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Es ist in neuerer Zeit vorgeschlagen worden, bei Heissluftduschen den Motor im Handgriff anzuordnen, um so eine bessere Handlichkeit des Apparates zu erzielen. Um dabei einem Zuheisswerden des Motors vorzubeugen, hat man den Vorschlag gemacht, einen Teil der von dem Ventilator angesaugten Luft durch den Motor hindurchgehen zu lassen. Bei Versuchen mit derartigen Apparaten hat es sich gezeigt, dass es nicht möglich ist, auf diese Weise den Motor genügend kühl zu halten. Der Handgriff. in dem der Motor angeordnet ist, wird vielmehr bald so heiss, dass sich die Motorwärme in unzulässigem Masse auf die Hand überträgt. Auch bei verhältnismässig weiter Ausbildung der inneren Luftkanäle ist es nicht möglich, auf diese Weise eine genügende Kühlung des Motors zu erzielen. Gegenstand folgender Erfindung ist es, diesen Übelstand zu beseitigen.
Erfindungsgemäss werden bei elektrischen Heissluftduschen mit im Handgriff angeordnetem Motor die Kanäle für die Kühlluft im Handgriff derart angeordnet, dass der Motor auf der Aussenseite von der Kühlluft bespült wird. Es werden hiedureh zweierlei Vorteile erreicht. Einmal wird der Motor während des Betriebes so stark gekühlt, dass er durchaus betriebssicher läuft und so längere Zeit in Betrieb gehalten werden kann. Anderseits wird von dem auf der Aussenseite des Motors entlangfliessen- den Kühlluftstrom der Handgriff selbst kühl gehalten, auch wenn im Laufe des Betriebes der Motor allmählich wärmer werden sollte.
Eine günstige Anordnung der Luftkanäle besteht darin, dass zwischen dem Motor und dem Handgriff ein zweckmässig ringförmiger Hohlraum vorgesehen ist, durch den ein Teil der durch den Handgriff eingesaugten Luft hindurehgeht. Um dabei den Motor in dem richtigen Abstand von dem Handgriff zu halten, können zweckmässig auf der Innenseite des Handgriffes Rippen angeordnet sein. Zu dem gleichen Zwecke ist auch die Anordnung von am Motor angebrachten Armen vorteilhaft.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Auf-und Grundriss dargestellt.
1 ist das Flügelradgehäuse einer Heissluftdusche, in dem das Flügelrad 2 läuft, welches von einem Motor angetrieben wird, der in dem Handgriff 4 angeordnet ist. 5 ist ein Drehschalter, der zwischen dem Motor und dem Flügelradgehäuse angeordnet ist und zum Ein-und Ausschalten der Heissluftdusehe dient.
6 ist ein am Flügelradgehäuse angeordneter Stutzen, in dem in bekannter Weise Heizwiderstände angeordnet sind, durch welche die hindurchgehende Blasluft erhitzt wird. 7 ist die Stromzuführungsleitung, mit der die Heissluftdusehe an eine beliebige Steckdose angeschlossen werden kann. Der Motor 3 besitzt einen geringeren Aussendurchmesser als die lichte Weite im Handgriff 4. Durch die auf der Innenseite des Handgriffes angeordneten Rippen 8 ist der Motor im Handgriff etwa gleichachsig zu ihm gelagert und von einem ringförmigen Hohlraum 9 umgeben.
Die durch die am unteren Ende des Handgriffes befindlichen Öffnungen 10 eingesaugte Luft geht in der Pfeilrichtung 11 durch diesen ringförmigen Hohlraum hindurch und gelangt schliesslich in das Flügelradgehäuse 1, wo sie durch den Stutzen 6 herausgeblasen wird. Beim Durchgang durch den Hohlraum kühlt sie sowohl den Motor 3 als auch den Handgriff 4 derart, dass man die Maschine ohne Belästigung durch die Motorwärme beliebig lange in der Hand halten kann. Der übrige Teil der Blasluft wird durch die auf der Oberseite des Flügelradgehäuses befindliehe Öffnung 12 in üblicher Weise angesaugt.
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angeordnet sind, welche dazu dienen, den Handgriff 4 in gleichem Abstande von dem Motor 3 zu halten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Heissluftdusche mit im Handgriff angeordnetem luftgekühlten Motor, gekenn-
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