AT12467U1 - Behälter mit innenliegendem arretierungsmechanismus und mehreren modularen einsätzen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen rotationssymmetrischen, vorzugsweise länglichen, Behälter (1), der mindestens eine Öffnung aufweist. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Behälter (1) zumindest einen innenliegenden Arretierungsmechanismus umfasst, wobei der Arretierungsmechanismus zu einem Rand der Öffnung beabstandet ist, und mehrere modulare Einsätze (8) zur Befestigung in der Öffnung vorgesehen sind, wobei zumindest ein Einsatz (8) mit dem Arretierungsmechanismus zusammenwirkt. Dadurch wird eine Multifunktionalität und gegebenenfalls eine Wiederverwendbarkeit des Behälters (1) bei gleichzeitiger mechanischer Stabilität erreicht.
Description
österreichisches Patentamt AT12 467U1 2012-06-15
Beschreibung
BEHÄLTER MIT INNEN LIEGENDEM ARRETIERUNGSMECHANISMUS UND MEHREREN MODULAREN EINSÄTZEN
[0001] Die Erfindung betrifft einen rotationssymmetrischen, vorzugsweise länglichen, Behälter, der mindestens eine Öffnung aufweist.
[0002] Behälter werden im Allgemeinen zum Transport und zur Lagerung von Flüssigkeiten, Gasen und diversen festen Stoffen verwendet, unter anderem auch für Geschenke. Behälter für Geschenke bestehen zumeist aus einem billigen Karton, werden sogleich nach Übergabe des Geschenkes geöffnet und anschließend weggeworfen.
[0003] Insbesondere bei Behältern für Geschenke haben sich eine fehlende Wiederverwendbarkeit des Behälters und die geringe Durabilität als nachteilig erwiesen. Des Weiteren sind Behälter für den Transport und die Lagerung von Plänen und Zeichnungen zwar in der Regel beständiger als Geschenkverpackungen, aber dafür optisch wenig ansprechend und nur für diesen Einsatzzweck vorgesehen. Analog verhält es sich bei Behältern für Flüssigkeiten, denn diese sind zwar sehr gut geeignet Flüssigkeiten aufzunehmen und eventuell auch optisch ansprechend gestaltet, aber abseits dieses engen Einsatzgebietes zumeist ungeeignet und beschränken damit eine eventuelle Wiederverwendung auf genau diesen Einsatzzweck.
[0004] Die Erfinder haben erkannt, dass dauerhaft verschlossene, nicht transparente Geschenkbehälter, die in Bezug auf den oder die Beschenkten individualisiert sind, für besondere Anlässe, wie Hochzeiten oder runde Geburtstage, mit unbekanntem, aber vermutlich wertvollem Inhalt einen besonderen Reiz darstellen. Je nach Grad der Individualisierung des Behälters stellt dieser eine bleibende Erinnerung dar und es besteht unter Umständen der Wunsch, diesen weiterzuverwenden.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Behälter der eingangs genannten Art anzugeben, der diese Bedürfnisse befriedigt und welcher gegebenenfalls für so viele Einsatzzwecke wie möglich wiederholt verwendet werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst, wenn ein Behälter der eingangs genannten Art zumindest einen innenliegenden Arretierungsmechanismus umfasst, wobei der Arretierungsmechanismus zu einem Rand der Öffnung beabstandet ist, und mehrere modulare Einsätze zur Befestigung in der Öffnung vorgesehen sind, wobei zumindest ein Einsatz mit dem Arretierungsmechanismus zusammenwirkt.
[0007] Ein mit der Erfindung erzielter Vorteil ist darin zu sehen, dass durch den innenliegenden Arretierungsmechanismus ein rasches und unkompliziertes Anpassen an einen jeweiligen Einsatzzweck bei gegebenenfalls gleichzeitiger Wiederverwendbarkeit erreicht wird. Durch entsprechende Ausbildung der Einsätze ist der Behälter je nach Bedürfnis gestaltbar. Des Weiteren kann einer der Einsätze einer Versiegelung bzw. einer Plombierung des Behälters dienen und eröffnet damit viele weitere Anwendungsszenarien, z. B. sicheren Transport von geheimen Unterlagen oder Geldbeträgen, Schutz eines Inhaltes vor negativen Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung, Verschmutzung, Hitze oder Oxidation.
[0008] Der Behälter kann grundsätzlich als beliebiger Körper vorliegen, ist jedoch mit Vorteil als Zylinder ausgebildet. Dies erlaubt eine schnelle, einfache und kostengünstige Fertigung, indem der Behälter von einem Rohr abgelängt wird.
