AT122014B - Verfahren und Vorrichtung zur Ausnutzung der beim Löschen von glühendem Koks in einem Druckbehälter periodisch anfallenden Löschdämpfe. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Ausnutzung der beim Löschen von glühendem Koks in einem Druckbehälter periodisch anfallenden Löschdämpfe.

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AT122014B
AT122014B AT122014DA AT122014B AT 122014 B AT122014 B AT 122014B AT 122014D A AT122014D A AT 122014DA AT 122014 B AT122014 B AT 122014B
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  Verfahren und Vorrichtung zur Ausnutzung der beim Löschen von   glühendem   Koks in einem Druckbehälter periodisch anfallenden Löschdämpfe. 



   Es ist bekannt, die Wärme des Kokses. wie er die Öfen verlässt. zur Erzeugung von Wasserdampf auszunutzen, indem man zu diesem Zweck den glühenden Koks mittels eines Kübels in einen Druckbehälter einführt   und nach dichtem Abschliessen   des Behälters den Koks mit Wasser bespritzt. Es entstehen hiebei die sogenannten   Löschdämpfe,   die in der Hauptsache aus Wasserdampf und Wassergas bestehen. Der auf diese Weise entstehende Dampf ist verunreinigt und fällt infolge des unterbrochenen Betriebes periodisch an. Es ist auch bekannt, diese   Löschdämpfe   durch indirekte Wärmeübertragung durch eine Heizfläche hindurch zur Erzeugung von Warmwasser oder reinem Dampf von geringerer Spannung als die der   Löschdämpfe   zu verwerten.

   Hiebei bleibt nach Kondensation des Wasserdampfes das Wassergas als   Restprodukt   übrig. Diese Verfahren haben den Nachteil, dass durch die aggressiven Bestandteile der   Löschdämpfe   die   Heizflächen   angegriffen werden und durch die mittelbare Wärmeübertragung ein erheblicher Zeitverbrauch und Energieverlust bedingt wird. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und die Einrichtung zur Ausübung desselben zu dem Zweck, die beim Löschen von   glühendem Xoks in   einem   Druckbehälter   periodisch anfallenden Löschdämpfe in besserer Weise als bisher auszunutzen. 



   Gemäss der Erfindung werden das Wassergas und der Wasserdampf beide mit Überdruck getrennt gewonnen, ohne dass die Wärmeübertragung durch Heizflächen hindurch erfolgt. Die in der   Löschanlage   periodisch anfallenden   Löschdämpfe   werden in den Wasserraum eines Dampfspeichers von unten eingeleitet. Hiebei kondensiert Wasserdampf der   Löschdämpfe   in dem Wasser des Speichers, während das unkondensierbare Wassergas und sonstige Beimengungen von permanenten Gasen durch das Wasser hindurch aufsteigen und sich in dem Dampfraum des Speichers ansammeln. Es entsteht dabei in dem Speicher ein Druck, der höher ist als der Druck, welcher der jeweils im Speicher herrschenden Wassertemperatur entspricht.

   Die aus der   Löschkammer   ankommenden Löschdämpfe haben einen höheren Druck als der Speicher. 



  Der Druck im Speicher wird durch ein automatisch durchhaltendes Ventil auf einer beliebigen Höhe gehalten. Durch den Unterschied des Druckes im Speicher und dem Druck, welcher der Wassertemperatur entspricht, besteht eine Temperaturdifferenz zwischen den eintretenden Löschdämpfen und dem Wasser des Speichers. Demzufolge findet eine schnelle Kondensation des Wasserdampfes der eintretenden Löschdämpfe statt, während das Wassergas durch den Dampfraum des Speichers hindurch und das   druekhaltende   Ventil mit geringen Dampfresten entweicht. 



   Zur Erläuterung der physikalischen Vorgänge diene   nachstehendes   Beispiel : Die Lösehdämpfe bestehen beispielsweise aus 15 Volumteilen Wasserdampf und 1   V olumteil Wasilergaa.   Wenn die   Löschdämpfe   dabei einen absoluten Druck von 16 Atm. haben, so zerlegt sich dieser Druck in die Partialdrücke von 15 Atm. abs. Wasserdampf und 1 Atm. abs. Wassergas. In dem Speicher herrscht nahezu derselbe Druck wie in der   Löschkammer,   d. h. ein Gesamtdruck von zirka 16 Atm. Dieser Druck wird durch das druckhaltende Ventil auf   kon-   stanter Höhe gehalten.

   Wenn zum Beispiel das Wasser in dem Speicher eine Temperatur von   169'6    C hat, entsprechend einem Dampfdruck von 8 Atm. abs., so befindet sich in dem 

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 Dampfraum oberhalb des Wassers ein Wassergasdampfgemisch von 8 Atm. abs. Wasserdampf und   16-8= 8   Atm. abs. Wassergas. Das   Wassergasdampfgemisch verlässt in dieser   Zusammensetzung den Speicher. 



