AT122174B - Kolbensetzmaschine. - Google Patents
Kolbensetzmaschine.Info
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Description
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Eolbensetzmaschine.
Man kennt Setzmaschinen, bei denen das Sieb treppenförmig abgestuft ist und jede Stufe des Siebes mit einer auf dem Sieb angeordneten Trennwand versehen ist (Fig. 1).
Die Abstufung im Zusammenhang mit den Trennwänden soll den Vorteil haben, dass das in jeder Abteilung gewonnene Setzg'ut aueh dort verbleibt und nicht etwa vom'Wasserstrom in die nächste Abteilung gefördert wird. In Wirklichkeit ergeben sich jedoch aus dieser Anordnung grosse Übelstände, denn es werden die in einer Stufe gebildeten Setzschichten bei dem Fall aus dieser in die nächste Stufe
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der nächsten Stufe mit viel Raum- und Arbeitsaufwand neu gebildet werden.
Dazu kommt, dass eine reinliche Scheidung vielfach in der letzten Stufe, wo die zu scheidenden Materialien nur noch geringe Unterschiede im spezifischen Gewicht zeigen, garnicht mehr möglicht ist, so dass mit den Abgängen recht wertvolle Erze mitgerissen werden.
Diese Übelstände beseitigt die vorliegende Erfindung dadurch, dass ein Sieb benutzt wird, welches
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mit Stufen. Eine Vermischung von Bergen mit dem schweren Korn wie bei den bekannten Setzmaschinen. tritt gemäss der Erfindung nicht mehr ein.
Die Kolbensetzmaschine gemäss der Erfindung dient ebensogut dem Zweck, Berge (taubes Gestein) und einheitliche Erze zu scheiden, als auch dem Zweck, bei Gemischerzen fertige Produkte zu erzeugen und nur zum Teil eine Scheidung in Misehkonzentrat und Berge vorzunehmen. In dem ersten Falle ist ein langes Siebbett erforderlich, um eine gründliche Scheidung zu eimöglichen.
Dabei bietet die Teilung in mehrere Abteilungen (Spitzen) den grossen Vorteil, dass sieh die Setzmaschine nicht so hoch baut, wie bei einer einzigen Abteilung, denn die Höhe der Abteilungen wird bekanntlich durch die Neigung der Spitze, die von dem Schüttwinkel des Materials abhängig ist und deren Länge festgelegt. Ferner kann man auch bei Aufbereitung eines nur ein Erz enthaltenden Setzgutes die Scheidung vorteilhaft so bewirken, dass in den beiden ersten Abteilungen reine Konzentrate, in der letzten dagegen ein Mittelprodukt abgezogen werden.
Ganz besonders zeigen sieh die Vorteile dieser Erfindung bei der Aufbereitung eines Setzgutes, bestehend aus verschiedenen Erzen und taubem Gestein. So wird man z. B. bei der Scheidung eines
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ein reines Bleierz, aus der zweiten ein reiches Mischprodukt, aus der dritten und vierten reine Zinkerze und aus der letzten ein armes Misehprodukt ab. Mit Hilfe der vorliegenden Erfindung kann man dabei mit Sicherheit erreichen, dass über dem tberfall am Ende des Siebes nur reine Berge ausgetragen werden.
Die Zeichnung gibt in Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel dieser Erfindung wieder. Vermittels der Aufgabe a gelangt das Setzgut auf das Sieb b und es erfolgt gleich zu Anfang die Trennung des Setzgutes je nach seiner Zusammensetzung in zwei oder mein'Schichten. Die Setzmaschine zeigt zwecks Scheidung. z. B. eines nur ein Erz enthaltenden Setzgutes drei Abteilungen c1, c2, c3. Durch die in ihrer Höhe im wesentlichen gleichbleibende'Schicht, welche dünner ist als bei den bekannten Setzmaschinen, kann also das schwere Material schnell nach unten und durch das Sieb in eine der Abteilungen gelangen.
Aus diesem
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ersten Abteilungen wird ein reines Konzentrat gewonnen, in der letzten ein Mittelprodukt, während die Berge zugleich mit dem Setzwasser über den Überfall d abgehen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Kolbensetzmaschine zur Scheidung des Aufgabegutes in mehrere verschiedene Produkte, dadurch gekennzeichnet, dass das Sieb in seiner ganzen Länge glatt durchgeht und der unterhalb des Siebes befind- liche Raum in mehrere aufeinanderfolgende Abteilungen unterteilt ist, so dass durch entsprechende Einstellung der zugehörigen Kolben die Setzwirkung in den einzelnen Abteilungen den zu erzielenden Produkten angepasst werden kann. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT122174T | 1929-04-02 |
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|---|---|
| AT122174B true AT122174B (de) | 1931-04-10 |
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| AT122174D AT122174B (de) | 1929-04-02 | 1929-04-02 | Kolbensetzmaschine. |
Country Status (1)
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1929
- 1929-04-02 AT AT122174D patent/AT122174B/de active
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