AT125368B - Maschine zur Herstellung von Glasgegenständen. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Glasgegenständen.

Info

Publication number
AT125368B
AT125368B AT125368DA AT125368B AT 125368 B AT125368 B AT 125368B AT 125368D A AT125368D A AT 125368DA AT 125368 B AT125368 B AT 125368B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
machine
conveyor track
machine according
plate
openings
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Corning Glass Works
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Corning Glass Works filed Critical Corning Glass Works
Application granted granted Critical
Publication of AT125368B publication Critical patent/AT125368B/de

Links

Landscapes

  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Maschine zur Herstellung von   Glasgegenständen.   



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine   zur Herstellung von Glasgegenständen,   bei welcher eine endlose Fördervorrichtung für die zweckmässig in Form eines Bandes aufgebrachte Glasmasse verwendet wird und Formvorrichtungen gemeinsam mit der Fördervorrichtung, während sie durch den Arbeitsbereich läuft, bewegt werden, und hat Verbesserungen zum Gegenstande, durch die Vorteile bei der Herstellung der Ware erzielt werden. Gemäss der Erfindung ist eine endlose in geschlossener Bahn sich bewegende Fördervorriehtung vorgesehen, die aus einzelnen Elementen besteht und auf die vorteilhaft in der Form eines fortlaufenden Bandes zugeführte Glasmasse aufgebracht wird, wobei an der 
 EMI1.1 
 kann.

   Die Fördervorrichtung für die Glasmasse besteht aus zwei Gelenkbändern, deren Glieder in der   Längsrichtung   der Maschine zusammenstossende Platten tragen, die mit den Öffnungen zum Durchsacken der Glasmasse versehen und seitlich zu-und voneinander verschiebbar sind. Weitere Teile der Erfindung betreffen mit der Förderbahn umlaufende Form-und Blasvorrichtungen. 
 EMI1.2 
 
Die Fig. 1 a, 1b und   ic   sind Seitenansichten mit teilweisem Schnitt des   Austrag- bzw. Besehiekungs-   endes der Maschine, Fig. 2a, 2b und 2c zeigen die dazugehörigen Draufsichten, Fig. 3 ist ein vertikaler Querschnitt der Fig. la nahe dem Austragende derselben.

   Fig. 4 zeigt einen Vertikalsehnitt durch den Maschinenrahmen, Fig. 5 einen Vertikalsehnitt derselben Maschine in detaillierter Darstellung, Fig. 6 eine Draufsicht einer Einrichtung in der Fig. 5. Die Fig. 7 zeigt gewisse Teile der Fig. 5 in Seitenansicht, Fig. 8 einen teilweisen Schnitt nach der Linie   Xs-Xs der Fig. 1b, Fig. 8a in   teilweisem Schnitt die Art der Versorgung der Blasköpfe mit Luft, die Fig. 9 und 10 sind schaubildliche Ansichten eines das Gelenkband bildenden Blocks, Fig. 11 ist ein Vertikalschnitt eines solchen, Fig. 12 ein Schaubild eines an dem Gelenkblock beweglich befestigten, eine Tragplatte haltenden Armes, Fig.

   13 zeigt ein den Gelenkblock 
 EMI1.3 
 zeigt in schematischer Darstellung die Formgebung eines   Fruehtglases, Fig.   16 die Anwendung der Erfindung zur Herstellung hohler Glasgegenstände mit Benutzung von   Vor-und Fertigformen,   die Fig. 17 und 18 zeigen Einzelheiten der Maschine für die Herstellung der Glasware in Pressformen. 



   Die verschiedenen Einrichtungen der Maschine sind an einem Rahmen 1 befestigt und von ihm getragen, der aus zwei Seitenteilen besteht, die versteift und miteinander derart verbunden sind, dass der Raum zwischen diesen Rahmenlängsteilen für die Aufnahme und für die Bewegung der verschiedenen Teile der Maschine freibleibt. Der Rahmen trägt an den beiden Enden, u. zw. auf jeder Seite der Maschinen-   längsaehse, Kettenräder S,   bzw. 3, 3a. Die demselben Maschinenende zugehörigen Kettenräder sind auf eine gemeinsame Querwelle 4 bzw. 5 aufgeschoben, wobei die am Austragende der Maschine angeordnete Welle   4   in an dem Rahmen fest angeordneten Lagern 6 ruht, während die Welle 5 am Aufgabe-oder Besehiekungsende der Maschine in schwingbaren Armen 7 gelagert ist, die durch Federn 8 nach aussen gedrückt werden.