[0009] Bevorzugt liegt ein Verhältnis eines Außendurchmessers zu einem Innendurchmesser des Behälters zwischen 1,0 und 1,5, um eine verbesserte mechanische Stabilität zu gewährleisten.
[0010] Typischerweise liegt eine Wandstärke des Behälters zwischen 0,1 mm und 10 mm, vorzugsweise zwischen 1 mm und 4 mm. Durch eine solche Ausführungsform wird eine hohe Steifigkeit des Behälters erreicht und die Versiegelung oder Plombierung des Behälters ohne 1 /9 österreichisches Patentamt AT12 467 U1 2012-06-15 ein Verziehen desselben möglich.
[0011] Günstigerweise ist der Behälter aus einem Metall oder einer Legierung gefertigt, vorzugsweise aus rostfreiem Stahl oder Aluminium. Infolgedessen weist der Behälter mechanische Stabilität auf und ist chemisch inert bei gleichzeitig ansprechendem optischen Erscheinungsbild, was insbesondere für eine Geschenkverpackung wichtig sein kann.
[0012] Von Vorteil ist es auch, wenn eine äußere Oberfläche des Behälters Schriftzüge, Grafiken, Verzierungen oder Fotos aufweist. Dies ermöglicht eine Kennzeichnung und damit verbunden eine spätere Identifizierung des Behälters und gegebenenfalls des Inhaltes bzw. zumindest dessen Andeutung.
[0013] Zweckmäßigerweise ist die Oberfläche des Behälters gebürstet, poliert, geschliffen, sandgestrahlt, gehont, beklebt, bedruckt, beschichtet, ziseliert, lackiert, elektrolytisch oxidiert oder in sonstiger Weise oberflächenbehandelt. Dies dient zum Schutz vor Umwelteinflüssen, erlaubt ebenfalls die Kennzeichnung bzw. die Identifizierung des Behälters und ermöglicht eine optisch ansprechende Oberflächengestaltung.
[0014] Bevorzugt ist ein erstes Ende des Zylinders fest verschlossen. Im Zusammenspiel mit den modularen Einsätzen, die im Bereich eines zweiten Endes angeordnet werden, kann dadurch eine sichere Aufbewahrung des Inhaltes sichergestellt werden.
[0015] Günstigerweise ist das erste Ende des Behälters mit einem Einsatz verschlossen, der zu einer Außenkante des Zylinders beabstandet ist. Dies gewährleistet bei senkrechter Verwendung des Zylinders einen sicheren Stand.
[0016] Von Vorteil ist es, wenn das erste Ende wasserdicht verschlossen ist, vorzugsweise durch Einpressen eines Einsatzes im Bereich des ersten Endes, wobei der Einsatz umfangsseitig ein Dichtungselement aufweisen kann. Durch einen wasserdichten Verschluss des Zylinders im Bereich des ersten Endes ergibt sich die Möglichkeit zur Aufbewahrung von flüssigen Inhalten.
[0017] Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Arretierungsmechanismus als ein Gewinde ausgebildet ist, wobei sich ein Innendurchmesser des Behälters beim Übergang zum Gewinde verringert. Ein sich daraus ergebender Vorteil liegt darin, dass in einfacher Weise ein lösbares Verschließen des Behälters bei gleichzeitig gutem Sitz des Einsatzes möglich ist. Überdies hat der Übergang eine duale Funktion und kann sowohl als Anschlag beim Einpressen eines Einsatzes als auch zum Versenken eines Einsatzes dienen.
[0018] Es ist von Vorteil, wenn der Arretierungsmechanismus 0,1 mm bis 25 mm, vorzugsweise 3 mm bis 10 mm, von der Öffnung beabstandet ist. Dies erlaubt einen Schutz des Arretierungsmechanismus und der Einsätze vor von außen einwirkenden Kräften durch eine Minimierung von Angriffsflächen.
[0019] Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn ein Einsatz ein zu dem Behälter komplementäres Gewinde aufweist. Dies ermöglicht ein lösbares Verschließen des Behälters bei gleichzeitig sehr stabilem mechanischen Sitz.
[0020] Günstigerweise ist der Behälter durch einen der Einsätze nur mittels Haftreibung verschließbar. Dies erlaubt einen hervorragenden Sitz des Einsatzes und erschwert darüber hinaus ein Öffnen des Behälters.
