AT122782B - Verfahren zur Lösung von Kesselstein und Verhinderung der Kesselsteinbildung. - Google Patents
Verfahren zur Lösung von Kesselstein und Verhinderung der Kesselsteinbildung.Info
- Publication number
- AT122782B AT122782B AT122782DA AT122782B AT 122782 B AT122782 B AT 122782B AT 122782D A AT122782D A AT 122782DA AT 122782 B AT122782 B AT 122782B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- scale
- resin acid
- water
- acid
- dissolving
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 7
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 title description 8
- RSWGJHLUYNHPMX-UHFFFAOYSA-N 1,4a-dimethyl-7-propan-2-yl-2,3,4,4b,5,6,10,10a-octahydrophenanthrene-1-carboxylic acid Chemical compound C12CCC(C(C)C)=CC2=CCC2C1(C)CCCC2(C)C(O)=O RSWGJHLUYNHPMX-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 23
- PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N Glycerine Chemical compound OCC(O)CO PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 5
- 241000416162 Astragalus gummifer Species 0.000 claims description 3
- 229920001615 Tragacanth Polymers 0.000 claims description 3
- 239000000196 tragacanth Substances 0.000 claims description 3
- 235000010487 tragacanth Nutrition 0.000 claims description 3
- 229940116362 tragacanth Drugs 0.000 claims description 3
- 239000004375 Dextrin Substances 0.000 claims 1
- 229920001353 Dextrin Polymers 0.000 claims 1
- 235000019425 dextrin Nutrition 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 17
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 9
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 9
- 239000002253 acid Substances 0.000 description 7
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 5
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 4
- 150000007513 acids Chemical class 0.000 description 3
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 3
- 230000003647 oxidation Effects 0.000 description 3
- 238000007254 oxidation reaction Methods 0.000 description 3
- 238000001556 precipitation Methods 0.000 description 3
- 238000006116 polymerization reaction Methods 0.000 description 2
- BTXXTMOWISPQSJ-UHFFFAOYSA-N 4,4,4-trifluorobutan-2-one Chemical compound CC(=O)CC(F)(F)F BTXXTMOWISPQSJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- BQACOLQNOUYJCE-FYZZASKESA-N Abietic acid Natural products CC(C)C1=CC2=CC[C@]3(C)[C@](C)(CCC[C@@]3(C)C(=O)O)[C@H]2CC1 BQACOLQNOUYJCE-FYZZASKESA-N 0.000 description 1
- RSWGJHLUYNHPMX-ONCXSQPRSA-N abietic acid Chemical compound C([C@@H]12)CC(C(C)C)=CC1=CC[C@@H]1[C@]2(C)CCC[C@@]1(C)C(O)=O RSWGJHLUYNHPMX-ONCXSQPRSA-N 0.000 description 1
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 1
- 230000000996 additive effect Effects 0.000 description 1
- 238000009835 boiling Methods 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 238000004090 dissolution Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 235000011187 glycerol Nutrition 0.000 description 1
- 230000002265 prevention Effects 0.000 description 1
- 239000002455 scale inhibitor Substances 0.000 description 1
- 239000010454 slate Substances 0.000 description 1
- 239000010802 sludge Substances 0.000 description 1
- 239000008149 soap solution Substances 0.000 description 1
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 1
- 239000002904 solvent Substances 0.000 description 1
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 description 1
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 description 1
- 239000000341 volatile oil Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
- Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Lösung von Kesselstein und Verhinderung der Kesselsteinhildnng. Es ist schon vorgescblagen worden, zur Kesselsteinlösung bzw. zur Verhinderung der Kessel- steinbildung Harze zu verwenden. Man benutzte entweder lösliches Gummiharz oder Genusehe von EMI1.1 man durch Vermischen von unlöslichen Harzen mit gummiartigen Stoffen Gemische her, welche der Zusammensetzung löslicher Gummiharze entsprachen. Ferner sind harzhaltige und mit ätherischen Ölen versetzte Gemische vorgesehlagen worden. Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung des Kesselsteines bzw. die Verhinderung der Kesselsteinbildung mit Hilfe eines einzigen hochwirksamen, in bezug auf die Kesselwandungen und Armaturen aber praktisch vollkommen unschädlichen Stoffes. Das neue Kesselsteinlösungs-und-ver- hütungsmittel ist künstliche bzw. isolierte Harzsäure, die als solche in den Kessel eingebracht oder zum Speisewasser zugegeben wird. Harzsäure, die man bekanntlich durch Verseifen von Harzen und Ansfällung durch Säuren aus den Harzseifenlösungen erhalten oder synthetisch herstellen kann, ist in kaltem Wasser etwa zu 10/"löslich, in heissem zu 20. Es wurde gefunden, dass trotz der geringen Löslichkeit der Harzsäure diese ein ausgezeichnetes Kesselsteinentfernungsmittel ist, denn die zu verwendenden Mengen sind sehr gering. Man kann schon mit etwa 30--50 g ! m3 Wasserinhalt des Kessels auskommen. Diese Mengen genügen zum Lösen vorhandenen Kesselstein sowie zur Verhinderung der Neubildung. Die Wirkung ist physikalisch, die Lösung eine kolloidale. Die Erneuerung des Harzsäurezusatzes erfolgt in etwa einmonatlichen Abständen. Nach diesen Zeiträumen setzt man die oben genannten Mengen zu. Der Kesselstein löst sich in Schiefern meistens in der Gesamtdicke des Belages ab, teilweise auch EMI1.2 in amorpher Form und nicht kristallin, weswegen eine Neubildung von Kesselstein ausgeschlossen ist. Der sieh bildende Schlamm sinkt zu Boden und trübt das Kesselwasser nicht. Da die Harzsäure eine äusserst schwache und zugleich hochmolekulare Säure ist, werden die Kesselwandungen und Armaturen durch sie nicht angegriffen. Erfindungsgemäss benutzt man also aus Harz isolierte Harzsäure, wie Abietinsäure, Primarsäure, Guajaconsäure oder sonst künstliche Harzsäure, die nicht einmal im reinen Zustande vorzuliegen braucht. Zwecks Erzielung grösserer Wirksamkeit und besserer Lösliehkeit kommt auch die Verwendung der Harzsäuren in leicht oxydiertem oder polymerisiertem Zustande in Frage. Man kann also erfindungsgemäss die Harzsäure erst noch einem Oxydationsprozess unterwerfen. Die einfachste Art der Oxydation besteht darin, dass man die Harzsäuren bis zum Siedepunkt erhitzt. Auf diesem Wege kann auch eine Polymerisation erreicht werden. Je nach dem gewünschten Grad der Oxydation oder Polymerisation ist die Erhitzungsdauer und die Temperatur für das Erhitzen zu wählen. Eine unangenehme Eigenschaft der Harzsäure ist die schwere Benetzbarkeit durch Wasser. Dadurch bleibt sie während längerer Zeit schwimmend auf der Oberfläche des Kesselwassers oder Speisewassers, wird deshalb kaum gelöst und sinkt auch nicht, obwohl das spezifische Gewicht höher ist als dasjenige des Wassers. Um diesem Übelstand zu begegnen, empfiehlt sich die Zumischung von Gummi oder gummiartigen Stoffen. Es genügt schon die Zugabe geringer Mengen. Gewöhnlich setzt man Mengen EMI1.3 dierten wie auch bei der nichtoxydierten Harzsäure. Unter Umständen bewirkt man die Einverleibung des gummiartigen Zusatzstoffes in die Harzsäuremasse nnter Verwenduns : geeigneter Lösungsmittel. <Desc/Clms Page number 2> Vorteilhaft reibt man Harzsäure mit Glyzerin, Tragant oder ähnlichen Stoffen zu einer Paste an, die dann sofort niedersinkt und die Verteilung und damit den Lösungsvorgang der Harzsäure im Wasser begünstigt. Aus dem gleichen Grunde verwendet man zweckmässig auch solche Harzsäure, die kolloidal gebundenes Wasser enthält. Harzsäure mit kolloidal gebundenem Wasser ist solche, wie sie durch Fällung unmittelbar erhalten EMI2.1 Säure. Die dabei anfallende und abfiltrierte Harzsäure ist wasserhaltig und besitzt nicht den Ubelstand der schweren Benetzbarkeit durch Wasser. EMI2.2 bei der Verarbeitung die Verwendung der Harzsäure in gelöstem Zustande. Beispielsweise geht man der Erfindung gemäss wie folgt vor. Durch Fällung erhaltene Harzsäure wird so wie sie anfällt, also mit etwa kolloidal gebundenem Wasser mit etwa. 4% Tragant oder anderen Gummiarten vermischt und die Masse als Kesselsteinverhütungs- mittel benutzt. Wenn die Harzsäure kolloidal gebundenes Wasser enthält, wird die Bildung einer Paste wesentlich erleichtert. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Lösung von Kesselstein und Verhinderung der Kesselsteinbildung, dadurch gekennzeichnet, dass künstliehe bzw. isolierte Harzsäure in den Kessel oder zum Speisewasser zu'es'ebcn wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Harzsäure in leicht oxydiertem bzw. polymerisiertem Zustande benutzt wird. EMI2.3 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Harzsäure mit Glyzerin, Dextrin. Tragant od. dgl. zu einer Paste angerieben wird, um sofortige Benutzung herheizunihren. a. Verfahren nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Harzsäure verwendet EMI2.4
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE122782X | 1925-09-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT122782B true AT122782B (de) | 1931-05-11 |
Family
ID=5657510
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT122782D AT122782B (de) | 1925-09-01 | 1926-08-14 | Verfahren zur Lösung von Kesselstein und Verhinderung der Kesselsteinbildung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT122782B (de) |
-
1926
- 1926-08-14 AT AT122782D patent/AT122782B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0207934B2 (de) | Rostinhibierende grundierungszusammensetzung | |
| AT122782B (de) | Verfahren zur Lösung von Kesselstein und Verhinderung der Kesselsteinbildung. | |
| DE1447901A1 (de) | Verwendung von Alkydharz zur Verstaerkung von Flachdruckformen | |
| AT122943B (de) | Glanzgebendes und glanzerhaltendes Mittel. | |
| DE730645C (de) | Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen UEberzuegen | |
| AT123184B (de) | Verfahren zur Herstellung von Bitumen-Emulsionen. | |
| AT121984B (de) | Verfahren zur Herstellung eines wetter- und säurefesten Anstrichmittels. | |
| AT124516B (de) | Verfahren zur Herstellung von Phenol-Formaldehyd-Kondensationsprodukten. | |
| DE126197C (de) | ||
| DE164777C (de) | ||
| DE578212C (de) | Verfahren zum Stabilisieren von Estern von Polysachariden, insbesondere von primaerenCelluloseacetaten | |
| DE526783C (de) | Verfahren zum Veredeln bituminoeser Stoffe durch Zusatz von Harzen | |
| AT121755B (de) | Verfahren zur Herstellung eines harzhaltigen Kesselsteingegenmittels. | |
| AT113105B (de) | Mittel und Verfahren zur Verhinderung der Ablagerung der Härtebildner des Wassers in Form harter Krusten und zur Ablösung des schon gebildeten Steinbelages. | |
| DE551788C (de) | Verfahren zur Herstellung eines nicht hydraulischen Kittes oder Moertels | |
| DE843398C (de) | Verfahren zur Behandlung von Textilien zum Schutz gegen Bakterien und Verrottung | |
| AT147164B (de) | Verfahren zur Herstellung von Asphaltstraßendecken und Bitumenbetonmischungen. | |
| DE519084C (de) | Glanzgebendes und glanzerhaltendes Mittel | |
| DE742754C (de) | Verfahren zum Herstellen von Druckformen aus organischen Kunststoffen durch AEtzen | |
| AT123415B (de) | Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus Harnstoff oder dessen Derivaten und Formaldehyd oder dessen Polymeren. | |
| DE629581C (de) | Verfahren zum Schlichten von Textilien | |
| AT158487B (de) | Verfahren zum Verändern der Eigenschaften von Polyvinylverbindungen. | |
| DE505106C (de) | Verfahren zum Herstellen von Emulsionen bituminoeser Stoffe | |
| CH161058A (de) | Verfahren zur Herstellung eines die Korrosion verhindernden Überzuges auf einem nicht korrosionsbeständigen Metall. | |
| AT71816B (de) | Verfahren zum Enthärten von Wasser. |