   Die Naben der Räder 2 und 2a sind mit Zahnrädern 8a (Fig. 3) verbunden, die mit   Gegenräder   9 kämmen, welche an den inneren Enden von in den Rahmenseitenteilen gelagerten Wellen- 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   gedreht wird, gleichmässig   in Umlauf gesetzt. 



   Das Fördersystem. 



   Dasselbe besteht aus zwei beiderseits der   Längsachse   der Maschine getrennt voneinander   angeord-   neten Hälften, die der Bequemlichkeit halber als rechts-und linksseitige bezeichnet werden sollen. Jede solche Hälfte besteht aus einer Anzahl von miteinander verbundenen Teilen zur Bildung eines Kettenbandes und einer Tragfläche zur Fortbewegung des Glases. Jeder solcher Teil jeder Hälfte der Förder- 
 EMI2.2 
 dierenden rechts-oder linksseitigen Platten in der Mittellinie der Glasförderbahn zusammentreffen.

   Die vorderen und   rückwärtigen   Kanten jeder Stützplatte schliessen in der Richtung der Förderbahn an die 
 EMI2.3 
 in jeder Stützplatte zur Aufnahme der Glasmasse eine Vertiefung 24a vorgesehen, deren Fläche im vertikalen Schnitt gegen die Verbindung mit dem Öffnungsrand hin nach unten   schräg abfällt, wie   dies in den Fig. 5 und 15 ersichtlich ist. Der Durchmesser des oberen Randes der Vertiefung ist im wesentlichen gleich der Länge der Stützplatten (in der   Längsrichtung   der Maschine betrachtet), so dass der Boden der   Förderbahn   im mittleren Längsschnitt eine Anzahl von Graten oder Rippen mit dazwischenliegenden Mulden aufweist. 



   Jede Kette 20 läuft über die beiden Kettenräder 2 und 3 bzw.   2a und. : Ja an   denselben Rahmenseiten. Jeder ein Kettenglied bildende Block 22 trägt am Grunde sowohl an der Innen-als an der Aussen- 
 EMI2.4 
 gleiten ; diese sind an der Innenseite der beiden Rahmenteile an nach innen vorspringenden Konsolen befestigt. Die Kettenbloeks 22 sind am Boden in der   Längsrichtung   gegabelt, wie dies bei   22c   in den Fig. 9 und 10 zu sehen ist, um dem Radkranz und den Zähnen der Kettenräder das Eindringen in die Blocks zu ermöglichen und so die Zähne mit den Zapfen 23 in Eingriff zu bringen zwecks Fortbewegung des endlosen Bandes. 



   Jeder Block 22 des linken Kettenzuges ist im oberen Teil mit zwei parallelen   Querbohrungen   22d (Fig. 9) versehen, in denen die Gleitstangen 26 lose befestigt sind. Die inneren Enden jedes Gleitstangen- 
 EMI2.5 
 verbunden sind, der an der Unterseite eine Rolle   26b trägt,   die in einer am Maschinenrahmen befestigten   gekröpften Schiene   27 geführt ist, so dass während der Fortbewegung jedes Teiles der   Fördervorrichtung   die   Gleitstangen bezüglich   ihrer zugehörigen Kette nach ein-und auswärts quer verschoben werden, wodurch auch die zugehörigen   Stützplattenhälften   zu oder von der Mittellinie der Maschine bewegt werden. 



   Jede Stange 26 ist durch eine Büchse 26c (Fig. 13 und 14) lose   hindurehgefiihrt,   die auf einem Längszapfen 26 d beweglich gelagert ist, der in einem   Öhr 22 e   an der Aussenseite des Blocks 22 angeordnet ist. 
 EMI2.6 
 einem Vorsprung 22g an der Innenseite des Kettenblocks 22 nahe seinem oberen Ende vorgesehen sind, durch   Halblager 28 a in   die Höhe gehalten, die an einem Querhaupt angeordnet sind, das am inneren Ende 
 EMI2.7 
 tung einer Feder 28b sehwingbar gelagert ist ; dadurch haben die Halblager 28a das Bestreben, die inneren Enden der Stangen 26 anzuheben und so die zugehörigen Stützplatten in die Höhe zu halten, was durch die bewegliche Lagerung der   Lagerhiilsen 26c ermöglicht wird.

