AT264566B - Verfahren zur Herstellung von Blech aus hochlegierten, zur Stengelkristallbildung neigenden Stählen, insbesondere aus austenischen Chrom-Nickel-Stählen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Blech aus hochlegierten, zur Stengelkristallbildung neigenden Stählen, insbesondere aus austenischen Chrom-Nickel-Stählen

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AT264566B
AT264566B AT392363A AT392363A AT264566B AT 264566 B AT264566 B AT 264566B AT 392363 A AT392363 A AT 392363A AT 392363 A AT392363 A AT 392363A AT 264566 B AT264566 B AT 264566B
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AT
Austria
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steels
mold
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sheet metal
Prior art date
Application number
AT392363A
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English (en)
Inventor
Istvan Dioszeghy
Endre Szuecs
Original Assignee
Oentoedei Vall Oll Koebanyai V
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/02Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing silicon
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/06Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing aluminium

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description


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  Verfahren zur Herstellung von Blech aus hochlegierten, zur Stengelkristallbildung neigenden Stählen, insbesondere aus austenitischen Chrom-Nickel-Stählen 
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 während des Giessens, auf 1 t Metall gerechnet,   1 - 2   kg von einem die Kornfeinheit erhöhenden Mittel von der Zusammensetzung 10-15% Soda-Borsäure, im Verhältnis von 1 : 1, 5-25% Mischmetall, 20 
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 i mene abgegossene hochlegierte Produkt nach mechanischer Entfernung der Verunreinigungen auf be- kannte Art walzt. 



   In der mit hoher Geschwindigkeit rotierenden Kokille dreht sich während des Giessens die bereits erstarrte Schicht längs der Kokillenwand mit einer der Kokillenwand gleichen Geschwindigkeit, wäh- 
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 schiedenen Geschwindigkeiten ändern sich die Berührungsflächen ständig, und die beim Erstarren sich ausscheidenden Kristalle werden durch das fortwährende Abbrechen gehindert, sich zu grossen Stengel- kristallen zu entwickeln, so dass das ganze Gussstück eine feine Struktur erhält. Infolge des Rotierens der Kokille ist auch die Verteilung der oxydlösenden und kornverfeinernden Stoffe gewährleistet, wo- bei letztere Stoffe zufolge ihres geringeren spezifischen Gewichtes und ihres niedrigeren Schmelz- punktes gegen die Mitte wandern und dadurch die Verunreinigungen aus dem Stahl herauslösen.

   Nach dem Abkühlen wird der hergestellte rohrförmige Körper aus der Kokille herausgehoben und von den
Verunreinigungen durch Abschälen der äusseren Oberflächenschicht auf einer Drehbank befreit. Wäh- rend die beim statischen Giessen entstehenden, Verunreinigungen enthaltenden und daher zu entfer- nenden Schichten eine Dicke von   10 - 12   mm besitzen, ist bei dem nach dem   erfindungsgemässenver-   fahren hergestellten Produkt bloss eine Schicht von höchstens 5 mm zu entfernen. 



   Im Laufe der mit dem erfindungsgemässen Verfahren durchgeführten Versuche wurde festgestellt, dass bei dem mit hoher Geschwindigkeit durchgeführten Zentrifugalguss die Oberflächenänderung und der dadurch erzielte   Kornverfeinerungs- und   Reinigungsvorgang im Vergleich zum statischen Guss einegün- stige Wirkung in mehrfacher Richtung besitzt. Das Entfernen der aus der Pfanne und der Giessrinne stam- menden nichtmetallischen Einschlüsse ermöglicht im Vergleich mit dem statischen Guss eine 10-fach höhere Ausbeute.

   Ausser der überaus vorteilhaften Qualitätsverbesserung, die sich in den dauernden
Eigenschaften des Produktes offenbart, gewährleistet die Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens auch noch bedeutende wirtschaftliche Vorteile, da sowohl die Bildung von Ausschussprodukten als auch die Zeitdauer der Verarbeitung des halbfertigen Produktes vermindert wird. 



   Die Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens wird nachfolgend an einem Beispiel näher be- schrieben. 



   Zur Herstellung von legiertem Stahlblech, das   18tao   Cr und   87o   Ni enth, ält, werden folgende Grund- stoffe angewendet : 130 kg   70%   Cr und 0,   10/oC   enthaltendes Ferrochrom sowie 300 kg eines 0, 1% C ent- haltenden Gemisches von Stahlabfällen. Dieses Grundmaterial wird in einen Induktionsofen mit ba- sischer Ausfütterung und einem Aufnahmevolumen von 500 kg eingebracht und geschmolzen. Nach vollkommenem Einschmelzen wird das Bad auf 15000C erhitzt und die an der Oberfläche schwimmende
Einschmelzschlacke abgeschöpft. Hierauf wird auf 1 t Metall 1 kg Schlacke, die eine Zusammensetzung von 40% SiO2, 15% TiO2, 20% Al2O3 und   101o   Kryolit hat, zugesetzt.