   Es soll nun nachstehend festgestellt werden, wieviel Prozent des in den   Lüschdl1mpfen   enthaltenen Wasserdampfes in dem Wasserraum kondensieren und wieviel Prozent mit dem Wassergas entweichen. 
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<tb> 
<tb> 



  Es <SEP> treten <SEP> ein <SEP> : <SEP> 15 <SEP> Teile <SEP> Wasserdampf <SEP> + <SEP> l <SEP> Teil <SEP> Wassergas.
<tb> es <SEP> treten <SEP> aus <SEP> : <SEP> 1 <SEP> Teil <SEP> Wasserdampf <SEP> + <SEP> 1 <SEP> Teil <SEP> Wassergas.
<tb> 
 



  Somit sind   /ig   des Wasserdampfes bzw.   93'50/0, während   nur   6'50/0   des Wasserdampfes mit dem Wassergas entweichen, d. h. also. es wird der grösste Teil des Wasserdampfes in dem Wasser des Speichers zurückgehalten, wobei gleichzeitig eine entsprechende Temperaturerhöhung des Wassers erfolgt. Das Temperaturgefälle zwischen den eintretenden   Losehdämpfen   und der Wassertemperatur des Speichers beträgt bei diesem Beispiel zirka   197 - 169 = 280 C.   entsprechend der Temperatur von 15-atmosphärigem Dampf von 197  C bzw. 8-atmosphärigem Dampf von 169  C. 



   Die vorliegende Erfindung benutzt diese physikalische Tatsache, um eine vorteilhafte, 
 EMI2.2 
 kammer 1 gefördert, wo es mit Hilfe eines Verteilungsrohres 8 gleichmässig auf den Koks verteilt wird. Es entstehen hiebei die   Löschdämpfe,   die im Druck schnell ansteigen. Sobald in der Löschkammer 1 der Druck überschritten wird, der in dem Speicher 2   herrseht. wer (len   die Löschdämpfe durch Öffnen des Ventils 9 durch die Leitung 11 in den Wasserraum des Speichers   2 gedrückt.   Der Dampf wird in bekannter Weise durch ein Verteilungsrohr 12 ein- eingeführt. Beim Durchtreten der Löschdämpfe durch den Wasserraum kondensiert sich der Wasserdampf, wodurch gleichzeitig das Wasser im Speicher angewärmt wird, während das unkondensierbare Wassergas sich in dem Dampfraum 13 des Speichers ansammelt.

   Durch weiteres Aufspritzen von Wasser auf den heissen Koks steigt der Druck in der   Löschkarnmer   und dem Speicher weiter an, bis sich das druckhaltende Ventil   19 automatisch öffnet. Dieser   Druck kann durch Belastung des Ventils 19 beliebig eingestellt werden. Das Wassergas mit Resten des Wasserdampfes entweicht durch die Leitung 18 zu den Verbrauchsstellen. Sobald der Koks gelöscht ist, wird das Ventil 9 geschlossen und das Ventil 10 geöffnet. Es gelangt nun der in der   Löschkammer     1   befindliche   Restdampf,   sowie der Dampf, der bei der Entspannung bei Nachverdampfung aus dem Koks entsteht, durch die Leitung 15 und dem Verteiler 16 in den Wasserraum des mit der Wasserzuleitung 17 versehenen offenen Spritzwasservorwärmers 3 und wird in diesen direkt eingeführt.

   Das Spritzwasser wird auf diese Weise auf nahezu 100 C angewärmt. Sobald der Koks gelöscht, ist und das Ventil 9 geschlossen wurde, gelangt in den Dampfspeicher 2 kein neues Wassergas. Das in dem Dampfraum befindliche Wassergasdampfgemisch entweicht durch das Ventil 19 so lange, bis der Druck in dem Speicher auf den Druck sinkt, der der Wassertemperatur des Speichers entspricht. Sobald das    Überström-   ventil 19 geschlossen ist, wird das Dampfventil 21 geöffnet. Es entweicht nun durch das Ventil 21 und die Leitung 20 der Dampf, der in dem Wasserraum des Speichers aufgespeichert war und wird auf diese Weise getrennt von dem Wassergas zu den Verbrauchsstellen abgeführt. 



