AT123368B - Verfahren zur Herstellung von zur Emaillierung besonders geeignetem Flußeisen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von zur Emaillierung besonders geeignetem Flußeisen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> VerfahrenzurHerstellungvonzurEmaillierungbesondersgeeignetemFlusseisen. Bei der Aufbringung durchsichtigen Emails auf Eisen hat es bis jetzt viele Schwierigkeiten gemacht, dass die Gasblasen, die sieh beim Aufschmelzen des Emails aus verschiedenen in der Masse enthaltenen Stoffen bildeten, kleine Punkte oder Unebenheiten unterhalb des Emails zurüekliessen, was dem Aussehen und dem Handelswert des Produkts sehr abträglich war. Auch bildete es bisher einen grossen Übelstand, dass die Ware sehr ungleichmässig ausfiel ; die schlechten Stocke wurden erst zu einer Zeit entdeckt, wenn sie bereits emailliert und gebrannt waren, so dass nichts mehr daran geändert werden konnte und diese Stucke als geringwertige Abfallware verkauft werden mussten. Es ist daher sehr wichtig, dass schon das Metall, wenn es z. B. zu Platten geformt wird, so gleichmässige Beschaffenheit besitzt als irgend möglich, damit man bei der Emaillierung im grossen und ganzen zu einem hochwertigen Produkt gelangt. Man hat daher jahrelang Versuche gemacht, Eisen herzustellen, das sieh für die Emaillierung besonders eignet. Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe auf folgende Weise gelost : Das zur Emaillieiung bestimmte Eisen unterscheidet sich von anderm gleichfalls sehr reinen Eisen dadurch, dass es in hohem Masse entgast und desoxydiert ist und einen Höehstgeha1t an Mangan von 0'04 % aufweist. Die Desoxydation des Eisens erfolgt durch Zusatz von Aluminium zur Schmelze in der Giesspfanne. Die Bemessung des Aluminiumzusatzes geschieht unter Beobachtung der Ausbildung der Oberfläche des erstarrten Ingotkopfes, die je nach Grösse des Ingots einen Rand von 2'5 bis 6'3 cm Dicke aufweisen muss, der eine Höhlung von 5'1 bis 5'2 cm Tiefe umschliesst, die in ihrer Mitte eine oder mehrere konische Vorragungen aufweisen kann. Die Desoxydation wird gemäss der Erfindung innerhalb des Bereiches dieser Merkmale nur so weit getrieben, dass die zurückbleibenden Oxydeinsehlüsse nur unter dem Mikroskop sichtbar und auf der Oberfläche der zu emaillierenden Gegenstände als zahlreiche kleine Punkte gleichmässig verteilt sind. Die besondere Eignung dieses Eisens zur Emailliejung kann man durch die An- nahme erklären, dass sich diese Oxydeinschlüsse mit dem Email während des Brennprozesses verbinden und dadurch ein Verankern und ein sehr festes Halten des Emails am Eisen bewirken. Um festzustellen, ob das Ingoteisen für die Aufbringung von Email geeignet ist. untersucht man EMI1.1 Bleches oder der Platte usf. zahlreiche, regelmässig verteilte Punkte von Eisenoxyd aufweist. Besitzt das Blech nicht das gewünschte Aussehen, so muss die Menge des Aluminiumzusatzes entsprechend abgeändert werden ; ferner muss auch auf die richtige Manganprobe hingearbeitet werden. Ist das obere Ende des Ingots so ausgebildet, wie oben beschrieben, und das Oxyd in der angegebenen Weise sichtbar, so wird der Gasgehalt des Stückes so niedrig sein, dass nach Aufbringung der Emailsehichte unterhalb derselben, auch bei den hohen für die Emaillierung erforderlichen Temperaturen, keine Gasblasen aufsteigen und eine regelmässige Emailsehichte erzielt wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von zur Emaillierung besonders geeignetem Flusseisen mit sehr geringem Gehalt an Kohlenstoff und Verunreinigungen durch Desoxydation mittels Aluminiums in der Giesspfanne, wobei die Aluminiummenge derart bemessen wird, dass die Oberfläche des erstarrten Ingotkopfes je nach Grösse des Ingots einen Rand von 2'5 bis 6'3 cm Dicke aufweist, der eine Höhlung von 5'1 bis 15#2 cm Tiefe umschliesst, die in ihrer Mitte eine oder mehrere konische Vorragungen aufweisen kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Desoxydation nur so weit getrieben wird, dass die Oberflächen der aus den Ingots erzeugten Bleche feinverteilte mikroskopisch kleine Eiscnoxydteilchen aufweisen.**WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT123368T | 1925-05-16 |
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