AT123519B - Kanalofen. - Google Patents

Kanalofen.

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AT123519B
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AT
Austria
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furnace according
combustion chamber
channel
chamber
ring
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English (en)
Inventor
Josef Hemmer
Original Assignee
Josef Hemmer
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  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description


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    Kanalofen.   



   Den Gegenstand der   Erfindung   bezieht sich auf einen aus einzelnen aneinandergereihten, je beiderseits offenen Brennkammern bestehenden,   kontinuierlich   zu betreibenden und einen einheitlichen
Innenraum bildenden Kanalofen zum Brennen von keramischen und sonstigen feuerfesten Produkten, wie z. B. Tonwaren,   Dinas, Magnesit, Chromerze u. dgl.   



   Der Gegenstand der Erfindung ist in beispielsweiser Ausführungsform in den Fig. 1-14 dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt den zusammengesetzten auf Laufrollen ausgeführten Brennofen in der Seitenansicht, Fig. 2 in der Draufsieht, während die Fig. 3 und 5 in gleicher Weise den Brennofen, jedoch über einen Rollgang laufend darstellen. Fig. 4 zeigt einen Querschnitt zu dieser   Ausfuhrungsform.   



   Die Fig. 6 und 7 stellen eine auf Laufrollen ausgeführte Brennkammer im Längsschnitte sowie im Querschnitte dar, während die Fig. 8 und 9 die gegenseitige Verbindung der einzelnen Brennkammern in zwei Ausführungsformen und Fig. 10 den Anschluss einer solchen an den Fuchs des Kamins zur Darstellung bringen. Die Fig. 11-14 zeigen einige Detailkonstruktionen über den Anschluss der Brennkammer an die das Generatorgas zufÜhrende Rohrleitung. 



   Die einzelnen   Teil- oder Brennkammern 1, aus   welchen sieh der langgestreckte Brennofen zusammensetzt, sind horizontalliegende Blechzylinder von   hufeisenförmigem   Querschnitte, um eine starke und dauerhafte Ausmauerung sowie auch einen reichlich dimensionierten Brennkanal ohne zuweitgehende   Schwächung der Ausmauerung   an den Ecken derselben zu erhalten. Diese auf eine möglichst weitgehende Raum- und Wärmeökonomie abzielenden   Ausführungen schliessen   es natürlich nicht aus, dass die einzelnen Brennkammern auch in andern   Querschnittsformen,   wie z. B.   kreisförmig   ausgebildet werden. 



   Der Blechmantel20 jeder Brennkammer ist mit feuerfesten Steinen 22   ausgemauert,   wobei zwischen 
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 eine Reihe von   Brenneröffnungen' ? 5   an dem der   Luftzufuhr   zugewendeten Ende der Brennkammer in das Innere derselben eintritt. 



   Um einen guten Garbrand des in der Brennkammer eingesetzten Brenngutes 23 zu erzielen, wird in der Regel nur eine Brennkammer an die   Generatorgasanlage angeschlossen,   damit die in einer Kammer 
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 ringes 11 an dem Umfange des Rohres 4 auch noch einige Führungsleisten 42 angebracht sein können. Die ausgemauerten Blechzylinder sind auf einem   Rädergestell   2 montiert und auf Schienen 3 nebst kräftiger Betonunterlage fahrbar angeordnet. 



     Das Rädergestell kann aber auch durch   mit dem   Blechzylinder   in Verbindung stehende Gleitschuhe 47 ersetzt werden, welche die Verschiebung der einzelnen Breunkammern über einem solide gelagerten Rollengang 48 gestatten. 
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 werden die beiden bereits erwähnten   Stutzen a und 26 nach Fig.   7 durch eine über Gewinde ) 7 dieser beiden Stutzen bewegliche   Holländermutter   7 miteinander verbunden, oder es kann der   Verschluss gemäss   den Fig. 13 und 14 auch ohne Gewinde als einfacher iiber die Rohrstutzen   verschiebbarer Rundschieber   mit Endanschlagring 28 ausgebildet sein. 



   Gemäss den Fig. 11 und 12 können die Enden der Rohre 5 und 26 auch durch eine mittels Flügelschraube   il   zusammenpressbare Blechmanschette 29 miteinander verbunden werden, wobei der unter der   Flügelsehraube   bestehende offene Zwischenraum durch einen mit beiderseitigen Ansätzen 33 versehenen und von der Blechmanschette bei ihrer Verschiebung stets mitgenommenen Blechstreifen 32 abgedeckt wird. 



   Die   Anschlussstutzen   5 der nicht unmittelbar im Feuer stehenden   Brennkammern   sind zur Ver- 
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   gelegenen Feuerzone geregelt   wird. 



   Da die einzelnen   Brennkammern   im Innern keine weiteren   Zwischenwände   oder   Feuerbrücken   besitzen, so wird die Flammenführung nur durch entsprechende Anordnung des Einsatzes bewirkt, wodurch die aufgewendete Wärme unmittelbar dem Einsatze selbst nutzbringend   zugeführt   wird und jede überflüssige und unökonomische   Erwärmung     von Zwischenwänden entfällt,   so dass an Brennstoff wesentlich gespart werden kann. 



   Die eintretende Kaltluft wird in den gargebrannten Kammern vorgewärmt. letztere werden 
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 der Einsatz durch die von der Brennzone entgegenkommenden Heizgase   vorgewärmt wird.   An der Einfahrtseite E ist eine Rauchkammer mit Regulierventil 12 und Abzugskanal 13 für das Abströmen der Verbrennungsgase angeordnet. 



