AT124868B - Verfahren zur Bereitung von Preßgasen verschiedenen, regelbaren Druckes aus ihrem flüssigen Aggregatzustand. - Google Patents

Verfahren zur Bereitung von Preßgasen verschiedenen, regelbaren Druckes aus ihrem flüssigen Aggregatzustand.

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AT124868B
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Industriegasverwertung Mbhg
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Verfahren zur Bereitung von Pressgasen verschiedenen, regelbaren Druckes aus ihrem flüssigen Aggregatzustand.   



   Das   Druckgefäss   nach dem österr. Patent Nr. 122208 arbeitet bis zum kritischen Druck des jeweils zu verdampfenden und in Druckgas zu verwandelnden verflüssigten Gases einwandfrei dergestalt, dass jede beliebige Menge Pressgases bei gleichbleibendem Druck dauernd oder auch nur zeitweilig entnommen werden kann. Solehe Druckgefässe werden bis zu einem Betriebsdruck gebaut und verwendet, der unterhalb des kritischen Druckes des jeweils zu verdampfenden, verflüssigten Gases liegt. Dies hat darin seinen Grund, dass unterhalb des kritischen Druckes Flüssigkeit, wie sie zur   Durchführung   der Druckgasbereitung erforderlich ist, sich bis zum Ende des Verdampfungsprozesses im Innenbehälter vorfindet. 



  Wird Ventil 3 geschlossen und Ventil 11 geöffnet, so gelangt auf alle Fälle Flüssigeit in das Steigrohr 7 und in die Verdampfungsschlange bis zum letzten Rest. 



   Die Verhältnisse ändern sich aber, sobald man Hoehdruekgas von etwa 150-200 Atm. entwickeln   will, also die Grenze des kritischen Druckes (bei Sauerstoff 52 Atm. ) überschreiten muss. In diesem Falle   lässt sich ein gleichbleibender Betriebsdruck nicht halten, da dann der   Druekraum   nicht mehr durch Flüssigkeit abgeschlossen wird und nur noch sehr kalte Dämpfe hoher Sättigung in das untere Steigrohr 7 und somit in die Vergaserschlange gelangen. So wird dann eben nicht mehr Flüssigkeit in der Heizschlange verdampft, sondern nur noch Kaltgas weiter überhitzt. Soll daher trotz des Verbrauches der 
 EMI1.1 
 Kaltgases im   Druckgefäss   sonst nicht schnell genug vonstatten geht. 



   Gemäss der Erfindung kann   eine gleichmässige und genügende Entwicklung   höheren Druckes, als es dem kritischen Drucke entspricht, dadurch erzielt werden, dass das in die Isolation gebettete Druckgefäss innerhalb oder ausserhalb noch entsprechend zusätzlich beheizt wird.

   Man ist dann in der Lage, das Kaltgas, das sich nahe seinem Sättigungspunkt befindet, zu überhitzen bzw. zur Volumenvermehrung zu zwingen, derart, dass dann das   Kaltgas   durch die in der Isolation liegenden   Schlangen J.   6 weiterhin nach aussen erwärmt wird. 
 EMI1.2 
 entwickelte und durch die Schlangen erwärmte Gas mit Hilfe von Rohrschlangen entweder wieder in das Druckgefäss selbst zurückführt oder aber die Rohrschlangen um das Druckgefäss herum anordnet, so dass das erwärmte Gasgemisch gleichzeitig als Heizmittel für das Druckgefäss dienen kann, wodurch man die Entwicklung von Druckgas wesentlich fördert.

   In der Zeichnung ist das Druckgefäss gemäss der Erfindung in schematischer Ausführung dargestellt. 
 EMI1.3 
 nach seiner Wiedererwärmung in der Atmosphäre bei geschlossenem Ventil 11 und geöffnetem Ventil a in eine mit dem Aussenbehälter 1 in engen Metallkontakt gebrache Kupferschlange b geleitet, so dass die Erwärmung und Durchheizung des Druckgefässes 1 mit Hife der aus der Rohrschlange b ankommenden Gasmenge geschieht. Das abgekühlte Gas strömt dann durch   cl   wieder in die Hauptleitung e ein und kann nun so oder in nochmals durch die Schlange f erwärmtem Zustande dem Verbrauche direkt zugeführt werden. 



   Fig. 2 zeigt eine   andere Anordnung   der Heizschlange b. Sie ist in den dünnwandigen Einsatz g hinein verlegt, um so direkt den Gasinhalt anzuwärmen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 einer stark verminderten Normalverdampfung zu rechnen. 



   Wenn die Rückleitung der erwärmten Gase zur Abgabe von Wärme nicht   hinreichen   sollte, kann durch dafür vorgesehene Heizleitungen auch Heizmittel aus fremden Quellen (atmosphärische Luft, warmes Wasser od. dgl.) hindurchgeschickt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Bereitung von Pressgasen verschiedenen, regelbaren Druckes aus   ihrem   flüssigen 
 EMI2.2 
   umgeben ist, die innerhalb des das Gefäss umgebenden Isoliermaterials verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass bei Erzeugung von Gas von höherem Druck als der kritische in an sich bekannter Weise das in der  
Rohrschlange erwärmte Gas dazu benutzt wird, um das im   Druekgefäss   befindliche Kaltgas aufzuheizen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in die Isolation verlegte Rohrschlange, die einerseits mit der innerhalb oder ausserhalb des mit Kaltgas gefüllten Druckbehälters verlegten Heizschlange (b) verbunden ist und anderseits in die Verbrauchs- leitung (e) mündet. EMI2.3
AT124868D 1927-09-20 1928-08-08 Verfahren zur Bereitung von Preßgasen verschiedenen, regelbaren Druckes aus ihrem flüssigen Aggregatzustand. AT124868B (de)

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