   Wenn   daher auf die   Oberfläche   einer Stütz- 
 EMI2.8 
 nung der Feder 28b etwas senken oder nach unten ausweichen, wodurch   Bruchschäden   vermieden werden, wenn zwischen der Stützplatte und dem später zu beschreibendem Formmechanismus Steinehen oder andere Erhärtungen eindringen sollten. 



   Die Anordnung der Stützplatten an dem rechtsseitigen   Kettenlauf   der Maschine ist   ähnlich   der vorher für die linke Seite beschriebenen mit dem Unterschied, dass die Platten auf den Stangen 26 nicht fest, sondern durch Einschaltung einer Feder 29 (Fig. 5) nachgiebig angeordnet sind. wodurch einerseits Bruchschädne einzelner Teile vermieden werden, wenn zwischen die Stützplattenhälften, noch bevor sie sieh geschlossen haben, Glas eintreten sollte, anderseits eine gewisse Toleranz bei der Erzeugung der   Glasgegenstände gewahrt erscheint.   
 EMI2.9 
 Natürlich ist die Konstruktion des Formmechanismus dem herzustellenden Glasgegenstand und dem dabei angewendeten Vorgang in der Erzeugung anzupassen. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 Mündung, wie Fruchtgläser od. dgl., hergestellt werden.

   Für diesen Zweck sind geeignete Blas-und Formeinrichtungen nötig, die wie folgt ausgebildet sind. 



   In Öhren   22l (Fig. 5, 8a,   9,10), die an der Innenseite jedes Blocks 22 am oberen Rande angebracht 
 EMI3.2 
 element 30 mit einem Halblager 30e darin trägt, das, wenn der Lagerkörper   30,   wie in Fig. 5 ersichtlich, in waagrechter Lage sich befindet, mit der   zugehörigen Öffnung in   der Stützplatte für die Glasmasse über-   einstimmt.   Auf dem Bolzen   30sot   sitzt ein Zahnsektor   30d,   der in eine Zahnstange 30e eingreift, die am
Kopfe des   Blocks 22 verschiebbar geführt ist. Am äusseren   Ende trägt die Zahnstange eine Rolle   30 t ;   die in einer genuteten   Schiene.'31 geführt wird,   die an einer von der linken Rahmenseite nach innen sich erstreckenden Konsole vorgesehen ist.

   Bei der in Fig. 5 ersichtlichen Stellung des Lagers 30 greift eine an dessen freiem Ende gelagerte   Rolle 30y   in eine Führungsschiene-32 ein, die an der rechten Maschinen- seite angeordnet ist und den   Lagerkörper 30 fest niederhält, solange   er mit der Schiene in Eingriff steht.
Wenn die Rolle 30g die Führungsschiene verlassen hat, kann der   Lagerkörper.'30   um den Zapfen 30a verschwenkt werden durch Verschiebung der Zahnstange   30e nach   auswärts unter Einfluss der nach aussen gebogenen   Führungsschiene   31, bis der   Lagerkörper   30 etwa in Vertikallage gelangt, wie dies in Fig. 3 ersichtlich ist.

   Die beiden   Stützplattenhälften   jedes Elements   können mittels hohler Dübel und Stell-     stifte 24 c (Fig. 5) ausgerichtet   werden. 



   Die Blasvorrichtung. 



   In das Lagerauge 30c jedes Lagerkörpers 30 ist eine   Hülse     33 (/ eingesetzt,   die am unteren Ende zu einem Flansch 33 verbreitert ist, der in die Vertiefung 24a der Stützplatte eintreten kann und kon- zentrisch zu der in letzterer vorgesehenen Öffnung angeordnet ist. Der Flansch 33 fällt von innen nach aussen sanft ab, so dass er beim Eindringen in die Vertiefung   24a   die in letzterer befindliche Glasmasse nach innen, also gegen die zentrale Öffnung,   hindrängt,   weshalb dieser Teil als   Beschickungskolben   benannt werden soll. 



