AT124517B - Vorrichtung zum zeilen- bzw. abschnittweisen Vervielfältigen von Buchführungseinträgen u. dgl. durch Umdrucken. - Google Patents

Vorrichtung zum zeilen- bzw. abschnittweisen Vervielfältigen von Buchführungseinträgen u. dgl. durch Umdrucken.

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AT124517B
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Wilhelm Ritzerfeld
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  Vorrichtung zum zeilen- bzw. abschnittweisen Vervielfältigen von Buchführungs-   einträgen     n.   dgl. durch Umdrucken. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum zeilen- bzw. abschnittweisen Vervielfältigen von   Buchführungseinträgen   u. dgl. durch   Umdrucken   von einem mit   abdruckfähiger   Spiegelschrift versehenen Original auf vorher mit leicht verflüehtender Flüssigkeit befeuchtete Blätter, Karten od. dgl. 



   Vermittels   abdruckfähiger   Spiegelschrift   Vervielfältigungen   herzustellen, ist bereits bekannt. 



  Die dabei verwendeten   Vervielfältigungsvorrichtungen   eignen sieh jedoch nicht für Buchhaltungszwecke, da hier immer die ganze Seite vervielfältigt wird. Für   Buchführungszwecke   kommt es in erster Linie darauf an, ganz bestimmte Zeilen oder auch Abschnitte des Journalbogens auf die verschiedenen Konten zu übertragen, was bisher nur durch   hand-oder maschinenschriftliche Übertragung möglieh   war. Bei dieser bisher üblichen Übertragung war aber die Möglichkeit gegeben, dass Abschreibfehler entstanden, abgesehen von der viel längeren Dauer der ganzen   Buehhaltungsarbeit.   



   Die Erfindung vermeidet   diese Fbelstände durch Anwendung   des eingangs geschilderten Verfahrens in Verbindung mit einer Vorrichtung, die es gestattet, jede beliebige Zeile des Journal-oder auch Grundbuchungsbogens auf jede beliebige Stelle der einzelnen Kontokarten (für Kontokorrent,   Sachkonto, Vertreterkonto usw. ) beliebig oft zu übertragen. Es ist einleuchtend, dass durch Anwendung   dieser Erfindung die buchhalterische Arbeit auf einen Bruchteil der früher abnötigten Zeit herabgedrückt wird und dass vor allem die Entstehung von   Abschreib- und tbertragungsfehlrrn   vollkommen unmöglich ist, da ja die Originaleintragung im Journalbogen unmittelbar zur weiteren Übertragung bzw. Vervielfältigung verwendet wird. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung,   Fig. 2   eine Vorderansicht mit abgenommener Vorderwand, Fig. 3 
 EMI1.1 
 



   1 ist die Hinterwand eines Gestells und 2 die geschlitzte Vorderwand. Zwischen beiden sind die   Auflagebleche 8, welche   einen   Drucksehlitz-   freilassen, befestigt. Das mit der   abdruckfähigen   Spiegelschrift versehene Original wird   durch   die Führungswalzen 5 und 6 über den   Drucksehlitz   4 geführt. 



  Der obere Druckbalken 7 wird durch in ihm befestigte   Führungsstangen   8 in den in der Vorder-und Hinterwand gelagerten Drehbolzen 9 geführt. Die Bewegungen des Druckbalkens 7 werden durch die Lagerhebel 10 und 11 bewerkstelligt. 12 ist der untere Druckbalken, welcher mit einer elastischen Auflage   1 : J   (etwa Gummi) versehen ist. An dem   Druekbalken-M, welcher   mittels des Handgriffes   14   in Längsrichtung verschoben werden kann, sind beiderseits die Auflagebleche 15 befestigt. Handgriff 14 ist mit dem unteren   Druckbalkrn12 gelenkig   verbunden und ist mit einer Nase 16 versehen. Der Lager-   hebel   an der Innenseite der Vorderwand 2 ist mit dem   Lagerhebel.

   M   an der Aussenseite der Vorderwand 2 durch einen in dieser Wand drehbaren Bolzen fest verbunden. Das untere Ende des Lagerhebels 10 ist an einem Verbindungshebel 17 angelenkt, der wiederum mit dem Hebel 18 gelenkig verbunden ist. Hebel 18 selbst hat seinen   Drehpunkt   in einem Lager 28 der Vorderwand 2. Im Ruhezustand bilden die Hebel 17 und 18 ein gegen den Handgriff   H   weisendes Knie. Wird der untere Druckbalken 12 mittels des Handgriffes in die Vorrichtung hineingeschoben, so stösst am Ende der Bewegung die Nase 16 des Handgriffes 14 gegen das Knie der Hebel 17 und 18. Wird nun Handgriff 14 nach unten gedrückt, so werden die   Hebel 17 und 18 durch   die Nase 16 gestreckt und Hebel 10 wird mit seinem unteren Ende 

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 nach aussen gedreht. Der am andern Ende des.

