AT121702B - Vorrichtung zur Serienüberlagerung von Starkstromnetzen mit Steuerströmen netzfremder Frequenz. - Google Patents

Vorrichtung zur Serienüberlagerung von Starkstromnetzen mit Steuerströmen netzfremder Frequenz.

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AT121702B
AT121702B AT121702DA AT121702B AT 121702 B AT121702 B AT 121702B AT 121702D A AT121702D A AT 121702DA AT 121702 B AT121702 B AT 121702B
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Albert Dr Ing Callsen
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Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Die Überlagerungsvorrichtung müssen synchron arbeiten und   bezüglich der EMK-Ridnulg   einander entgegengeschaltet sein. Geht man an dem die beiden Überlagerungsvorrichtungen enthaltenden Netzleiter entlang und misst man die lediglich durch die   Überlagerungseinrichtungen   hervorgerufene Spannungsdifferenz zwischen diesem und einem andern Netzleiter, so ergibt 
 EMI2.1 
 Frequenz betätigt werden sollen. 



   In den Leiter 2 ist die Sekundärwicklung 11 des Überlagerunstrausformators 11, 12 eingeschaltet, dessen Primärwicklung   1. 2   über den Kondensator 18 und die regelbare Drossel- 
 EMI2.2 
 strompfad 16 mit dem Kondensator 17 und der regelbaren Drosselspule 18 überbrückt. Dieser Strompfad wird durch Regelung der Drosselspule 18 auf geringsten Widerstand für den Steuerstrom eingestellt. Die Anordnung wirkt also so. wie wenn der eine Pol   j ! 9 der Sekundär-     wicklung 11 bezüglich   der   Steuerströme   mit dem   Netzleiter 1 kurzgeschlossen und der Traus-     formator 7 für   die Steuerströme überhaupt nicht vorhanden wäre. 



   Die Drosselspule 18 wird in   Abhängigkeit von   der Frequenz des Steuergeuerators 15 
 EMI2.3 
 Die Regelvorrichtung wird durch ein Tachometer oder Frequenzrelais gesteuert. Auch kann   natürlich   die Steuerung von Hand erfolgen. 



   Bei der Abstimmung der Drosselspule 18 wird   zweckmässig   die   Induktivität   oder   Kapazität   der Netzleiter mit   berücksichtigt,   so dass also z. B. der kapazitive Spannungsabfall in dem Kondensator 17 nicht nur den induktiven Spannungsabfall der Drosselspule   18,   sondern auch den induktiven Spannungsabfall in den Leitungen 1 bis 6 ganz oder teilweise ausgleicht. 



   In Fig.   2   ist das Stadtnetz 1, 2 bei 20 und 21 über Transformatoren mit andern Netzen 22, 23 verbunden. An jeder Verbindungsstelle ist ein   Überbrückungsstrompfad     16 und   eine Üeerlagerungsvorrichtung 24 bzw. 25 vorgesehen. Die Uberlagerungsvorrichtung 24 und , 25 arbeiten synchron, und ihre EMKe sind einander entgegengesetzt in der Weise, dass, abgesehen von den   Spannungsabfällen in   den   Netzleitern   1. 2, die Pole 26, 27, die den   Uber-   
 EMI2.4 
 



   In Fig. 3 ist die Schaltung für Dreileiterdrehstrom dargestellt. Hier sollen nur die Leiter 30.   81.   32 des einen Netzes überlagert werden, die Leiter   3. 3. 34. 35 des durch den   
 EMI2.5 
 
Vorteilhaft wird der Unterschied zwischen der Frequenz des Netzstromes und der des Steuerstroms   so gross gemacht, dass   die Überbrückungsstrompfade 16 bei Abstimmung auf den Steuerstrom dem Netzstrom einen sehr grossen Widerstand entgegensetzen. praktisch also keine Starkstromenergie verbrauchen.

Claims (1)

  1. EMI3.1 EMI3.2 geringen Widerstand mit einem Netzleiter anderer Polarität verbunden ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1 zur Überlagerung von vorbestimmten Teilen zusammen- hängender Netze, dadurch gekennzeichnet, dass der Überbrückungsstrompfad (16, 17, 18) für die Netzleiter oder wenigstens einen Teil derselben zwischen der Verbindungsstelle des zu überlagernden und des gegen die Überlagerungsströme zu schützenden Netzteiles und die Überlagerungsvorrichtung eingeschaltet ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2 zur Überlagerung eines Netzteiles. der zwei-oder mehrfach mit ändern gegen die Überlagerunsströme zu schützenden Netzteilen verbunden ist, gekennzeichnet durch je einen Überbrückungsstrompfad an jeder Verbindungsstelle, wobei in den Zug wenigstens eines Leiters des zu überlagernden Netzteiles an jeder Verbindungsstelle synchron arbeitende Überlagerungsvorrichtungen derart eingeschaltet sind. dass ihre EMKe entgegengesetzt gerichtet sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an einer oder mehreren Verbindungsstellen mit Ausnahme derjenigen, wo die Überlagerung erfolgt, an Stelle einer synchron arbeitenden Überlagerungsvorrichtung ein auf die Steuerströme abgestimmter Sperrkreis eingeschaltet ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überbrückungsstrompfad aus einer Drosselspule und einem damit in Reihe geschalteten Kondensator besteht, die auf geringsten Widerstand für die Stenerströme abgestimmt sind.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass die Abstimmvorrichtung des Überbrückungsstrompfades in Abhängigkeit von der Frequenz der Uberlagcrungsvorrichtung gesteuert wird.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Abstimmung des Überbrückungsstrompfades die Selbstinduktion oder die Kapazität der Leiter des überlagerten EMI3.3 EMI3.4
AT121702D 1928-11-26 1929-11-16 Vorrichtung zur Serienüberlagerung von Starkstromnetzen mit Steuerströmen netzfremder Frequenz. AT121702B (de)

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