   Innerhalb dieses   Beschickungskolbens   33 ist ein den Hals des hohlen Glasgefässes formender
Kolben 34 angeordnet, dessen unterer Teil in die   übereinstimmende   Öffnung in den Stützplatten für die
Glasmasse eindringen kann und so den oberen Teil der Höhlung des Glasgefässes formt. Das obere Ende des Kolbens 34 ist   beize   mit einem   Luftbehälter   35 verbunden, der durch eine zylindrische Schrauben- 
 EMI3.3 
 eine Höhlung 35b gebildet wird, in der der obere Teil der Hülse. 33a und die Feder 36 Platz finden. 



   Die Luftkammer 35 besitzt auf der einen Seite ihres oberen Bodens eine nach oben sich erstreckende   Erweiterung 35 c,   an deren Wandung in Übereinstimmung mit den Kolben 33 und 34 eine Rolle 35d 
 EMI3.4 
 zusammenwirkt. Diese ist so geformt, dass durch sie zur geeigneten Zeit die   Luftkammer   nach abwärts gedrückt wird, wodurch der Kolben 34 in die Öffnung in der Stützplatte eindringt. 



   Für die   Zuführung von Blasluft   in den zu formenden Glasgegenstand ist jeder Kolben 34 mit einem axialen Kanal 34a versehen, dessen oberes Ende mit dem Innern der Luftkammer in Verbindung steht. 



   Um den Zutritt der Blasluft zu steuern, wird die Verbindung zwischen dem Presskolben und der Luftkammer durch ein in letzterer angebrachtes Ventil 38 gesteuert, das zur geeigneten Zeit durch eine Kurvenleiste 39, die an dem rechtsseitigen Rahmenteil der Maschine angeordnet ist und auf die Ventilspindel wirkt, betätigt wird. 



   Es ist zweckmässig, in der Luftkammer ein vorbestimmtes   Volumen   von Luft bei einem bestimmten Druck   aufzuspeichern,   für welchen Zweck an der linken Maschinenseite am oberen Rahmenende und nahe dem Beschickungsende der Maschine ein Eintrittskanal 43 (Fig. 8a) für die Pressluft vorgesehen ist, der in einer Büchse   40a   angeordnet ist, die in einem am Rahmen befestigten Gehäuse 40b axial verschiebbar gelagert ist und am inneren Ende einen ebenen Kopf 40c trägt. Die Büchse 40a wird durch eine Feder 40d nach   einwärts     gedrückt,   so dass ihr Kopf gegen das obere Ende des Fortsatzes der Luftkammer gepresst wird. wenn die letztere in die strichliert gezeichnete Lage umgeklappt worden ist.

   Dann befindet sich das Lager   30   in vertikaler Stellung, ebenso der obere Boden der Luftkammer, so dass sich der Kopf 40c an den Fortsatz der letzteren dicht anlegt. Letzterer besitzt eine durch ein Absperrventil 45 gesteuerte Öffnung   44.   Das Innere der Büchse 40a steht mit einem bei   41 angeschlossenen Druckluftvorratsbehälter   in Verbindung, wobei der Zufluss durch ein Ventil 42 gesteuert wird, dessen Stange durch eine an der Luftkammer angeordnete Rolle 35 nach aussen verschoben wird, wodurch sich das Ventil 42 öffnet, sobald sich das Absperrventil45 der Luftkammer in Übereinstimmung mit dem Kanal 43 der Büchse   40 a   befindet.

   
 EMI3.5 
 
In manchen Fällen mag es wünsehenswert sein, nicht allein Blasluft in das herzustellende Glasgefäss einzuleiten, sondern aus diesem die Luft wieder zu entfernen ; in solchen Fällen wird die Luftkammer in zwei Räume geteilt, einer für die Pressluft bestimmt, wie soeben beschrieben, während der 
 EMI3.6 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 Vakuum, ein Absperrventil und ein nach dem   Sausraum   führendes Ventil vorgesehen. 



   Die Formvorriehtung. 



