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Elektrisch beheizter Brutschrank.
Es sind bereits elektrisch beheizte Brutschränke mit ruhendem Eierauflagekasten bekannt, die parallel bewegte Heizkörper besitzen, die mittels eines gemeinsamen speiehenradartigen Antriebes im Kreislauf abstandsweise vom, z. B. um den ebenflächigen Eierkasten geführt und z. B. als parallel zur Kastenwand gerichtete Längskörper ausgebildet sind. Bei dieser bisherigen Ausführung war es infolge der sich um den Eierkasten bewegenden Heizkörper, bzw. Radspeichen nicht möglich, während des Umlaufes die Eierladen auszuwechseln.
Die Erfindung besteht nun vor allem darin, dass die Heizkörper mittels eines endlosen Seil-od. dgl.
Triebes reihenweise entlang einer Wand oder mehrerer Wände des ebenwandigen Eierkastens geführt sind, so dass mindestens eine der Wände, vorzugsweise der Stirnwände, jederzeit zugänglich ist und die
Eierladen durch eine dieser zugänglichen Wände aus-und eingebracht werden können. Weitere Erfin- dungen betreffen Sonderausbildungen dieses Antriebes und dieser Heizkörper.
In der Zeichnung sind zwei verschiedene Ausführungsbeispiele dargestellt, u. zw. zeigen die
Fig. 1 und 2 Vorder-bzw. Seitenansicht einer Ausführung mit rings um den Eierkasten laufenden
Heizkörpern, während Fig. 3 eine andere Ausführung zeigt, bei der zwei getrennte Heizkörperreihen entlang gegenüberliegender Seiten des Eierträgers bewegt werden.
Im Brutschrank 1 ist in bekannter Weise ein Eierladenkasten 2 und darüber ein Sehlupfladensatz J angeordnet, wobei der Eierkasten bekanntlich von einem Kastenrahmengestell für die Eierladen 4 gebildet ist. Die Laden sind verhältnismässig schmal, aber dafür entsprechend tief, so dass sie der Quere nach leicht vom Luftstrom bestrichen werden können.
Bei der Ausführung gemäss den Fig. 1 und 2 sind über die vier Rollenpaare 5 zwei endlose Bänder oder Seile 6 derart geführt, dass sie in der Vorderansicht Fig. 1 gesehen, vorne und hinten um die aufrechte Umrissfigur des Eierkastens parallel zueinander verlaufen. Zwischen den beiden Bändern bzw.
Seilen befinden sieh die an ihnen beiderseits angebrachten Heizkörper 7 und Luftförderblätter 8, welch letztere lose sehwingbar gelagert sind und nach einer Seite Übergewicht sowie beiderseits entsprechende Anschläge besitzen, so dass sie beim Übergehen auf die entgegengesetzte Seite des Eierkastens umklappend, bei ihrer Bewegung von unten nach oben und von oben nach unten schräg stehend eine Luftströmung erzeugen, wodurch die Luft gleichmässig über die Eierlagen streicht und eine gleichmässige Wärmeverteilung erzielt wird. Durch Spannrollen 9, die unter Federwirkung stehen, ist dafür gesorgt, dass die endlosen Seile stets die entsprechende Spannung besitzen und nicht auf den Rollen 5 rutschen.
Eines der Rollenpaare wird durch einen kleinen Elektromotor (nicht dargestellt) angetrieben. Die Stromzuführung zu den Heizkörpern kann in einfacher Weise dadurch erfolgen, dass die Rollen jedes Rollenpaares gegeneinander isoliert auf der Achse sitzen und mittels Schleifringen an die Pole der Stromquelle angeschlossen sind. Die endlosen Bänder bzw. Seile sind Metallbänder, bzw. Drahtseile, so dass der Stromschluss durch die an beiden Enden von den parallelen Bändern bzw. Seilen getragenen Heizkörper erfolgt.
Die Förderblätter 8 können auch selbst als Heizkörperträger dienen, indem die Heizkörper an dieser Schrägfläche befestigt sind.
Statt die Heizkörper, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, rings um den Eierkasten zu führen, können sie auch beispielsweise, wie in Fig. 3 dargestellt, getrennt voneinander an zwei gegenüberliegenden Seitenflächen geführt, bzw. bewegt sein. In diesem Falle werden die Heizkörper an derselben Seitenwand auf-und abwärts geführt. Die Umlaufriehtung beider Systeme ist so gewählt, dass sich die durch
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möglich. die Stirnseite (Fig. 1) des Eierkastens von der Bestreichung durch die Heizkörper freizuhalten, so dass die Eierladen, ohne den Betrieb stillstellen zu miissen, jederzeit aus-und eingebracht werden können. An den Heizkörpern.
Förderblättern oder an besonderen Trägern können in bekannter Weise Fahnen aus saugfähigem Stoff befestigt sein, die unten in regelbarer Weise in Wassergefässe tauchen
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PATENT-ANSPRACHE :
1. Elektriseh beheizter Brutschrank mit ruhendem Eierauflagekasten und parallel bewegten Heizkörpern, die mittels eines gemeinsamen Antriebes im Kreislauf abstandsweise. z. B. um den eben- flächigen Eierkasten geführt und z. B. als parallel zur Kastenwand geriehtete Längskörper ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkörper (7) mittels eines endlosen Seil-od. dgl.
Triebes (6) reihenweise entlang einer Wand oder mehrerer Wände des ebenwandigen Eierkastens (2) gefÜllrt sind, so dass mindestens eine der Wände, vorzugsweise der Stirnwände jederzeit zugänglich ist.