AT122228B - Empfangseinrichtung für die Fernbild-, Typendruck- u. dgl. -Telegraphie. - Google Patents

Empfangseinrichtung für die Fernbild-, Typendruck- u. dgl. -Telegraphie.

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AT122228B
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AT
Austria
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telegraphy
receiving device
type printing
remote image
parts
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Inventor
Hans Bucek
Original Assignee
Fultograph Ges M B H Oesterrei
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Empfangseinrichtllng   für die   Fernbild-,   Typendruck- u. dgl.-Telegraphie. 
 EMI1.1 
 auf der Empfangsseite eine elektrochemische Reaktion benutzt, um die vom Sender   kommenden   Stromimpulse wieder sichtbar zu machen. Es ist bekannt, zu diesem Zweck die entsprechend präparierten und getränkten Papiere auf einen Zylinder aufzuspannen, denselben rotieren zu lassen und durch einen axial verschiebbaren Kontaktstift das Bild in Form einer feinen Spirallinie aufzubauen, synchron mit 
 EMI1.2 
 korrektur   ("Stop   und Start") zu bewirken, d. h. den Zylinder nach jeder Umdrehung kurz aufzuhalten und durch ein vom Sender kommendes Signal   wieder auszulösen.   



   Um die bei der "Stop und Starte-Methode auftretenden Fehler in der Synchronisierung auf ein 
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 möglichst rasch und bei jedesmaligem Vorgang möglichst gleichmässig wieder mit einem ständig rotierenden Teile des Antriebsmotors zu kuppeln. Es ist bekannt, als Kupplung für diese Zwecke Reibungs- 
 EMI1.4 
   billigsten herstellen lässt. Eine Reibungskupplung wird dann präzise arbeiten, wenn sie imstande ist. ein möglichst grosses Drehmoment zu übertragen, d. h. wenn grosse Reibung zwischen den beiden Kupp-   lungshälften besteht. In diesem Falle wird aber der Antriebsmotor während der Zeit der   Arretierung   stark gebremst, so dass infolge der dadurch erfolgenden Tourenzahlschwankungen insbesondere dann, wenn z.

   B. ein billiger, d. h. schwacher Federmotor als Antrieb verwendet wird, starke Synehronisierungs- 
 EMI1.5 
 kräfte für die intermittierend bewegten Teile aufzubringen. 



   Um alle diese vorerwähnten Fehler auf ein Minimum herabzusetzen, wird angestrebt, alle intermittierend rotierenden Teile derart auszubilden, dass die beim Beschleunigen zu überwindenden Trägheitsmomente   möglichst   klein werden. Nur durch   Verwendung   ganz leichter Konstruktionsteile kann in dieser Hinsicht eine Besserung erzielt werden. 



   Gemäss der Erfindung wird dem schreibenden Organ, bei elektrochemischem   Empfang z.   B. einem Platinstift, die intermittierende Bewegung zugeteilt. Die schwere Walze mit der empfindlichen Oberfläche bleibt hiebei in Ruhe und führt   höchstem   eine ganz langsame Längsbewegung aus, während die mit wenig Masse behafteten Teile, welche den Schreibstift tragen, z. B. um dieselbe kreisen. Durch diese Anordnung ist es möglich, die   Beschleunigungskräfte   auf ein Minimum herabzusetzen. 



   Besondere Vorteile zeigt vorstehende Anordnung in Verbindung mit der   erfindungsgemässen   Ausbildung der Kupplung. Wie schon erwähnt, sind an eine derartige Kupplung gestellte Anforderungen die, dass eine möglichst grosse Reibung vorhanden sein soll, um sofortige Mitnahme der rotierenden Teile zu bewirken, anderseits aber soll während der Arretierung der Antriebsmotor möglichst wenig gebremst werden. Gemäss der Erfindung wird eine als Kupplung dienende Vorrichtung geschaffen, indem durch 
 EMI1.6 
 der Antriebsmotor sich ohne Belastung drehen kann. Im Momente der Auslösung der festgehaltenen Teile wird dann durch dieselbe Vorrichtung ein grosses Drehmoment übertragen, indem sich entsprechende   Reibungsflächen   mit Federkraft aneinanderpressen.

   Zur auslösung der Arretierung wird ein   Elektro-   

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 magnet verwendet, welcher über ein Relais besonderer Art einen Stromstoss erhält, sobald vom Sender ein Synehronisierungssignal eintrifft. Das Relais, welches diesen Auslösemagneten steuert, muss empfindlich genug sein, um mit Sicherheit auf die verhältnismässig schwachen Ströme anzusprechen, welche z. B. bei elektrochemischem   Empfang im Anodenkreise   des Gleichrichterrohres auftreten. Da die elektrochemische Reaktion in grossem Masse von der   Stärke   des sie bewirkenden elektrischen   stromes   
 EMI2.1 
 um auf das Optimum einstellen zu können. Eine derartige Kontrolle könnte z.

