AT120784B - Belüftungseinrichtung für gekapselte Drehstromschleifringmotoren. - Google Patents

Belüftungseinrichtung für gekapselte Drehstromschleifringmotoren.

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AT120784B
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slip ring
encapsulated
fan
motors
motor
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Hans Dipl Ing Zuern
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Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Belüfttmgseinrichtung fiir gekapselte Drehstromschleifringmotorell.   



    Für Betriebe mit starker Staubentwicklung hat man Motorentypen entwickelt, bei denen der Motor in ein geschlossenes Gehäuse allseitig eingekapselt ist. Durch die Kapselung werden die Abkühlungsverhältnisse des Motors ausserordentlich verschlechtert ; während bei der normalen Bauart die Kühlluft direkt an die Motorteile, in denen im Betriebe die Wärme entsteht, herankommen kann, ist bei gekapselten Motoren nur eine indirekte Kühlung über die Gehäusewand möglich. 



  Man hat versucht, diese indirekte Kühlung durch Anbringen von Rippen auf dem Motorgehäuse zu vergrössern. Da aber fast stets die natürliche Wärmeausströmung nicht ausreicht, muss man den gekapselten Motor durch einen besonderen, zweckmässig auf der Motoraehse angeordneten Ventilator kühlen, der Kühlluft frei über das Motorgehäuse treibt. 



  Oberflächengekühlte Motoren der beschriebenen Bauart sind nun nach Möglichkeit aus den gleichen Teilen zusammenzubauen, aus denen auch normale Motoren entstehen. Vorteilhaft bringt man bei Elektromotoren den Ventilator auf der dem Antriebswellenstumpf entgegengesetzten Wellenseite an. 



  Es wird dadurch verhindert, dass der Ventilator den an dem Riemen stets haftenden Staub und Schmutz ansaugt und in den Betriebsraum schleudert. Bei etwaigen Beschädigungen am Ventilator ist dieser, wenn er auf der Antriebsseite angeordnet ist, ohne Abbau der Riemenscheibe nicht zugänglich ; überdies wird der Motor im. Betriebe oft so eingebaut, dass die Antriebsseite sieh direkt an der Arbeitsmaschine befindet. 



  Für Anbaumotoren, die unmittelbar mit dem Gehäuse auf der Antriebsseite ohne besonderes Lagerschild an die ¯Arbeitsmaschine montiert werden, wäre eine Anordnung des Ventilators auf der Antriebsseite völlig unmöglich, und da man wieder für Anbaumotoren keine besondere Bauart vorsehen kann und will, so ist auch dies ein weiterer Grund gegen die Anordnung eines Ventilators auf der Antriebsseite. 



  Bei allseitig gekapselten Motoren mit Schleifringläufern stösst die Anordnung des Ventilators zur Kühlung der äusseren Gehäusewandung auf der dem Antriebswellenstumpf entgegengesetzten Seite auf unüberwindliche Schwierigkeiten. 



  Würde man einen Schleifringmotor in allseitig geschlossener Bauart ausführen und durch einen Ventilator den Luftstrom von der Schleifringseite her über das Motorgehäuse treiben, so müsste man infolge der zusätzlichen Luftreibung an der Wandung des gegenüber einem Kurzsehlussläufermotor wesentlich längeren schleifringseitigen Lagerschildes und der Vergrösserung der Luftwege einen Ventilator bedeutend grösserer Leistung wählen. Der gesamte Wirkungsgrad des Motors würde stark sinken. 



  Bei bisher vorgeschlagenen Konstruktionen wurde für oberfläehengekühlte Schleifringmotoren die Anordnung des Ventilators auf der Antriebsseite trotz ihrer Fehler vorgezogen. Es kommt für Schleifringmotoren der Nachteil der Verschmutzung der Schleifringkapselung hinzu, da der Luftstrom des Antriebsventilators naturgemäss das auf der entgegengesetzten Motorseite angebrachte sehleifringseitige Lagerschild zum geringsten Teile erreicht.

   Diese Verschmutzung bedingt eine Verhinderung der Wärmeausstrahlung der betroffenen Teile und damit eine Verringerung der zur Verfugung stehenden Kühlfläche   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Nach der Erfindung wird bei gekapselten Schleifringmotoren mit   Oberflächenkiihlung   eine Anordnung des Ventilators auf der der Antriebsseite entgegengesetzten Motorseite dadurch   ermöglicht.   dass der Ventilator auf der Motorwelle zwischen Anker und Schleifringen angebracht wird. 
 EMI2.1 
 die Verschmutzung der Sehleifringkapsel wird dadurch vermieden, dass sie sich im   Saugluftstrom   des Ventilators befindet. 



   Die zur   Führung   der Kühlluft dienende Schutzkappe 8 des Ventilators kann zugleich als tragendes 
 EMI2.2 
 getragen. Das gesamte Motorgehäuse besitzt also die gleiche äussere Form wie das Gehäuse eines Kurz-   schlussläufers,   abgesehen von der Kappe für die Schleifringe, so dass hier eine bedeutende Vereinfachung 
 EMI2.3 
 dadurch ist es möglich, die kritische Drehzahl zu erhöhen oder die Motorwelle schwächer zu dimensionieren. 



  Die Bauart nach der Erfindung eignet sich daher insbesondere auch für hochtourig Maschinen. 



   In besonderen Fällen ist es auch   möglich,   wie in Fig. 3 dargestellt, das   Schild'7,   das in Fig. 1 als 
 EMI2.4 
 Schleifringkapselung- tragende Kappe 8 zu verlegen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Belüftungseinrichtung   für gekapselte Drehstromschleifringmotoren mit einem auf der Motorwelle sitzenden Ventilator, der einen Luftstrom frei über die äussere Gehäusewandung treibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilator   (3)   auf der der Antriebsseite entgegengesetzten Seite zwischen Lagerschild   (7)   und   Sehleifringkapsel     (9)   angebracht ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Führung der Kühlluft dienende äussere Schutzkappe (8) des Ventilators die Kapsel (9) trägt, die die Schleifringe und Bürsten umschliesst.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Führung der Kühlluft dienende äussere Schutzkappe des Ventilators mit der die Schleifringe und die Bürsten umschliessenden Kapsel aus einem Stück besteht.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzkappe des EMI2.5 EMI2.6
AT120784D 1929-01-30 1930-01-10 Belüftungseinrichtung für gekapselte Drehstromschleifringmotoren. AT120784B (de)

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