   Die für die vorliegende Maschine verwendbaren   Formvorriehtungen   können von beliebiger Art sein. In den Fig. 1a bis 5 besteht die Formvorrichtung aus einer Anzahl von Fertigformen 50, die in der mittleren   Längsebene   der Maschine geteilt sind. Jede Form besteht aus zwei Teilen, die an einem Glied 
 EMI4.2 
 Jedes Glied der Formenkette weist eine mit den Nachbarplatten durch Bolzen   51b gelenkig   verbundene Platte   51   auf, auf welchen Bolzenrollen   oc sitzen,   an denen die Zähne zweier Kettenräderpaare   52,   53 
 EMI4.3 
 
Die Kettenräder   ? sind   auf der Welle 4 aufgekeilt und treiben die Formenkette an.

   wobei die Winkelgeschwindigkeit der Räder 2,   2a   und 52 so bemessen ist, dass die   Glasfördervorriehtung   und die Formenkette dieselbe Geschwindigkeit haben. Jede Platte 51 weist eine vertikale Bohrung auf, in der 
 EMI4.4 
 einander genähert werden. 



   Das Anheben der   Büchse   wird. wenn die Formen geschlossen werden sollen, durch eine Feder 56 besorgt, die zwischen der   Kopffläehe   der Büchse und dem oberen Ende einer Druckstange 57 angeordnet ist, deren unteres Ende eine Rolle   57 a trägt,   die in einer am Masehinenrahmen befestigten Rinnensehiene 57 a läuft. 
 EMI4.5 
 Rand zu sehliessen, die für diesen Zweck mit passenden   Sitzfläehen     50a   versehen sind. 



   Ferner ist es vorteilhaft, in den Öffnungen zweiteilige Büchsen 60 anzubringen, welche als Halsform für die herzustellenden Artikel dienen. 



   Wirkungsweise. 



   Bei der aufsteigenden Bewegung der Förderbahnelemente am Aufgabeende der Vorrichtung sind die beiden einander gegenüberstehenden Hälften 24 der die Förderbahn bildenden Stützplatten voneinander entfernt, also auseinandergezogen, die Lagerplatte 30 ist aufgerichtet, und die   Press- und Blas-     vorriehtungen   sind auf die linke Maschinenseite hin verschwenkt worden.

   Da gleichzeitig die jedem Förderbahnelement zugehörige Luftkammer seitlich umgelegt ist und ihre obere   Passfläche   vertikal steht, 
 EMI4.6 
 Luft-und bzw. oder   Vakuumzuleitungsventils   42, das somit geöffnet wird, so dass Pressluft in bestimmter Menge in die   Luftkammer   gelangt oder dass Luft aus der Vakuumkammer des Behälters abgesaugt wird. 
 EMI4.7 
 massen ununterbrochenes Auflager für die Glasmasse bilden, die in der Form eines mittels geeigneter, auf der Zeichnung nicht dargestellter Einrichtungen gebildeten Bandes auf der Förderbahn aufläuft. 
 EMI4.8 
 durch.

   Kurz nach dem Auflaufen des Glasbandes auf die Plattenhälften eines Förderbahnelementes ist die diesem Element zugehörige Lagerplatte 30 aus ihrer vertikalen in die Horizontallage versehwenkt worden, in der sie durch die Führungsschiene   32   gehalten wird. Der Beschiekungskolben 33 dringt in die Vertiefung 24a der   Stützplatten-M   ober deren Öffnung ein und drückt die in der Vertiefung 24a befindliche Glasmasse nach der Mitte gegen die Öffnung hin und durch diese hindurch, und hilft so, die für den herzustellenden Gegenstand nötige Glasmassemenge bereitzustellen. Kurze Zeit nachher wird die Luftkammer und mit ihr der den Gefässhals formende Kolben   34   durch die Führungsschiene 37 niederbewegt.

   Der Kolben   84   senkt sich und formt in Verbindung mit den in die Öffnung der Glastragplatten eingesetzten Büchsen 60 den Hals des Gefässes. Nun treten das Blas-und (oder) Vakuumventil in Tätigkeit, um die 
 EMI4.9 
 bzw. zu bewirken, worauf sieh die Endform 50 um den Formling   schliesst   und das Fertigblasen desselben erfolgt. 