   B. mit einem   Mess-   instrument bekannter Art durchgeführt werden ; ein solches Instrument stellt aber eine ziemlich teure 
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 gemäss vorteilhaft eine Einrichtung benutzt, die ein deutliches und   nicht zu übersehendes Zeichen,   z. B. Lichtsignal, gibt, sobald eine gewisse einstellbare Stromstärke erreicht ist und die ausserdem bei einer bestimmten ändern Stromstärke das Synchronisierungszeichen empfängt, um es dem Auslöse- 
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 gebildet, dass es zwei bzw. mehrere Anker trägt, die bei verschiedenen Stromstärken Kontrkte   schliessen,   die zur   Betätigung verschiedener Lokalstromkreise   verwendet werden können.

   Die Ankerfiächen,   Federspannungen'usw.   können derartig gewählt werden, dass die einzelnen Anker nacheinander 
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 ein Synchronisierungsstromstoss eintrifft, während der zweite bei   2-5   mA seinen Kontakt schliesst und z. B. ein   kleines Glühlämpchen   speist, zum Zeichen, dass die richtige   Stromstärke   erreicht ist. 



   An Hand der Figuren sei nun eine spezielle Ausführungsform eines elektrochemischen Emp- 
 EMI2.5 
 Zahnrad Z ist auf der Hülse H leicht drehbar gelagert und kann sich frei bewegen, solange n'cht die beiden   Reibflächen   K gegen seine Seitenflächen gedrückt werden. Erfolgt dies, so wird über die Reibflächen K die Scheibe A, die mitk der Hülse   H   fest verbunden ist, mitgenommen.

   Dadurch nehmen auch die Scheibe   S   und der   Scl1reib13rm   B, der den Schreibstift   C   trägt, an der Drehung teil, so dass der 
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 die ganze Trommel F, die auf der Aehse D gleiten kann, längsverschoben, Das   Mutternchloss   sitzt ausserdem auf einer Blattfeder 1, so dass auch von Hand aus nach Belieben die Trommel F auf der Achse D verschoben werden kann, etwa zum Aufspannen von   präpariertem Papier   od. dgl.

   Die 
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 kann erst beginnen, bis der Magnet O erregt wird ; dann wird die Nase N aus der Nut der Scheibe A herausgerissen und alle mit der Scheibe   A   verbundenen Teile können wieder an der Drehung teilnehmen. 
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   flächen     J   von der   Seitenfläche   des Zahnrades Z abgehoben und auf diese Weise entkuppelt werden. Der umgekehrte Vorgang wiederholt sich, wenn die Nase N aus der Nut herausgerissen wird, im selben   Moment erfolgt Kupplung   der intermittierend bewegten Teile mit dem ständig laufenden Zahnrad Z und   sichere Mitnahme   der ersteren. weil die Flächen   A'durch   die Federn Q gegen das Zahnrad Z gepresst werden. 



   Die Steuerung des Magneten O erfolgt in einem   Lolsistromkreis,   der durch ein Relais geöffnet oder geschlossen wird. Das Relais hat zwei Aufgaben zu erfüllen, einerseits den Kontakt für den Magnet 0 bei einer bestimmten Stromstärke zu   schliessen,   anderseits bei   einer bestimmten grösseren     Stromstärke   ein Anzeigesignal in   irgend einer Foim zu   betätigen. Zu diesem Zweck sind, wie aus den 
 EMI2.9 
 halb schematische Seitenansicht, während Fig. 2b die   Polfiächen   (schraffiert) mit den   Bedeckungen     durch die beiden Ankerk 1 und 2 dent@icher erkennen lässt.

   Der Anker 1 für den empfindlicheren Kontakt bedeckt in diesem SpezialfaH ungefähr zwei Dritte], der andere ungefähr ein Drittel der verfügbaren   

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 EMI3.1 
 PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Empfangseinrichtung für die Fernbild-, Typendruck-u.   dgl.-Telegraphie,   bei welcher die   "Stop-Start"-Synchronisierung   mit Relais zur   Stcueiung des Auslösemagneten   verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die die   Schreibfläche   tragende Trommel (F) feststehend oder nur axial verschiebbar und der Schreibarm (B) um sie beweglich angeordnet ist, wobei das Sehreiborgan   (0) selbst   die intermittierende Bewegung vollzieht, indem es mittels seiner Verbindungsglieder durch eine vom Anker (L) 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. EMI3.3 Gewindegänge in die Innengewinde eines durch den Schlitz ragenden Mutterncloses (M) eingreifen.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die intermittierend rot ; erenden Teile (A, B, C) mittels auf die Fiächc eines ständig rotierenden Teiles (Z) wirkende Reibungsflächen (K) durch den bewegkuchen Teil (N, P) der Arretierungsvorrichtung vorteilhaft unter EMI3.4
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Relais mit mehreren Ankern durch entsprechende Wahl der wirksamen Polflächen, der Ankerabstände sowie der Rückzugkräfte eine beliebig wählbare Empfindlichkeit der einzelnen Anker erteilt werden kann.
AT122228D 1929-08-16 1929-08-16 Empfangseinrichtung für die Fernbild-, Typendruck- u. dgl. -Telegraphie. AT122228B (de)

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