   Lagerbolzens befestigte   Hebel 11   zieht   dadurch   den oberen Druekbalken 7 nach unten und presst ihn gegen den unteren Druekbalken 1. ?. Bei der Rückbewegung der Druckschiene 12 geht das geschilderte Hebelsystem durch Federwirkung in die Anfangslage zurück. 



   In der Vorderwand 2 ist ein mit Watte und Filz gefüllter   Anfeuchtebehältpr 79   in einem an der Vorderwand 2 befestigten Lager 20 schwenkbar gelagert. Der Anfeuchtebehälter 19 wird durch die Zugfeder 21 auf den Gummibelag 13 des unteren Druckbalkens 12 zu drücken gesucht. Mit dem An- 
 EMI2.1 
 welches mittels einer   Klemme 27   auf dem Druckbalken 12 und den   Auflagebleehen     73 befestigt   ist, und feuchtet im weiteren Verlauf des Vorschubes den gerade auf dem Druckbalken 12 liegenden Abschnitt des zu bedruckenden Blattes pinselstrichartig an.

   Sobald der Druckbalken 72 ganz in die Vor- 
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 gegen den Anfeuchtebehälter 19 und hebt ihn derart an, dass das Zahnsegment 22 wieder mit dem Klinkenhebel 23 in Eingriff kommt, wodurch beim Rückgang des Druckbalkens 72 der Anfeuchtebehälter 19 in angehobener Stellung verbleibt. Die   Sehaltklinke     vu weicht   beim   Rückgang dem Klinken-   hebel 23 federnd aus und ist nur in der Vorschubrichtung wirksam. 



   Der Vorgang beim Umdrucken ist kurz folgender : Das mit der   abdruckfähigen     Spiegelschrift   versehene Original wird mit Hilfe der   Führungswalzen   5 und 6 auf den Auflageblechen 3 mit der Spiegelschriftseite nach unten so eingeführt, dass die   abzudruckende   Zeile gerade über den Druckschlitz 4 zu stehen kommt. Die zu bedruckende Karte wird bei herausgezogenem Druckschlitten so auf diesen mit Hilfe einer am vorderen   Auflagebleeh 7J befestigten Klemme   27 befestigt, dass der Abschnitt bzw. die Zeile, welche den Abdruck aufnehmen soll, auf den   Gummibelag 13   des Druckbalkens 12 zu liegen kommt. Nun wird vermittels des Handgriffes 14 der Drucksehlitten vorgeschoben.

   Durch die Schaltklinke 25 wird der Eingriff des Klinkenhebels   23 mit   dem am   Anfeuchtebehälter   19 befestigten Zahnsegment 22   gelöst   und der   Anfeuchtebehälter   19 setzt nunmehr federnd auf die zu bedruckende Zeile auf und feuchtet 
 EMI2.3 
   gegenübersteht,   wobei der zu bedruckende Abschnitt während der   Vorbewegung   die zum   Umdrucken   nötige Anfeuchtung erhält.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Vorderwand der Vorrichtung ein Anfeuchtebehälter (19) gelenkig gelagert ist, an dem ein Zahnsegment (22) befestigt ist, welches mit einemlüllenhebel der in der Vorderwand (2) drehbar gelagert ist, derart in Ein- EMI2.4 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anfeuchtebehälter (19) am Ende der Vorsehubbewegung durch einen am Druekbalken (lav befindlichen Anschlag (26) <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 gehalten wird.
    5. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zu bedruckende Karte mittels einer quer zur Druckschiene (12) verlaufenden Klemme (27) auf den Auflageblechen (15) derart befestigt wird, dass der zu bedruckende Abschnitt gerade auf die elastische Auflage (13) der Druckschiene (12) zu liegen kommt.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Druckschiene (12) ein Handgriff (14) gelenkig angebracht ist, der mit einer Nase (16) versehen ist, welche am Ende des Vor- EMI3.2 gegen die elastische Auflage (1 : J) der Druckschiene (12) drückt und den abzudruckenden Abschnitt des Originals mit der befeuchteten Zeile der zu bedruckenden Karte zusammenpresst. EMI3.3
AT124517D 1926-11-24 1927-11-21 Vorrichtung zum zeilen- bzw. abschnittweisen Vervielfältigen von Buchführungseinträgen u. dgl. durch Umdrucken. AT124517B (de)

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