[0021] Typischerweise ist zumindest einer der Einsätze transparent ausgebildet und erlaubt eine optische Kontrolle des Inhalts bei gleichzeitigem Schutz vor äußeren Einflüssen.
[0022] Mit Vorteil ist einer der Einsätze des Behälters zumindest endseitig scheibenförmig, bevorzugt als Scheibe, ausgebildet, wobei ein Durchmesser im scheibenförmigen Bereich nicht größer als der Innendurchmesser des Behälters ist, und der Behälter bei befestigtem Einsatz nur unter Zerstörung des Einsatzes und/oder des Behälters öffenbar ist. Ein derart ausgebildeter Einsatz ermöglicht eine Versiegelung bzw. Plombierung des Behälters.
[0023] Typischerweise weist zumindest eine Fläche eines Einsatzes eine Ausnehmung auf, die 2/9 österreichisches Patentamt AT12 467 U1 2012-06-15 vorzugsweise als eine Einkerbung ausgebildet ist, um ein Lösen des Einsatzes mit einem Werkzeug zu ermöglichen. Dadurch ergibt sich ein einfaches und schnelles Schließen und Öffnen des Behälters.
[0024] Es ist von Vorteil, wenn ein Einsatz des Behälters zumindest ein Loch aufweist, wobei das Loch vorzugsweise als ein Langloch ausgeführt ist. Dies ermöglicht einen senkrechten Einsatz des Behälters als z. B. Blumenvase oder Spardose.
[0025] Mit Vorteil ist ein Einsatz des Behälters als ein Kegelstumpf ausgebildet, wobei zumindest ein Außendurchmesser so groß gewählt ist, dass sowohl ein Festklemmen als auch ein Versenken des Einsatzes im Bereich der Öffnung des Behälters möglich ist. Daraus ergibt sich ein gut sitzender Verschluss und ein erschwertes Öffnen des Behälters.
[0026] Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn ein Verhältnis von Außendurchmesser zu einer Länge des Behälters 0,1 bis 0,5 beträgt. Dies ermöglicht eine einfache Handhabung und ergibt gute Lager- und Stapelmöglichkeiten.
[0027] Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen der Erfindung ergeben sich anhand des nachfolgend dargestellten Ausführungsbeispiels. In den Zeichnungen, auf welche dabei Bezug genommen wird, zeigen: [0028] Fig. 1 [0029] Fig. 2 [0030] Fig. 3 [0031] Fig. 4 eine Schrägansicht eines Behälters mit einem Einsatz mit einem Loch; eine Detailansicht des Behälters im Bereich eines ersten Endes des Behälters; eine Schrägansicht eines der Einsätze für ein dichtes Verschließen; eine Detailansicht des Behälters gemäß Fig. 1, aufweisend eine Öffnung und einen Arretierungsmechanismus im Bereich eines zweiten Endes; [0032] Fig. 5 eine Schrägansicht eines transparenten Einsatzes des Behälters gemäß Fig. 1 mit einer Ausnehmung und einer zum Arretierungsmechanismus aus Fig. 4 komplementären außenseitigen Gestaltung; [0033] Fig. 6 eine Schrägansicht eines Einsatzes des Behälters mit Loch und komplementärer
Ausgestaltung zum Arretierungsmechanismus aus Fig. 4; [0034] Fig. 7 eine Schrägansicht eines Einsatzes des Behälters, der als Scheibe ausgebildet ist; [0035] Fig. 8 eine Schrägansicht eines Einsatzes des Behälters, der als Kegelstumpf ausgebildet ist.
[0036] Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Behälters 1 mit mehreren modularen Einsätzen 7, 8, 9, 10 ist in Fig. 1 bis 8 dargestellt. Der Behälter 1 ist gemäß Fig. 1 als rotationssymmetrischer, vorzugsweise länglicher, Zylinder ausgeführt. Als Material für den Behälter 1 kann ein Metall oder eine Legierung Anwendung finden, wobei Stahl, insbesondere rostfreier Stahl, oder Aluminium bevorzugte Materialien darstellen. Eine Wandstärke des Behälters 1 beträgt vorteilhafterweise 1 mm bis 4 mm und ein Verhältnis von Außendurchmesser zu einer Länge des Behälters 1 0,1 bis 0,5, typischenweise 0,14, 0,21 oder 0,42.
