AT123390B - Verfahren zur Herstellung von reinem, festem Triammoniumphosphat. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von reinem, festem Triammoniumphosphat.

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AT123390B
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Joseph Guillissen
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   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Triammoniumphosphat, bei dem die in anderen bekannten Verfahren unvermeidlichen hohen Kosten zum Verdampfen der Phosphorsäureoder   Monoammoniumphosphatlösungen   vermindert werden können und nach dem es in einfacher Weise gelingt, ein reines Triammoniumphosphat zu erhalten, das frei von Monoammoniumphosphat ist. 



   Die Erfindung besteht in einem Verfahren zur Herstellung von reinem, festem   Triammonium-   phosphat aus roher Phosphorsäurelösung und überschüssigem Ammoniak, dadurch gekennzeichnet, dass die zweckmässig verdünnte Phosphorsäurelösung zunächst nur mit dem zur Ausfällung der Verunreinigungen erforderliehen Ammoniak behandelt wird, darauf die ausgefällten Verunreinigungen von der Lösung getrennt werden und aus der verbleibenden Lösung in üblicher Weise mit überschüssigem Ammoniak das feste Triammonphosphat ausgefällt wird. 



   Nachstehend wird eine Reihe von elf Versuchen geschildert, die bei einer Temperatur von 15  C   durchgeführt   werden. In dieser Gegenüberstellung bezeichnet die erste Kolonne die Nummer des Versuches, die zweite Kolonne die Gesamtmenge an Ammoniak in Lösung, u. zw. in Gramm pro Liter, die dritte Kolonne bezeichnet den P2O5-Gehalt der Lösung ebenfalls als Gramm pro Liter, die vierte Kolonne die Menge Ammoniak, die dem P2O5-Gehalt entspricht und   erforderlieh   ist, damit reines Triammoniumphosphat gebildet wird, und die fünfte Kolonne die Differenz zwischen der zweiten und der vierten Kolonne, nämlich die Menge an Ammoniak, die fehlt oder im   Überschuss     vorhanden   ist, zwecks Bildung von Triammoniumphosphat. 
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<tb> 
 
 EMI1.3 
 werden muss, wird in der Praxis durch den Handelspreis des Ammoniaks und der Phosphorsäure bestimmt. 



   Die vom ausgefällten Triammoniumphosphat abgetrennte Flüssigkeit kann zum grössten Teil wieder dazu verwendet werden. um die   Phosphorsäure   zu verdünnen, und macht daher, wenigstens teilweise, einen Kreislauf. Die zu Beginn der Fabrikation zur   Verdünnung   der   Phosphorsäure   erforderliche 

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 Wassermenge bildet im weiteren Verlauf der Fabrikation den einzigen   Wasserübersehuss, dessen man   sich wieder entledigen muss und der lediglich zum Sieden erhitzt werden muss, um Ammoniak abzutreiben. 



  Ein derartiges Vorgehen ist viel billiger als wenn man die Gesamtmenge der Lösung eindampfen würde. 



   Sobald die Lösung vom Ammoniak befreit ist, kann sie ohne grosse Verluste abgelassen werden : falls es zweckmässig ist, kann man noch die geringen Phosphorsäuremengen, die sie enthält, wiedergewinnen, indem man diese als   Diealeiumphosphat   ausfällt. Die geschilderte Abtreibung des   Ammoniaks   aus den   Rückstandswässem   kann in beliebigen Apparaten aus beispielsweise Eisen   durchgeführt   werden, während das Eindampfen der Phosphorsäure und des Monoammoniumphosphates wegen der Korrosion durch diese Erzeugnisse kostspielige Apparaturen erfordert. 



   Das nach der Erfindung erhaltene Triammoniumphosphat kann nach dem Trocknen bei beliebiger Temperatur in einem Luftstrom entwässert werden, wodurch das Triammoniumphosphat in   Diammonium-   phosphat und freies Ammoniak umgewandelt wird, das wieder zur Absättigung einer neuen Phosphorsäure verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von reinem, festem Triammoniumphosphat aus roher Phosphorsäure- lösung und überschüssigem Ammoniak, dadurch gekennzeichnet, dass die zweckmässig verdünnte Phosphorsäurelösung zunächst nur mit dem zur Ausfällung der Verunreinigungen erforderlichen Ammoniak EMI2.1
AT123390D 1929-02-22 1929-11-27 Verfahren zur Herstellung von reinem, festem Triammoniumphosphat. AT123390B (de)

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