   Vor Beginn der neuen Charge bzw. vor dem neuerlichen Öffnen des Ventils 9 wird das Ventil 21 geschlossen. Während der Abgabe von Dampf aus dem Speicher fällt der Dampfdruck bzw. die Wassertemperatur auf die ursprüngliche Höhe und wird durch das neuerliche Einleiten von Löschdämpfen wieder erhöht. Anstatt den Wasserdampf und das Wassergas durch getrennte   Leitungen Ja und. 20   an 
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 dass das Wassergas und der Dampf nacheinander in eine gemeinsame Abgangsleitung 22 geführt werden. Hiebei ist das Ventil 23 als Reduzierventil ausgebildet. Die beiden   Ventile 19   und 23 arbeiten dann automatisch in der Weise miteinander, dass zu der Zeit, wo das   Ventil t9   
 EMI2.4 
 

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   Eine andere   Ausbildung   der Anlage ist in Fig. 3 dargestellt. Diese unterscheidet sich von der nach Fig. 1 dadurch, dass das auf zirka 100  C vorgewärmte Spritzwasser aus dem mit einem Filter 25 versehenen Spritzwasservorwärmer 3   über die Pumpe 4   und die Leitung 26 in den Speicher 2 eingepumpt wird und aus diesem über die Leitung 28, Pumpe 29 und
Leitung 7 auf den Koks in der Löschkammer gelangt. In der Leitung 26 ist ein Rückschlag- ventil 27 und in der Leitung 7 ein Absperrventil 30 eingebaut.

   Diese Anordnung hat den
Vorteil, dass das Wasser des Speichers 2 dauernd erneuert wird, dass dieses zum Bespritzen des Kokses aus dem Speicher 2 durch die Pumpe 29 und die Leitungen 28 und 7 entnommen, und dass das hiedurch verbrauchte Wasser aus dem Spritzwasservorwärmer 3 durch die Pumpe 4 und die Leitung 26 dem   Speicher. 3   wieder zugeführt wird. Dem Vorwärmer 3 wird das verbrauchte Wasser durch eine Wasserleitung 17 über ein Ventil 24 oder eventuell über ein Schwimmerventil wieder neu zugeführt. Es wird auf diese Weise eine Konzentration von mechanischen und löslichen Beimengungen im Wasser des Speichers 2 vermieden. Ausserdem wird das Spritzwasser mit der Speichertemperatur auf den glühenden Koks gespritzt, wodurch eine Verbesserung und Vermehrung des Wassergases erzielt wird. 



   Das beschriebene Verfahren lässt sich gemäss Fig. 4 vorteilhafterweise unmittelbar in Verbindung mit   Gaserzeugungsöfen 31   kombinieren, derart, dass die durch Leitung   3. 3 nacheinander   abgeführten Medien (Wasserdampf bzw. Wassergas) durch die Öfen 31 hindurchgeleitet werden und dass das dabei erzeugte Produkt aus dem Abzugstutzen 32 des Ofens den Verbrauchsstellen zugeführt wird.   Es wird nämlich   der Wasserdampf in Wassergas umgewandelt und das Wassergas innerhalb des glühenden Kokses 33 dadurch verbessert, dass ein Teil der Kohlensäure in Kohlenoxyd verwandelt wird. Ausserdem wird auch noch der kleine Rest des im Wassergas enthaltenen Wasserdampfes in Wassergas verwandelt. 



   Eine weitere Verbesserung des beschriebenen Verfahrens besteht darin, dass der diskontinuierlich anfallende Wasserdampf kontinuierlich gewonnen wird. Dies geschieht nach Fig. 5 auf folgende Weise : Auf dem Speicher 2 ist ein Gegenstromvorwärmer 34 aufgesetzt. Der   Spritzwasservorwärmer 3   ist als druckfester Behälter ausgebildet und oberhalb des Gegenstromvorwärmer 34 angeordnet. Vom Boden des Vorwärmers 3 führt eine Verbindungsleitung 35 mit eingebautem Absperrventil 36 zu dem oberen Teil des Vorwärmers 34. Eine zweite Leitung 37 mit eingebautem Ventil 38 stellt die Verbindung des oberen Teils. des Vorwärmers 3 mit dem Vorwärmer 34 her. Durch eine Leitung 39 mit eingebauten Schwimmerventil 40 wird das bei dem Prozess verbrauchte Wasser von aussen zugeführt. Das vom Wasserdampf befreite Wassergas wird durch die Leitung 41 abgeführt.

   Diese Leitung   41   verzweigt sich in eine Leitung 42 mit eingebautem Absperrventil 43 und eine Leitung 44 mit eingebautem druckhaltendem Ventil 45. Die Leitungen vereinigen sich wieder in der Leitung   41,   an welche ein   Rückschlagtopf   46 angebaut ist. Von dem unteren Teil des   Gegenstromvorwärmers   34 führt durch Ventil 48 eine Dampfleitung 49 in einen Reindampfspeicher 50. Von hier aus wird der Reindampf durch die Leitung 51   über das   Ventil 52 entnommen. 