[0037] Ein erstes Ende 5 des Behälters 1, gemäß Fig. 2 und 3, weist vorzugsweise eine Durchmesseränderung, insbesondere eine Vergrößerung im Bereich des ersten Endes 5, auf. Dadurch ist ein Anschlag für einen als Boden einzusetzenden Einsatz 4 gebildet und somit ein gezielter Versatz des Bodens möglich. Eine Montage des Einsatzes 4 wird bevorzugt durch eine Presspassung zwischen dem Einsatz 4 und einer Öffnung realisiert und kann durch ein Einpressen bzw. Einschlagen des Einsatzes 4 in die Öffnung erfolgen. Zweckmäßigerweise weist der Einsatz 4 ein umfangsseitiges Dichtungselement auf, das in einer Nut des Einsatzes 4 aufgenommen ist. Dies ermöglicht einen festen und wasserdichten Verschluss des Behälters 1 im bodenseitigen Bereich.
[0038] In Fig. 4 und 5 ist ein Arretierungsmechanismus 3 mit einem zusammenwirkenden Einsatz 7 dargestellt. Der Arretierungsmechanismus 3 im Bereich eines zweiten Endes 6 des Be- 3/9
Claims (20)
- österreichisches Patentamt AT 12 467 U1 2012-06-15 hälters 1 ist vorzugsweise 3 mm bis 10 mm von einer Öffnung 2 beabstandet und erlaubt ein lösbares Verschließen des Behälters 1. Der Arretierungsmechanismus 3 ist komplementär zum Einsatz 7 ausgebildet und kann in Form eines Bajonett-, Magnet-, Haftreibungs- oder wie dargestellt als Gewindemechanismus ausgeführt sein. Der Einsatz 7 weist eine Ausnehmung auf, die vorzugsweise als eine Einkerbung, ein Schlitz, Kreuz, Innensechskant, Stern oder Dreieck ausgebildet ist und ein Lösen des Einsatzes 7 mit einem dazu komplementären bzw. zusammenwirkenden Werkzeug ermöglicht. [0039] Ein weiterer Einsatz 8 des Behälters 1 weist gemäß Fig. 6 ein Loch 81 auf, das vorzugsweise als Langloch ausgebildet ist, und eine zum Arretierungsmechanismus 3 komplementäre Ausgestaltung aufweist, der die Verwendung des Behälters 1 als Vase, Stifthalter oder Spardose ermöglicht. [0040] Ein anderer Einsatz 9 des Behälters 1 ist gemäß Fig. 7 als Scheibe ausgebildet, die nicht größer als die Öffnung 2 ist. Dies ermöglicht einen festen Verschluss der Öffnung 2 und erlaubt eine Versiegelung bzw. Plombierung, die nur unter Zerstörung des Einsatzes 9 und/oder des Behälters 1 lösbar ist. [0041] Einer der Einsätze 10 des Behälters 1 ist gemäß Fig. 8 als Kegelstumpf ausgebildet und weist einen Außendurchmesser auf, der so groß gewählt ist, dass sowohl ein Festklemmen als auch ein Versenken des Einsatzes 10 möglich ist. Der Einsatz 10 verschließt mittels Haftreibung fest die Öffnung 2 und erschwert dadurch ein erneutes Öffnen. Hierfür besteht der Einsatz 10 aus einem plastisch verformbaren Material. Der Einsatz 10 kann wie der Einsatz 7, aber auch die Einsätze 8, 9 mit einer Ausnehmung ausgebildet sein. [0042] Eine Oberfläche des Behälters 1 ist oberflächenbehandelt, insbesondere gebürstet, sandgestrahlt oder elektrolytisch oxidiert. Des Weiteren kann die Oberfläche Schriftzüge, Grafiken, Verzierungen oder Fotos aufweisen, die zu einer Kennzeichnung bzw. einer Identifizierung beitragen und/oder einer optisch ansprechenden Gestaltung dienen. [0043] Die modularen Einsätze 4, 7, 8, 9, 10 des Behälters 1 können aus einem Metall oder einer Legierung, vorzugsweise rostfreier Stahl oder Aluminium, Kork, Gummi, einem Polymer, insbesondere transparentes Polymethylmethacrylat, Polyethylen, Polycarbonat, Polyvinylchlorid oder Polyethylenterephthalat, Glas, Holz, Holz-Kunststoff-Mischungen, Cellulose oder einem beliebigen anderen Material, welches die notwendigen Eigenschaften erfüllt, gefertigt sein. Die modularen Einsätze 7, 8 sind mit einem Außengewinde bzw. komplementär zum Arretierungsmechanismus 3 ausgebildet und ermöglichen ein leicht lösbares Verschließen des Behälters 1. [0044] Durch Kombination der unterschiedlichen Einsätze 4, 7, 8, 9, 10 mit dem Behälter 1 ist es möglich, sowohl wiederholbar unterschiedliche Einsatzzwecke als auch eine Versiegelung bzw. Plombierung des Behälters 1 zu realisieren. Ansprüche 1. Rotationssymmetrischer, vorzugsweise länglicher, Behälter (1), der mindestens eine Öffnung (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) zumindest einen innenliegenden Arretierungsmechanismus (3) umfasst, wobei der Arretierungsmechanismus (3) zu einem Rand der Öffnung (2) beabstandet ist, und mehrere modulare Einsätze (7, 8, 9, 10) zur Befestigung in der Öffnung (2) vorgesehen sind, wobei zumindest ein Einsatz (7, 8) mit dem Arretierungsmechanismus (3) zusammenwirkt.
