuert wird. dadurch gekennzeichnet. dass die beiden Steuerströme über die Kontakte je eines Kontaktrelais geführt sind, das einerseits vorn Generatoranker- und anderseits von einem Hilfsstrom erregt ist.
    dessen Grösse eine derartige Funktion der Stellung von Erregerwalze und Antriebsvorrichtung ist, dass das dem Aufschaltsteuerstrom zugeordnete Kontaktre ! ais zur Einleitung der Aufschaltbewegung dann anspricht, wenn der Generatorankerstrom den der Grenzerregung entsprechenden Wert erreicht hat, und dass das dem Abschaltsteuerstrom zugeordnete Relais zur Einleitung der Abschaltbewegung dann anspricht, wenn mit Rücksicht auf die Ungenauigkeit der Kontaktrelais der Generatorenankerstrom einen höheren Wert erreicht hat (Fig. 2).
    7. Einrichtung nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass optische oder akustische Signaleinrichtungen auf dem Führerstand des Fahrzeuges vorgesellen sind. die den Belastungs- zustand des Dieselmotors, vor allem Unterlast und Normallast, anzeigen.
AT125495D 1929-08-03 1930-06-26 Selbsttätige Schutzeinrichtung für den Verbrennungsmotor eines verbrennungsmotor-, besonders dieselelektrischen Fahrzeuges. AT125495B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE125495X 1929-08-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT125495B true AT125495B (de) 1931-11-25

Family

ID=5658694

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT125495D AT125495B (de) 1929-08-03 1930-06-26 Selbsttätige Schutzeinrichtung für den Verbrennungsmotor eines verbrennungsmotor-, besonders dieselelektrischen Fahrzeuges.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT125495B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0047499A2 (de) Antriebsaggregat für ein Flurförderzeug, insbesondere für einen Hublader
DE596927C (de) Selbsttaetige Schaltvorrichtung fuer Wechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen
AT125495B (de) Selbsttätige Schutzeinrichtung für den Verbrennungsmotor eines verbrennungsmotor-, besonders dieselelektrischen Fahrzeuges.
DE558381C (de) Selbsttaetige Schutzeinrichtung fuer den Verbrennungsmotor eines verbrennungsmotor-, besonders dieselelektrischen Fahrzeuges
CH149864A (de) Selbsttätige Schutzeinrichtung für den Verbrennungsmotor eines verbrennungsmotorbesonders dieselelektrischen Fahrzeuges.
DE661784C (de) Kurzschlussbremsschaltung von Hauptstrombahnmotoren
DE888864C (de) Elektrische Widerstands-, Fahr- und Bremsschaltung fuer elektrische Maschinen, vorzugsweise fuer elektrische Triebfahrzeuge
DE504243C (de) Verfahren zur selbsttaetigen Steuerung von dieselelektrischen Fahrzeugen mit Hilfe von Fortschaltrelais
AT91655B (de) Antrieb von Arbeitsmaschinen mit schwankendem Kraftbedarf durch regelbare Nebenschlußmotoren.
DE614107C (de) Gleichstromverbundmaschine fuer elektrodynamische Bremsung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen
DE611543C (de) Fahr- und Kurzschlussbremsschaltung fuer Gleichstromfahrzeuge
DE461233C (de) Einrichtung fuer den Nutzbremsbetrieb in oder ohne Verbindung mit Kurzschlussbremsung in elektrischen Gleisfahrzeugen
AT110790B (de) Triebfahrzeug mit einem von einer Wärmekraftmaschine angetriebenen Generator.
DE529720C (de) Vielfachsteuerung fuer mit Gleichstrom betriebene Bahnfahrzeuge
DE629489C (de) Einrichtung zur elektrischen Regelung eines Turbogenerators mit Regelung im Dampfteil, insbesondere fuer elektrische Beleuchtung von Eisenbahnzuegen
DE461841C (de) Schaltanordnung fuer elektrisch betriebene, mit Nutzbremsung arbeitende Gleichstromfahrzeuge
DE736767C (de) Selbsttaetige elektrische Regelanordnung fuer die Senkgeschwindigkeit von Kranen mitGleichstrommotor
DE432253C (de) Einrichtung zur Regelung der Drehzahl, insbesondere von Turbinen
DE466450C (de) Triebfahrzeug mit einem von einer Waermekraftmaschine angetriebenen Generator
DE711667C (de) Einrichtung zum Antrieb und zur Nutzbremsung elektrisch angetriebener Bahnfahrzeuge
DE649157C (de) Waermekraftfahrzeug mit elektrischer Kraftuebertragung
DE609152C (de) Gaselektrisches Fahrzeug
DE868023C (de) Bremsschaltung fuer Gleichstrom-Reihenschlussmotoren
DE1917581A1 (de) Steuervorrichtung fuer elektromotorisch angetriebene Kraftfahrzeuge mit wahlweiser Stromversorgung aus einem Akkumulator oder einem durch Verbrennungsmotor angetriebenen Stromgenerator
DE967645C (de) Steuereinrichtung fuer elektrische Triebfahrzeuge