AT124895B - Vorrichtung zur elektrolytischen Behandlung von Flüssigkeiten. - Google Patents

Vorrichtung zur elektrolytischen Behandlung von Flüssigkeiten.

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AT124895B
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  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
  • Electrodes For Compound Or Non-Metal Manufacture (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zur elektrolytiscben Behandlung von Flüssigkeiten, insbesondere zur elektrolytischen Reinigung von Wasscrstoffsuperoxydlösungen. Die Vorrichtung gemäss der Erfindung besteht aus einer Zelle oder mehreren Zellen mit in bekannter Weise 
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 die Form verhältnismässig schmaler Kanäle besitzen, wobei der innere   Elektrodenraum   durch Einsatz eines seinen Vertikalschnitt fast   vollständig   ausfüllenden   Tauehkörpers   verengt ist. Das Volumen der 
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 lumen des inneren   Elektrodenraumes grösser   als das des äusseren Elektrodenraumes zu   wählen,   oder umgekehrt. Der Behälter kann einen quadratischen,   kreisförmigen   oder ovalen Querschnitt besitzen. 



  Dem Diaphragma wird vorzugsweise die Form eines unten geschlossenen Zylinders gegeben. 



   Die Kathode wird beispielsweise im inneren Elektrodenraum angeordnet. Der den Elektroden- 
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 dienen, indem ihm durch ein geeiguetes Zuführungsrohr Kühlflüssigkeit zugespeist und diese durch einen Ablauf abgeführt wird. Die Zelle ist mit je einer Zuführungsvorrichtung für die im inneren Elektrodenraum und im äusseren Elektrodenraum zu behandelnde Flüssigkeit und mit entsprechenden Abläufen ausgestattet. Zwecks Ausübung eines hydrostatischen Druckes auf die im inneren   Elektrodenraum   behandelte Flüssigkeit wird ein Diaphragma gewählt, das die Behälterwand in der   Höhenrichtung   überragt. und der Ablauf für die den inneren Elektrodenraum   erfüllende   Flüssigkeit höher angeordnet, als der Ablauf für die den äusseren   Elektrodenraum   erfüllende Flüssigkeit.

   Der ausgeübte Druck entspricht der Niveaudifferenz der Abläufe. 



   In Fig. 1 der Zeichnungen ist ein   Ausführungsbeispiel   der Vorrichtung im Vertikalsehnitt sehematisch dargestellt. Fig. 2 zeigt die Schaltung mehrerer Zellen. 



   In den aus einem gegen den Elektrolyten widerstandsfähigen Material, z. B. Ton, hergestellten oder mit einem   widerstandsfähigem Belag ausgekleideten Behälter rf ist   das Diaphragmas und in dieses der Tauchkörper   f.   der beispielsweise aus einem hohlen   Glaskörper besteht,   eingesetzt. Das Diaphragma besteht aus dünnem porösem Material, beispielsweise aus unglasiertem Porzellan. Ton. Guroeel oder Kunstharzgewebe. Diaphragma und Tauchkörper werden in ihrer   Lage durelh Stützplatten festgehalten.   
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 trodenräume bildenden Kanäle kann beispielsweise 5-20 mm betragen. Es kann jedoch auch mit weiteren oder engeren Kanälen erfolgreich gearbeitet werden.

   Im inneren elektrodenraum ist die Elektrode y angeordnet, beispielsweise die Kathode in Form von ringförmig angeordneten Graphitsäden, die durch den   Metallring/ ;, (z.   B. aus Aluminium untereiuander and mit der Stromquelle leitend verbunden sind. 



  Im äusseren   Llektrodenraum befindet sielh   die Elektrode   i,   z. B. die Anode, die aus Platin-Tantalstreifen bestehen kann. 
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 denraum e erfolgt bei o. die des äusseren Elektrolyten bei p. m ist der Aldauf für den inneren Elektrodenraum,   n   für den äusseren Elektrodenraum. 

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   Der Tauchkörper kann unter Umständen aus einem gegen den Elektrolyten widerstandsfähigen   Metall, z.   B. aus Zinn, oder V n-Stahl hergestellt sein und in diesem Fall gleichzeitig als elektrode dienen
Beim Betriebe werden die beiden   Elektrodenräume   mit den betreffenden Flüssigkeiten gefüllt, 
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 äusseren Elektrodenraum abtropft oder auch gesondert abgeleitet wird. 



   Die Vorrichtung zur elektrolytischen Behandlung von   Flüssigkeiten gemäss   der Erfindung soll vor allem zur Reinigung und Entsäuerung von technischen Wasserstoffsuperoxydlösnngen dienen, die von der Fabrikation her stets Säuren in kleinerer oder grösserer Menge und in der Regel auch metallische Verunreinigungen enthalten. Die Reinigung von Wasserstoffsuperoxydlösungen machte in der Praxis erhebliche Schwierigkeiten.

   Man hat sieh bisher zur Reinigung der technischen Wasserstoffsuperoxyd- 
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 und Entsäuerung entfallen diese   Schwierigkeiten.   Ferner lassen sich auch mit dieser   Vorrichtung e] ek-   trolytisehe Prozesse durchführen, welche in der Einbringung   von erwünschten   Stoffen in den Elektrolyten durch Ionenwanderung bestehen, beispielsweise in der Einbringung von Phosphorsäure oder   Pyrophos-   
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 Reinigung, beispielsweise von Trinkwasser, dienen, hat der Gegenstand der   Erfindung   den Vorteil, dass die Flüssigkeit unmittelbar an den Elektroden behandelt wird, so dass die Einwirkung des Stromes intensiver und wirtschaftlicher vonstatten geht.

   Bei der Behandlung von Wasserstoffsuperoxydlösungen in Vorrichtungen gemäss der Erfindung war es sehr überraschend, dass die unmittelbare Behandlung in 
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 Angaben der Literatur an den Anoden rasch und vollständig zersetzen sollen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur elektrolytischen Behandlung von Flüssigkeiten, insbesondere zur elektrolytischen Reinigung von Wasserstoffsuperoxydlösungen. bestehend aus einer Zelle oder mehreren Zellen mit durch 
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Claims (1)

  1. Kathode, im äusseren Elektrodenraum die Anode angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Tauchkörper hohl und mit einem Zu- und Ablauf für Kühlflüssigkeit versehen ist.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Diaphragma die Wand der Zelle in der Höhenrichtung überragt, wobei der Ablauf für die den inneren Elektrodenraum erfüllende Flüssigkeit höher als der Ablauf für die den äusseren Elektrodenraum erfüllende Flüssigkeit angeordnet ist. EMI2.6
AT124895D 1930-08-18 1930-08-18 Vorrichtung zur elektrolytischen Behandlung von Flüssigkeiten. AT124895B (de)

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