AT121666B - Glühlampenfassung aus Isolierstoff mit Berührungsschutz. - Google Patents

Glühlampenfassung aus Isolierstoff mit Berührungsschutz.

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AT121666B
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  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description


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    Gliiblampenfassung   aus Isolierstoff mit   Berührungsschutz.   



   Die Vorschriften des Verbandes Deutscher Elektrotechniker für die Ansbildung von Berührungs" schutzfassungen verlangen unter anderem, dass die Berührungsschutzmittel derart an den übrigen Fassungsteilen befestigt sind, dass ein Entfernen nur mittels   Werkzeug möglich   ist. In den weitaus meisten Fällen handelt es sich bei den   Schutzmitteln am Schutzringe, für deren   Befestigung durch Bajonettverschlüsse, Sperrfedern, Madenschrauben u. dgl. eine grosse Reihe von Vorschlägen gemacht worden ist. Bei allen diesen   Ausführungen   ist es   aber nicht ausgeschlossen, dass der Verbraucher den   Schutzring mittels eines Werkzeuges entfernt und die Fassung in diesem Zustande verwendet, in welchem sie keinen Berührungsschutz bietet. 



   Bei den meisten der bisher gebräuchlichen Fassungen ist ferner eine Trennung zwischen Fassungmantel und   Fassungsboden   vorgesehen, die miteinander verschraubt werden. Es hat dies den Nachteil, dass sich diese Schraubverbindung beim Einsetzen einer Glühlampe lösen kann, weshalb besondere Überwurfringe in   Vorsehlag gebracht worden   sind.   Wenngleiell bereits Fassungen bekannt   sind, deren Mantel und Boden aus einem   Stück   bestehen, so bereitet doch bei diesen   Ausführungen   das Einsetzen der Fassungskontakte und das Anschliessen der Zuführungsleitunggen besondere Schwierigkeiten. Alle 
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 Fassungsstein in das einteilige Gehäuse lose eingesetzt wird.

   Diese Art der Ausführung gestattet, die Leitungsdrähte vor dein Einsetzen des Steines in die Fassung auf leichteste WEise anzuschliessen. 



   Obwohl besondere Befestigungsmittel für den Fassungsstein nicht erforderlich sind, vor allem, wenn z. B. durch Anwendung einer   Klemmvorrichtung für   die Leitungsdrähte, die als Zugentlastung ausgebildet sein kann, das unbefugte Herausziehen des   Steines unmöglich gemacht   wird, so empfiehlt es sich doch, besondere Haltemittel für den   Fassungsstein   vorzusehen. Als solche kann eine einfache Federung genügen, die z. B. in seitliche Ausnehmungen des Fassungsteines eingelegt wird und sich fest gegen die Innenwandung des Fassungsgehäuses anlegt. Es ist auch möglich, den oder die Aussenkontakte der Fassung, die z. B. die Form von Bügeln aufweisen, federnd oder teilweise federnd auszubilden und 
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 bis zum Einschnappen geringfügig nachgeben können.

   Um in allen Fällen eine Verdrehung des Fassungs-   teines zu. vermeiden,   kann dieser rechteckige oder   kreuzförmige   Gestalt besitzen. 
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 gleichzeitig die Vielseitigkeit bei der   Durchführung   des Erfindungsgedankens. In Fig.   1--5   sind im Längsschnitt verschiedene Ausführungsformen dargestellt. Fig.   (i   zeigt eine Ansieht von   unten   der Ausführung nach Fig. 1, Fig. 7 die gleiche Ansieht der Ausführung nach Fig. 4. 



   Bei der Fassung   nach Fig. l   und 6 sind der Fassungsboden a, der eigentliche Fassungsmantel b und der Schutzring e, welcher im eingeschraubten Zustande die metallenen Teile der Lampe abdeckt, 

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 aufwärts gerichtete Flansche mit Einschnitten g versehen sind, so dass federnde, nach innen gerichtete Lappen   A   entstehen, auf welche sieh der Lampensockel aufsetzt. Die Ausbildung der neben dem Trag- 
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 kontakt kann auch ein einzelner schmaler, hakenförmiger Teil (vgl. Fig. 2) in Frage kommen oder auch ein geschlossener Kontaktring, ferner auch z. B. eine Blechhülse mit umgebördeltem Rand, eine Spiralfeder oder eine beliebige andere Form. Der oder die Aussenkontakte können aus federndem oder nicht federndem Stoff bestehen. 