   Sobald in dem Speicher 2 ein Druck von beispielsweise 14 Atm. erreicht ist, wird durch automatische Betätigung das Ventil 43 geschlossen und werden die Ventile 38 und 36 geöffnet. Durch das Öffnen des Ventils 38 findet ein Druckausgleich zwischen dem Speicher 2 und dem Vorwärmer 3 statt. Hiedurch wird bewirkt, dass das in dem Vorwärmer 3 vorhandene, zirka 100  C warme Wasser durch das offene Ventil 36 in den   Vorwärmer   34 des Speichers 2 mit natürlichem Gefälle   abfliesst.   Das Wasser gelangt über die Einbauten 34a des Vorwärmers 34 in den Speicher   2,   während gleichzeitig das Wassergas, das noch Beimengungen von Dampf enthält, im Gegenstrom zu dem Wasser nach oben durch die Leitung 37 und das Ventil 38 in den Wasservorwärmer 3 abgeht.

   Hiebei findet ein Wärmeaustausch zwischen Wasser und dampfhaltigem Wassergas statt, wodurch bewirkt wird, dass das nach unten fliessende Wasser sich in dem Vorwärmer 34 auf beispielsweise   1600 C erwärmt,   während dem nach oben abziehenden Wassergas der Dampf und ein grosser Teil der fühlbaren Wärme entzogen wird. 



  Bei Erreichung eines Druckes von beispielsweise 14 Atm. im Vorwärmer 3 öffnet sich auto-   matisch   das druckhaltende Ventil   45,   wodurch das Wassergas in bekannter Weise über den Rückschlagtopf 46 in entspanntem Zustand durch die daran anschliessende Leitung 47 zu den Verbrauchsstellen abgeführt wird. 



   Das sich am Boden der   Löschkammer 1   ansammelnde Überschusswasser wird zu gleicher 
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   Sobald die Löschung des Kokses erfolgt ist und in der   Löschkammer   kein neuer Dampf entsteht, sinkt der in dem ganzen System bis zu dem Ventil 45 herrschende nahezu gleiche Druck. Bei Unterschreitung eines bestimmten Druckes in dem   Dampfspeicher   2 wird wiederum eine automatische Steuerung der Ventile 36, 38. 43 bewirkt, dergestalt, dass die Ventile 36 und 38 geschlossen werden und das Ventil 43 geöffnet wird.

   Hiedurch wird einerseits bewirkt, 

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 dass sich das in dem nunmehr leergelaufenen Wasservorwärmer   3   unter Druck stehende Wassergas entspannt und anderseits der in dem   Speicher, 3 aufgespeicherte   Dampf von dem   Wasser Vorwärmer 5 abgeschaltet wird.   Sobald der Druck in dem   Vorwärmer   3 den Druck unterschreitet, der in dem an die Wasserleitung angeschlossenen Rohr 39 herrscht, strömt kaltes Wasser durch das geöffnete Schwimmerventil 40 so lange zu, bis das Wasser durch den auf eine bestimmte Höhe eingestellten   Schwimmer 40 a ansteigt. wodurch   das Schwimmerventil 40 abschliesst. Nach Beendigung des Löschen wird das Ventil 59 in der Leitung 58 und das Ventil 54 in der Leitung 53 geschlossen und das Ventil 56 in der Restdampfleitung 55 geöffnet.

   Der in der Löschkammer befindliche Dampf, sowie der durch naherdampfung aus dem Koks bei der Entspannung entstehende Dampf gelangt durch die Leitung 55 und den Verteiler 57 in den Wasserraum des Vorwärmer 3 und erwärmt das Wasser beispielsweise bis auf zirka   1000 C. Nach   erfolgter Entspannung wird das Ventil 56 in der Leitung 55 geschlossen. Es erfolgt nun das Ausfahren des gelöschten Kokses und das Einfahren von   neuem glühenden Koks.   



   Die Führung des heissen Spritzwassers aus dem Speicher 2 nach dem   Lösehbehälter   1 erfolgt mittels der Pumpe 29 durch die mit Ventil 62 versehene Saugleitung 63 in die mit Ventil 61 versehene Spritzleitung 60. 



   Während der Zeit der Entspannung und des Chargierens der Löschkammer wird das in der Leitung 49 befindliche Absperrventil 48 geöffnet. Es entsteht aus dem Wasser des Dampf-   speiehers. 3 von Wassergas   befreiter Dampf, der durch die Leitung 49 in den   Sekundärdampf-   speicher 50 überströmt. Hiebei wird das Wasser des Speichers 50 erwärmt und im Druck 
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 also die Aufgabe, den aus dem Speicher 2 periodisch ankommenden Dampf aufzunehmen und ihn ununterbrochen abzugeben. 



