AT125394B - Kasten oder Etui für Violinen oder sonstige Musikinstrumente. - Google Patents

Kasten oder Etui für Violinen oder sonstige Musikinstrumente.

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AT125394B
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  Kasten oder Etui für Violinen oder sonstige Musikinstrumente. 



    Die Violinkasten müssen genügend gross sein, damit sieh die Violine bequem und leicht herausnehmen und hineinlegen lässt, ohne dass sie sich zwängt. Diese Ausführung des Kastens hat aber wieder den Nachteil, dass bei zu grossen Kasten die Violine während des Transportes hin und her rutscht. dadurch an die Kastenwände anstösst und beschädigt wird. Auch durch das Reiben und Scheuern an den Kasten- 'wänden leidet das Instrument. Schliesslich stören auch die Geräusche, die durch das lose im Kasten hin und her rutschende Instrument entstehen. Da die einzelnen Instrumente wegen der verschiedenartigen Modelle nicht genau gleiche Masse besitzen, die Kasten aber infolge Massenherstellung gleiche Grössenverhältnisse'aufweisen, so ist es unmöglich, dass ein Instrument genau in den Kasten passt, es wird stets mehr oder weniger Spielraum haben.

   Auch die Anordnung eines feststehenden Quersteges im Kasten kann dem Übelstand nicht abhelfen, da auch der Steg bei den Kasten so angebraeht werden muss, dass der Kasten jedes Instrument aufzunehmen vermag. Die bestehenden Mängel sind durch die vorliegende Erfindung dadurch beseitigt, dass an der schmalen Stelle des Kastens, anschliessend an das für Saiten, Kolophonium   
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 Widerlager angeordnet ist, welches sieh unter Federdruck gegen die Schnecke der Violine legt und diese elastisch gegen die Kastenwand drückt, so dass die Violine im Kasten festsitzt. ohne dass hiedurch das bequeme und leichte   Herausnehmen   und   Hineinlegen   behindert wurde.

   Die   grosse Verschiebbarkeit   des   Widerlagers ermöglicht   die Verwendung desselben   Kastens für verschieden grosse   Instrumente. 
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 gestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 eine Draufsicht. Fig. 2 einen   Längsschnitt, Fig.   3 eine Seitenansicht. 



   Die Vorrichtung kann an allen Arten von Instrumentenkasten   Verwendung finden, gleichgültig,   ob die Kasten aus Holz, Pappe oder   sonstigem Material bestehen und mit   Papier, Plüsch, Tuch, Samt oder sonstigem Futter ausgekleidet sind. An der   schmalen   Seite des Kastens befindet sich in bekannter Weise 
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 hindurch, in denen zwei Stangen oder Stäbe   ss   verschiebbar gelagert sind. Die Löcher in der Wand können grösser sein. Die Stangen oder Stäbe e tragen an ihren nach innen gerichteten Enden eine Platte f, die mit einem weichen Polster, z. B. aus Gummi oder sonst   geeignetem Material,   versehen ist und ausserdem einen Überzug aus dem gleichen Material wie die   Fütterung des Kastens   aufweist.

   Das Polster g ist so gestaltet, dass es in der Mitte eine Vertiefung   i   besitzt, in welche sieh die Schnecke A der Violine einlegen kann und dadurch gegen seitliche Verschiebungen gesichert ist. Zwischen der Metallplatte d und der ebenfalls mit einer Metallplatte i belegten Platte f sind Spiralfedern   k angeordnet.   die mit ihren Enden 
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 hineindrücken. Die in das Kästchen c hineinragenden Enden der Stange oder Stäbe e sind mit einem Anschlag l in Gestalt einer Mutter, eines Querstiftes   od.   dgl. versehen, damit die Stangen oder Stäbe e 
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 wird durch einen Deckel'm. überdeckt, der mittels Schräubechen an der Wand   a   befestigt ist. Beim Einsetzen des Instrumentes lässt sieh die elastische, gepolsterte Platte f so weit zurückschieben, als die Länge des Instrumentes erfordert.

   Die Federn k drücken dann die gepolsterte Platte f, g gegen das Instrument und dieses an die untere Kastenwand n, so dass es unverrückbar festliegt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kasten oder Etui für Violinen oder sonstige Musikinstrumente, dadurch gekennzeichnet, dass EMI2.1 sieh unter Federdruck gegen das Instrument legt und dieses elastisch gegen die Kastenwand (ksi) drückt.
    2. Kasten oder Etui nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der im Kasten befindlichen Zwischenwand (a) oder in einer daran befestigten Platte (d) Führungsstangen oder stäbe (e) verschiebbar EMI2.2 tragen. wobei zwischen der festen Wand (a,) und der beweglichen Platte (f) Spiralfedern (k) angeordnet sind.
    3. Kasten oder Etui nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Polsterung (g) in der Mitte eine Vertiefung (j) zur Aufnahme des am Polster (g) anliegenden Instrumententeiles (h) besitzt. EMI2.3 oder Stäben (e) verstellbare Anschläge (l) sitzen, welche ein Herausgleiten der Stangen oder Stäbe (e) aus ihren Führungen verhindern. EMI2.4
AT125394D 1930-11-13 1930-11-13 Kasten oder Etui für Violinen oder sonstige Musikinstrumente. AT125394B (de)

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