<Desc/Clms Page number 1>
Regelventil, insbesondere Druckminderventn.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Das Anschlussstück 19 nach Fig. 3 weist eine mit Gewinde versehene Bohrung auf, die zum Anschluss einer Verbindungsleitung mit dem Membran-oder Kolbenraum des Druckminderventils dient, an welchem das Anschlussstück 19 befestigt werden soll.
Dieser Membran-bzw. Kolbenraum, welcher in den Fig. l und 2 mit 2J bezeichnet ist, steht bei den ersten drei Ausführungsformen in bekannter Weise durch einen Verbindungskanal 22 mit der Saugdüse 23, durch welche die Absaugung erfolgt, in Verbindung.
Dieser Düse' ? J ist nun erfindungsgemäss durch entsprechende Ausbildung des Austrittshalses des
EMI2.1
gesetzt. In dieser wird vorübergehend der reduzierte Druck je nach der Grösse der Entnahme an redu- ziertem Druckmittel mehr oder minder in Geschwindigkeit umgesetzt, die eben zur Erzielung der angestrebten Saugwirkung durch die Düse nötig ist. Werden geringe Mengen an reduziertem Druckmittel entnommen, dann wird die Geschwindigkeit trotz der vorgesetzten Düse in derselben eine geringe sein. Es wird daher auf die Membran 3 bzw. den Kolben 15 der volle reduzierte Druck zur Wirkung kommen und das Regelorgan 2, 3, 4 bzw. 12, 13, 14 wird entsprechend der auf den gewünschten Niederdruck eingestellten Belastung einregeln bzw. drosseln.
Erfolgt jedoch die Entnahme grosser Mengen an reduziertem Druckmittel, dann wird der reduzierte Druck in der Düse 24 vorübergehend in Geschwindigkeit umgesetzt
EMI2.2
eintreten, welche zur Folge hat, dass das Regelorgan durch die eingestellte äussere Belastung mehr öffnet, wodurch grössere Mengen an Druckmittel durchströmen können und ein Abfallen der Niederdruckspannung wirksam verhindert erscheint. Die Saugwirkung selbst regelt sieh vollkommen automatisch durch die Geschwindigkeit, die jeweils in der Düse 24 herrscht und durch die Mengenentnahmen gegeben ist. Dabei ist die ganze Einrichtung vom Hochdruck, der ja innerhalb weiter Grenzen schwanken kann, gänzlich unbeeinflusst, sie wird nur durch den reduzierten Druck bzw. die entnommenen Mengen an reduziertem Druckmittel betätigt.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Regelventil ist in bekannter Weise der Raum 25 oberhalb des mit dem Kegelventil 26 verbundenen Kolbens 27 durch ein Ventil 28 absperrbar, dessen Spindel 29 von einem in der Zeichnung nicht dargestellten Regelorgan, z. B. einem Solenoid, in Abhängigkeit vom Druck, Temperatur od. dgl. an der Ausgangsseite des Ventils beeinflusst wird. Bei solchen Ventilen zeigt sich der Übelstand, dass bei plötzlichen oder grossen Leistungsbeanspruehungen das kleine Ventil 28 stark drosselt und dadurch an der Aussenseite des Kolbens 27, also im Raum 25, nicht jene Druckentlastung auftritt, die für das genügend weite Öffnen des Ventilkegels 26 benötigt wird.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiele in dem doppeltkonisch gestalteten Ausgangsstutzen 30 koaxial mit diesem die fuse') 1, einen Strahlapparat bildend, eingebaut, welche durch den Kanal. ? mit dem Räume 33 bzw. 25 oberhalb des Kolbens 27 verbunden ist. Hiedurch wird beim Öffnen des kleinen Ventils 28 die für das genügende Eröffnen des Regelventil- kegels 26 nötige Druckentlastung im Raume 25 erzielt, weil das abstömende Druckmittel durch die Düse31ausdemRaume25absaugt.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Regelventil, insbesondere Druckminderventil, bei welchem der Druckentlastungsraum des das Ventil verstellenden Organs (Membran, Kolben od. dgl.'durch eine in eine Düse ausmündende Leitung mit der Austrittsseite des Ventils verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsseite des
EMI2.3