   Eigenartig ist die Ausbildung und Anordnung des Fassungssteines i. Er stellt den zweiten der beiden vorhandenen Fassungsteile dar und trägt die Fassungskontakte   e, f. Sämtliche Ausführungs-   formen lassen erkennen, dass der Anschluss der Leitungsdrähte l'ein besonders einfacher ist. Er erfolgt ausserhalb der Fassung, nachdem die Drähte durch die obere Öffnung des Fassungsgehäuses durch dieses hindurchgezogen sind. Erst nach dem Anschluss, der in jedem Falle einfach   durchzuführen   ist, weil 
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 rechteckige Gestalt, so dass unabhängig von der Art der Befestigung des Steines im   Fassungsgehäuse   eine Drehung des ersteren ausgeschlossen ist. Bei der Fassung nach Fig. 4 und 7 ist eine Kreuzform für den Fassungsstein gewählt.

   Dies hat den besonderen Vorteil, dass der Fassungsmantel b besonders schwach gehalten werden kann, ohne dass seine Festigkeit darunter irgendwie leidet ; denn es bleiben, wie Fig. 7 erkennen lässt, einzelne Vorsprünge bestehen, die der ganzen Fassung die notwendige Festigkeit geben. Wie die Fig. 6 und 7 zeigen, sind die im Fassungsmantel verbleibenden Vorsprünge dazu ver- 
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 einzelnen Gewindesegmenten bestehend ausgebildet ist. 



   Die Befestigung des Fassungssteines im Mantel kann auf verschiedene Weise erfolgen. An sich ist es überhaupt nicht erforderlich, besondere Befestigungsmittel vorzusehen, denn die bereits erwähnte Zugentlastungseinrichtung gestattet es, den Fassungsstein i mit genügender Sicherheit im Fassungsgehäuse zu halten. In diesem Falle können die Kontakbügel f des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1. 3, 4 und 5 aus praktisch starrem Stoff bestehen.   Zweckmässig   werden diese Teile jedoch aus federndem Material hergestellt, so dass die Kontaktbügel f das Bestreben haben, sich nach aussen aufzubiegen, wobei sie sich fest an die Innenwand des Fassungsgehäuses anpressen und dadurch den Stein halten. Dieser Fall ist bei der Fassung nach Fig. 2 angenommen, wobei noch eine besondere Sperrung gegen unbeabsichtigte Lösung des Steines vorgesehen ist.

   Die Federn f besitzen Ausbuchtungen k od. dgl., 
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 Da jeder Stoff mehr oder wenig elastisch ist, lässt sich diese Art der Sicherung des Steines gegen Herausfallen auch bei nicht aus federndem Stoff hergestellten Aussenkontakten anwenden. 



   Fig. 3 lässt eine weitere   Befestigungsmöglichkeit   des Steines erkennen. Hier sind kleine 
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   Fig. 3 lässt im Zusammenhang mit Fig. 5 noch eine weitere Fortbildung des Erfindungsgedankens erkennen. Der Fassungsstein i besitzt bei beiden   Ausführungsformen   auf seiner   rückwärtigen   Seite einen Ansatz o, welcher bei der Fassung nach Fig. 5 lediglich als Trennwand für die eingeführten Leitungen dient, für die hier infolge der   Aufhängung   der Fassung vermittels des Bügels   p   eine Zugentlastung nicht erforderlich ist. Bei der Fassung nach Fig. 3 ist der Ansatz o an seinem oberen Ende konisch gestaltet und im Innern des Fassungsbodens   a.   sind entsprechende konisehe Flächen q vorgesehen ; zwischen dem Konus und den Flächen q, die gegebenenfalls geriffelt werden, wird die Leitung ;'festgeklemmt. 



