AT123735B - Anordnung zur Spannungsregelung langer Leitungen. - Google Patents

Anordnung zur Spannungsregelung langer Leitungen.

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AT123735B
AT123735B AT123735DA AT123735B AT 123735 B AT123735 B AT 123735B AT 123735D A AT123735D A AT 123735DA AT 123735 B AT123735 B AT 123735B
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Reinhold Dr Ing Ruedenberg
E H Reinhold Dr Ing Ruedenberg
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Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zur Spannungsregelung langer Leitungen. 



   Um die Spannung von Wechselstromfernleitungen genügend konstant zu halten, muss man bekanntlich die durch den Ferrantieffekt und die Belastungsströme hervorgerufenen Spannungsänderungen durch geeignete Kompensierungseinrichtungen wieder ausgleichen. 



   Erfindungsgemäss werden diese Kompensierungseinrichtungen, welche längs der Leitung zweck- 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 das Reziproke der wirksamen Parallelreaktanz der Fernleitung einschliesslich einer etwaigen Zusatzreaktanz ist. 



   Der Anordnung nach der Erfindung liegt die Tatsache zugrunde, dass für den Fall, dass der Wert
Spannung durch Strom gleich dem Wellenwiderstand der Leitung ist, die Spannung auf der ganzen
Leitung vor allem in den Stationen, in welchen die Kompensierungseinrichtungen aufgestellt sind, nahezu konstant bleibt. 



   Bei Wechselstromfernleitungen, bei denen die Generatoren des Kraftwerkes auf konstante Spannung geregelt werden, kann die Steuerung der Kompensierungseinriehtungen auch in Abhängigkeit vom Strom allein erfolgen, u.   zw. : owohl vom Gesamtstrom   als auch vom Wirkstrom. 



   Je nach dem Grössenverhältnis von L und C wird man die   Kompensierungseinrichtungen   in
Parallelschaltung an die Fernleitung (Fall A, Fig. 1) oder in Reihenschaltung an die Fernleitung (Fall B,
Fig. 2) legen. Oft wird es auch zweckmässig sein, Kompensierungseinrichtungen sowohl in Parallel- schaltung an die Fernleitung, als auch in Reihenschaltung in der Fernleitung vorzusehen. 



   Die von der Kompensierungseinriehtung gelieferte Zusatzreaktanz kann sowohl kapazitiv als auch induktiv sein. Ist die Zusatzreaktanz kapazitiv und bezeichnet man entsprechend Fig. 1 mit   C'   die Parallelkapazität des Netzes und mit C"die von der   Kompensierungseinrichtung   gelieferte Zusatz- parallelkapazität, so ergibt sich für den Fall   A   die Formel 
 EMI1.4 
 Da die   Parallelkapazität C'des   Netzes und die Induktivität L des Netzes konstant sind und die Spannung E konstant gehalten werden soll, ist C"also abhängig von   J2.   



   Ist die von der in Parallelschaltung an die Leitung angeschlossene Kompensierungseinriehtung gelieferte Zusatzparallelreaktanz induktiv und bezeichnet man die Zusatzparallelinduktivität der 
 EMI1.5 
 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Lp ist also ebenfalls von J2 abhängig. 



   Sind die Kompensierungseinriehtungen in Serie in die Leitung eingeschaltet (Fig. 2) und ist die von der Kompensierungseinriehtung gelieferte Zusatzreihenreaktanz induktiv, und bezeichnet man mit L"die von der Kompensierungseinrichtung gelieferte   Zusatzreiheninduktivität   und mit L'die Reiheninduktivität der Leitung, so ergibt sich für den Fall B die Formel 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 



  C,. ist also ebenfalls von   J2 abhängig.   



   Die Kompensierungseinrichtung kann aus einer   Synchron- oder Asynchromnaschine,   deren Erregung entsprechend gesteuert wird, bestehen. Es ist selbstverständlich auch möglich, regelbare Drosselspulen oder Kondensatoren als Kompensierungseinrichtung zu verwenden. 



   Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Regelung nach der Erfindung. In der Unterstation 1 ist die   Kompensierungseinrichtung   2 angeordnet, die aus einer Synchronmaschine besteht, die parallel 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 Leitung und C die   wirksame Parallelkapazität einschliesslich   der von der Kompensierungsvorrichtung dargestellten   Zusatzkapazität   oder   Induktivität   ist. Die Scheibe   31   des   Stromrelais : kann zu dem   
 EMI2.8 
 
 EMI2.9 
 
 EMI2.10 
 Gleichung 5. vom Wattstrom J in der Leitung ändert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.11 
 
 EMI2.12 
 
 EMI2.13 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> der Kompensierungseinrichtungen in Abhängigkeit vom Strom (Gesamt-oder Wirkstrom) der Fernleitung allein erfolgt.
    3. Anordnung zur Spannungsregelung nach Anspruch 1 oder 2 mit parallel zur Leitung ein- EMI3.1 induktivität (L@) entsprechend der Gleichung EMI3.2 ändert.
    4. Anordnung zur Spannungsregelung nach Anspruch 1 oder 2 mit in Serie zur Leitung ein- EMI3.3 EMI3.4 ändert.
    5. Anordnung zur Spannungsregelung nach Anspruch 1 mit parallel zur Leitung eingeschalteten Kompensierungseinriehtungen, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständerstrom einer als Kompensierungs- einrichtung beispielsweise verwendeten Synchronmaschine (2, Fig. 3) oder Asynchronmaschine durch entsprechende Einstellung des Reglers (4) des Erregerstromkreises dieser Maschine so geregelt wird, dass sich der Ständerstrom der Synchronmaschine oder Asynchronmaschine entsprechend der Gleichung EMI3.5 quadratisch mit dem Leitungsstrom ändert. EMI3.6
AT123735D 1928-09-20 1929-02-06 Anordnung zur Spannungsregelung langer Leitungen. AT123735B (de)

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