AT122025B - Acetylenentwickler. - Google Patents
Acetylenentwickler.Info
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Description
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Acetylenentwickler.
Die Vorrichtung gemäss vorliegender Erfindung dient zur Erzeugung von Acetylen aus Calril1mcarbid unter beliebigem Druck. Sie beruht auf dem bekannten Prinzip für Acetylen- erzeuger"Wasser zum Carbid", verwendet aber dieses Prinzip in der neuen Form. dass das Entwicklungswasser im Überschuss auf das in einem Siebkorb ruhende Carbid gespritzt wird.
Das im Überschuss vorhandene Spritzwasser erfüllt dabei eine dreifache Aufgabe, indem
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aufrechterhalten, i. der gebildete Kalkschlamm durch die Bewegung des Wasserstrahles aus dem Sieb- korb gespült und
3. durch das überschüssige Wasser eine erwünschte Kühlung des Siebkorbinhaltes und des erzeugten Gases erzielt wird.
Das Wegspülen des Schlammes hat den doppelten Vorteil, dass immer schlammfreie Carbidstücke dem Angriff des Wassers ausgesetzt sind. wodurch eine hohe Vergasungsleistung erreicht wird und das die Nachvergasung. die in der Hauptsache durch die Feuchtigkeit des das Carbid umgebenden Kalkschlammes verursacht wird. wesentlich herabgesetzt ist. Durch die Kühlung des Carbids und des erzeugten Gases wird die Bildung von Polymerisationsprodukten des Acetylens verhindert.
Um einen ununterbrochenen Betrieb einhalten zu können, ist es erforderlich, dass das Carbid des Vorratsbehälters entsprechend der vergasten Menge in den Siebkorb gelangt. Da mechanische Zuführungsvorrichtungen leicht zu Störungen Anlass geben können und eine verwickelte Steuerung erfordern, wird bei vorliegender Erfindung die Schwerkraft ausgenutzt. indem man den Vorratsbehälter nach unten erweitert. so dass der Siebkorb stets mit Carbid beschickt ist, solange solches überhaupt vorhanden ist.
Zur besseren Ausnutzung des Spritzwassers wird dieses gemäss Erfindung in grossem Überschuss im Umlauf verwendet, indem man das Wasser dem Unterteil des Gasungsraumes durch eine Pumpe entnimmt, der Spritzvorrichtung zuführt und die von dem Siebkorb ablaufende Kalkmilch im Unterteil des Gasungsraumes wieder sammelt. Dieser Kreislauf des überschüssigen Wassers wird so lange fortgesetzt. bis die Anreicherung an Kalkschlamm das zulässige Mass erreicht hat, worauf das ganze Wasser erneuert wird. Man kann aber auch so verfahren, dass man stetig oder in gewissen Zeitabständen nur den sich zu unterst im Gasungsraum absetzenden dickflüssigen Kalkschlamm abzieht und zum Ersatz frisches Wasser zulaufen lässt.
Eine beispielsweise Ausführung der Vorrichtung gemäss Erfindung zeigt die Figur. Die Vorrichtung ist als Entwickler für Acetylen unter Druck gedacht.
In den Gasungsraum 1 ragt in der Mitte des Deckels der nach unten sieh erweiternde Vorratsbehälter 2, dessen Unterteil als Siebkorb 3 mit ausschwenkbarem Boden 4 ausgebildet ist. Nach oben ist der Vorratsraum durch die Klappe 5 gegen den Vorfüller 6 abgesperrt, der durch den Deckel 7 gegen die Atmosphäre verschlossen ist. Der Deckel des Gasungsraumes trägt weiter den Anschluss zu der Gasverbrauchsleitung 8. die Wasserzuleitung 9, das Sicherheitsventil 10 und den Gasanschluss zu einem Druckschalter 11, der den Zweck hat.
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bei Erreichung eines bestimmten Druckes den Antriebsmotor der Kreiselpumpe, die die Umwälzung des Spritzwassers besorgt, ein-oder abzuschalten.
Der Sauganschluss der Kreiselpumpe ist an der Seite des Gasungsraumes so angeschlossen. dass nur Wasser von der vor-
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pumpe 13 wird durch ein Spritzrohr 14 oder mehrere derartige Rohre, gegebenenfalls auch durch einen Spritzring, das Wasser in starkem Überschuss gegen das Carbid im Siebkorb. gespritzt, so dass eine Ansammlung von Kalkschlamm im Siebkorb nicht stattfinden kann. In dem sich konisch verjüngenden Teil sind die Wände 15 eingebaut, die die Trennung des
Kalkschlammes vom Wasser begünstigen. Unterhalb des Siebkorbes befindet sich die Schurre 16. durch die die entstehende Kalkmilch an die dem Sauganschluss der Pumpe gegenüberliegende
Seite des Gasungsraumes geleitet wird.
Unten ist der Gasungsraum durch den Schlamm- ablass 17 verschlossen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Acetylenentwickler, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteil des in den Gasungsraum ragenden Carbidbehälters als Siebkorb ausgebildet ist und dass das Entwicklungswasser in starkem Überschuss aus dem Gasungsraum auf das Carbid gespritzt wird.
Claims (1)
- 2. Acetylenentwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Carbidbehälter nach dem Siebkorb hin sich erweitert.3. Acetylenentwickler nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Siebkorbes durch eine vom Vorratsbehälter getrennte schwenkbare Platte gebildet wird.4. Acetylenentwickler nach einem der vorhergehenden Ansprüche. dadurch gekennzeichnet. dass das Spritzwasser durch eine Pumpe im Umlauf gehalten wird, die das vom Kalkschlamm roh abgetrennte Wasser aus dem Gasungsraum aufnimmt und in die Spritzvorrichtnng fördert. EMI2.2 EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE122025X | 1929-08-01 |
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| AT122025B true AT122025B (de) | 1931-03-25 |
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|---|---|---|---|
| AT122025D AT122025B (de) | 1929-08-01 | 1930-05-16 | Acetylenentwickler. |
Country Status (1)
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1930
- 1930-05-16 AT AT122025D patent/AT122025B/de active
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