   Die Zeichnung lässt erkennen, dass auch die Art der Aufhängung und Verwendung der Fassung für die Erfindung belanglos ist. Fig. 3 zeigt eine Hängefassung. Die Fassung nach Fig. 4 ist mit einer nach Art der Lochpfeifeneinführungen ausgestalteten Kappe s versehen, wie sie z. B. als Kellerfassungen verwendet werden. Die Fassung nach Fig. 5 ist mit Durchbrechungen t versehen, um den   Aufhängebügel   einhaken zu können. 



   Schliesslich kann die Fassung nach der Erfindung auch an einer oder mehreren Stellen mit Aussengewinde M versehen sein,   um   je nach Bedarf zusätzliche Teile befestigen zu können. Für Fassungen 
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 um Kaschierungen, Schalenhalter od. dgl. anzufügen. In Fig. 4 und 5 ist noch ein weiteres Aussengewinde vorgesehen, um z. B. Lampenschirme v befestigen zu können. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Glühlampenfassung aus Isolierstoff mit Berührungsschutz, bei welcher der Fassungsboden EMI2.8 <Desc/Clms Page number 3>
    2. Glühlampenfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der oder dieAussenkontakte (f) der Fassung als Bügel ausgebildet sind, die an ihrer der Glühlampe zugewandten Seite zu federnden Ansätzen (it) umgebogen sind.
    3. Glühlampenfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fassungsstein (i) durch Federung im Fassungsgehäuse (a, b, c) gehalten wird.
    4. Glühlampenfassung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Aussenkontakte (f) der Fassung federnd ausgebildet sind und sich gegen die Gehäuseinnenwandung anlegen.
    5. Glühlampenfassung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Aussenkontakte (f) der Fassung, oder ein Teil derselben mit Ausbuchtungen (k) od. dgl. versehen sind, welche beim Einsetzen des Fassungssteines (i) in Durchbrechungen (m) des Gehäusemantels (b) einschnappen. EMI3.1 stein (i) in seiner Gebrauchsstellung durch, den Fassungsstein durchsetzende und in den Fassungsboden (a) eingesetzte Schräubchen (n) gehalten wird.
    7. Glühlampenfassung nach Anspruch 1 und ff., dadurch gekennzeichnet, dass der Fassungsstein (i) mit einem rückwärtigen Ansatz (o) zur gegenseitigen Isolierung der Zuführungsleitungen (r) versehen ist.
    8. Glühlampenfassung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der rüekwärtige Ansatz (0) konische Gestalt besitzt, durch welchen die eingeführten Zuleitungen (r) gegen entsprechende Schrägflächen (q) im Innern des Fassungsbodens (a,) gepresst werden.
    9. Glühlampenfassung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der konische Ansatz (o) und die Schrägflächen (q) geriffelt sind.
    10. Glühlampenfassung nach Anspruch 1 und ff., dadurch gekennzeichnet, dass der Fassungsstein (i) annähernd rechteckig gestaltet ist (Fig. 6).
    11. Glühlampenfassung nach Anspruch l und ff., dadurch gekennzeichnet, dass der Fassungsstein (i) Kreuzform besitzt (Fig. 7).
    12. Glühlampenfassung nach den Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den entsprechend der Gestaltung des Fassungssteines (i) im Gehäusemantel (b) vorgesehenen Ausnehmungen sich ergebenden Stege (j) zur Aufnahme des Traggewindes (d) für die Glühlampe dienen.
    13. Glühlampenfassung nach Anspruch 1 und ff. dadurch gekennzeichnet, dass der Kappenteil (a) der Fassung mit Ausnehmungen (t) zum Einsetzen eines Aufhängebügels (p) versehen ist.
    14. Glühlampenfasssung nach Anspruch 1 und ff., dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusemantel (b) an einer oder mehreren Stellen mit Aussengewinde (u) versehen ist zum Aufsetzen einer Kasehierung, eines Sehalenhalters, eines Lampenschirmes (v) od. dgl. EMI3.2
AT121666D 1928-09-01 1929-07-30 Glühlampenfassung aus Isolierstoff mit Berührungsschutz. AT121666B (de)

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