AT123364B - Verfahren zur Desoxydation von Flußeisen. - Google Patents

Verfahren zur Desoxydation von Flußeisen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur   Desoxydation von Flnsseisen.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   In der Giesspfanne erfolgen nun die Entgasung und Desoxydation der   Schmelze.   Zur Desoxydation wird Aluminium verwendet, das, der Schmelze zugesetzt, auch das Entweichen der Gase regelt. Bei richtiger Dosierung lassen sich auf diese Weise sehr feste Ingots erzielen, die frei von Lunkern und Gasblasen sind. 



   Der Verfahrensabschnitt, in welchem der   Aluminiumznsatz   erfolgt, ist von grosser Wichtigkeit : über die zuzusetzenden Mengen lassen sich keine ziffernmässigen Angaben machen, da dieselben von ver- 
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 des Aluminiums, dem Mangangehalt der Charge und anderen den metallurgischen Prozess betreffenden Einzelheiten. Beispielsweise sei angeführt, dass man auf   1000 leg   in der   Giesspfanne   vorhandene Eisenschmelze   0'536 leg Aluminium   zusetzen kann, doch muss diese Menge je nach den Umständen abgeändert werden. 



   Um die erforderliche   Aluminiummenge   unter allen   Umständen   richtig zu bestimmen. wird diese 
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 u. zw. wird sie derart bemessen, dass eine besonders geformte Ingotspitze entsteht, wie sie nachstehend beschrieben werden soll. Es soll sich nämlich am oberen Ende ein Rand bilden. der eine Art Vertiefung oder Mulde   umschliesst.   Bei Formen von   Normalgrösse   soll der Rand eine ungefähre Dicke von   2'5 CM   bis   6'3 cil   besitzen. Die Tiefe der Mulde oder Grube soll 5'1 cm bis 15'2 cm betragen. Die Grube besitzt 
 EMI2.4 
 Die Spitzenform der Ingots, welche anzeigt, ob der Aluminiumzusatz in   richtiger mené   erfolgt ist, ist in der Zeichnung in mehreren Beispielen im Schnitt dargestellt : 
 EMI2.5 
 gefunden hat.

   Wenn anderseits zu viel Aluminium zugesetzt worden ist, so ist die Grube, wie Fig. 5 zeigt, weniger als   5'1   em tief oder der Rand dicker als   6'3   cm (siehe Fig. 6) oder   schliesslich   gar kein Rand 
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   Die Ingotformen sollen vor der Füllung handwarm gemacht werden ; dabei soll die Feuchtigkeit aus dem Innern der Form ausgetrieben werden. Die Temperatur soll also so hoch sein. dass keine Feuehtigkeit vorhanden sein kann, jedoch nicht höher, als dass man die Formen nicht leicht mit dem Finger berühren kann. 



   Die Angabe, dass   0-141,',', die   obere Grenze für den Gehalt an   Begleitelementen   bildet, ist nicht so zu verstehen, dass man über diese Grenze nicht   hinausgehen kann   ; diese Grenze wurde angegeben, da sich dieser Gehalt als sehr vorteilhaft erwiesen hat, um die besten Resultate und sehr   gleichförmige   Produkte zu erzielen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Desoxydation von Flusseisen mit einem Höchstgehalt von ungefähr 0-14""Kohlen- EMI2.7
AT123364D 1925-05-16 1925-05-16 Verfahren zur Desoxydation von Flußeisen. AT123364B (de)

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