AT125191B - Verfahren zur Herstellung von Anstrichmitteln. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Anstrichmitteln.Info
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Description
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VerfahrenzurHerstellungvonAnstrichmitteln.
Es ist bekannt, dass die günstige Wirkung vieler Farbkörper in Anstrichfarben darauf beruht, dass sie mit den Säuren des Bindemittels durch Atmosphärilien schwer angreifbare Metallseifen bilden. Es ist auch ferner bekannt dass die bisher im Farbhandel üblichen Zinkweisse oder Zinkoxyde mit den Binde-
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schnell unter Bildung von durch Atmospärilien schwer angreifbaren Metallseifen zu reagieren, durch welche
Eigenschaft solches Zinkoxyd besonders wertvoll zur Verwendung als Farbkörper für Anstrichfarben ist.
) Handelsübliches Zinkoxyd bzw. Zinkweiss zeigen diese Eigenschaft nicht oder nur in sehr geringem
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Bildung von Metallseifen selbst nach einem Jahr noch nicht einwandfrei festgestellt werden, während in Anstrichen, die unter Verwendung gefällten und nicht über 5000 C erhitzten Zinkoxyds hergestellt wurden, die Seifenbildung bereits nach drei Tagen begonnen und schon nach 14 Tagen in grossem Fm- i fange erfolgt war.
Bei den handelsüblichen Zinkweissen und-oxyden tritt eine Umsetzung des Pigments mit sauren
Spaltungsprodukten des Bindemittels zu an sich haltbaren Seifen erst dann ein, wenn der Bindemittelfilm durch äussere Einflüsse, z. B. Feuchtigkeit und Sauerstoff der Luft bereits chemisch abgebaut wird.
Dagegen wirken die gefällten und nicht über 500 C geglühten Zinkoxyde direkt auf die Fettsäureglyceride des Bindemittels unter Bildung wetterbeständiger Seifen ein. Der grosse Vorteil des gefällten nicht über 500 C geglühten Zinkoxyds liegt also darin. dass die Seifenbildung bereits kurz nach dem An- streichen erfolgt, während bei den handelsüblichen Zinkweissen eine Seifenbildung erst nach der bereits begonnenen Filmzerstörung einsetzt.
Es ist gleichgültig, in welcher Art die Herstellung des gefällten Zinkoxyds vorgenommen wird, ob sie beispielsweise mit Natronlauge, Kalk und anderen Basen oder auf Grund einer anderen chemischen
Reaktion erfolgt ; der Effekt ist praktisch der gleiche. nur darf eine Trockentemperatur von 5000 C nicht wesentlich überschritten werden.
Es wurde weiter gefunden, dass besonders wertvolle Anstrichfarben dann erhalten werden. wenn man mindestens soviel Fällungszinkoxyd anwendet, als zur Absättigung des in dem zugefügten Binde- mittel enthaltenen bzw. ihm entstehenden Säurekomplexes erforderlich ist und die übrige Menge an
Farbkörper in handelsüblicher, also Reaktionsträger Form zumischt.
In diesem Falle dient der reaktionsträge Anteil gewissermassen als inerter Körper, der, im richtigen
Verhältnis zugegeben, die Widerstandsfäbigkeit der Anstriche und seine Schuzwirkung noch erhöht.
Ist ein Anstrich, dessen Trockenfarbenanteil zu 100 . aus Fällungszinkoxyd besteht. einem Anstrich. der nur handelsübliches Zinkweiss enthält, auch schon weit überlegen, so werden diese Verhältnisse noch weiter verbessert, wenn man einen Zinkweissanstrieh herstellt. der als Farbkörper ein Gemisch von etwa
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A stelle von reaktionsträgem Zinkoxyd bzw. Zinkweiss kann man auch andere Farbkörper, wie Titanweiss, Lithpone, Bleiweiss, Eisenrot usw. verwenden, wobei auch in diesen Fällen die Gegenwart gefällten und nicht etwa über 500 C erhitzten Zinkoxyds eine gleich günstige Wirkung ausübt. die auf jeden Fall die Wirkung eines Zusatzes von handelsüblichem Zinkoxyd bei weitem iibertrifft.
Es steht, falls der Fabrikationsgang dadurch erleichtert wird. nichts im Wege. an Stelle de"handels-
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brennen bei höheren Temperaturen "inert" gemacht ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Anstrichmitteln unter Verwendung von nicht tofgeglähtem Fällungszinkoxyd und den üblichen Bindemitteln, dadurch gekennzeichnet, dass Fällungszinkoxyd in solchen Mengen verwendet wird, dass die in den Bindemitteln enthaltenen oder daraus entstehenden sauren Bestandteile durch das Fällungszinkoxyd abgesättigt werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man das nicht totgeglähte Fäffungszinkoxyd mit totgeglühtem Fällungszinkoxyd bzw. handelsüblichem Zinkweiss oder-oxyd. oder auch mit anderen Farbkörpern wie Lithopone, Titanweiss, Bleiweiss, Eisenrot zusammen in solchen Mengen verwendet, dass die in den Bindemitteln enthaltenen oder daraus entstehenden Säurekomplexe durch das Fällungszinkoxyd abgesättigt werden.3. Anstrichmittel, gekennzeichnet durch einen so grossen Gehalt nicht totgeglühtem Fallungszinkoxyd, als den im Bindemittel vorhandenen oder aus dem Bindemittel entstehenden sauren Bestandteilen äquivalent ist.
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