   Der nötige Zug wird durch einen motorisch angetriebenen Exhaustor 14 erzeugt. Dieser saugt das Heizgas und die Verbrennungsluft an und befördert die Abgase zum   Kamin 13.   
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   Auf einem   Hauptgleis- ?   wird der Zu-und Abtransport der zu brennenden und gebrannten Waren vollzogen. 



   Die mit einem bereits abgekühlten Einsatz gefüllte erste Kammer wird durch eine Winde 19 auf die Schiebebiihne der Ausfahrtseite A gebracht, während an der Einfahrtseite E eine frisch gefüllte Brennkammer eingeschoben und mit einem Wagenzug verbunden wird, wodurch die Kontinuität des Betriebes hergestellt ist. Die bisherige Brennkammer wird abgeschaltet und die   nächstfolgende   bereits   stark vorgewärmte Kammer   an die Generatorgasleitung angeschlossen. Ein   Sehauloeh   45 gestattet den Brand in jeder Brennkammer zu beobachten und zu überwachen. 



   Das Gleis bzw. der   Rollengang,   wird mit einer geringen Neigung von etwa 3 bis   50/00   gegen die 
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 ermöglicht wird. 



   Ausserdem bewirkt diese Neigung einen gewissen Druck der Brennkammern   gegeneinander   und damit verbunden eine gute Abdichtung in ihren   Flanschenringen.   Der hufeisenförmige Querschnitt der Brennkammern hat sich als besonders   zweckmässig erwiesen.   Er bietet der Ausmauerung eine sehr gute Stabilität, so dass besondere Verankerungen erspart werden können und er   ermöglieht durch   seine ebene   Bodenfläche   eine solide und einfache Montage der Rädergestelle bzw. der Gleitschuhe. 

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   Der ganze Ofen kann auch zur Verbrennung von   Hochofen-oder Koksgasen usw.   sowie auch auf Ölfeuerung eingerichtet sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kanalofen zum kontinuierlichen Brennbetriebe für keramische oder sonstige Produkte, welcher aus einer Anzahl aneinandergereihter, auf einem Geleise verschiebbarer, rohrförmiger Brennkammern gebildet wird, dadurch   gekennzeichnet,     dass   die aus einem feuerfest ausgemauerten Blechmantel gebildeten und am günstigsten einen hufeisenförmigen Querschnitt aufweisenden Brennkammern an den Stirnseiten offen sind, so dass ein durchlaufender, durch keinerlei Einbauten verengter Brennkanal gebildet wird.

Claims (1)

  1. 2. Kanalofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der einzelnen beweglichen Brennkammein miteinander durch an den Enden derselben angeordnete Flanschenringe (340 EMI3.1 dichtung durch einen am Flanschenring (34 bzw. 40) der einen Brennkammer angeordneten ringförmigen Vorsprung (38) im Vereine mit einer durch einen feuerfesten Dichtungsring (39) ausgefüllten Ringnut des Flanschenringes (37 bzw. 41) der anstossenden Nachbarkammer erfolgt.
    3. Kanalofen nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem der einströmenden Kaltluft zugekehrten Ende jeder Brennkammer in der unteren feuerfesten Auskleidung derselben ein Gaskanal . mit einer Reihe lotrechter Kanäle (25) angeordnet ist, aus welchen die Brenngase über das Einsetzgut (23) zum Kamine beziehen.
    4. Kanalofen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung der beiden Rohrstutzen (5) und (26) der Gaszuführung eine über dem äusseren Umfange beider Rohrstutzen in Gewinden (27) bewegliche Holländer- oder Überwurfmutter (7) angeordnet ist.
    5. Kanalofen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle des Holländerverschlusses die Verbindung zwischen den Rohrstutzen (5) und (26) durch einen glatt aufsitzenden Ringschieber (7) mit Anschlagring (28) bewirkt wird.
    6. Kanalofen nach den Ansptüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung der EMI3.2 nebst einem durch Anschläge (33) von der Blechmanschette mitverschiebbar ausgeführten oberen Abschlussbleche (32) angeordnet ist.
    7. Kanalofen nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Eintrittsstelle der Kaltluft eine den Zutritt derselben regulierende und in den Flansehenring der ersten Brennkammer eingehängte, mit verschliessbaren Öffnungen (10) versehene Abschlussplatte (9) angeordnet ist.
    8. Kanalofen nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der letzten Brennkammer mit der Raucigaskammer durch einen in die Rauchgaskammer eingesetzten Rohrstutzen (4) erfolgt, an welchem ein an Führungsleisten (42) verschiebbarer Flanschenring (11) vorgesehen ist, welcher mit dem Flanschenring der letzten Brennkammer gut dichtend und durch Klappschrauben (44) lösbar verbunden ist.
    9. Kanalofen nach den Ansprüchen 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Brennkammern des Ofens mit auf festgelagerten Rollen oder Walzen (48) eines Rollganges bewegten festen Gleitstücken (47) versehen sind.
    10. Kanalofen nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an den einzelnen Brennkammern zwischen der feuerfesten Ausmauerung und dem äusseren Blechzylinder eine feuerfeste und wärmeisolierende Schicht (21) angeordnet ist.
AT123519D 1929-12-06 1929-12-06 Kanalofen. AT123519B (de)

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