   Nach dem Einschmelzen der nach- träglich zugesetzten Schlacke wird auf   1600-1650 C   erhitzt und der Stahl   mit 7 kg von 701o   Mn ent- haltendem FeMh und 3 kg   90% igem   FeSi desoxydiert, ausserdem mit 16 kg FeTi legiert. Nach dem
Einschmelzen des FeTi wird der Stahl mit der Schlacke gemeinsam in eine vorgewärmte Pfanne ab- gestochen. Vorher wird   einezentrifugalgiessmaschinederartvorbereitet, dass   die Drehkokille von 400 mm
Durchmesser und 1100 mm Länge durch Vorwärmen eine Temperatur von 350 bis 4500C annimmt. Die
Innenwand der Drehkokille wird mit 6% harzhältigem Sand bestreut, wodurch sie mit einer Schutz- schicht versehen wird. Die Kokille der Zentrifugalgiessmaschine wird nunmehr zum Rotieren gebracht, wobei die Kokille etwa 500 Umdr/min ausführt.

   Der auf 1550-15800C abgekühlte Stahl wird sodann in einem starken Strahl in die Drehkokille gegossen. Während des Giessens wird auf den in der Giessrinne fliessenden Stahl 2 kg Pulver von folgender Zusammensetzung gestreut : 9% Soda, 9% Borsäure, 36%   Fe     28%   FeTi und   18%   Mischmetall. Nach Beendigung des Giessens lässt man die Zentrifugalgiessmaschine noch 15 min lang laufen, bis der in die Kokille eingegossene Stahl gänzlich erstarrt ist. Hierauf wird das einen Durchmesser von 400 mm und eine Länge von 1100 mm besitzende, ferner eine Wandstärke von etwa 50 mm aufweisende Rohr aus der Kokille gehoben. An seiner Aussenfläche wird die etwa 4 mm, an der   Innenfläche   etwa 5 mm betragende und Verunreinigungen enthaltende Schale durch Abdrehen entfernt.

   Zur Herstellung von legierten Stahlblechen wird das fertige Rohr entlang von Erzeugenden auf drei gleiche Teile geschnitten und die erhaltenen, etwa 100 kg Gewicht aufweisenden Metallstücke in bekannter Weise zu 6 mm dicken, normale Abmessungen von 1000 X 2000 mm besitzenden Platten ge- 

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 walzt. Das so erhaltene Fertigprodukt ist in Anbetracht seiner Schlackenreinheit um 1 Jernkontoretgrad besser als der aus demselben Stoff erzeugte, statisch gegossene legierte Stahl.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Blech aus hochlegierten, zur Stengelkristallbildung neigenden Stählen, insbesondere aus austenitischen Chrom-Nickel-Stählen, wobei von Halbzeug ausgegangen wird, das durch Längsaufschneiden von durch Schleuderguss erzeugten Rohren gewonnen wird, dadurch ge" kennzeichnet, dass zum Grundmaterial im geschmolzenen Zustand, auf 1 t Metall gerechnet, 1-2kgoxydlösendeSchlackevonderZusammensetzung20-50%SiO2, 10-20%TiO2,10-30%Al2O3 sowie 5-10% Kryolit zugesetzt wird, worauf das erhaltene Material bei einer Temperatur von 1400 bis 1600 C in einer mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 500 bis 100 m/min rotierenden, bekannten rohrartigen Kokille eingebracht und während des Giessens, auf 1 t Metall gerechnet,
    1 - 2 kg von einem die Kornfeinheit erhöhenden Mittel von der Zusammensetzung 10-15% Soda-Borsäure, im Verhältnis von 1 : 1, 5 - 250/0 Mischmetall, 20-40% FeSi und 10-30% FeTi zugegeben wird, worauf man das in die Kokille eingebrachte Material unter Rotieren bei der erwähnten Umfangsgeschwindigkeit abkühlen lässt und das der Kokille entnommene abgegossene hochlegierte Produkt nach mechanischer Entfernung der Verunreinigungen auf bekannte Art walzt.
AT392363A 1962-05-17 1963-05-14 Verfahren zur Herstellung von Blech aus hochlegierten, zur Stengelkristallbildung neigenden Stählen, insbesondere aus austenischen Chrom-Nickel-Stählen AT264566B (de)

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