   Da der aus dem Speicher 2 in den Speicher 50 übertretende Dampf noch geringe Mengen von schädlichen   Beimengungen, wie Kohlensäure. Schwefelwasserstoff   u. dgl. enthalten kann, wird der Speicher 50 ausserdem als Reiniger benutzt. Es werden dem Wasser des Speichers 50 Chemikalien zugesetzt, die eine Beseitigung dieser   Beimengungen   bewirken. So werden alkalische Lösungen, z. B. Sodalösung, Natronlauge oder Metallsalze, dem Wasser zugesetzt. Um diese Zusätze während des Betriebes. also während der Speicher unter Druckist, eindringen zu können, wird eine   Eintragsschleuse   65 vorgesehen. Diese ist unterhalb eines den Chemikalienvorrat aufnehmenden Behälters 64 angeordnet, und mit diesem durch eine mittels des Ventils 67 verschliessbare Leitung 66 verbunden.

   Zwischen den Wasserraum des Speichers 50 und dem Boden der Eintragsschleuse 65 ist ein Verbindungsrohr 68 angeordnet, welches durch ein Ventil 69 verschlossen werden kann. Ausserdem ist der   Dampfraum   des Speichers 50 durch eine mit   Ventil 71   versehene Leitung 70 mit der Eintragsschleuse 65 verbunden. Durch eine entsprechende Einstellung der Ventile 67.   69,'il ist   es möglich, Chemikalien dem Speicher 50 zuzuführen. 



   Während des eigentlichen   Löschvorganges,   das heisst, so lange das   Wassergasdampf-   gemisch aus der   Löschkammer   1 in den Speicher 2 überströmt, muss das Ventil 48 in der Leitung 49 zwischen Speicher 2 und Speicher 50 geschlossen sein.

   Da dies derjenigen Zeit entspricht, in welcher in der Löschkammer 1 die höchsten   Drücke   auftreten, wird das Ventil   48   automatisch in Abhängigkeit von dem Druck in der   Löschkammer     1   gesteuert, derart, dass bei Überschreitung eines bestimmten Druckes das Ventil 48 geschlossen wird und nach Unterschreitung eines bestimmten Druckes das Ventil wieder geöffnet wird. 
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 des Speichers   2   ist ein elektrisches Kontaktmanometer   7/2 verbunden.   dessen Zeiger 75 bei Erreichung des entsprechenden   Maximum-oder Minimumdruekes   je ein   Kontaktsegment 73, 74   berührt.

   Der Zeiger ist mit dem positiven Pol einer Schwachstromquelle 78 verbunden. der negative Pol der Schwachstromquelle 78 geht zu dem einen Pol eines Elektromagneten 79. 
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 ist ein zweiter Elektromagnet 80 angeordnet, dessen einer Pol auch an den negativen Pol der Stromquelle 78 und dessen anderer Pol mit dem zweiten   Kontakt 74 des Manometers 7, 3   verbunden ist. Die Magnete 79,80 wirken auf zwei Magnetanker   81.     8. 2, welche durch   eine Traverse 83 aus Isolierstoff derart verbunden sind. dass die Bewegung des einen Ankers sich auf den   ändern Anker überträgt.   Die oberen Teile der Anker   81.   82 bewegen sich zwischen je zwei Kontakten 84, 85 bzw.   86}   87.

   Diese Kontakte sind mit den Ableitungen 88.89 der Starkstromleitung 90 verbunden. u. zw. sind die inneren Kontakte 85. 86 an den einen Pol der Starkstromleitung 90 und die äusseren Kontakte 84,   87 an den ändern   Pol der 

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 Leitung 90 angeschlossen. Die Anker 81. 82 wirken gleichzeitig als Stromleitungsstücke und sind durch elektrische Leitungen 91, 92 mit dem Elektromotor 76 verbunden. Die Achse dieses Elektromotors ist mit einer Gewindewelle 77 gekuppelt, welche in ihrem dem Motor benachbarten Teil mit Linksgewinde und in ihrem andern Teil mit Rechtsgewinde versehen ist. Auf dem Linksgewinde sitzen zwei   Muttern   93,   94,   auf dem Rechtsgewinde sitzt eine Mutter 95.

   Die Muttern 93, 94 wirken bei ihrer Bewegung mittels Hebelübersetzung auf die Ventile 36, 38 im gleichen Sinne, die Mutter 95 wirkt   auf'das Ventil 48   im entgegengesetzten Sinne. 



