AT124049B - Einrichtung zum Entnikotinisieren von Tabak. - Google Patents

Einrichtung zum Entnikotinisieren von Tabak.

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AT124049B
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Austria
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tobacco
ammonia
pipe
drum
denicotinizing
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Hugo Dr Federmann
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Hugo Dr Federmann
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Einrichtung   zum   Entnikotinisiereu   von Tabak. 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Entnikotinisieren von Tabak ; sie ermöglicht die Verwendung niedriger Temperaturen und getsattet die Berührung des Tabaks mit irgendwelchen nassen oder feuchten Reagentien zu vermeiden, um den Geschmack und das Aussehen des Tabaks durch die Behandlung nicht zu verschlechtern. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung besteht im wesentlichen aus einer den zu behandelnden Tabak enthaltenden rotierenden Siebtrommel, die in ein in sich geschlossenes Röhrensystem eingeschaltet ist. 
 EMI1.1 
 Ammoniaks Kohlensäure eingeleitet werden kann. 



   Zur Erläuterung der Erfindung ist eine erfindungsgemässe Einrichtung in der   Zeichnung   beispielsweise dargestellt. 



   1 ist ein Rohr mit   einem Halm. 2,   das an eine Ammoniakflasche oder eine sonstige Ammoniakquelly angeschlossen   ist..     3   ist ein Gefäss, das durch den Heizwiderstand 4 auf über   420 erwärmt   werden kann und das mit einem Thermometer   ?   und einem Manometer 6   ausgerüstet.

   ist.   Von dem   Behälter 3 fuhrt   ein   Rohr 7 zu   einem teilweise mit Wasser gefüllten verschliessbaren Gefäss 8, das mittels eines kleinen elektrischen Heizwiderstandes 9 so weit einstellbar erwärmt werden kann, dass gerade so viel Wasser verdampft als zur   Aufrechterhaltung   des natürlichen Feuchtigkeitsgehaltes des Tabaks während der   Durchführung   des Verfahrens erforderlich ist, so dass also ein Feuchtwerden des Tabaks vermieden wird. 



  Zur Einstellung des Wasserdampfgehaltes des kreisenden Ammoniaks dient das Hygrometer 10. 
 EMI1.2 
 drehbar gelagert ist. Der Zylinder 13 besitzt oben einen verschliessbaren Deckel 16 zum Einlegen des   Tabaks und unten einen ebensolchen 17 zur Entleerung. Die Trommel 15 besitzt einen zweiteiligen Deckel 18   zum Einfüllen und Entleeren des Tabaks. Die langsame Drehung der Trommel, die mittels der Riemenscheibe 19 angetrieben wird, hat den Zweck, alle Schichten des Tabaks   gleichmässig   mit dem Ammoniak in Berührung zu bringen. 
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 einen Stellung die Rückleitung des vom Nikotin befreiten   Ammoniaks     nach 3,   in der andern Stellung aber die Ableitung desselben durch ein Rohr 27 nach aussen gestattet. 



   Der Zylinder   13   ist ferner mit einem durch Hahn 29 absperrbaren Rohransatz versehen, der mit einer   Kohlensäureflasehe   oder sonstigen Kohlensäurequelle verbunden ist. 



   Die Arbeitsweise dieser Einrichtung ist folgende : 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wird. Nach kurzer Zeit stellt man den Hahn 26 um, so dass das Rohr 27 jetzt abgeschlossen ist. Das   Ammo-   niak strömt daher jetzt im Sinne der Pfeile durch das Heizgefäss   3,   das Rohr 7, das Wassergefäss 8, das Rohr   11,   die sich drehende   Tabaktrommel 15   und das Rohr 20 in das Reinigungsgefäss   22   ;

   nach Abscheidung des Nikotis in letzterem kehrt das Ammoniak durch die Leitung   23,   den Ventilator 24 und das Rohr 25 
 EMI2.1 
 die Saug-und Druckwirkung des Ventilators im Kreislauf durch die Vorrichtung strömt und dabei dauernd das Nikotin des in der Trommel   15   befindlichen Tabaks mit sich reisst und im Gefäss   22   abgibt. Die erforderliche Temperatur des kreisenden Gasstromes von etwa 42  C wird mittels des Heizwiderstandes 4, 
 EMI2.2 
 soll zweckmässig nur wenig über dem Aussendruck liegen. 



   Nach Beendigung des Vorganges   schliesst   man   die'Hähne 12 und 21,   so dass die Tabaktrommel 15 von dem   iibrigen   Kreislauf abgeschaltet ist, und setzt den Ventilator 24 still. Hierauf lässt man durch das Rohr 28 etwas Kohlensäure in die Trommel 15 einströmen, die das in der Trommel noch vorhandene Ammoniak unschädlich macht. 



   Dann öffnet man die Deckel 17 und 18 und   schüttet   den entnikotinisierten Tabak aus. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Entnikotinisieren von Tabak mittels eines kreisenden   Ammoniakstromcs,   bestehend aus einer rotierenden, zur Aufnahme des zu behandelnden Tabaks bestimmten Siebtrommel (15), 
 EMI2.3 
 und für Kohlensäure besitzt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Kreisleitung eine Heizvor- richtung (3, 4) zum Erwärmen des Ammoniakstromes eingeschaltet ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Kreisleitung eine Vorrich- EMI2.4 Menge Wasserdampf eingeschaltet ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Kreisleitung eine verschliess- bare Abzweigleitung (27) zur Aussenluft vorgesehen ist. EMI2.5
AT124049D 1928-06-08 1928-06-08 Einrichtung zum Entnikotinisieren von Tabak. AT124049B (de)

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