AT122645B - Verfahren zur Behandlung von Beton od. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von Beton od. dgl.

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AT122645B
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Max Giese
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Fritz Hell
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  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

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  Verfahren zur Behandlung von Beton od. dgl. 



   Bei der Herstellung von Beton od. dgl. werden die einzelnen Bestandteile in veine gewöhnlich als Mischtrommel ausgebildete Mischvorrichtung mit Leitflügeln eingebracht. Die beim Einfahren in die Maschine mehr oder weniger zusammenhaftenden   Kiesteilehen   sollen in der Maschine mit einem Überzug aus Zement versehen werden, nach dessen Trocknung dann das Gemisch eine   zusammenhängende  
Masse bildet. 



   Alle bisher bekannten   Mischmaschinen   sind nun so ausgebildet, dass die Bestandteile durch die
Leitsehaufeln od. dgl. bei der Drehung der Vorrichtung übereinander geworfen werden, so dass die von Natur aus zusammenhaftenden einzelnen Kiesbestandteile nicht, wie dies erwünscht ist, vollkommen mit einem   Zementüberzug   versehen werden, sondern einige Stellen der Oberfläche dieser Kiesteilchen, u. zw. die gegeneinanderliegenden Flächenteile zusammenhaftender   Kiesstückchen,   hiebei keinen Zement- überzug erhalten.

   Die Folge hievon ist, dass unmittelbar nach Beendigung des Mischens die Bestandteile der Mischung das Bestreben haben, sich voneinander zu trennen, wodurch nicht nur die Festigkeit des Betons wesentlich   herabgemindert wird,   sondern auch leicht Betriebsstörungen bei der Förderung des
Gutes durch eine Pumpe entstehen. 



   Versuche haben gelehrt, dass von Beginn des Mischens bis zu einer gewissen Grenze der Mischdauer die Festigkeit des Betons erhöht, dann aber nicht mehr gesteigert werden kann und der in dieser Weise gemischte Beton noch leicht in seine Bestandteile zerfällt, was wiederum eine Quelle für Betriebsstörungen bei der Förderung durch eine Pumpe bedeutet. 



   Hier setzt nun die Erfindung ein, mit welcher ein Verfahren geschaffen wird, um, ohne Aufwand nennenswerter Mehrkosten, die Festigkeit des Betons beträchtlich zu erhöhen und seine   Fliesseigenschaft   bedeutend zu verbessern, so dass beim Fördern durch eine Pumpe keinerlei Gefahr für   Betriebsstörungen   besteht. 



   Gemäss der Erfindung wird der in der Betonmischmaschine in der üblichen Weise gemischte Beton einer weiteren Behandlung in einer Vorrichtung unterworfen, welche ein Aufbrechen der Kiesel oder Kiesteile in der Betonmasse zur Folge hat, derart, dass alle   Flächen   der einzelnen   Kiesteilchen   mit der Zementschicht überzogen werden. Die Folge hievon wiederum ist, dass sämtliche Kiesteilchen mit Sicherheit durch eine Bindemittelsehicht, d. h. durch eine Zementschicht miteinander verbunden sind, wodurch ein Trennen der Bestandteile des Betons ausgeschlossen und somit ein glattes Fliessen durch Rohrleitungen hindurch unter Wirkung einer Pumpe gewährleistet wird. Dieses Bindemittel zwischen sämtlichen Teilchen des Betons trägt weiter gleichzeitig zu einer erheblichen Erhöhung der Festigkeit des erstarrten Betons bei. 



   Das Aufbrechen der Kiesel oder   Kiesteilchen   in dem Betongemisch kann durch irgendeine geeignete Vorrichtung mit Schlägern erfolgen und zweckmässig findet ein mit   verhältnismässig   hoher Geschwindigkeit umlaufendes   Schlägerwerk   Verwendung. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Behandlung von Beton od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Kiesel oder EMI1.1 in diesem einer weiteren Mischung unterworfen werden, zum Zwecke, das Fördern des Betons durch Pumpen zu erleichtern, als auch die Festigkeit des Betons zu erhöhen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT122645D 1929-07-11 1930-06-04 Verfahren zur Behandlung von Beton od. dgl. AT122645B (de)

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