AT122789B - Diaphragma für elektrolytische Zwecke, insbesondere für Chlor-Alkali-Elektrolyse. - Google Patents
Diaphragma für elektrolytische Zwecke, insbesondere für Chlor-Alkali-Elektrolyse.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Diaphragma für elektrolytische Zwecke, insbesondere für CMor-Alkali-Elektrolyse. Es ist bekannt, bei elektrolytischen Verfahren zur Trennung der Anoden-und Kathodenprodukte Diaphragmen zu verwenden. Für die Chlor-Alkali-Elektrolyse sind u. a. zwei verschiedene Diaphragmen vorgeschlagen worden. Man hat einerseits für diesen Zweck poröse Zementplatten als Diaphragmen verwendet und anderseits ein Diaphragma mit der sogenannten Billiterschieht"benutzt. Diese Schicht besteht im wesentlichen aus einem Gemisch von pulverigen Stoffen und faserigem Material, die auf ein Asbesttuch aufgebracht ist. Werden Zementdiaphragmen in horizontaler Lage benutzt, so tritt im Betriebe häufig eine unerwünschte Verstopfung der Poren ein, wodurch die Auswechslung des Diaphragmas erforderlich wird. Bei den an zweiter Stelle erwähnten bekannten Diaphragmen ist eine gewisse Zeit erforderlich, bis sie den erwünschten Durchlauf und damit die günstigste Alkalikonzentration ergeben. Die Nachteile der bekannten Diaphragmen werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass ein Diaphragma aus folgenden Einzelteilen gebildet wird : 1. aus einem durch Einbringen von indifferenten Stoffen (z. B. Asbestmehl) gedichteten Asbesttuch, 2. einer fest mit dem Asbesttuch verbundenen dünnen Schicht aus pulverigem Stoff, z. B. Asbestmehl, Schwerspat, Speckstein od. dgl., und Zement, 3. einer losen Schicht aus faserigem Material, z. B. Asbestwolle, und 4. aus einem grobmaschigen, über die Asbestwolle gespannten Netz, z. B. aus Asbest. Dieses Netz hält die Schicht aus faserigem Material in ihrer Lage fest. Ein Diaphragma, bei dem in das Innere eines Asbesttuches indifferente Stoffe eingebracht sind, ist bereits anderweitig geschützt. In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Diaphragmas dargestellt. Auf einer Drahtnetzkathode a ist ein dünnes Asbesttuch b angeordnet. Dieses Asbesttuch ist durch Einbringen von indifferenten Stoffen abgedichtet, um die in solchen Asbesttüchern im allgemeinen vorhandenen Ungleichmässigkeiten des Gewebes auszugleichen. Das Einbringen dieser indifferenten, pulverigen Stoffe, beispielsweise Asbestmehl, Schwerspat, Speckstein u. dgl., kann zweckmässig durch Einreiben erfolgen. Gewünschtenfalls kann man den indifferenten Stoffen etwas Zement beigeben, um ein besseres Haften an den Tuchfasern zu erzielen. Auf das Asbesttueh b wird dann ein Brei aus Zement und einem indifferenten Stoff aufgebracht und abbinden gelassen. Durch Ändern des Mischungsverhältnisses zwischen dem indifferenten Stoff und dem Zement sowie durch Ändern der Sehiehtdicke kann man einen bestimmten Durchlauf für das neue Diaphragma im voraus festlegen. Z. B. erhält man für eine Stromdichte. von 360 A/w bei einer geforderten Alkalilaugekonzentration von 125 g im Liter den günstigsten Durchlauf bei Verwendung von etwa 300 g Asbestmehl und 100 g Zement pro Quadratmeter der Fläche des Asbesttuches. Auf die so entstandene Schicht c ist eine lose Schicht d aus faserigem Material, beispielsweise Asbestwolle, aufgebracht, die durch ein grobmaschiges Netz e, das beispielsweise ebenfalls aus Asbest hergestellt ist, in ihrer Lage festgehalten wird. Wie Versuche ergeben haben, ist das neue Diaphragma insbesondere in horizontaler Anordnung für Chlor-Alkali-Elektrolyse gut verwendbar. Ein besonderer Vorzug liegt insbesondere darin, dass praktisch EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> für Alkalilauge, welche ihrerseits Magnesiumchlorid, das stets im Elektrolyten enthalten ist, als Magnesium- hydroxyd ausscheidet und verhindert, dass die Fällung des Magnesiumhydroxydes in der Schicht c, die EMI2.1 der Asbestwolle in dem spezifiseh schwereren Elektrolyten zu verhindern. Ihre Maschen müssen so gross sein, dass sie den Durchlauf in keiner Weise behindern.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : EMI2.2 durch Einbringen von indifferenten Stoffen gedichtetes Asbesttueh enthält, dadurch gekennzeichnet, dass das Diaphragma ausserdem eine fest mit dem Asbesttuch verbundene dünne Schicht aus indifferenten, pulverigen Stoffen, z. B. Asbestmehl, Schwerspat, Spekstein und Zement, ferner eine lose Schicht aus EMI2.3 EMI2.4
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