AT122188B - Kontrollvorrichtung für optisch-elektrische Tonrekork-Wiedergabeeinrichtungen. - Google Patents
Kontrollvorrichtung für optisch-elektrische Tonrekork-Wiedergabeeinrichtungen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Bei Einrichtungen zur Wiedergabe von Tonfilmen machen sich häufige Kontrollen der Einrichtung notwendig, um die Klauggilte und Lautstärke zu überprüfen. Um diese mehr subjektive Schätzung durch eine leicht vorzunehmende objektive Messung ersetzen zu können. wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, an Stelle des Tonrekords eine die Lichtstrahlen in durch ihre Konstruktion und Betriebsweise bedingter Modulation beeinflussende, mechanische Mcdulationseinrichtung zu verwenden. Als eine derartige Beeinflussungsvorrichtung kann z. B. eine Lochseheibe benutzt werden, die, elektrisch angetrieben, eine Wechselspannung konstanter Tonfrequenz erzeugt, die z. B. durch ein Röhrenvoltmeter gemessen werden kann. Hiedurch wird nicht nur eine objektive Messung ermöglicht, sondern es wird auch die Kontrolle wesentlich vereinfacht und beschleunigt, da zum Zwecke der Prüfung kein Film eingelegt, sondern nur die Lochscheibe in Gang gebracht zu werden braucht. Die Ingangsetzung der Lochscheibe kann in Betriebspausen selbsttätig erfolgen. Zu diesem Zweck kann an einer Stelle der Filmbahn ein Kontakt vorgesehen werden, der durch den Film gesteuert wird. Befindet sich kein Film in der Führung, so schliesst der Kontakt den Motorstromkreis für den Antrieb der Lochscheibe und setzt sie dadurch in Gang. Falls der Prüfstrom nicht im Lautsprecher hörbar sein soll, um gegebenenfalls mit dem Ton einer Stimmgabel verglichen zu werden, kann der Lautsprecher durch den vom Film gesteuerten Kontakt abgeschaltet werden. Hiedureh ergibt sich eine ständige Kontrollmöglichkeit während der Betriebspausen, da man durch Beobachtung eines Messgerätes jederzeit sich davon überzeugen kann, ob die Anlage in Ordnung ist. Damit die Lochscheibe während des Vorführbetriebes, bei dem sie selbst stillsteht, den Strahlengang nicht stört, kann sie aus dem Strahlengang herausschwenkbar angeordnet werden. Es ist auch möglich, die Lochscheibe aus Teilen herzustellen, die sich erst beim Laufen durch Zentrifugalkraft in den Strahlengang hineinklappen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass durch mechanische oder magnetische Rasten dafür gesorgt wird. dass die Scheibe stets so stehen bleibt. dass der Strahlengang nicht verdeckt wird. Die Abbildung zeigt schematisch eine Ausführungsform der Erfindung. In das von einem Lichtspalt 1 ausgehendp StrahlenbÜndel ist eine Linse : 2 eingeschaltet, die das Strahlenbündel zusammenfasst und ein Bild des Spaltes durch den Tonfilm auf die Photozelle 4 wirft. Eine Lochscheibe 5 aus Eisenblech ist derart angeordnet, dass ihr Zahnkranz im Strahlengang läuft und je nach Stellung der Zähne das Licht abblendet oder freigibt. Die Lochscheibe wird durch einen Motor 6 in solche Umdrehung versetzt, dass die Frequenz der Lichtstrahlunterbreehungen einem bestimmten musikalischen Ton entspricht. Der Erregerstrom des Motors, der im Beispielsfalle einer Batterie 15 entnommen wird, aber natürlich auch vom Lichtnetz bezogen werden kann, wird durch eine Kontakteinrichtung 7 beherrscht, die durch den Tonfilm 3 gesteuert wird, u. zw. in der Weise, dass der Motor eingeschaltet wird, wenn der Tonfilm abgelaufen ist. Gleichzeitig mit der Einschaltung des Motors kann ein Relais 8 ausgelöst werden, welches mit seinen Kontakten den Wiedergabelautsprecher 9, dem über einen Verstärker 10 die Photozellenströme zugeführt werden, ausschaltet, falls die Kontrolle lediglich optisch durch das in den Stromkreis der Photozelle 4 gelegte Messgerät ausgeübt werden soll. <Desc/Clms Page number 2> Damit die Lochscheibe-5 stets in einer Lage stehen bleibt, in der der Lichtstrahl freigegeben ist, ist eine magnetische Rast 12 vorgesehen, die auch durch mechanische Ausführungen ersetzt werden kann. Bei Inbetriebsetzung der Kontrolleinrichtung wird der Lichtstrahl durch die Lichtseheibe in einer bestimmten Frequenz zerhackt, so dass der Lautsprecher einen entsprechenden Ton wiedergibt, dessen Reinheit und Stärke mit dem einer Stimmgabel oder eines Summers verglichen werden kann. Gegebenenfalls kann der Summerton ebenfalls im Lautsprecher abwechselnd mit dem von der Lochscheibe erzeugten hörbar gemacht werden. Bei Abscha. ltung des Lautsprechers kann die Kontrolle durch Beobachtung des Messgerätes ausgeübt werden, auf dessen Skala der Ausschlag des Zeigers bei ordnungmässiger Funktion als feste Marke eingetragen sein kann. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kontrolleinrichtung für optisch-elektrische Tonrekordwiedergabeeinrichtungen, gekennzeichnet durch eine an Stelle des Tonfilmes einsehaltbare, die Lichtstrahlen in durch ihre Konstruktion und Betriebs- weise bedingter Modulation beeinflussende mechanische Modulationsvorrichtung.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein in den durch den Lichtstrahl gesteuerten Stromkreis eingeschaltetes Messgerät.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen l oder 2, gekennzeichnet durch eine den Lichtstrahl steuernde. vorzugsweise elektrisch angetriebene Loehseheibe.4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet. dass sie in den Vorführbetriebspausen selbsttätig zur Wirkung gebracht wird.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Inbetriebsetzung der Kontrolleinrichtung der Sprechstrom vom Wiedergabeapparat (Lautsprecher) ab-und an das Messgerät geschaltet wird.6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie von einem vom Tonfilm gesteuerten Kontakt ein-und ausgeschaltet wird.7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die den Lichtstrahl steuernde Einrichtung aus dem Strahlengang herausschwenkbar argeordnet ist.8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die den Lichtstrahl steuernde Einrichtung, beispielsweise durch Rasten, stets so angehalten wird, dass der Strahlengang nicht verdeckt wird. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE122188T | 1928-11-19 |
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|---|---|
| AT122188B true AT122188B (de) | 1931-04-10 |
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ID=29277217
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|---|---|---|---|
| AT122188D AT122188B (de) | 1928-11-19 | 1929-11-18 | Kontrollvorrichtung für optisch-elektrische Tonrekork-Wiedergabeeinrichtungen. |
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| AT (1) | AT122188B (de) |
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1929
- 1929-11-18 AT AT122188D patent/AT122188B/de active
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