- 2. Behälter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) als Zylinder ausgebildet ist.
- 3. Behälter (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verhältnis eines Außendurchmessers zu einem Innendurchmesser des Behälters (1) zwischen 1,0 und 1,5 liegt. 4/9 österreichisches Patentamt AT12 467U1 2012-06-15
- 4. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wandstärke des Behälters (1) zwischen 0,1 mm und 10 mm, vorzugsweise zwischen 1 mm und 4 mm, liegt.
- 5. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) aus einem Metall oder einer Legierung, vorzugsweise aus rostfreiem Stahl oder Aluminium, gefertigt ist.
- 6. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine äußere Oberfläche des Behälters (1) Schriftzüge, Grafiken, Verzierungen oder Fotos aufweist.
- 7. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche gebürstet, poliert, geschliffen, sandgestrahlt, gehont, beklebt, bedruckt, beschichtet, ziseliert, lackiert, elektrolytisch oxidiert oder in sonstiger Weise oberflächenbehandelt ist.
- 8. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Ende (5) des Zylinders fest verschlossen ist.
- 9. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Ende (5) mit einem Einsatz (4) verschlossen ist, der zu einer Außenkante des Zylinders beabstandet ist.
- 10. Behälter (1) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Ende (5) wasserdicht verschlossen ist, vorzugsweise durch Einpressen des Einsatzes (4) im Bereich des ersten Endes (5), wobei vorzugsweise der Einsatz (4) umfangsseitig ein Dichtungselement aufweist.
- 11. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Arretierungsmechanismus (3) als ein Gewinde ausgebildet ist, wobei sich ein Innendurchmesser des Behälters (1) beim Übergang zum Gewinde verringert.
- 12. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Arretierungsmechanismus (3) 0,1 mm bis 25 mm, vorzugsweise 3 mm bis 10 mm, von der Öffnung (2) beabstandet ist.
- 13. Behälter (1) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einsatz (7, 8) ein zu dem Behälter (1) komplementäres Gewinde aufweist.
- 14. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) durch einen der Einsätze (10) nur mittels Haftreibung verschließbar ist.
- 15. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Einsätze (7) transparent ist.
- 16. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einsatz (4, 9) zumindest endseitig scheibenförmig, bevorzugt als Scheibe, ausgebildet ist, wobei ein Durchmesser im scheibenförmigen Bereich nicht größer als der Innendurchmesser des Behälters (1) ist, und der Behälter (1) bei befestigtem Einsatz (4, 9) nur unter Zerstörung des Einsatzes (4, 9) und/oder Behälters (1) öffenbar ist.
- 17. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Fläche eines Einsatzes (7) eine Ausnehmung aufweist, die vorzugsweise als eine Einkerbung ausgebildet ist, um ein Lösen des Einsatzes (7) mit einem Werkzeug zu ermöglichen.
- 18. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einsatz (8) zumindest ein Loch (81) aufweist, wobei das Loch (81) vorzugsweise als ein Langloch ausgeführt ist. 5/9 österreichisches Patentamt AT12 467U1 2012-06-15
- 19. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einsatz (10) als Kegelstumpf ausgebildet ist, wobei zumindest ein Außendurchmesser so groß gewählt ist, dass sowohl ein Festklemmen als auch ein Versenken des Einsatzes (10) im Bereich der Öffnung (2) des Behälters (1) möglich ist.
- 20. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verhältnis von Außendurchmesser zu einer Länge des Behälters (1) 0,1 bis 0,5 beträgt. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen 6/9
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