   Kommt der Zeiger 75 des Manometers auf das Kontaktsegment 73, so wird der Strom der Quelle 78 über den Magneten 79 geschlossen und der Anker 81 in die gezeichnete Stellung angezogen. Dadurch kommt der Anker 81 auf den Kontakt 85 und der Anker 82 auf den Kontakt 87 und dadurch wird der Elektromotor 76 an den Stromkreis 90 angeschlossen. Die Drehung des Motors 76 bewirkt, dass die Ventile 36, 38 aus ihrer in der Zeichnung dargestellten Schlussstellung in die Offenstellung gelangen und das Ventil 43   um-   gekehrt aus seiner Offenstellung in die   Schlussstellung   gebracht wird.

   Gelangt der Zeiger 75 auf das Kontaktsegment 74. so wird der Magnet 80 erregt und der Anker   8, 2 angezogen.   Dadurch kommt der Anker 81 mit dem Kontakt 84 und der Anker 82 mit dem Kontakt 86 in   Berührung) während   die Kontakte 85. 87 freigegeben werden. Infolgedessen wirkt die 
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 Lauf erhält und nunmehr infolge der   Drehung   der Gewindewelle 77 die Ventile 36, 38 wieder geschlossen und das Ventil 43 wieder geöffnet wird. 



   Eine analoge Einrichtung ist bezüglich der   Steuerung   des Ventils 48 getroffen. Hier wirkt der Elektromotor 96 mittels der   Gewindespindel   97 und der Mutter 98 auf das Ventil   48.   



  Die Einschaltung bzw. Umschaltung des Motors   ; 96 erfolgt durch   die beiden Anker 99,   100.   



   Während bei der Anordnung nach Fig. 5 die beiden Speicher 2 und   50   hintereinander angeordnet sind. sind bei den in den Fig. 6-9 dargestellten Ausführungsformen der Erfindung zwei Speicher   2 a und 2 b   parallel zueinander angeordnet. zu dem Zweck, unabhängig von der durch den Wechsel der Kokskübel bedingten intermittierenden Dampferzeugung eine konti-   nmerl1che.   Entnahme von Verbrauehsdampf bzw. Wassergas aus der Anlage zu ermöglichen. 



  Die Fig. 7 ist eine Seitenansicht zur Fig. 6, jedoch sind der deutlichen Darstellung halber die Teile in Fig. 7 nicht alle genau in der Projektion zu Fig.   6.   
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 dessen   zugehöriger   Speicher   2 a, 2 b   im Aufladezustand begriffen ist. während das zu dem andern (im gegebenen Falle   dampfabgebenden)   Speicher gehörige   Ventil J'6 bzw. j7'. diesen   Speicher von dem Zutritt des Löschdampfes abschliesst. 



   Das in dem Behälter 3 befindliche   Löschwasser   wird durch eine Pumpe   119 mittels   der Leitung 120 entnommen und dem Rieselbehälter   108 zugeführt.   Das in dem darunter 
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 brauchsstellen   zugeführt   wird. 



   Die Anordnung nach Fig. 8 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 6 und 7 dadurch, dass das Wasser aus dem   Spritzwasservorwärmer   3 durch die Pumpe   119 über   eine Leitung   1 : 25   durch je eine durch die Ventile 126, 127 absperrbare Leitung 128, 129 zu den Speichern 2a, 2b geleitet wird, u. zw. durch   abwechselndes Sehliessen und Öffnen   der Ventile 126, 127. 

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 gemeinsame Leitung 134 eine Pumpe 122 und von dieser über die Leitung   121   dem Verteiler 8 des Kokslöschbehälters 1 zugeführt.

   Die Pumpe 122 hat also hier den Zweck, das unter dem Druck des Speichers 2a, 2b stehende heisse Wasser auf den noch höheren. im 
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 Betrieb des   Kokslöschens   stets unter Druck stehendes genügend heisses Wasser zur Verfügung hat. 



   Die in Fig. 9 dargestellte Anordnung stellt insofern eine Kombination der Anlage nach Fig. 1 und Fig. 6 dar, als, wie in   Fig. l,   der Spritzwasserumlauf über die Pumpe 119 un- 
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 und die   Spritzwasservorwärmung   selbst ebenso unmittelbar über die Leitung 104. Ventil 108 und Leitung 109 vom   Kokslöschbehälter   1 aus erfolgt, wohingegen die kontinuierliche Entnahme von Dampf und Wassergas, wie in Fig. 6, unter Benutzung der beiden parallel   zueinander geschalteten Speicher 2a, 2b erfolgt.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 periode der aus Wasserdampf und permanentem Wassergas bestehende Löschdampf durch den Wasserinhalt eines oder mehrerer Dampfspeicher   (2, 2ci, 2b)   geleitet wird, wobei durch ein einstellbares druckhaltendes Ventil   (Y)   zu dieser Zeit in dem Dampfspeicher durch das Vorhandensein eines Gemisches von permanentem Wassergas und Wasserdampf im Dampfraum ein höherer Druck gehalten wird als der Wassertemperatur entspricht und infolge der hiedurch bedingten Temperaturdifferenz zwischen den Löschdämpfen und dem Wasserinhalt des Speichers eine fast restlose Kondensation des in den   Löschdampf   enthaltenen Wasserdampfes erfolgt und das unkondensierbare Wassergas durch das druckhaltende Ventil   (19)   zu den Verbrauchsstellen entweicht,