   Wenn ein Element der Förderbahn das Austragende der Maschine erreicht, wird die Lagerplatte 30 mit ihren daran gelagerten Teilen wieder in die Hochlage geschwungen (in der sie so lange verbleibt, bis   das zugehörige Förderbahnelement amAufgabeende der Maschine wieder in die obere Laufrichtung gelangt), und die beiden Hälften einer Teilfläche der Förderbahn öffnen sich (in welcher Stellung sie verbleiben,   

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1
    4. Maschine nach Ansprch 3. dadurch gekennzeichnet, dass jede Platte an der Oberseite eine in die Öffnung in der Platte übergehende Vertiefung'aufweist und unter der Förderbahn ein Formmechanismas angeordnet ist. während über der Förderbahn ein oder eine Anzahl Kolben vorhanden sind. die sieh in EMI6.2 formen.
    5. Maschine nach den Ansprüchen l bis 4. dadurch gekennzeichner, dassunter und parallel zur Bahn der Öffnungen der Fördervorrichtung eine Marbelplatte (67) angeordnet ist.
    6. Maschine nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Öffnungen und in l'ber- einstimmung mit diesen sich fortbewegende, nach den Öffnungen hin mündende Pressinftdiisen ange- ordnet sind. EMI6.3 hintereinander angeordnete Gruppen von endlosen Ketten vorgesehen sind. deren jede in dem unter der Förderbahn liegenden Teil geradlinig geführt ist und Formelemente trägt. die in beiden Gruppen verschieden ausgebildet sind. EMI6.4 die je eine Luftkammer und ein Blasventil aufweisen und an den die Förderbahn bildenden Teilen nach der Seite hin verschwenkbar angeordnet sind und mit Einrichtungen versehen sind. die die Luftkammern nacheinander mit Pressluft beschicken. EMI6.5 12.
    Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hälften der Tragplatten in nachgiebigen Lagern verschiebbar angeordnet sind. die an eine Kette bildenden Gelenkblöcken vorgesehen sind. EMI6.6
AT125368D 1928-12-18 1929-12-17 Maschine zur Herstellung von Glasgegenständen. AT125368B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US125368XA 1928-12-18 1928-12-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT125368B true AT125368B (de) 1931-11-10

Family

ID=21755430

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT125368D AT125368B (de) 1928-12-18 1929-12-17 Maschine zur Herstellung von Glasgegenständen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT125368B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2814715C3 (de) Rotierende, kontinuierlich arbeitende Formvorrichtung für Gießkerne
DE1596472C3 (de) Vollautomat zur Herstellung von Glas hohlkörpern nach dem Preß Blas Verfahren
DE2600029A1 (de) Glaswarenformmaschine
DE1265350C2 (de) Blasmaschinen zum Herstellen von Giessereiformen und -kernen
DE3216332C2 (de) Vorrichtung zum Herstellen eines dreidimensional geformten Schichtkörpers aus einer kompakten Kunststoffschicht und einer angeschäumten Schaumstoffschicht
DE2324953B2 (de) Formstation zur Herstellung von Hohlglasgegenständen
AT125368B (de) Maschine zur Herstellung von Glasgegenständen.
DE567568C (de) Glasformmaschine
DE69515413T2 (de) Verbesserungen beim Herstellen von Glascontainern
DE2144388B2 (de) Pressformmaschine
DE1803239A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlkoerpern und Maschine zur Ausuebung des Verfahrens
DE1920920C3 (de) GieBerei-Maschine zum Herstellen von Kernen oder Formmasken aus Formsand
DE2437997A1 (de) Kernschiessmaschine zur herstellung von hohlkernen
DE566542C (de) Glasformmaschine
DE380521C (de) Spritzgussmaschine mit Metallpumpe
DE604552C (de) Formereianlage
DE602062C (de) Giessanlage zur Herstellung von Heizkoerpern
DE2806407C3 (de) Formmaschine
DE1459316C (de) Vorrichtung zum Herstellen von Keramikwaren
DE1058701B (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Abheben des Formkastens von der Modellplatte und zum selbsttaetigen Ausfahren des Formkastens bei selbsttaetig arbeitenden Drehtisch-Formmaschinen
DE576029C (de) Vorrichtung zum Vergiessen von galvanischen Elementen
DE842465C (de) Fertigungsautomat fuer Bauteile
DE1778725C (de) Spritzblasformmaschine zum Herstellen von Hohlkörpern. Antn: Moslo, Ernest Paul, Cleveland, Ohio (V.St.A.)
DE610425C (de) Eintragevorrichtung fuer Glasgegenstaende in Kanalkuehloefen
AT34260B (de) Ziegelstreichmaschine.