   wohingegen in der darauffolgenden Zwischenperiode der in dem Wasser des Speichers aufgespeicherte, vorn Wassergas befreite Dampf durch eine getrennte Leitung (20) abgeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wassergas und der Wasserdampf aus dem Dampfraum (13) des Dampfspeichers (2) nacheinander in eine gemein- EMI6.5 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das für das Löschen des glühenden Kokses erforderliche Wasser durch eine Leitung (28) aus dem Speiche (2) mittels einer Pumpe (29) entnommen wird, dem das Ersatzwasser aus einem Spritzwasserbehälter mittels einer zweiten Pumpe (4) zugeführt wird (Fig. 3).
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wassergas und der EMI6.6 und Verbesserung von Wassergas durch den glühenden Koks von Gaserzeugungsöfen (31) hindurchgeleitet werden (Fig. 4).
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der am Ende des Löschprozesses in der Löschkammer (1) durch Entspannung aus dem im Koks enthaltenen Wasser erzeugte Dampf sowie der verbleibende Restdampf zwecks Vorwärmung des in einem Behälter (3) befindlichen Spritzwassers in dieses durch eine durch Ventil (10 bzw. 108) absperrbare Leitung (15 bzw. 109) unmittelbar eingeleitet wird (Fig. 1, 6-9).
    6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen) und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die an das druckhaltende Ventil (19) angeschlossene Leitung (18) mit der Dampfabführungsleitung (20) zu einer gemeinsamen Leitung (22) vereinigt ist und in der EMI6.7 schluss des Ventils (19) fallenden Druck sich automatisch öffnet und dem aufgespeicherten Dampf freien Abgang schafft (Fig. 2).
    7. Verfahren nach den Ansprüchen l bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks kontinuierlicher Abführung des aus dem Löschprozess periodisch erzeugten Wasserdampfes zu den Verbrauchsstellen nach erfolgter Löschung des Kokses aus dem Speicher (2) Dampf. der von permanenten Gasen befreit ist. in den Wasserraum eines zweiten Speichers (50) überführt und aus diesem ununterbrochen abgegeben wird (Fig. 5).
    8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Löschkammer (1) nach dem Löschen des Kokses vorhandene Restdampf zur Vorwärmung des in den Speicher (2) einzuführenden Wassers verwendet wird und dass eine weitere Erwärmung des Wassers durch das aus dem Dampfraum des Speichers (. 2j austretende Wassergas erzielt wird. wobei gleichzeitig eine teilweise Kondensation des in dem Wassergas enthaltenen Dampfes und damit eine Trocknung des Wassergases herbeigeführt wird (Fig. 5). <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 unter Zwischenschaltung einer Pumpe (29) verbunden ist und dass der das erforderliche Ersatzwasser liefernde Behälter (3) durch eine Leitung mit Pumpe (4) an den Speicher ('2) angeschlossen ist (Fig. 3).
    10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 8. gekennzeichnet durch einen auf dem Speicher angeordneten Vorwärmer (34). durch welchen das im Speicher (2) oberhalb des Wasserraumes abgeschiedene Wassergas in den Restdampfvorwärmer (3) gelangt. aus dem es über ein druckhaltendes Ventil (45) zu den Verhrauchsstellen strömt (Fig. 5).
    11. Verfahren nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, dass dem im zweiten Dampfspeicher (50) befindlichen Wasser mittels einer Eintragesschleuse (65) Chemikalien zugesetzt werden, die eine Bindung der in dem Dampf eventuell noch vorhandenen Spuren von schäd- lichen Beimengungen bewirken (Fig. 3). EMI7.2 Speicher (2) zurückgeführt wird. (Fig. 5).
    13. Anlage zur Ansführung des Verfahrens nach den Ansprüchen l. 7. 8. 11 und 12. EMI7.3 und mittels einer Leitung (55) zwecks Ansnutzung des Restdampfes aus der Löschkammer mit einem Restdampfvorwärmer (3) verbunden ist.
    während der Spi herz zur Überführung des von den permanenten Gasen befreiten Dampfes durch eine mit einem Ventil (48) versehene Leitung (49) mit dem sekundären Dampfspeicher (50) verbunden ist, wobei der Speicher (2) über einen Wärmeaustauscher (3- unter Anwendung von Absperrorganen (36,38) zur Erzielung des Druckausgleiches und zur Einbringung des Wassers aus dem Restdampfvorwärmer (3) mit diesem in Verbindung steht und die Abführung des Wassergases während der Löschperiode durch ein druckhaltendes Ventil (45) und die Entspannung des Restdampfvorwärmers zu einem andern Zeitpunkte durch das Ventil (43) erfolgt (Fig. 5).
    14. Anlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffüllung des Restdampfvorwärmers (3) mit Wasser nach erfolgter Entleerung und Abschliessung der Ventile (36,38) und Öffnung des Entspannungsventils (43) durch ein automatisches Schwimmerventil (40) zwangsläufig geregelt wird (Fig. 5).
    15. Anlage nach Anspruch 13. dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (48) abhängig von dem in der Löschkammer (1) herrschenden Druck automatisch gesteuert wird, derart, dass bei Überschreitung eines bestimmten Höchstdruckes das Ventil (48) geschlossen und nach Unterschreitung eines bestimmten Druckes geöffnet wird (Fig. 5).
    16. Anlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Ventile (43, 38, 36) automatisch erfolgt, wobei bei Erreichung eines bestimmten Druckes im Speicher (2) das Ventil (43) sich schliesst und die Ventile (38, 36) sich öffnen, während bei Unterschreitung eines bestimmten Druckes sich die Ventile (38, 36) schliessen und sich das Ventil (43) öffnet (Fig. 5).
    17. Anlage nach den Ansprüchen 15 und 16, dadurch gekennzeichnet. dass die Drehhebel der Ventile an Muttern (93, 94, 95, 98) von Gewindestangen (77, 97) angebracht sind, welche ihre Drehung durch Elektromotore (76, 96) erhalten, deren Vorwärts-und Rück- wärtslauf durch Umschaltrelais erfolgt. deren Elektromagnete durch Kontaktmanometer (72) gesteuert werden, von denen je eines mit dem Raum der Löschkammer (1) und dem Dampfraum des Speichers ('2) in Verbindung stein (Fig. j).
    18. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass das aus dem Löschbehälter (1) kommende Wassergas-Wasserdampfgemisch wechselweise zwei Dampfspeichem (2a, .'.') derart zugeführt wird. dass aus dem nicht im Aufladezustand befindlichen Wärmespeicher jeweils der reine Verbrauchsdampf entuommen wird. während nach Umschaltung der beiden Speicher der andere reinen Dampf abgibt und der erstere sich im Aufladezustand befindet, wobei aus dem im Aufladezustand befindlichen Speicher die nicht kondensierbaren Gase. wie Wassergas u. dgl., abgeleitet werden (Fig. 6. 7).
    19. Anlage zur Ausführung des Verfahrens nach Auspruch 18, dadurch gekennzeichnet, EMI7.4 <Desc/Clms Page number 8> EMI8.1 strom das Wassergas von unten nach oben streicht und von den letzten Resten des Wasserdampfes befreit wird (Fig. 6,7).
    21. Anlage nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der höchste Wasserstand in den Speichern (2a, 2b) durch ein Überlaufrohr (118) nach oben begrenzt gehalten wird. durch welches das Überschusswasser dem Spritzwasservorwärmer (101) zugeleitet wird (Fig. 6. 7).
    22. Anlage zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Spritzwasserbehälter und Vorwärmer (3) eine Pumpe (119) angeschlossen ist, EMI8.2 den beiden parallelgeschalteten Dampfspeichern (2a,, b) abwechselnd zuführt, wahrend eine andere Pumpe (122). welche an zwei durch Ventile (130, 131) absperrbare Abflussleitungen (132, 13) der Speicher (2a,, 2b) angeschlossen ist, das unter Druck stehende heisse Wasser der Speicher auf einen noch höheren Druck bringt und als Spritzwasser in den Löschbehälter (1) fördert (Fig. 8).
    EMI8.3 gekennzeichnet, dass einerseits der Spritzwasserumlauf und die Spritzwasservorwärmung unmittelbar durch eine Pumpe (119) erfolgt, während die kontinuierliche Entnahme von Dampf und Wassergas unabhängig von der Spritzwasserversorgung aus den Speichern C zu geschieht (Fig. 9).
AT122014D 1929-05-17 1929-05-17 Verfahren und Vorrichtung zur Ausnutzung der beim Löschen von glühendem Koks in einem Druckbehälter periodisch anfallenden Löschdämpfe. AT122014B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057568B (de) * 1956-05-07 1959-05-21 Anton Kaminski Koksloeschanlage mit Abwaerme-Rueckgewinnung mit in eine Loeschkammer fahrbarem Kokskuebel

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DE1057568B (de) * 1956-05-07 1959-05-21 Anton Kaminski Koksloeschanlage mit Abwaerme-Rueckgewinnung mit in eine Loeschkammer fahrbarem Kokskuebel

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